Veranstaltungen im Kleist-Museum


Die pragmatische Muse. Buchpräsentation zum Geburtstag von Henriette Herz

Henriette Herz, Gemälde von Anna Dorothea Therbusch, 1778

Salon Kleist

Dienstag, 26. September 2017, 17 Uhr

Henriette Herz ist eine der berühmtesten Frauen um 1800. Sie gilt als Begründerin der deutschen Salonkultur und war Gastgeberin für viele Freunde und Zeitgenossen Heinrich von Kleists. Trotz – oder wegen? – ihres Ruhms und der zahlreichen Legenden gibt es bis heute keine wirkliche Biographie über diese Symbolfigur der deutschjüdischen Verständigung und Ikone der Berliner Kulturgeschichte. Über 40 Jahre im Leben der selbständigen, international netzwerkenden Frau sind weitgehend unerforscht.
Zum Erscheinen der ersten wissenschaftlichen Monographie zu Henriette Herz bitten die Herausgeberinnen in den Salon. Mit einer Collage aus unbekannten Briefen und neuen, auch frechen Thesen laden wir ein zur Debatte darüber, was Netzwerken im Salon wirklich war und heute noch sein kann.
HERZlich willkommen! Mit Dr. Hannah Lotte Lund und Hans-Jürgen Rehfeld (Kleist-Museum), Dr. Ulrike Schneider und Dr. Ulrike Wels (Universität Potsdam).

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck


Michael Kohlhaas. Hauptprobe

Recht muss Recht bleiben VI

Samstag, 7. Oktober 2017, 14 Uhr, St.-Gertraud-Kirche

Hauptprobe für die Lesung am 15. Oktober mit dem Schauspieler und Regisseur Daniel Heinz.

Geschlossene Veranstaltung!


Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist

Vernissage

Samstag, 7. Oktober 2017, 17 Uhr

Wörter durchleben ihre eigene Geschichte: sie entstehen, sterben oder ändern die Bedeutung. Die Ausstellung zeichnet den Weg einiger Wörter durch 1300 Jahre deutsche Sprachgeschichte nach: was verstand Parzival-Dichter Wolfram unter einem „kopf guldîn mit edelem gesteine“? Wen bezeichnen „reissige“ in Luthers Übersetzung des Alten Testaments? Was meinte Kleists Kohlhaas, als er versicherte, er sei „billig“? Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf der entscheidenden Epoche zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert. In dieser Zeit – sozusagen von Luther zu Kleist – entwickelte sich eine gemeinsame Schriftsprache, die erstmalig eine überregionale Verständigung gewährleistete. Luthers Bibelübersetzung spielte nicht nur in diesem Ausgleichsprozess eine bedeutsame Rolle; ihre Wirkmächtigkeit zeigt sich auch in der Tradierung bestimmter Erzählmuster, beispielsweise wenn Kleist die biblische Formel „es begab sich“ aufgreift – wie er dies macht, können Sie im zweiten Teil der Ausstellung am eigenen Leib erfahren: Bahnen Sie sich einen Parcours durch Kleistsche Sätze.
Nichts als Worte? Nein!

Kuratorin: Barbara Gribnitz
Gestaltung: Panatom Corporate Communication, Berlin

Kuratorinnenführungen zu den Kleist-Festtagen:
DI / 10.10. / 16 Uhr | DO / 12.10. / 14 Uhr | SA / 14.10. / 16 Uhr

Die Ausstellung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und  Kulturland Brandenburg e. V.

Eintritt zur Vernissage frei!

