Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2018


Hearing. 2018

Open Air zum HanseStadtFest

Freitag bis Sonntag, 13. bis 15. Juli 2018

Studierende der Stiftung Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) laden im Rahmen des
HanseStadtFestes Bunter Hering zu einem sommerlichen Open-Air in den Garten des Kleist-Museums ein. Am Freitag um 19 Uhr startet der Drum-Klub seine legendäre Mitmach-Show. Das Samstagprogramm eröffnet um 14 Uhr der Singer-Songwriter Martin Goldenbaum. 15 Uhr lädt das Kleist-Museum zur Kurzführung durch die Ausstellung Rätsel. Kämpfe. Brüche ein. Ab 15.30 Uhr erwartet Sie das Trio Schnaps im Silbersee. Um 18 Uhr laden wir zum Konzert der deutschen Elektro-Soul-Band Tanga Elektra ein. Am Sonntag begrüßen Sie Julian Heun und Leonie Warnke ab 12 Uhr zum spritzig-unterhaltsamen Poetry Slam, begleitet von der Band Bye Bye Music. Freuen Sie sich auf ein Programm voller Abwechslungen und Überraschungen. Wir freuen uns auf Sie! (Text: Projektgruppe)

Eintritt frei!

Ein Kooperationsprojekt von Europa-Universität Viadrina, Stadt Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum.

www.bunterhering.de und www.europa-uni.de


Sommerfest für "Penthesilea"

Samstag, 7. Juli 2018

Wir freuen uns, anlässlich der Vernissage auch die Wiederaufstellung der Bronze Penthesilea von Wieland Förster feiern zu können. Sehr herzlich danken wir der Sparkasse Oder-Spree, dem Rotary Club Frankfurt (Oder) und allen privaten Spenderinnen und Spendern, die den Neuguss ermöglicht haben. Ab ca. 16 Uhr laden wir herzlich zum entspannten Sommerfest ein. Feiern Sie mit uns bei bester Musik mit dem Tangoensemble Trio Rotterdam: Die Musiker*innen um den Bandoneón-Spieler Michael Dolak touren seit 2004 durch ganz Europa und sind in Paris, Berlin, Amsterdam, Montreux und Lyon in Konzerthäusern, auf Festivals und Tangobällen nicht mehr wegzudenken. Diesmal im Kleist-Garten, und dazu hoffentlich schönstes Wetter, kühle Getränke und erfrischende Gespräche.

Eintritt frei!

Wir bedanken uns für die Unterstützung des Sommerfestes beim Frankfurter Brauhaus, das die Heimatmarke „Frankfurter Pilsener“ bereitstellt und bei der Bäckerei-Konditorei-Baumgärtel für Brot und Kuchen.


"...rasch wächst das dürre Gras Vergessen.
Wieland Förster und Heinrich von Kleist"

Vernissage

Samstag, 7. Juli 2018, 15 Uhr

Zur Vernissage der Wieland-Förster-Ausstellung begrüßen die Direktorin des Kleist-Museums,
Dr. Hannah Lotte Lund, und der Vorsitzende des Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V., Dr. h.c. Hinrich Enderlein, die Gäste. Die Ausstellung wurde maßgeblich von MWFK und Staatskanzlei des Landes Brandenburg gefördert. Wir freuen uns, dass Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, das Kleist-Museum besucht und zur Eröffnung der Kunstausstellung spricht. Der Kurator Herbert Schirmer gibt eine kurze Einführung und führt im Anschluss an die (Wieder-)Einweihung von Wieland Försters Plastik Penthesilea durch die Ausstellung.

Eintritt frei!


Mittwochsführung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 4. Juli 2018, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Kleist im Kiez I: Theaterprojekt

Kulturelle Bildung

Mittwoch, 4. Juli 2018, 10 Uhr, KITA

Sonderbarer Rechtsfall in England: Ein Streit, elf Beisitzer, ein Starrkopf, ein König – Ja-Sager und Nein-Sager! Der Kleist-Text gibt zunächst Rätsel auf! In Kooperation mit der KITA „Oderknirpse“ hat Christina Dalchau, Museumspädagogin im Kleist-Museum, ein Spiel mit den ältesten Kindern der KITA erprobt. Zweisprachig, deutsch und polnisch, können die Gäste die Präsentation des Theaterprojekts erleben.

