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Das Kleist-Jahr 2011
wird gefördert durch die

Kulturstiftung

Das Kleist-Jahr 2011

  • Countdown im Garten des Kleist-Museums
    Countdown im Garten des Kleist-Museums

Am 21. November 2011 jährt sich der Todestag des Dichters Heinrich von Kleist zum 200. Mal. Das Kleist-Jahr 2011 ist eine Initiative des Bundes, der Länder Berlin und Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) unter Federführung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

Die Kulturstiftung des Bundes beteiligt sich an diesem Gedenkjahr und realisiert in Zusammenarbeit mit der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft Berlin, dem Kleist-Museum Frankfurt (Oder), dem Maxim Gorki Theater Berlin und der Theatergruppe Rimini Protokoll mehrere Projekte, die den Dichter als Vorläufer der Moderne würdigen und die Aktualität seines künstlerischen Erbes in eine breite Öffentlichkeit tragen sollen.

  • Heinrich von Kleist, Miniatur in schwarzem Holzrahmen, kopiert von der Original-Miniatur des Peter Friedel (1801) zwischen 1831 und 1837, Kopist unbekannt, © Kleist-Museum
    Portrait Heinrich von Kleists; Kopie eines unbekannten Künstlers nach der Originalminiatur des Peter Friedel (1801) zwischen 1831 und 1837 (© Kleist-Museum)

Nicht nur in seinen Dramen und Novellen reagierte Kleist auf tiefgreifende gesellschaftliche Verunsicherungen. Auch mit seinen Überlegungen zur Militär- und Finanzreform des preußischen Staates, dem Entwurf eines U-Bootes, der Erfindung einer „Lasterschule“ nach dem Programm einer „Anti“-Pädagogik, der Forderung nach einer Ent-Disziplinierung der Wissenschaften oder der Gründung einer hauptstädtischen Boulevardzeitung versuchte Kleist, gesellschaftlichen Herausforderungen mit konstruktiven Ideen zu begegnen. Kleist erweist sich in dieser engagierten Haltung als ein Prototyp moderner Wissensproduktion in Gestalt eines Projektemachers, er war ein „Vorfechter für die Nachwelt“ (Adam Müller).

Im Kleist-Jahr 2011 will die Kulturstiftung des Bundes mit ihren Projektpartnern einen der größten deutschen Dichter würdigen.

Erfahren Sie mehr über die Projekte im Kleist-Jahr 2011:


Kleist: Krise und Experiment

Die Ausstellung im Ephraim-Palais der Stiftung Stadtmuseum Berlin und im Kleist-Museum Frankfurt (Oder) schlägt einen Bogen vom Leben Kleists zu den Motiven seinen Denkens und Forschens. mehr...


Das komplette dramatische Werk Kleists

Das Maxim Gorki Theater Berlin präsentiert im Rahmen eines mehrwöchigen Festivals das dramatische Gesamtwerk Heinrich von Kleists. mehr...


Einen Kleist...

Die Theatergruppe Rimini Protokoll nimmt das künstlerische Erbe Kleists zum Ausgangspunkt für eine zeitgenössische theatrale Auseinandersetzung mit seinen Werken. mehr...


Neugestaltung des Kleist-Grabes am Kleinen Wannsee

Zur Neugestaltung des Kleist-Grabes wird ein Gestaltungswettbewerb ausgerufen und die Wettbewerbsergebnisse werden der Öffentlichkeit vorgestellt. mehr...