Das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder)

Aktuelles


Carl Friedrich von Rumohr und die Entdeckung der Kulturgeschichte

Friedrich Nerly: Studie zum Rumohr, Porträt (1823); © Wikimedia Commons

Salon Kleist

Dienstag, 27. Februar 2018, 17 Uhr

Carl Friedrich von Rumohr (1785-1843), Zeitgenosse Heinrich von Kleists, war ein wirkungsmächtiger Dilettant der deutschen Kultur: Künstler und Förderer der Künste, Mitbegründer der Kunstgeschichte, Literat und Gastrosoph. Seine interdisziplinären Untersuchungen zeigen ihn als Fachmann in den Gebieten Kulturgeschichte, Volkskunde sowie Staats- und Rechtslehre.
Sein spannendes, abenteuerlich gefärbtes Leben in der Umbruchzeit beleuchtet der Historiker Prof. Dr. Achatz von Müller, Verwalter der Professur Humanities am College der Leuphana Universität Lüneburg, im „Salon Kleist“.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro; inkl. Salontee und Gebäck


Kleist-Brief - wieder - angekommen!

Dr. Hannah Lotte Lund und Dr. Martin Wilke beim Start des Spendenaufrufs, Foto: © Winfried Mausolf

Seit Dienstagabend sind die Sammlungen des Kleist-Museums um einen bedeutenden Schatz reicher.

Der Briefabschnitt Heinrich von Kleists, der dank der Unterstützung von 119 Einzelspendern und der Kofianzierung durch die  Kulturstiftung der Länder und das MWFK des Landes Brandenburg  gekauft werden konnte, liegt sicher verwahrt hinter sehr dicken Mauern im Depot des Kleist-Museums. Aber schon bald wird er der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: Am 22.4. eröffnen wir eine der über 100 Jahre verschollenen Rarität gewidmete Sonder-Ausstellung, und natürlich werden alle Unterstützerinnen und Unterstützer eine gesonderte Einladung erhalten. Die Ausstellung wird neben der Präsentation des neuen Juwels der Sammlungen und einer briefhistorischen Einordnung unter anderem auch mit dem verrschlungenen Weg des Briefes bekannt machen: von Leipzig nach Frankfurt an der Oder über zahlreiche Stationen nun doch wieder zurück in die Oderstadt.

Bis zur Vernissage sind es noch 58 Tage, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums arbeiten mit Hochdruck an der Exposition...

 



Das Kleist-Museum wird Landesstiftung

Am 20. Dezember veröffentlichte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg eine entsprechende Pressemitteilung. Das Kabinett billigte am 19. Dezember 2017 die Eckpunkte zur Sicherung und Weiterentwicklung der größten brandenburgischen Literaturgedenkstätte. Damit sind die Bemühungen um die Stiftungsgründung einen entscheiden Schritt vorangekommen. Den Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.


Aktuelle Ausstellungen


Förderer

Das Kleist-Museum wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder). mehr

Mitgliedschaften

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
D-15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335-387221-0
Fax: 0335-387221-90
E-Mail: info@kleist-museum.de


Öffnungszeiten:

Di. bis So. 10.00 – 18.00 Uhr
Montag geschlossen.


Penthesilea: SchlachtGänge zwischen Text und Inszenierung

Sonderausstellung
24. Februar bis 8. April

Plakat: © Peter Fetthauer

Tagung

Kleists Anekdoten -
Zur Größe der kleinen Formen
12./13. März 2018

Programm

Zuhörer*innen sind herzlich willkommen!


Der rastlose Heinrich

Animationsfilm aus der Serie "Frankfurter Geschichten".


Erfahren Sie mehr über Heinrich von Kleist!

Unser Museumsshop bietet Ihnen dafür vielfältige Möglichkeiten.

 

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