Eintritt frei!

Start: Fröbel-Kindergarten Oderknirpse, Große Oderstraße 25 a
Finale:
Kleist-Museum, Faberstraße 6-7

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 »wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa« Kulturland Brandenburg 2018 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.


Kleist im Kiez I: Theaterprojekt - Generalprobe

Kulturelle Bildung

Freitag, 29. Juni 2018, 15 Uhr, KITA „Oderknirpse“

Sonderbarer Rechtsfall in England: Ein Streit, elf Beisitzer, ein Starrkopf, ein König – Ja-Sager und Nein-Sager! Der Kleist-Text gibt zunächst Rätsel auf! In Kooperation mit der KITA „Oderknirpse“ hat Christina Dalchau, Museumspädagogin im Kleist-Museum, ein Spiel mit den ältesten Kindern der KITA erprobt, nun laden wir zur öffentlichen Generalprobe ein. Zweisprachig, deutsch und polnisch, können die Gäste die Präsentation des Theaterprojekts erleben.

Eintritt frei!

Start: Fröbel-Kindergarten Oderknirpse, Große Oderstraße 25 a
Finale:
Kleist-Museum, Faberstraße 6-7

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 »wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa« Kulturland Brandenburg 2018 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Gnade und Gehorsam

Salon Kleist

Dienstag, 26. Juni 2018, 17 Uhr

Gehorsam und Wohlverhalten galten lange als Voraussetzung für Gnade und Wohlergehen, wenn nicht
auf Erden, so doch in einem späteren Leben. Die Gehorsamspflicht gegenüber einer göttlichen Instanz,
stellvertretend auf Patrone übertragen, galt besonders beim Militär. Dieses „Monument der Tyrannei“
marterte Heinrich von Kleist im Konflikt zwischen Mensch und Offizier, Gnade und Gehorsam. Welche
kulturreligiösen Traditionslinien bildeten dafür den Hintergrund? Und finden wir diese auch im Prinz
von Homburg? Diese Fragen diskutiert im Juni-Salon Dr. Gisela Dimroth, langjährige leitende Ärztin in
Kliniken für Psychiatrie/Psychotherapie und Religions-und Kulturwissenschaftlerin.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck.


Sternbild der Schrift

Vortrag und Gespräch

Donnerstag, 21. Juni 2018, 19 Uhr

Wenige Tage vor Ende unserer Sonderausstellung nähern wir uns dem Thema Handschrift(en) einmal von ganz anderer Seite. Kann die Handschrift etwas über das Wesen einer Person aussagen? Ist gar eine
Deutung von Charaktereigenschaften aufgrund in der Handschrift auffindbarer Indizien möglich. Frühere Wissenschaft glaubte das, auch mit Heinrich von Kleists Schriftbild als Untersuchungsgegenstand, heute spielt die Graphologie eher eine untergeordnete Rolle. Wir laden zu einem unterhaltsamen Abend mit dem Schriftsteller und Psychologen Richard Pietraß ein, der über Möglichkeiten und Grenzen psychologischer Schriftdeutung spricht und dabei Vermutungen, nicht Gewissheiten, zur Diskussion stellt.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Musenhöfe an Oder und Spree

Vernissage

Donnerstag, 14. Juni 2018, 17 Uhr, Lübben

Im Wappensaal der Schlosses Lübben laden die Veranstalter mit einer Lesung und Musik zur Eröffnung der Musenhof-Ausstellung ein.

Eintritt frei!


