Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Di | 28.02.2017

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 28.02.2017

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Vernetzte Köpfe. Gleim – Goethe – Kleist. Porträts einer Epoche von Stephan Klenner-Otto

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Was verbindet den Dichter und Aufklärer Johann Ludwig Wilhelm Gleim (1719-1803) aus Halberstadt mit dem Weimarer Klassiker Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und dem Brandenburger Dichter und Dramatiker Heinrich von Kleist (1777-1811)? Alle drei Autoren waren nicht nur auf vielfältige Weise in die literarischen Netzwerke der Zeit eingebunden, sondern widmeten jeder auf seine Art bewusst viel Lebenszeit der Kontaktaufnahme mit ausgesuchten Zeitgenossen. Inspiriert von der Netzwerkbildung um 1800 haben sich drei Literatur- und Kulturgeschichtsmuseen zur Gemeinschaftsausstellung verbunden. Nach der Eröffnung im Goethe-Museum Düsseldorf und der Präsentation im Gleimhaus Halberstadt zeigt das Kleist-Museum jetzt Vernetzte Köpfe aus der Kleistschen Perspektive. Als Kleist 1801 „Vater Gleim“ aufsuchte, war dieser bekannt für seine reiche Sammlung an Kontakten, denen er zudem in einem „Freundschaftstempel“ mit Porträts ein eigenes Denkmal errichtet hatte. Die Einstellung des „Übervaters“ Goethe zu Kleist war bekanntlich ambivalent. Er brachte den Zerbrochnen Krug zur – völlig missglückten – Aufführung und fand in Kleist „etwas Unschönes in der Natur, ein Beängstigendes“. Im Kleist-Museum befinden sich die vernetzten Köpfe nun auf Augenhöhe – und Auge in Auge mit dem Betrachter… Der preisgekrönte oberfränkische Zeichner und Drucker Stephan Klenner-Otto ist seit Jahrzehnten auf Arbeiten zur Literaturgeschichte spezialisiert. Klenner-Otto greift die historische Porträtüberlieferung auf, verfremdet sie und entwickelt dabei eine eigenständige moderne Interpretation der Bildnisse. Seine eigenwilligen und bisweilen skurrilen Interpretationen historischer Porträts im Stil eines phantastischen Realismus verleihen der Literatur- und Kulturgeschichte der Zeit um 1800 ein neues Gesicht.

Ein gemeinsames Projekt von Gleimhaus Halberstadt, Goethe-Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung und Kleist-Museum in Verbindung mit dem Wehrhahn-Verlag Hannover. Gefördert von der ALG – Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 28.02.2017

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Veranstaltung

Salon Kleist: Fastnachtstanz und Mummenspiel. Zum historischen Karneval in und um Preußen.

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:17.00 Uhr

Preise: 5,- Euro / erm. 3,- Euro; inkl. Salontee und Gebäck

Ohne Fastnachtstanz und Mummenspiel ist im Februar auch nicht viel."
Zum Faschingssalon bittet das Kleist-Museum eine Gewährsmännin im doppelten Sinne zum Gespräch. Dr. Anna-Dorothea Ludewig vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam ist Spezialistin für ungewöhnliche Fragen an die Berlin-Brandenburgische Literatur-und Kulturgeschichte. Als gebürtige Rheinländerin plädiert sie für das Widerständige und Hintersinnige im Karneval. Dr. Hannah Lotte Lund geht der Frage nach, warum und zu welchen Gelegenheiten auch die Preußen um 1800 gern Masken trugen. Ein Salon mit historischen Zutaten.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

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