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Hans Michael Kohlhaase

Die Bustour zu den Kleist-Festtagen

Sonntag, 8. Oktober 2017, 9.30 Uhr, Treffpunkt Kleist-Museum

Kleists wohl bekannteste Erzählung Michael Kohlhaas gründet auf einem historischen Vorbild: Hans Kohlhase, vermutlich geboren in Tempelberg, Kaufmann in Cölln, hingerichtet 1540 in Berlin. Die Bustour zu den Kleist-Festtagen folgt den Spuren der historischen und der fiktiven Person, führt in die Kulturlandschaft von Hans Michael Kohlhaase. Michael Kohlhaas, der Roßhändler, gibt den Weg auf ein Gestüt in der Nähe von Słubice vor. Was bedeutet es heute, ein »Roßhändler« zu sein? Welchen Stellenwert haben Pferdehandel und Pferdezucht und der nun schon seit Jahrzehnten auch ökonomisch wichtige Reittourismus in der Region? Der historische Hans Kohlhase führt uns nach Tempelberg, seinen wahrscheinlichen Geburtsort. Spielt die durch Kleist berühmt gewordene Geschichte des widerständigen Mannes, der für sein Recht Unrecht zu tun bereit ist, eine Rolle für die Identität der Dorfbewohner? Fühlt man sich widerstandsbereiter, aufmüpfiger als andere? Wie ist das Kohlhaas-Openair von 2009 in der Erinnerung geblieben?
Die Bustour möchte Gäste zweier, zeitgleich in Frankfurt stattfindender, Festivals miteinander verbinden, die der Kleist-Festtage und des MitOst 2017.
Wir freuen uns auf die organisierte Begegnung und spontane Entwicklungen. Für ein gemeinsames Mittagessen und eine gesellige Kaffeepause wird gesorgt.
Zum Kennenlernen laden wir vor der Abfahrt bereits 9.30 Uhr zu einem Frühstückskaffee in das Kleist-Museum ein.

Abfahrt Kleist-Museum: 10.00 Uhr
Abfahrt Dom Studencki w Słubicach, ul. Piłsudskiego 14: 10.15 Uhr

Tickets inklusive Verpflegung: 25,- Euro / 20,- Euro / 40,- Euro (Familienticket)

Ein gemeinsames Projekt von Kleist-Museum und MitOst 2017.

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Es wachsen Flügel

Eine theatrale Begegnung mit Kleist- Ein Projekt von Schauspielstudierenden aus Polen, Russland und Deutschland

Montag, 9. Oktober 2017, 17 Uhr, Premiere

Öffentliche Probe: Freitag, 6. Oktober, 18 Uhr (Eintritt hierzu frei)

18 junge Schauspielstudent*innen und 3 Regisseur*innen aus drei Ländern starten ein gemeinsames
Experiment. In drei Gruppen begeben sie sich auf Spurensuche bei Heinrich von Kleist, lesen seine Texte neu, hinterfragen scheinbar Sicheres, trennen Kontexte, fügen Neues zusammen und entwickeln innerhalb einer Woche im und für das Kleist-Museum ein theatrales Projekt. Verschiedene Orte des Museums werden zur Probe-Bühne, und bereits im Proben-Prozess werden immer wieder die Türen geöffnet, um Einblick in die Arbeit der jungen Künstler zu geben. Im Zentrum des Projekts steht die künstlerische und persönliche Begegnung, die Auseinandersetzung mit dem fremden Blick und die Erprobung neuer Arbeitsweisen und Formen. Beim Erarbeiten der Projekte werden die Texte in die jeweiligen gesellschaftlichen Kontexte gesetzt. Ist es möglich, einen "aktuellen Kleist" für jeden Einzelnen herauszuarbeiten? Biografie und Werk eines Dichters, der ständig unterwegs und vielleicht nirgendwo zuhause war, werden zur Textur grenzüberschreitender Begegnungen in der Doppelstadt Frankfurt (Oder)/Słubice. Im besten Fall prallen ganz unterschiedliche Interpretationsansätze und Produktionsästhetiken aufeinander. Am 9. Oktober ist das Kleist-Museum die Bühne für Premiere und letzte Aufführung gleichzeitig.

Regie: Joanna Lewicka (Lublin), Wolfgang Nägele (Berlin), Sergej Taraskin (Astrakhan)

Das Projekt wird gefördert vom Deutsch Polnischen Jugendwerk, dem Polnischen Institut Berlin und
MitOst e.V.


Tickets: 5,- Euro/ 3,- Euro

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Bartholomäus-Nächte

Filmnacht u. a. mit dem französischen Film "Die Bartholomäusnacht" von Patrice Chéreau (1994)

Montag, 9. Oktober 2017, 20 Uhr

In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts schrieb Alexandre Dumas vier seiner berühmtesten Romane:
Die drei Musketiere, Der Mann mit der eisernen Maske, Der Graf von Monte Christo und Königin Margot. Alle diese Geschichten sind aufwendig und mehrmals verfilmt worden. Königin Margot, eine Geschichte aus der Zeit der französischen Glaubenskriege, kam 1954 und 1994 in deutscher Synchronisation unter dem Titel Die Bartholomäusnacht in die Kinos. Zum Beginn des Abends zeigen wir die Verfilmung von Patrice Chéreau (1994) mit Isabelle Adjani und Daniel Auteuil in den Hauptrollen. Das Filmlexikon schreibt über das preisgekrönte Werk: "Das Massaker der französischen Katholiken an den Protestanten in der Bartholomäusnacht des Jahres 1572 als Hintergrund für eine Familiengeschichte voller Intrigen, sexueller Exzesse, Mord, aber auch aufopferungsvoller Liebe. Hinter den opulenten, die Historie hautnah beschwörenden Bildern stellt der Film auch Bezüge zur Gegenwart her und formuliert einen eindringlichen Appell an Toleranz und Mitgefühl. Formal in allen Bereichen von außergewöhnlicher Qualität."
Nach dem Film präsentieren wir eine Dokumentation, die sich insbesondere der Verstrickung der Königsfamilie in die Schlacht um den wahren Glauben widmet und stellen den Roman von Alexandre Dumas vor.