Auf Kleists Spuren in Kraków
mit Ingo Breuer und Paweł Zarychta

Vortrag und Gespräch

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17 Uhr

Auch wenn Heinrich von Kleist niemals in Kraków war und keine Kontakte zu dieser südpolnischen Stadt pflegte, so ist sein Name mit ihr inzwischen aufs Engste verbunden: infolge der Kriegswirren gelangte ein großer Teil seines Briefnachlasses in die Biblioteka Jagiellońska, wo er auch heute aufbewahrt und der Forschung zugänglich gemacht wird. Im Begleitprogramm der aktuellen Sonderausstellung sind Dr. Paweł Zarychta, Mitarbeiter der Jagiellonen-Universität und einer der besten Kenner ihrer Berliner Sammlungen, und Dr. Ingo Breuer von der Universität Köln, Herausgeber des Kleist-Handbuchs, zum Gespräch über Kleist in Kraków zu Gast. In ihrem Vortrag präsentieren sie die Geschichte dieser lange verschollen geglaubten Sammlungen und ihren Stellenwert für das Verständnis von Kleists Leben und Schreiben. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu einem Gespräch. 

Eintritt frei!


12. Rhetorikwettstreit

Kulturelle Bildung

Freitag, 8. Juni 2018, 9 Uhr

Im Mai jedes Jahres wird der Rhetorikwettstreit der 10. Klassen des Städtischen Gymnasium I „Karl Liebknecht“ im Unterricht vorbereitet. Das diesjährige Thema lautet: Die Welt im Jahr 2030. Die Zukunft beginnt jetzt. Das Finale findet nun schon traditionell in der Europa-Universität Viadrina statt. In der Jury entscheiden die Direktorin des Kleist-Museums Dr. Hannah Lotte Lund, der  geschäftsführende Präsident der Europa-Universität Prof. Dr. Stephan Kudert und die Vorjahressiegerin Sophie Wilhelm.

Geschlossene Veranstaltung!

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum, Karl-Liebknecht-Gymnasium sowie Europa-Universität Viadrina.


Die neuen Leiden des jungen W. (BRD, 1976)

Filmfrühstück

Sonntag, 3. Juni 2018, 11 Uhr

Ulrich Plenzdorf war einer der wirkmächtigsten Drehbuchautoren der DDR, Schriftsteller und Dramaturg. Manche seiner Arbeiten sind als Filme bis heute erfolgreich, andere sorgten insbesondere auf dem Theater für Furore. 1968 schrieb Ulrich Plenzdorf die erste Fassung der „neuen Leiden“ als Filmszenarium für die DEFA, nach deren Ablehnung erschien der Text 1973 in Prosaform beim Rostocker Hinstorff Verlag und eroberte als Bühnenstück die Theater in Ost und West. 1976 entstand in der Bundesrepublik unter der Regie von Eberhard Itzenplitz der Film nach Plenzdorfs Originaldrehbuch, in der Rolle des Edgar Wibeau ist Klaus Hoffmann zu sehen.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro inkl. Kaffee und Croissant.

In Zusammenarbeit mit dem Kleinen Kino e.V.


Lehrerweiterbildung: Fontane-Fieber 2019

Kulturelle Bildung

Donnerstag, 31. Mai 2018, 15.30 Uhr

Mit Blick auf den Prüfungsschwerpunkt im Abitur 2019 „Bürgerlicher Realismus und Konzepte realistischen Schreibens“ stellt Dr. Hannah Lotte Lund Theodor Fontane als Vertreter des Bürgerlichen Realismus zur Debatte. Vorgestellt und diskutiert werden literarische und pragmatische Texte, Auszüge aus Romanen und den Wanderungen ebenso wie Briefe oder Arbeitsnotizen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Berlin und Brandenburg im Leben und Schaffen des Dichters. Arbeitsmaterialien zu Lebensstationen und verschiedenen Textformen Fontanes werden zur Verfügung gestellt.

Anmeldungen unter dalchau@kleist-museum.de oder im LISUM Nr.: 17F302001


Achtung! Fälscher!

Salon Kleist

Dienstag, 29. Mai 2018, 17 Uhr

1921 beherrschte für wenige Wochen ein sehr erfindungsreicher, selbsternannter Kleist-Spezialist die
Unterhaltungsbeilagen der Zeitungen. Angeblich hatte er in einer Bibliothek zahlreiche bisher unbekannte Dokumente aus Heinrich von Kleists Zeit in französischer Gefangenschaft entdeckt. Darunter sollten sich u.a. Briefe des Dichters, Tagebuchaufzeichnungen des Wachpersonals und gar ein Vernehmungsprotokoll befinden. Wer war dieser Karl Gustav Herwig, der es vermochte, der renommierten Weltbühne über 30 Druckseiten gefälschte Kleist-Informationen zu verkaufen? Und wie flog der Fälscher auf? Über einen kleinen Kleist-Skandal der 20er Jahre spricht im Rahmenprogramm der Ausstellung Ach!Echt?Kleist. Anette Handke, Mitarbeiterin im Kleist-Museum.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck.


