Veranstaltungen im Kleist-Museum


Fastnachtstanz und Mummenspiel.
Zum historischen Karneval in und um Preußen.

Fastnacht, Foto wikimedia

Salon Kleist

Dienstag, 28. Februar 2017, 17 Uhr

"Ohne Fastnachtstanz und Mummenspiel ist am Februar auch nicht viel."
Zum Faschingssalon bittet das Kleist-Museum eine Gewährsmännin im doppelten Sinne zum Gespräch. Dr. Anna-Dorothea Ludewig vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam ist Spezialistin für ungewöhnliche Fragen an die Berlin-Brandenburgische Literatur-und Kulturgeschichte. Als gebürtige Rheinländerin plädiert sie für das Widerständige und Hintersinnige im Karneval. Dr. Hannah Lotte Lund geht der Frage nach, warum und zu welchen Gelegenheiten auch die Preußen um 1800 gern Masken trugen. Ein Salon mit historischen Zutaten.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro; inkl. Salontee und Gebäck.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 1. März 2017, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein. 
Führungen durch die jeweiligen Sonderausstellungen können parallel wahrgenommen werden.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Vom Barock zum Klassizismus.
Theater und Theaterhäuser um 1800.

A. Buchelius nach Jan de Witt: The Swan Theatre, 1596

Salon Kleist

Dienstag, 7. März 2017, 17 Uhr

Der dritte "Salon Kleist" in diesem Jahr ist dem Theater der Kleist-Zeit gewidmet. Wie sahen die Theaterhäuser der Zeit aus? Welche Bühnen und Bühnentechnik standen zur Verfügung? Was unterscheidet barocke und klassizistische Bühnen? Und wie agierten die Schauspielerinnen und  Schauspieler auf ihnen? Diese und weitere Fragen beantworten in einem kleinen Vortrag und vor allem im geselligen Gespräch Dr. Stefan Gräbener und Nils Niemann von der Initiative TheaterMuseum Berlin e.V.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro; inkl. Salontee und Gebäck.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Requiem für eine romantische Frau.
Ein Film mit Janine Sachau und Sylvester Groth

Janine Sachau als Auguste Bußmann,
Filmstill, absolut Medien

Filmfrühstück

Sonntag, 12. März 2017, 11 Uhr

Eine Liebe, wie sie die deutschen Romantiker forderten: die 16jährige Auguste Bußmann und der 30jährige Clemens Brentano... Die heiße Liebe ist ein skandalöses Abenteuer mit allen Zutaten: Flucht vor den Verwandten und dem Skandal, rasche Heirat, heftige und intensive Eheszenen zwischen Kampf und Konfrontation, Faszination und Frust, Willfährigkeit und Widerstand. Für Auguste sollen Liebe und Leben zur reinen Poesie werden... Der Film von Dagmar Knöpel adaptiert Hans Magnus  Enzensbergers "dokumentarischen Roman" über eine Amour fou im wörtlichen Sinne und zeigt "die radikalste Liebesgeschichte der Romantik".

Eintritt: 6,- Euro, erm. 4,- Euro; inklusive Kaffee und Gebäck

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Das Frankfurter Kleist-Museum – Tradition trifft Moderne

Kleist-Museum; Foto: Horst Drewing

Kulturelle Bildung

Dienstag, 14. März 2017, 13.30 Uhr

Unter obigem Titel hat sich Marvin Reinoga, Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Karl Liebknecht-Gymnasiums in einem Seminarkurs mit dem Kleist-Museum auseinandergesetzt, die Ergebnisse seiner Arbeit präsentiert er nun in unserem Haus.

Geschlossene Veranstaltung.


Peter Schlemihl. Die Geschichte eines Buches

Vernissage

Donnerstag, 16. März 2017, 19 Uhr, Erkner

Zur Vernissage begrüßt Stefan Rohlfs, Direktor des Gerhart Hauptmann Museums Erkner. Dr. Wolfgang de Bruyn hat als damaliger Direktor des Kleist-Museums und Vorstandsmitglied der Chamisso-Gesellschaft die Entstehung der Ausstellung und begleitet. Zur Ausstellungseröffnung stellt er als Mitherausgeber der Frankfurter Buntbücher Monika Sprolls Buntbuch Nr. 55 Adelbert von Chamisso in Cunersdorf vor.

Eintritt frei!

Ort: Gerhart Hauptmann Museum Erkner


Das Kleist-Museum auf der Leipziger Buchmesse

Präsentation

23. bis 26. März 2017

Auch in diesem Jahr ist unser Haus auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Am Stand der ALG –Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten Halle 5/E 115 präsentieren wir unsere neuesten Publikationen. Am Freitag, 24. März, 11 Uhr, stellt Dr. Klaus Völker dort die stark erweiterte Neuauflage seines Buntbuches zu Johannes Bobrowski vor. Am Messesamstag, 25. März, sprechen wir um 11 Uhr (Halle 5/K 600, Forum Literatur) noch einmal mit Klaus Völker über Johannes Bobrowski und präsentieren um 12 Uhr in Halle 4/F100 gemeinsam mit dem vbb-Verlag für Berlin Brandenburg die Reihe der Frankfurter Buntbücher im Gespräch zwischen dem Gestalter Prof. Günter Karl Bose und der Mitherausgeberin Anette Handke.


"Grenzfälle". Texte aus Brandenburg und Schleswig-Holstein

AutorInnentreffen am 1. September 2012

Lesung und Gespräch

Sonntag, 26. März 2017, 11 Uhr

Seit einem Treffen zwischen Lübecker Autorenkreis und Brandenburger Verband deutscher  Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) 2012 im Kleist-Museum, bei dem der VS Gastgeber war, entwickelten sich zwischen den AutorInnen freundschaftliche Beziehungen, die jetzt zu einer gemeinsamen Veröffentlichung führten. Das Thema war schnell gefunden. Die Grenze, Symbol der
Teilung, sollte zum Anlass für die Annäherung werden. Obwohl die Themenwahl nicht an die Zeitgeschichte gebunden war, beschäftigen sich die meisten Beiträge mit der innerdeutschen Grenze. Doch auch andere Grenzfälle fanden ihren Niederschlag: Die Grenze zwischen der DDR und Polen, aber auch die zwischen Leben und Tod oder Gestern und Morgen. Aus der zur Leipziger Buchmesse erscheinenden Anthologie Grenzfälle lesen Klaus Rainer Goll, Brigitte Halenta und Elisabeth Melzer-Geissler aus Schleswig-Holstein und Klaus Körner, Till Sailer sowie Carmen Winter aus Brandenburg.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.