Tickets: 8,- Euro / 6,- Euro / 4,- Euro mit Festivalpass

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


SPRACH | GE | WALT | TÄT | IG

Werkstatt für Schulklassen zur Sonderausstellung Worte, Worte, nichts als Worte …

Dienstag, 10. Oktober 2017
Mittwoch, 11. Oktober 2017
Donnerstag, 12. Oktober 2017
Freitag, 13. Oktober 2017
Jeweils 9 Uhr und 10 Uhr

Begleitend zur Sonderausstellung öffnen wir eine Wörter-Werkstatt für Schulklassen: Schüler*innen
von Klasse 5 bis 11 sind eingeladen, mit Sprache zu experimentieren. Wörter schöpfen, Wörter verbinden,
Wortfamilien gründen, Wortwurzeln ausgraben, Wörter zerpflücken und neu zusammensetzen, kurz: Wortgeschichten erforschen.

Anmeldung per E-Mail notwendig: Christina Dalchau / E-Mail: dalchau@kleist-museum.de

Tickets: 1,- Euro pro Schüler

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Bibelfest. Luthers Deutsch

Salon Kleist
Ein Salon Kleist zur Sonderausstellung Worte, Worte, nichts als Worte

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17 Uhr

GOTTGEFÄLLIG . Martin Luthers Bibelübersetzung war nicht die erste aber sicherlich die wirkmächtigste Übertragung der Heiligen Schrift. Dabei verzichtete er, anders als etwa in den Tischreden, auf volksnahe Grobianismen. Martin Luther wollte den Sinn der Bibel in REIN UND KLAR DEUTSCH GEBEN. Seinem Bemühen verdanken wir bildreiche Redewendungen und Lieblingsstellen, die sich den zahlreichen Bibelrevisionen auch der jüngsten Zeit oft widersetzten, also ihre FEUERPROBE bestanden. Der Salonnachmittag widmet sich einigen dieser Wendungen und Wörter, die durch Luthers Bibelübersetzung in unsere heutige Sprache kamen. Die Salongäste sind herzlich eingeladen, mitzulesen und sich an der Sprachmacht und den MACHTWORTEN zu erfreuen: WES DAS HERZ VOLL IST , DES
GEHT DER MUND ÜBER!

Tickets: 5,- Euro / 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Die Gewalt der Musik

Jörg Gudzuhn liest Die heilige Cäcilie

Dienstag, 10. Oktober 2017, 20 Uhr

In Heinrich von Kleists Erzählung von 1810/11 machen sich "um das Ende des sechzehnten Jahrhunderts […] drei Brüder, junge in Wittenberg studirende Leute, mit einem vierten, der in Antwerpen als Prädicant angestellt war" auf, das Kloster der heiligen Cäcilie anzugreifen, um "von Schwärmerei, Jugend und dem Beispiel der Niederländer erhitzt […] auch der Stadt Aachen das Schauspiel einer Bilderstürmerei zu geben." Etliches Volk von der Straße, Anhänger der neuen Lehre schließen sich an. Die Nonnen sind in höchster Not. Ein Wunder geschieht. Triumph der Religion? Macht der Musik? Das Ganze eine Legende? Glaubensfrage.
Jörg Gudzuhn ist von der Theaterbühne ebenso bekannt wie vom Film. Fast 25 Jahre war er am Deutschen Theater, auch als Dorfrichter und Cheruskerfürst, davor über 10 Jahre am Maxim Gorki Theater, wo er unter anderem in der legendären Kuckucksnest-Inszenierung von Rolf Winkelgrund einen umjubelten McMurphy spielte. Vor der Kamera war er Fallada und fantastischer Erfinder, Schachspieler und Häftling, Autoverweigerer, knurriger Kommissar, schöngeistiger Genießer und Berliner Kumpel. Im Anschluss an die Lesung erzählt Gudzuhn, der von Kleists Kohlhaas begeistert ist, von Theater, Film und Leben, von Adam, Herrmann und Michael.

