Erweiterungsbau - Rückblick


Ein Stück Himmel für Kleist - Eröffnung des Neubaus zum Kleist-Museum

Das neue Kleist-Museum, Foto: Winfried Mausolf
Blick in die neue Dauerausstellung, copyright Anastasia Hermann, Waldemar Salesski, Berlin
Blick in das neue Kleist-Museum, copyright Anastasia Hermann, Waldemar Salesski, Berlin

Knapp 350 Gäste kamen am 17. Oktober 2013 zur Einweihung in das „neue Haus für Kleist“ nach Frankfurt (Oder). Fast schien es, als böte auch der mit einer Punktlandung fertig gestellte Neubau zum Kleist-Museum nicht ausreichend Platz für die vielen interessierten Besucher, die einen Blick hinter die durchaus nicht unumstrittene Fassade des Neubaus werfen wollten: Im Inneren überzeugte der lichtdurchflutete, funktionale und schöne Bau buchstäblich jeden der zahlreichen Besucher. Der Treppenaufgang zur neuen Dauerausstellung lässt den Blick über zwei Geschosse in den Himmel wandern. „Ein Stück Himmel für Kleist“ titelte ein Berliner Kulturblogger, und für die Mitarbeiter und die Bestände des Kleist-Museums sind nach vielen Jahren des Provisoriums tatsächlich nahezu paradiesische Zustände eingetreten... mehr

Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museum, freute sich über die gelungene Eröffnung des Hauses und des ersten großen Projektes: "Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung", wird für die nächsten Jahre ein besonderer Anziehungspunkt, insbesondere auch unter der Fragestellung "Wie stellt man Literatur aus" sein.

Die von Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum, kuratierte und von der ARGE panatom (Jule Hass, Philipp Hartung) / szenographie valentine koppenhöfer  gestaltete Ausstellung ist ab sofort täglich außer Montag von 10-18 Uhr zu besichtigen. Der Katalog zur Ausstellung ist für 19.50 € im Kleist-Museum und im Buchhandel erhältlich.


Ein neues Haus für Kleist! - Feierliche Schlüsselübergabe für den Neubau zum Kleist-Museum

Fast fertig: Der Neubau zum Kleist-Museum am 02.07.2013

Am 13. Juli wurde der Neubau zum Kleist-Museum durch den Bauherrn, die Stadt Frankfurt (Oder), an den Nutzer, den Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V. als Trägerverein des Museums, feierlich übergeben. Der Bau mit einem Fördervolumen von 5.316.370 €, an dem 12 Planungsbüros unter der Federführung des Architekturbüros Lehmann Architekten aus Offenurg/Berlin mitgewirkt haben, erfüllt alle Anforderungen an ein modernes Literaturmuseum. Dafür bürgen 30 Bau- und Ausstattungsunternehmen, davon allein 16 Firmen aus den Ländern Brandenburg und Berlin, die an dem Vorhaben von Juli 2011 (Baubeginn) bis zur Fertigstellung im Juli 2013 mitgewirkt haben. Die Fassadenelemente aus Wachenzeller Dolomit prägen den 26 Meter langen und 12 Meter hohen Baukörper, der sich mit seiner modernen schlichten Formensprache bewusst vom barocken Einzeldenkmal von 1777 absetzt. Auf vier Ebenen beherbergt „das neue Haus für Kleist“ u. a. die Sammlungen des Kleist-Museums, die Bibliothek, im ersten Geschoss eine Ausstellungsebene sowie ebenerdig einen Veranstaltungsraum und Räume für die kulturelle Bildung.


Neue Bilder aus dem Museumsneubau

Bilder aus dem Museumsneubau vom Juni 2013:

Blick in die zukünftige Bibliothek
Blick in den Lichthof
Blick in den Lichthof

Baustellenbegehung: Blick ins neue Haus für die Mitarbeiter des Kleist-Museums

Im Februar 2013 konnten die Mitarbeiter des Kleist-Museums einen ersten Blick in ihr neues Domizil werfen. Der Innenausbau ist so weit vorangeschritten, dass erste Vorstellungen von Arbeits-, Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen möglich sind.

Die Baustelle von außen
Blick in den zukünftigen Veranstaltungsraum
Blick in den zukünftigen Archivkeller
Blick in den zukünftigen Bereich der Museumspädagogik

Polier Klaus Brasching, Dr. Hinrich Enderlein, Dr. Martin Wilke (v.l.n.r.)

