Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Di | 24.04.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 24.04.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Kulturelle Bildung

12. Vorlesewettbewerb der Oberschule Heinrich von Kleist

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 Uhr

Preise:Eintritt frei! Zuhörer sind herzlich willkommen!

Traditionell im Frühjahr lesen Schülerinnen und Schüler dieser Frankfurter Schule im Rahmen ihres Häuserprojektes vor. In diesem Jahr werden es Kleistbriefe und kurze fiktive Texte sein.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 24.04.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Veranstaltung

Salon Kleist: Leopold von Ranke in Frankfurt (Oder)

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:17.00 Uhr

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro; inkl. Salontee und Gebäck

Leopold von Ranke (1795–1886) gilt bis heute als Begründer der deutschen Geschichtsschreibung. Dieser Ruhm basiert auf Rankes Werk Geschichten über die germanischen und romanischen Völker (1824), das in der historischen Forschung vielfach gewürdigt wurde. Wenig bekannt sind jedoch die Lebenswelten, in denen Ranke sich während der Arbeit an seinem Erstlingswerk als Oberlehrer am Friederichs-Gymnasium in Frankfurt (Oder) in den Jahren von 1818-1825 bewegte. Der erste Band seiner kürzlich veröffentlichten Briefkorrespondenz ermöglicht nun einen näheren Blick auf den jungen Gelehrten Ranke ebenso wie auf das soziale und kulturelle Leben in der Oderstadt um 1800. Über Ranke in Frankfurt (Oder) spricht der Historiker und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Blänkner.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 24.04.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Ach! Echt? Kleist. Heinrich von Kleist an Ulrike von Kleist. Brief vom 13. und 14. März 1803. Die Ausstellung zur Neuerwerbung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit der Ausstellung „Ach! Echt? Kleist“ und der begleitenden Faksimile-Ausgabe präsentiert das Kleist-Museum eine verloren geglaubte Kleist-Handschrift erstmals der Öffentlichkeit. Genau an Heinrich von Kleists 205. Todestag im November 2016 erreichte uns die Nachricht, dass ein berühmter Briefschluss in einem österreichischen Antiquariat angeboten werde. Das Blatt galt, seit Ulrike von Kleist es abgeschnitten und an eine Freundin verschenkt hatte, als verschollen. Zugleich ist der „Abschnitt“ von Legenden umrankt. Die Nachricht des Wiederauftauchens war eine kleine Sensation – sensationell aber auch der Preis. Nach über einem Jahr, mit der Unterstützung von Fachgutachtern und der öffentlichen Hand, vor allem aber dank über 120 Wort-Paten, die an der Spendenaktion „Ein Stück Kleist“ teilnahmen, ist es im Februar 2018 gelungen, den Erwerb zu sichern und den Brief ins Kleist-Museum zu bringen. Nicht nur die Frankfurter machten in ihrer Begeisterung dem Sohn ihrer Stadt alle Ehre. Kleist-Freunde und Kleist-Forschende bundesweit und darüber hinaus halfen, diesen Brief zu erwerben und so für alle zugänglich zu machen.

Neben der Seltenheit von Kleist-Originalen liegt das Besondere des Briefes und der an die Familie zuhause gerichteten Grüße in seinem selten! – fröhlichen Ton. Der Brief an Schwester Ulrike markiert einen möglichen Wendepunkt in Kleists Leben, seinen Plan, in der Schweiz „im eigentlichsten Sinne ein Bauer [zu] werden“, hat er ad acta gelegt, sein erstes Drama ist erschienen. Er überlegt nach Frankfurt zurückzukehren und sich als Dichter zu erproben.

Die Ausstellung präsentiert neben dem Original-„Stück“ die aktuelle „Aktenlage“ zu dem Fragment, eine Bestandsaufnahme, die zu neuen Fragen an Kleist, seine Handschrift und seine Überlieferung einladen will. Herzlich willkommen in der „Mittelstube“ des Kleist-Museums!

Der Erwerb der Handschrift wurde unterstützt durch die Kulturstiftung der Länder, das Land Brandenburg und 129 private Spender.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

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