Tickets: 10,- Euro / 8,- Euro / 5,- Euro mit Festivalpass

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Lästerlippe & Gehirnverrückung:
Sprachgewalt bei Luther und Kleist

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 15.30 Uhr

Wörter wie „merkeln“ oder „rumoxidieren“, „isso“ oder „läuft“, so genannte Jugendwörter der letzten Jahre, sind in die Umgangssprache zumindest bestimmter Gruppen längst eingegangen. Sprache verändert sich, LehrerInnen aller Fachbereiche nehmen aktuelle Sprachveränderungen sehr direkt wahr. Die Lehrerfortbildung widmet sich Aspekten der Vermittlung von Sprachkompetenz und Sprachgeschichte. Nach einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist“ geben Kuratorin Dr. Barbara Gribnitz und Museumspädagogin Christina Dalchau Anregungen zur Einbindung von Sprachspielen und Sprachgeschichte(n) in den Deutsch- und Geschichtsunterricht.

Die Veranstaltung wird für Deutsch- und Geschichtslehrer aller Jahrgangsstufen angeboten.

In Zusammenarbeit mit dem LISUM.
LISUM-Nr.: 17F704301

Anmeldungen erbeten unter dalchau@kleist-museum.de

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Einer trage des anderen Last

Manfred Möck; Foto: Ev Weiss

Filmfrühstück mit dem DEFA-Klassiker von 1988 und Manfred Möck

Sonntag, 15. Oktober 2017, 11 Uhr

"Liebe Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilt würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen." (Galater 6.1-2, zitiert nach der Lutherbibel von 1912).
Den Polizisten Josef Heiliger (Jörg Pose) und den Vikar Hubertus Koschenz (Manfred Möck) trennen Welten! Es verbindet sie nur ihre lebensgefährliche Krankheit; und der müssen sie sich ausgerechnet in einem gemeinsamen Krankenzimmer eines Lungensanatoriums stellen. Es ist 1950, die DDR noch jung, die Gegensätze sind ebenso groß wie Not und Hoffnung, und einen festen Glauben haben beide …
Der Film von Lothar Warneke wurde in beiden deutschen Staaten ausgezeichnet, als bester DEFA-Spielfilm des Jahres 1988 in der DDR und beim Internationalen Filmfestival 1988 in Berlin (West) mit
zwei Silbernen Bären für die Hauptdarsteller. Manfred Möck, der junge Vikar aus dem Film, startete mit dieser Rolle seine Filmkarriere. Neben Theaterengagements u. a. in Greifswald, Berlin und Salzburg in den 80er und 90er Jahren war er bis heute in mehr als 120 Fernseh- und Filmrollen zu sehen. Im Anschluss an den Film sprechen wir mit dem Berliner Schauspieler über Glaubens- und andere Fragen.

Tickets: 8,- Euro / 6,- Euro / 4,- Euro mit Festivalpass

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Michael Kohlhaas: Recht muss Recht bleiben!?!

Der mittelalterliche Altar in der St.-Gertraud-Kirche; Foto: Kleist-Museum

Die Frankfurter Bürgerschaft liest Kleist

Sonntag, 15. Oktober 2017, 15 Uhr, St.-Gertraud-Kirche

Kleists Geschichte des Rosshändlers, der aus "Rechtgefühl … zum Räuber und Mörder" wurde, ist – zumindest in groben Zügen – fast jedem bekannt. Sie wurde oft theatralisiert, verfilmt und als Hörspiel
gestaltet. Für die Kleist-Festtage 2017 haben sich mehr als 40 Frankfurterinnen und Frankfurter und interessierte Gäste aus dem Umland bis nach Berlin mehrere Wochen lang mit dieser Geschichte auseinandergesetzt; sie gemeinsam gesehen, gehört und vor allem diskutiert, bevor in einem kurzen, intensiven Probenprozess die gemeinsame Lesung des Kohlhaas vorbereitet wurde. Zur Premiere der Lesung und gleichzeitig zum guten Schluss des Festivals laden alle Beteiligten des diesjährigen Bürgerprojektes in die St.-Gertraud-Kirche ein. In vier "Akten" mit jeweils zehn Vortragenden wird der gesamte Michael Kohlhaas gelesen. Geprobt wurde unter der fachlicher Anleitung von Daniel Heinz im Kleist-Museum. Die Bühne bildet die St.-Gertraud-Kirche, der Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert, der seit Mai 2017 wieder sein prunkvolles Gesprenge trägt.