Richtfest zum Museumsneubau

Am 20. Oktober fand bei strahlendem Sonnenschein das Richtfest für unser „neues Haus für Kleist“ statt.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Richtkrone gesetzt. Dr. Martin Wilke, Oberbürgermeister der Kleist-Stadt Frankfurt (Oder)  als Bauherr und Dr. Hinrich Enderlein, Vorsitzender des Trägervereins des Kleist-Museums schlugen der Tradition gemäß drei Nägel ein, der Polier Klaus Brasching sprach den Richtspruch.


Ein neues Haus für Kleist! - Rohbau

Neubau und Altbau, September 2012
Grischa Lehmann erläutert den Baustand. Kurze Nacht der Frankfurter Museen, 14.9.2012

Deutlich ist am Rohbau ablesbar, dass der Neubau in seiner Kubatur, den Geschosshöhen sowie der inneren Strukturierung Bezug zum Bestandsgebäude nimmt. 
Wird im barocken Gebäude von 1777 die innere Struktur über eine Gliederung von Pilastern, Gesimsbändern und durch eine betonte Mittelachse nach außen transportiert, greift der Neubau diese Ordnung zurückhaltender und elementarer auf.
„Die Elemente der Fassade reduzieren sich auf eine Ordnung von Pfeilern und Feldern sowie horizontalen Geschoßbänderungen“, wie der Architekt Grischa Lehmann anlässlich der Kurzen Nacht der Frankfurter Museen vor den vielen interessierten Besuchern ausführte.

 


Der Neubau zum Kleist-Museum: Baustand am 5.10.2012

Das 2. Obergeschoss steht

Seit September 2012 ist das zweite Obergeschoss zum Museumsneubau vollständig errichtet. Dem Richtfest am 20. Oktober steht nichts mehr im Wege. Um 15 Uhr wird im Rahmen der Kleist-Festtage 2012 der erfolgreiche Abschluss der Hochbauarbeiten mit dem traditionellen Setzen der Richtkrone gefeiert.


Baustellenfoto Juni 2012

Baufortschritt im Kleist-Museum

Der Ausbau des Kellergeschosses für das neue Haus für Kleist sind in vollem Gange. Die Kellerdecke wird Anfang Juli aufgebracht. Am 20. Oktober wird das Richtfest gefeiert.


„Ein Haus für Kleist“ – Baustart für den Erweiterungsbau des Kleist- Museums

Blick auf die Baustelle am Kleist-Museum im November 2011: Die Spundwände sind 16 Meter tief im Boden versenkt.

Im August 2011 haben die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Kleist-Museums begonnen. Um den Anwohnern und Nutzern der umliegenden Gebäude und allen Interessenten die Baumaßnahme zu erläutern, lud die Stadtverwaltung am 6. Juli zu einer Informationsveranstaltung in das Kleist-Museum ein.

Seit mehreren Monaten arbeiten das Architekturbüro Lehmann aus Berlin, das Planungsbüro für Technische Gebäudeausrüstung W33 aus Berlin und die weiteren Fachplaner mit Hochdruck an den Plänen des Neubaus, der Ende des Jahres 2012 fertiggestellt werden soll. Die Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung sind bereits abgeschlossen. Das Architekturbüro Lehmann hatte sich im Sommer 2010 mit seinem Entwurf für den Museumsneubau am europaweiten Architekturwettbewerb beteiligt und ist unter 202 Bewerbern als Sieger hervorgegangen.


Blick auf die Baustelle am Kleist-Museum Ende August 2011

Nach dem Einrichten der Baustelle folgten zunächst die umfangreichen Gründungsarbeiten. Hierzu mussten Spundwände 16 m tief in den Boden eingelassen werden, um eine wasserfreie Baugrube herstellen zu können. Daran anschließend wird der Rohbau errichtet.

Das Baugrundstück wurde durch Zukauf auf die erforderliche Größe gebracht. Alle notwendigen Zustimmungen der Eigentümer der Nachbargrundstücke liegen inzwischen vor.

Durch umfangreiche Vorkehrungen werden die Beeinträchtigungen durch Lärm, Vibration und Staub während der Bauarbeiten gering sein.

„Mit dieser Baumaßnahme realisieren wir eines der wichtigsten, nachhaltigen Kleist-Projekte, das mit der Fertigstellung weit über das Kleist-Jahr hinaus wirken wird. Für die Kleist- Gedenk- und Forschungsstätte Frankfurt (Oder), die als einziges Kleist-Museum Deutschlands nationale und internationale Ausstrahlung genießt, werden vortreffliche Möglichkeiten und Bedingungen entstehen“, so Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke. Der Oberbürgermeister dankt vor allem dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur für die Bereitstellung von Fördermitteln von rd. 4,0 Mio. €  aus dem kommunalen Kulturinvestitionsprogramm und damit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Bund und dem Land für die Ausreichung weiterer Fördergelder in Höhe von insgesamt 1,3 Mio. €“. 


