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Spieletag im Kleist-Museum

Am 15. Juli hieß es im Kleist-Museum Ferienspaß für Klein und Groß!

Schon zu Kleists Zeiten spielte man Karten und Würfelspiele, verbrachte sonnige Tage bei Kegeln und Plumpsack im Freien. Das Kleist-Museum lud Kinder und Erwachsene zu einem besonderen Ferientag in das Museum und den Museumsgarten ein.  

Der nächste Spieletag findet am 19. August statt. Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder E-Mail: info@kleist-museum.de  erwünscht,
Eintritt 1 Euro.

 


Vortrag und Modepräsentation auf Schloss Nennhausen

  • Nadja Kupsch erklärt den Gästen Details der Kostüme

Caroline de la Motte Fouqué und die Mode ihrer Zeit

Die Kuratorin der Ausstellung „Caroline de la Motte Fouqué - Chronistin der Moden“ im Kleist-Museum, Nadja Kupsch, hielt am Sonntag, 4. Juli, 15 Uhr, auf Schloss Nennhausen einen Vortrag über Damenbekleidung vom Ancien Régime bis zur Restauration. Verschiedene, eigens für die Ausstellung angefertigte Kostüme wurden präsentiert und genauer erläutert.


Blaue Kleist-Lounge im Garten des Kleist-Museums

Hansestadtfest Bunter Hering, 2. Juli - 4. Juli 2010

Studierende der Universität Viadrina luden zum Entspannen in die inspirierende „Blaue Kleist-Lounge“ im Garten des Kleist-Museums ein. Bei Live-Musik, einem Poetry-Slam, szenischen Lesungen und kulinarischen Genüssen konnten die Besucher in kreativer Atmosphäre Kraft tanken. Am Samstag und Sonntag fanden außerdem kostenlose Führungen durch das Kleist-Museum statt.


Eine Veranstaltung der studentischen Projektinitiative fforn in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum.

  • Anerkennung, Lob und einen Scheck brachte den Studenten der Projektinitiative fforn ihr Einsatz
  • Die Band Cellomania bot Abwechslung und Unterhaltung und sorgte für richtig gute Stimmung
  • Miriam Sachs und Leo Solter lesen aus „Kleist in meiner Küche“

Eröffnung der Ausstellung „100 Jahre Denkmal für Heinrich von Kleist“

Am 25. Juni 1910 wurde in Frankfurt (Oder), im Park an der Gertraudkirche, Gottlieb Elsters Denkmal für Heinrich von Kleist der Öffentlichkeit übergeben.
In einer Vitrinenausstellung im Veranstaltungsraum des Kleist-Museums wir bis zum 29. August an die Vorgeschichte und die Denkmalseinweihung erinnert.

  • Kurator Hans-Jürgen Rehfeld im Gespräch mit Dr. Wolfgang de Bruyn
  • Dokumente der Geschichte des Denkmals
  • Im Gespräch

Pressekonferenz und Party in der Kleist-WG

An historischem Ort, genau dort, wo sich einst Kleists Geburtshaus befand, stand eine Büroetage leer. 500qm, 19 Räume, alte modrige Küchen und ramponierte Sanitärräume.
Christina Dalchau, Museumspädagogin im Kleist-Museum, hatte d i e Idee: Wir initiieren ein temporäres Kunstprojekt, gründen die Kleist-WG. Der ewig herum reisende Dichter soll sein erstes Zuhause erhalten, eingerichtet von seinen „Mitbewohnern“, Schülerinnen und Schülern aus Frankfurt (Oder), Berlin, Fürstenwalde, Grünheide, Potsdam und aus Sauges (Frankreich). Entstanden sind bisher 10 unglaubliche, jugendlich provokante Rauminstallationen. Am 1. September 2010 wird die WG eröffnet. Am 22. Juni bot sich die Gelegenheit, in der Bauphase einen Blick durchs Schlüsselloch zu werfen und Gast der einzigen WG-Party zu sein, zu der alle 170 beteiligten Schüler, Studenten und Lehrer aus Berlin und Brandenburg eingeladen waren. Auch Klaas Heufer-Umlauf, Moderator und der wohl prominenteste Mitbewohner der mtv-home WG, beehrte die Schüler an diesem Tag mit seinem Besuch.