Zwischen den Lesungen laden die Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder)-Lebus und das Kleist-Museum zu Entspannung bei Kaffee und Kuchen, zum Kennenlernen oder Wiederbegegnen, zum Reden "über Gott und die Welt" ein.
Die Lesung wird professionell aufgezeichnet und am 10. November 2017, dem 534. Geburtstag Martin
Luthers, in Ausschnitten an zahlreichen Orten in Frankfurt (Oder) präsentiert.

Ein gemeinsames Projekt von Kleist-Museum und Evangelischer Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus. Das Projekt wird gefördert von der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG) und Kulturland Brandenburg 2017 "Wort und Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg". Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Oder-Spree.

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2017


Seid untertan der Obrigkeit?

Podiumsgespräch

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19 Uhr

In Kleists Michael Kohlhaas wird eine brisante Frage aufgeworfen, die auch heute noch diskutiert werden will: In welchem Verhältnis sind individuelle Rechtsansprüche und staatliche Ordnungsmacht zu sehen? Anders gesagt: Dürfen berechtigte Ansprüche eines Einzelnen oder einer Gruppe auch gewaltsam erstritten werden? Oder gilt der alte Grundsatz: Seid untertan der Obrigkeit? Über sich daraus ergebende Fragen diskutieren aus juristischer, theologischer, künstlerischer und ethischer Sicht auf dem Podium und mit dem Publikum: Beatrix Forck (Pfarrerin), Dorothea Schiefer (Richterin), Dr. Karl-Ludwig von Klitzing (Mediziner und Autor) und Toryali Omary (Schüler).

Moderation: Dr. Hannah Lotte Lund

Eintritt frei!


Anita Kühnel: Nun hier Fuß gefaßt in Berlin …
Charlotte E. Pauly in Friedrichshagen

Frankfurter Buntbuch Nr. 61

Buchpremiere

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19 Uhr, Berlin

Die Malerin und Schriftstellerin Charlotte E. Pauly (1886–1981), bis 1946 in Agnetendorf im Riesengebirge ansässig und mit Gerhart Hauptmann befreundet, konnte Schlesien mit dem Sonderzug verlassen, der den toten Nobelpreisträger über Berlin nach Hiddensee überführte. Sie entschied sich für den Osten der geteilten Stadt. Ihre Wohnung in Friedrichshagen, die Wolf Biermann als „wildromantische Bohème-Bude einer greisen Weltenbummlerin“ beschrieb, wurde zum Treffpunkt vieler junger Intellektueller. Die Weltbürgerin Pauly, die sich in politischen und ästhetischen Fragen nicht beugen ließ, wurde zu einer Institution. Zur Premiere des 61. Frankfurter Buntbuches sind Dr. Wolfgang de Bruyn und die Autorin Dr. Anita Kühnel im Gespräch; Begrüßung: Sabine Ulber.

Eintritt frei!

Ort:
Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Straße 6
10247 Berlin-Friedrichshain

Anmeldung erbeten unter Telefon: 030  420 124 40 oder E-Mail: ulber@galerie-berliner-graphikpresse.de


21. Nacht der Poesie

Lesung

Freitag, 3. November 2017, 18 Uhr

In der diesjährigen „Nacht der Poesie“ lesen die Oderland-Autoren, vornehmlich Lyriker, welche die literarische Szene Frankfurts mitbestimmen, zum Thema „Hoffnung“. 10 Autor*innen tragen ihre Gedichte und Kurzprosa vor, darunter Regina Schuster, Jürgen Bader, Karla Siering und Peter Marchand.

Eintritt frei!

Zuhörer*innen sind herzlich willkommen.


Ein Abend für Klaus Schlesinger

Filmabend

Montag, 6. November 2017, 19 Uhr, Berlin

Der Berlin-Brandenburgische Dichter und Schriftsteller Klaus Schlesinger (1937-2001) arbeitete über 30 Jahre an Kleist-Stoffen, zu denen auch Filmvorlagen entstanden. Realisiert wurden schließlich andere Projekte. 2017 wäre Klaus Schlesinger 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass lädt die DEFA-Stiftung in Kooperation mit dem Kleist-Museum zu einem Filmabend ins Kino Arsenal in Berlin ein. Gezeigt werden Ikarus (1975, R: Heiner Carow) und Matulla und Busch (1995, R: Matti Geschonneck), beide Filme entstanden nach literarischen Vorlagen von Schlesinger.