Ein Haus für Kleist - erster Spatenstich für den Erweiterungsbau des Kleist-Museums

Martin Wilke, Bernd Neumann, Sabine Kunst, Hinrich Enderlein (von links) Foto: © Winfried Mausolf
Wolfgang de Bruyn, Martin Wilke, Bernd Neumann, Sabine Kunst, Hinrich Enderlein (von links) Foto: © Winfried Mausolf

Bei wunderbarem Wetter und unter großem Interesse von Publikum und Presse wurde am 4. März vom Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke, vom Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, der Brandenburger Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, dem Vorsitzenden des Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V., Dr. h.c. Hinrich Enderlein, sowie Dr. Wolfgang de Bruyn der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau des Kleist-Museums gesetzt.  

Mit dem Museumsneubau wird ermöglicht, die umfangreichen Bestände des Museums, insbesondere die Kunst, die Theatralia, die wertvolle Bibliothek und die Autographen entsprechend den konservatorischen Notwendigkeiten zu lagern und sowohl für die Besucher des Museums als auch für die interne und externe Forschungsarbeit angemessen zu präsentieren und vorzuhalten. Die Fertigstellung des 5,4 Millionen-Projektes ist für Ende 2012 geplant und wird vom Bund, Land und aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft finanziert.


Der Erweiterungsbau in Daten

• Investitionssumme (brutto): 5,4 Mill. € 

• EU-weite Ausschreibung im Januar 2010

• 202 Bewerber (Architekturbüros in Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekten) aus ganz Europa (u.a. Österreich, Schweiz, Finnland, Irland, Spanien)

• Wettbewerbsteilnehmer nach Auswahlverfahren: 14

• Tagung des Preisgerichts am 8. Juli 2010 Teilnehmer: Sachverständige (Museumsfachleute) u. a. Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Geschäftsführender Direktor der Lübecker Museen Dr. Roland Kamzelak, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Leiter Entwicklung Prof. Dr. Günter Blamberger, Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft

• 1. Preis: Lehmann Architekten, Offenburg, mit Helleckes Landschaftsarchitektur, Karlsruhe

• Fertigstellung und Bezug: IV. Quartal 2012

• Einweihung neue Dauerausstellung: I. Quartal 2013

• Gebäudedaten: Fläche Dauerausstellung (1.OG) gesamt: 275,07 m²
Neubau: 153,31 m² / Altbau: 121,76 m²
Fläche Wechselausstellungen (1.OG) gesamt: 137,35 m²

• Nutzfläche gesamt: 1.441,70 m² Neubau: 1.122,8 m² / Altbau: 318,9 m²

• Grundfläche gesamt: 649,1 m² Neubau: 459,9 m² / Altbau:189,2 m²

• Außenmaße: Neubau: 25,20 m x 17,03 m / Verbindungsbau: 2,63 m x 7,22 m Altbau: 20,26 m x 9,75 m


Der Neubau des Kleist-Museums

Der Entwurf für den Neubau des Kleist-Museums zeichnet sich durch einen sensiblen Dialog zwischen dem bestehenden Kleist-Museum und dem zu errichtenden Neubau aus. Der Neubau versteht sich dabei als neuer und moderner Stadtbaustein, der sich selbstverständlich neben das spätbarocke Bestandsgebäude einfügt. Mit seiner Dreigeschossigkeit, den Geschosshöhen und der Fassadengliederung wird der Kontext zum Altbau hergestellt. Beide Gebäude stehen selbständig nebeneinander und sind durch einen gläsernen Übergang (Glasfuge) miteinander verbunden. 

Die einzelnen Nutzungsbereiche – allgemeine Räume im Erdgeschoss, Ausstellung im 1. Obergeschoss und Bibliothek, sowie Verwaltung im 2. Obergeschoss – gliedern sich um einen zentralen Treppenraum, der über ein großes Oberlicht mit Tageslicht durchflutet wird. Die Lichtführung sorgt für eine lebendige Atmosphäre des Innenraums und unterstützt die Orientierung der Besucher. Das Preisgericht bewertete den Gebäudeentwurf mit folgenden Worten: „Die disziplinierte architektonische Haltung der Verfasser schafft einen poetischen, der Zukunft zugewandten Ort – ein modernes und anmutiges Konzept für ein neues Kleist-Museum in Frankfurt (Oder). 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.wettbewerb-kleist-museum.de/wettbewerb.html 