Die Kleist-WG mehr


Das befragte Ich

  • Dr. Wipf und Dr. Wolfgang de Bruyn (von links)

Am 17. Juni lud das Kleist-Museum zu einem literarischen Gang durch die Jahrtausende ein. Edgar Wipf, mit den Künsten lebender Arzt und Essayist beim SWR Baden-Baden, stellte Kleists Vorfahren und Nachkommen von Sappho bis zur Gegenwart vor und regte bei seinem Abriss europäischer Gedichte aus Vergangenheit und Gegenwart eine Selbstbefragung des Ichs an.


Lesung „Wenn du fort bist, ist alles nur halb“

  • Briefe einer Ehe

Am 10. Juni lasen Petra Hinze und Horst Hiemer aus dem Ehebriefwechsel von Hans Fallada und Anna Ditzen.
Hans Fallada, bürgerlicher Name Rudolf Ditzen, und Anna Issel lernten sich 1928 kennen und lieben. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges kam die Trennung.
Briefe aus der Verlobungszeit und der freundschaftlichen Periode nach der Scheidung dokumentieren die Höhen und Tiefen einer Ehe, zeigen ein angestrebtes, aber gescheitertes Miteinander.
Mit viel Leidenschaft und Verständnis für die Personen und die Thematik gestalteten Horst Hiemer und Petra Hinze einen interessanten Abend.


Wissen trifft… von Düffel

  • Dr. Dirk Wissen (Stadt- und Regionalbibliothek) und John von Düffel
  • John von Düffel signierte im Anschluss an die Lesung

Am 2. Juni trafen sich im Kleist-Museum Dr. Dirk Wissen (SRB) und der Autor, Dramatiker und begeisterte Sportler John von Düffel. Hauptgegenstand des Gesprächs war von Düffels Werk Wovon ich schreibe, aus dem dieser las. Ausgehend von seinen Bamberger Poetik-Vorlesungen macht sich von Düffel auf die Suche nach den vielfältigen Berührungspunkten von Literatur und Wirklichkeit. John von Düffel, 1966 in Göttingen geboren, erhielt für seinen Debut-Roman Vom Wasser mehrere Literaturpreise, große Aufmerksamkeit errang 2004 sein Roman Houwelandt. Nach Theaterstationen u. a. in Stendal, Basel, Bonn und Hamburg ist John von Düffel derzeit Dramaturg am Deutschen Theater Berlin.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadt- und Regionalbibliothek und Kleist-Museum in Kooperation mit dem WMZ-Stadtfernsehen.


Vernissage „Caroline de la Motte Fouqué“

  • Kuratorin Nadja Kupsch spricht zur Ausstellungseröffnung
  • In der Ausstellung: Nadja Kupsch, Dr. Wolfgang de Bruyn, Martin Gorholt und Brigitte Faber-Schmidt (von links)

Am 27. Mai wurde die Sonderausstellung „Caroline de la Motte Fouqué – Chronistin der Moden“ eröffnet. Die Ausstellung, die im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2010 „Mut und Anmut. Frauen in Brandenburg – Preußen“ entstand, ist noch bis zum 29. August zu sehen und dokumentiert anhand  historischer Accessoires, Abbildungen sowie eigens angefertigter Kostüme den Wandeln der Damenbekleidung um 1800.
Martin Gorholt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, und Brigitte Faber-Schmidt, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin von Kulturland Brandenburg, waren der Einladung des Kleist-Museums zur Vinissage gefolgt. Kuratorin Nadja Kupsch führte in die Ausstellung ein und gab Einblicke in die Konzeption und die Inhalte.