Moderation: Dr. Detlef Kannapin

Eintritt: 7,50 Euro; Mitglieder: 5,- Euro; Kinder: 3,- Euro; Berlin-Pass: 3,- Euro

Ort:
Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

In Kooperation mit der DEFA-Stiftung.


v-kleist. com. Familiengeschichte digital

Stammwappen derer von Kleist

Salon Kleist

Dienstag, 7. November 2017, 17 Uhr

Die Familiengeschichte derer von Kleist wird auch im 21. Jahrhundert fortgeschrieben. Sigurd von Kleist, seit 2013 Vorsitzender des Familienverbandes, trägt die Tradition der Familie ins digitale Zeitalter. Er hat den Internetauftritt der Familie gestaltet, schwer zugängliche Werke der Familie digitalisiert und sich mit Möglichkeiten befasst, Familiengeschichte mit Hilfe des Internets, auf der Basis der Archivbestände der Familie, aber auch der immer umfangreicheren online-Informationen, Google Books und zunehmenden Angaben der Staatsarchive oder Briefdatenbanken fortzuschreiben. Die wachsenden Suchmöglichkeiten haben auch zur Feststellung einer Reihe von bisher unbekannten Kleisten geführt. Im Kleist-Museum berichtet er über seine Spurensuche und neue Erkenntnisse.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck


Michael Kohlhaas. Recht muss Recht bleiben!

Präsentation der Bürgerschaftslesung Michael Kohlhaas

Freitag, 10. November 2017, 10 bis 18 Uhr 

Anlässlich des 534. Geburtstages Martin Luthers präsentieren wir im Kleist-Museum in einer Schleife die Aufzeichnung der Lesung des Bürgerprojektes „Michael Kohlhaas. Recht muss Recht bleiben!“.
Die Lesung wird an diesem Tag auch in der St.-Gertraud-Kirche, der Europa-Universität Viadrina und an anderen Orten ausgestrahlt.

Eintritt frei!


Vom Minnesang zum Poetry Slam

Große Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse), „Der Kanzler“ © Universitätsbibliothek Heidelberg (423v)

Lyrische Sprache aus acht Jahrhunderten

Sonntag, 12. November 2017, 15 Uhr

5.000 neue Worte hat der Duden in seine aktuelle Ausgabe aufgenommen. Sprache wandelt sich seit Jahrhunderten. Worte verschwinden, neue finden ihren Weg in den Sprachgebrauch, Aussprache ändert sich. Nirgendwo lässt sich das besser ergründen als in der Literatur. Anhand ausgewählter Texte und musikalischer Einspielungen aus acht Jahrhunderten wird die Veränderung von Vortragsform und Sprache nachverfolgt – vom Minnesang des 12. Jahrhunderts bis zum Poetry Slam der Gegenwart.

Eintritt: 7,50 Euro, erm. 5,- Euro

Unter Mitwirkung von Schüler*innen des Karl-Liebknecht-Gymnasiums Frankfurt (Oder) und Studierenden der Freien Universität Berlin.


Kleists "Michael Kohlhaas" polyperspektivisch

Studientag

Freitag, 17. November 2017, 10 Uhr

Kleists bekannteste Erzählung Michael Kohlhaas steht auch im Fokus des internationalen Studientages im Kleist-Museum. Studierende, Promovierende und Lehrende aus Deutschland, Österreich, Australien und den USA stellen ihre Forschungsergebnisse vor und führen deren unterschiedlichen Perspektiven auf den Text in Diskussionen zusammen.

Eintritt frei!

Zuhörer*innen sind herzlich willkommen.


Bundesweiter Vorlesetag

Kulturelle Bildung

Freitag, 17. November 2017

Jedes Jahr am dritten Freitag im November lesen mittlerweile über 135.000 Vorleser*innen am Bundesweiten Vorlesetag für mehr als zwei Millionen kleine und große Zuhörer. Als Mitarbeiterinnen des Hauses beteiligen sich Dr. Hannah Lotte Lund, Anette Handke, Doreen Stumpe und Grit Wellmer an der Aktion in Schulen und Kindergärten in Frankfurt (Oder) sowie Fürstenwalde.

Der Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, STIFTUNG LESEN und DEUTSCHE BAHN STIFTUNG.


Ralf Rothmann, Kleist-Preisträger 2017,
zu Gast im Kleist-Museum

Ralf Rothmann; Foto: © Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag

Lesung und Gespräch

Dienstag, 21. November 2017, 19 Uhr

„Ralf Rothmann zählt mit seiner eindringlichen Poetik zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren, und als Erzähler ist er womöglich der feinnervigste seiner Generation.“ schrieb die FAZ über den diesjährigen Kleist-Preisträger. Ralf Rothmann, geboren 1953 in Schleswig, veröffentlicht seit den 1980er Jahren Gedichtbände, Erzählungen und Romane im Suhrkamp-Verlag, die vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurden – u.a. dem Wilhelm-Raabe-Preis, dem Heinrich-Böll-Preis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung oder dem Friedrich-Hölderlin-Preis.
„Rothmanns Literatur ist geprägt von autobiographischen Erfahrungen im Ruhrpott und in Berlin, sie kommt aus der Arbeiterschaft, aus dem Kiez, sie ist meisterhaft in ihren lakonischen Alltagsschilderungen und folgt einer Ästhetik des Humanen aus genuin christlicher Verantwortung. Exemplarisch bezeugen das Romane wie Milch und Kohle (2000), Junges Licht  (2004), Feuer brennt nicht (2009) sowie zuletzt Im Frühling sterben (2015)“, so die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft in ihrer Pressemitteilung.