Beginn der Bauphase: Abriss des Magazins

Mit dem Abriss des bisher als Magazin genutzten Flachbaus neben dem Kleist-Museum haben am 17. August 2010 die Vorbereitungen für den Neubau am Kleist-Museum begonnen. Auf der frei gewordenen Fläche wird der Erweiterungsbau entstehen, der mit dem anliegenden spätbarocken Stammgebäude des Museums an der Faberstraße verbunden wird. Im Juli hatte das Preisgericht unter Vorsitz von Frau Prof. Lauber aus München den ersten Preis an den Entwurf der Lehmann Architekten GmbH Offenburg gemeinsam mit Helleckes Landschaftsarchitektur Karlsruhe vergeben. Über alle eingereichten Entwürfe und die künftige Nutzung des Neubaus wird ab dem 3. September eine temporäre Ausstellung im Kleist-Museum informieren. 


Siegerentwurf für den Neubau

Am 14. Juli wurden durch den Oberbürgermeister der Kleist-Stadt Frankfurt (Oder), Dr. Martin Wilke, die Preisträger des Architekturwettbewerbs für den Museumsneubau ausgezeichnet. Das Preisgericht unter Vorsitz von Frau Prof. Lauber aus München hatte am 8. Juli einstimmig dem Entwurf der Lehmann Architekten GmbH Offenburg gemeinsam mit Helleckes Landschaftsarchitektur Karlsruhe den ersten Preis, verbunden mit einem Preisgeld von 25.000 €, zuerkannt. In der Begründung hob die Jury, der unter anderen auch Dr. Wolfgang de Bruyn, Ferdinand Nowak vom MWFK des Landes Brandenburg und Martina Bienhüls als Vertreterin des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien angehörten die herausragende Leistung des Gebäudeentwurfs hervor, die insbesondere in der optimalen Erfüllung des Raumprogramms und im äußerst sensiblen Umgang mit dem barocken Einzeldenkmal liege. Die disziplinierte architektonische Haltung der Verfasser schaffe einen poetischen, der Zukunft zugewandten Ort – ein modernes, anmutiges Konzept für ein neues Kleist-Museum in Frankfurt (Oder).

Mehr als 200 Architekturbüros aus Deutschland und mehreren europäischen Ländern hatten sich um die Teilnahme am Wettbewerb beworben, neben 5 gesetzten Büros wurden 9 weitere Teilnehmer durch Los bestimmt. Aus den letztendlich 13 eingereichten Entwürfen wurden als zweiter Preisträger die Springer Architekten GmbH Berlin in Zusammenarbeit mit Weidinger Landschaftsarchitekten und mit dem dritten Preis Reimar Herbst.Architekten Berlin gemeinsam mit Kamel Louafi Landschaftsarchitekten bedacht. Außerdem wurden ein vierter Preis vergeben und zwei Anerkennungen ausgesprochen.

Der Museumsneubau wird vom Bund, Land und aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft finanziert. Dr. Wilke dankte Bund und Land noch einmal ausdrücklich für die Unterstützung. Bauherr für das 5,4 Millionen-Projekt ist der Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V., die Stadt Frankfurt (Oder) fungiert dankenswerterweise als Dienstleister für den Verein. 

Herr Derling, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen, Umweltschutz und Kultur, informierte, dass im 3. Quartal die bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen werden sollen und im 4. Quartal mit dem eigentlichen Bau begonnen wird. Die Fertigstellung des Hauses ist für Ende 2012 geplant. 

Wolfgang de Bruyn betonte, dass mit dem neuen Haus endlich die Möglichkeit gegeben wird, die umfangreichen Bestände des Museums, insbesondere die Kunst, die Theatralia, die wertvolle Bibliothek und die Autographen entsprechend den konservatorischen Notwendigkeiten zu lagern und sowohl für die Besucher des Museums als auch für die interne und externe Forschungsarbeit angemessen zu  präsentieren und vorzuhalten.  

Bis zum 23. Juli werden die Modelle und Entwürfe des Architekturwettbewerbs im Sitzungssaal des Frankfurter Rathauses gezeigt, Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr kann die Ausstellung besichtigt werden. Am 3. September wird dann im Rahmen der Kurzen Nacht der Frankfurter Museen im Kabinett des Hauses eine Ausstellung der Modelle eröffnet und in einem Gespräch zwischen Wolfgang de Bruyn und einem Vertreter des Büros für Stadtplanung, -forschung und –erneuerung (PFE) Auskunft insbesondere über die Fortschreibung des Raumprogramms und die nächsten Schritte des Bauprojektes gegeben.