Museumstag, Abschluss der Karikaturen-Ausstellung

  • Lesung mit Puppenspieler Björn Langhans
  • Stadtspaziergang zum Kleist-Denkmal

Zum 33. Internationalen Museumstag lud das Kleist-Museum zur Finissage der Karikaturen-Ausstellung „Bin verreist!.. – Heinrich von Kleist in der Karikatur“. Mit Lesungen zu Satiren von und über Kleist wurde bei Kaffee und Kuchen ein gebührender Abschluss gefeiert. Mit großem Interesse wurden die Führungen durch das Museum und der Stadtspaziergang „Auf den Spuren Heinrich von Kleists“ angenommen.


Frühlingsfest

  • Dr. Johanna Thiel und Dr. Martin Wilke
  • Kunstauktion im Garten des Kleist-Museums

Am 14. Mai fand das 2. Frühlingsfest des Förderkreises Kleist-Museum Frankfurt (Oder) e.V. statt. Dr. Martin Wilke lud Frau Dr. Johanna Thiel aus Wien ein, sich in das „Goldene Buch des bürgerschaftlichen Engagements“ einzutragen. Während des Festes gab es eine Lesung mit Björn Langhans zu Satiren von und über Heinrich von Kleist. Bei der 2. Kunstauktion zeigten sich Freunde und Förderer des Kleist-Museums in mäßiger Zurückhaltung.
Das Max-Doehlemann-Quartett sorgte für musikalische Unterhaltung und Frühlingsflair. Den Abschluss des Abends bildete ein Buffet im Garten, der trotz des schlechten Wetters zu einem unterhaltsamen Frühlingsabend einlud.


Goethe-Gesellschaft zu Besuch

Vom 7. Mai bis 9. Mai 2010 war die Goethe-Gesellschaft Hannover Gast des Kleist-Museums. Neben einem Besuch der Grabstätte des Dichters Heinrich von Kleist am Kleinen Wannsee in Berlin standen geführte Rundgänge durch das Kleist-Museum und die Stadt sowie ein geselliger Spieleabend auf dem Programm des ersten Besuchstages. Am Samstag führte eine Exkursion die Mitglieder der Goethe-Gesellschaft nach Neuhardenberg in Schloss und Schinkelkirche und zum Kunersdorfer Musenhof mit seiner Ausstellung zum Leben und Wirken der Frauen von Friedland. Am Abend las der Schriftsteller Günter de Bruyn auf Schloss Madlitz aus dem Manuskript seines demnächst erscheinenden Buches Die Zeit der schweren Not. Schicksale aus dem Kulturleben Berlins 1807-1815. Am Sonntag stellte Dr. Barbara Gribnitz in ihrem Vortrag „Kleist und/vs. Goethe“ ihre Sicht auf die Beziehung zwischen den Schriftstellern vor, die in anschließenden Gesprächen diskutiert wurde und den Abschluss des intensiven und begeisternden Wochenendes bildete. 


Kleist-Museum in Recklinghausen

  • Kuratorin Anette Handke

Gelungene Ausstellungseröffnung im Zuge der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2010. - Das Kleist-Museum Frankfurt (Oder) richtete die Begleitausstellung der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2010 aus.

„Kontinent Kleist im romantischen Meer“ – die Ruhrfestspiele Recklinghausen präsentieren unter diesem wunderbaren Titel die bisher größte Werkschau Heinrich von Kleists.

Am 4. Mai wurde die Kunstausstellung „Das unsichtbare Theater des Herrn von Kleist – Recklinghausen 2010“, kuratiert von Anette Handke, in der Kunsthalle Recklinghausen eröffnet. Im Zuge der diesjährigen Ruhrfestspiele stellte das Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) in einem umfangreichen Rahmen bis zum 13. Juni 2010 gesammelte Kunst zu Kleist und seinen Werken vor. 

                                                                 www.ruhrfestspiele.de


Eröffnung des „Salon Kleist“

Seit dem 12. April 2010 steht der mit historischen Möbeln ausgestattete „Salon Kleist“ den Besuchern als Leserraum zur Verfügung. In loser Folge wird zu Lesungen, Buchvorstellungen und Gesprächsrunden in den Salon eingeladen.


Das Kleist-Museum im Rückblick 2009