Am 19. November wird Ralf Rothmann im Deutschen Theater der Kleist-Preis überreicht, zwei Tage später, an Heinrich von Kleists 206. Todestag, ist der Kleist-Preisträger zu Gast in der Kleist-Stadt.

Eintritt: 6,- Euro, erm. 4,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Sebastian Januszewski: Essad Bey in Berlin (1921–1933)

Buchpremiere

Mittwoch, 22. November 2017, 20 Uhr, Berlin

Eine der schillerndsten Literatengestalten der 1920er und 1930er Jahre: Lev Nussimbaum alias Essad Bey. Sebastian Januszewski verfolgt den Weg des Juden Nussimbaum aus der aserbaidschanischen Stadt Baku in das Berlin der frühen 1920er Jahre. Der 1922 zum Islam konvertierte Essad Bey, wie er sich nun nennt, schreibt über Exilrussen am Kurfürstendamm (Das weiße Rußland), macht als Journalist bei der Literarischen Welt, mit Biographien über Stalin und den Propheten Mohammed sowie unter dem Pseudonym Kurban Said als Romanautor Karriere. Er dient sich den Nationalsozialisten an und wird aus Deutschland und Österreich dennoch vertrieben. Gerhart Hauptmann hat ihm mit seinem Gedicht Positano 1944 ein Denkmal gesetzt.

Eintritt frei!

Ort:
Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23
10719 Berlin

Anmeldung unter Telefon: 030 - 887 286 0 oder E-Mail: literaturhaus@literaturhaus-berlin.de


Wahrheit und Lüge im illustrierten Kinderbuch.
Workshop mit Iwona Chmielewska

Internationales Bilderbuchfestival Brandenburg

Donnerstag, 23. November 2017, 9 bis 12 Uhr

Seit 2013 lädt das Bilderbuchfestival Das Düstere und das Heitere Illustrator*innen aus Deutschland, Polen, Litauen, Tschechien, der Ukraine, Russland und Georgien ein, ihre Arbeiten und Arbeitsweisen einem breiten Publikum zu präsentieren. Mit mehr als 30 Lesungen, Workshops, Diskussionen, Ausstellungen, Buchmärkten und dem jährlichen Illu-Slam ist das Festival eine feste Größe im Kulturkalender Brandenburgs und Westpolens. Vom 20. bis 25. November findet die fünfte Jubiläumsausgabe unter dem Motto „Wahrheit und Lüge“ statt.
Im Kleist-Museum ist Iwona Chmielewska zu Gast. 2012 (Blumkas Tagebuch) und 2016 (abc.de) wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Geschlossene Veranstaltung!

Gefördert im Rahmen von ViVaVostok, einem Programm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Intern. Jugendbibliothek; organisiert vom Förderverein der Stadtpfarrkirche Müncheberg.


Warum wir gingen… Building Bridges
Projekt 2017

Kulturelle Bildung

Samstag, 25. November 2017, 10 bis 17 Uhr

Deutsche, polnische und israelische (jüdisch und arabisch) Jugendliche beschäftigen sich im Rahmen des internationalen Projekttages mit dem Thema: Flucht heute und im Nationalsozialismus. Dazu erfolgt im Kleist-Museum eine öffentliche Präsentation.

Geschlossene Veranstaltung!

Das Projekt wird gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.