Ein Haus für Kleist – Rückfragenkolloquium mit interessanten Fragestellungen

Am 20. April 2010 wurde das Rückfragenkolloquium zum Realisierungswettbewerb des Neubaus des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) einschließlich Freiflächengestaltung im Rathaus der Stadt durchgeführt. Die Architekturbüros (Arbeitsgemeinschaften) informierten sich über Details der Auslobungsunterlagen und konnten ihre Fragen an die Vertreter des Auslobers, die anwesenden Preisrichter und Sachverständigen stellen, so an Robert Graefrath vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum und Eckerhard Tattermusch, Vertreter der Brandenburgischen Architektenkammer. Ferdinand Nowak und Dr. Philipp Riecken vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg erläuterten die Finanzierung und den Zeitplan. Anschließend informierten sich die vertretenden Büros auf einem Rundgang im Wettbewerbsgebiet und durch das Kleist-Museum. Nach der abschließenden Diskussion zu Fragen des Wettbewerbsverfahrens und der bereitgestellten Unterlagen, der Wettbewerbsaufgabe und dem Raumprogramm wurden durch das Bauamt der Stadt Frankfurt (Oder) die Modelle übergeben. Das Kolloquium verlief in einer aufgeschlossenen, konstruktiven Atmosphäre und hat, so die einhellige
Meinung der Teilnehmer, zum tieferen Verständnis der inhaltlichen Fragestellungen sowie zur weiteren Sensibilisierung hinsichtlich des Umgangs mit der historischen Bausubstanz maßgeblich beigetragen. Spannende Entwürfe sind also auf jeden Fall zu erwarten!


Wettbewerbsteilnehmer

  1. Ortner & Ortner Baukunst, Wien mit FSWLA Landschaftsarchitekten, Düsseldorf
  2. Springer Architekten, Berlin mit Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin
  3. Kuehn Malvezzi Architekten, Berlin mit Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin
  4. Sunder-Plassmann Architekten, Kappeln/Schlei mit Kessler.Krämer Landschaftsarchitekten, Flensburg
  5. Architekten BKR, Essen mit Davids, Terfrüchte + Partner, Essen
  6. ReimarHerbst.Architekten, Berlin mit Kamel Louafi Landschaftsarchitekten, Berlin
  7. Paul Bretz Architekten, Luxemburg mit Ernst + Partner Landschaftsarchitekten, Trier
  8. ingenhofen architects, Düsseldorf mit WKM Landschaftsarchitekten, Meerbusch
  9. pbr Planungsbüro Rohling, Berlin mit Kuttner + Kahl Landschaftsarchitekten, Hamburg
  10. Lehmann Architekten, Offenburg mit Helleckes Landschaftsarchitektur, Karlsruhe
  11. Harder III Stumpfl, Stuttgart mit Eurich Gula, Wendlingen
  12. Dirk Jan Postel Kraaijvanfer Urbis, Rotterdam mit Bernhard und Sattler Landschaftsarchitekten, Berlin
  13. Dienstleistung Denkmal, Berlin mit Tom Knoche, Dargun
  14. b19 architekten, Weimar mit Ansgar Heinze, Erfurt
  15.  


 

Die Vorbereitungen für die Bauphase haben begonnen

Auf der nicht genutzten Hoffläche des Kleist-Museums in der Faberstaße, auf der der Anbau des Hauses geplant ist, wurde am Montag, den 15.03.2010 im Zuge der bauvorbereitenden Maßnahmen der Götterbaum (lat. Ailanthus altissima), auch Himmelsbaum oder Bitteresche genannt, gefällt. Wie das städtische Grünflächenamt mitteilte, werden mit dem beginnenden Wettbewerbsverfahren zum Museums-Anbau weitere Bauvorbereitungen wie Baugrunduntersuchungen, Archäologische Untersuchungen oder die Umverlegung des Heizkanals durchgeführt.


Die Entscheidung für den Erweiterungsneubau ist nun endgültig gefallen! Nachdem Staatsminister Neumann die noch ausstehenden Bundesanteile in Höhe von 540 000 Euro im November zugesagt hatte, wurden seitens des Landes Brandenburg noch im Dezember die Fördermittel für die Ausschreibung des Realisierungswettbewerbes an die Stadt Frankfurt (Oder) ausgereicht.

Die EU-weite Ausschreibung erfolgte im Januar, der Preisträger wird im Juli feststehen, so dass mit dem 1. Spatenstich im Herbst 2010 zu rechnen ist.

Der Realisierungswettbewerb wurde von der Stadt Frankfurt (Oder) ausgelobt. Weitere Informationen unter:

www.wettbewerb-kleist-museum.de/wettbewerb.html