Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Di | 13.03.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 13.03.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Penthesilea: SchlachtGänge zwischen Text und Inszenierung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Erst 68 Jahre nach Veröffentlichung des wortgewaltigen Dramas wurde Kleists Penthesilea uraufgeführt. Zeitgenossen verschrien das Stück als bühnenuntauglich. Mittlerweile stellen sich viele Bühnen der Herausforderung und setzen das vermeintlich Undarstellbare in Szene. Die hierbei oft irritierenden Interpretationen werfen Fragen auf: Können die im Text aufeinander schmetternden Heere durch ein Ensemble verkörpert werden? Ist der blutige und gewaltvolle Tod des Achill in Bilder zu fassen? Können Bühnenräume aus Kleists Worten entstehen? In mehreren Stationen führt die Ausstellung durch verschiedene Penthesilea-Inszenierungen der letzten Jahrzehnte und entfaltet Begegnungen zwischen Text und Theater.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des Seminares „Kleist inszenieren, Kleist ausstellen“ von Studierenden der Freien Universität konzipiert.
Seminarleitung: Prof. Dr. Anne Fleig und Dr. Barbara Gribnitz

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 13.03.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Tagung

Kleists Anekdoten – Zur Größe der kleinen Formen

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Innerhalb der Kleist-Forschung bilden die Anekdoten wohl die am stärksten vernachlässigte Werkgruppe des Kleist’schen Œuvres.
Gegenstand der Tagung sind daher die ca. 40 Anekdoten von Heinrich von Kleist (z. B. Der Griffel Gottes, Anekdote aus dem letzten Kriege), die sämtlich in einem sehr kurzen Zeitraum in der von ihm herausgegebenen Tageszeitung Berliner Abendblätter (1810/11) erschienen sind. Die Anekdoten sind trotz ihres geringen Umfangs von zum Teil nur wenigen Zeilen hochkomplexe und vielschichtige Mikrotexte; in ihnen lässt sich der Klassiker Kleist am ehesten noch einmal neu entdecken. Die große Qualität von Kleists kleinen Texten möchte die Tagung näher herausarbeiten und bestimmen. Dabei sollen die werkbiographischen, historisch-diskursiven und gattungsgeschichtlichen Kontexte ebenso in den Blick genommen werden wie die Rezeption durch spätere Autoren (wie etwa Franz Kafka).

Eine Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Lorenz und Thomas Nehrlich, M.A., beide Universität Bern, in Kooperation mit dem Kleist-Museum.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

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