„Meinen Landsleuten erzählen, was sie nicht wissen...“ – Johannes Bobrowski (1917-1965) und das östliche Europa

Lesung und Gespräch mit Ursula Karusseit und Christian Grashof

Dienstag, 28. November 2017, 18 Uhr

„Am Unterlauf der Weichsel, an einem ihrer kleinen Nebenflüsse, gab es in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ein überwiegend von Deutschen bewohntes Dorf.“ So heißt es am Beginn des Romans Levins Mühle (1964) von Johannes Bobrowski. Dem Dichter und Schriftsteller war das Verhältnis der Deutschen zum europäischen Osten, die Erinnerung der eigenen ostpreußisch-memelländischen Heimat, wo Polen, Russen, Letten, Litauer, Kuren, Pruzzen, Juden und Deutsche miteinander lebten, in einer „lange(n) Geschichte aus Unglück und Verschuldung“ (Bobrowski), bestimmendes Thema seines literarischen Schaffens.
In diesem Jahr wäre Johannes Bobrowski 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erinnern die Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration an der Europa-Universität Viadrina und das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) mit einer gemeinsamen Veranstaltung an den Schriftsteller, sein Werk und seine Wirkung: Die Schauspieler Ursula Karusseit und Christian Grashof lesen unter anderem Passagen aus seinem ersten Roman Levins Mühle. In der DEFA-Verfilmung des Romans von 1980 durch Horst Seemann spielte Ursula Karusseit die Gastwirtin Frau Rosinke und Christian Grashof den jüdischen Mühlenbesitzer Levin. Texte, Ton- und Filmausschnitte zeigen ein facettenreiches Bild von Johannes Bobrowski und seinem Schaffen.

Eintritt: 6,- Euro, erm. 4,- Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung der Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration an der Europa-Universität Viadrina und des Kleist-Museums. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Frankfurt (Oder).


Buchwunschbaum

Kulturelle Bildung

4. Dezember bis 19. Dezember 2017

Der vorweihnachtliche Buchwunschbaum im Kleist-Museum ist für viele Frankfurter Kinder eine liebgewordene Tradition. Auch in diesem Jahr können sie in der Vorweihnachtszeit einen Weihnachtsbuchwunsch an den Buchwunschbaum hängen. Mindestens drei Wunschzettel werden ausgelost und die Bücherwünsche noch vor dem Weihnachtsfest erfüllt. Wir freuen uns, wenn uns Buchhandlungen, Verlage und Privatpersonen bei weiteren Wunscherfüllungen unterstützen.

Bücherwünsche können zu den Öffnungszeiten des Kleist-Museums an den Baum gehängt werden.


Musik und Wort zur Weihnachtszeit
mit Daniel Heinz und dem Catori-Quartett

Das Catori-Quartett; Foto: © privat

Neue Hausmusik bei Kleist (5)

Sonntag, 10. Dezember 2017, 17 Uhr

Im Advent laden wir alljährlich zu einem kammermusikalischen Konzert des Catori-Quartetts ein. Das Konzert mit den Musikern des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) Klaudyna Schulze-Broniewska (v), Claudia Georgi (va), Thomas Georgi (vc) und Stefan Hunger (v) wird von Daniel Heinz begleitet. Der Schauspieler und Regisseur liest Geschichten und Gedichte von Theodor Storm zur Weihnachtszeit.

Bereits um 16 Uhr laden wir zum traditionellen Weihnachtscafé mit Kaffee, Tee und Gebäck ein. Und zum Abschluss unserer vorweihnachtlichen Hausmusik am 2. Advent stimmen Weihnachtslieder auf die kommenden Feiertage ein.

Eintritt: 10,- Euro, erm. 8,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Die schwarze Kunst. Zur Entwicklung des Buchdrucks in Frankfurt

Andreas Angelus. Analen der Mark Brandenburg, Frankfurt (Oder) 1598,Marienbibliothek

Salon Kleist

Dienstag, 12. Dezember 2017, 17 Uhr

1502 kam mit Martin Tretter aus Leipzig der erste Drucker in die Oderstadt und begründete eine über Jahrhunderte dauernde Kunst des Buchdrucks in Frankfurt. Im Dezembersalon spricht Dr. Martin Schieck, Direktor des Museums Viadrina, über die Anfänge des Buchdrucks im 16. Jahrhundert und dessen rasches Aufblühen im Zuge der Entwicklung der Universität sowie über die überregional bedeutende hebräische Druckerei, die im 18. Jahrhundert einen Höhepunkt erlebte.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Tolles Buch. Die Buchempfehlungsshow mit Tina Kemnitz

Tina Kemnitz; Foto: © Kleist-Museum

Kulturelle Bildung

Dienstag, 19. Dezember 2017, 8, 10 und 11.30 Uhr

Tina Kemnitz, Vorleserin, Kinderbuchautorin und Literaturvermittlerin, stellt auf unterhaltsame und spielerische Weise tolle aktuelle Kinder- und Jugendbücher vor. Für jeden ist etwas dabei! Versteckte Wörter unter den Stühlen, Rätsel und Gespräche regen zum Mitmachen und vor allem zum Lesen an.

Eintritt: 5,- Euro