Wolfgang de Bruyn liest Der Sandpoet

Buntbuchpräsentation

Samstag, 26. Mai 2018, 15 Uhr, Kirche Sauen

Im Rahmen des Dorfkirchensommers 2018 liest Dr. Wolfgang de Bruyn, ehemaliger Direktor des Kleist-
Museums und Mitherausgeber der Frankfurter Buntbücher aus dem Buntbuch Nr. 60 von Günter de Bruyn Der Sandpoet. Friedrich Wilhelm August Schmidt, genannt
Schmidt von Werneuchen
.

Eintritt frei!

Ort: Dorfkirche Sauen
Zum Anger 13
15848 Rietz Neuendorf
www.dorfkirchensommer.ekbo.de


Picknick am Wannsee
Die Lyrikerin Eva Förster zu Gast

Eva Förster; Foto: Alexander Schippel

Im Haus des Dichters

Freitag, 25. Mai 2018, 18 Uhr

Eva Förster, 1968 in Berlin geboren, wusste schon als Abiturientin genau, wohin der Weg sie führen sollte – zum Theater und in die Literatur. Sie studierte Theaterwissenschaften und Romanistik in Berlin und Paris, hospitierte an einigen Bühnen und bei Presseredaktionen und machte sich Mitte der 90er Jahre als Journalistin selbstständig. Sie arbeitet für den MDR (Essays und Feature) und die Märkische Oderzeitung (Porträts und Theaterkritik) und vor allem an ihrem literarischen Werk. Mittlerweile liegen drei Lyrikbände von Eva Förster vor Das Gedächtnis des Handrückens, Vom Weg ab, in dem sie auch ihr „Kleist-Gedicht“ veröffentlichte und ihr Debüt WEIT GEHEN.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Briefe aus und nach Frankfurt.
Entziffern und verschlüsseln!

Internationaler Museumstag

Sonntag, 13. Mai 2018, 10 bis 16 Uhr

Auch wenn die Familien- und Freundschaftspost heutzutage oft digital versendet wird oder man telefoniert oder skypt, in vielen Familien finden sie sich noch: alte Briefe, die seit Jahrzehnten weitergegeben werden. Und die nun vielleicht auch schon seit ein, zwei Generationen kaum mehr gelesen werden können, weil sie in Sütterlin geschrieben wurden. Zum Museumstag laden wir ein, „unlesbare“ Briefe mitzubringen und von uns „entziffern“ zu lassen. Außerdem können die Besucher mit dem „Handschriftengenerator“ Grüße in Kleist’scher Schrift an Freunde und Verwandte schreiben, und für die schönsten Briefe übernehmen wir das Porto. Also, wenn ein Kartengruß an die Großtante oder den Urenkel mal richtig Eindruck machen soll, kommen Sie am Museumstag zu uns! Wir laden um 11 und um 14 Uhr zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung ein und stehen zwischen 10 und 16 Uhr zum gemeinsamen Lesen der Familienbriefe, zu Leseübungen anhand Faksimiles von Kleist-Briefen und bieten Gelegenheit, in geselliger Runde das schöne Schreiben mit Feder und Tinte auszuprobieren.

Eintritt frei!


Spielerisch und informativ: der Europatag im Kleist-Museum

Öffentliche Veranstaltungen

Mittwoch, 9. Mai 2018, 14 und 17 Uhr

Schon traditionell beteiligt sich das Kleist-Museum am Europatag und lädt auch in diesem Jahr wieder zum Kennenlernen in der europäischen Doppelstadt Frankfurt (Oder)/Słubice beim gemeinsamen Spielen ein.
Am Vormittag kommen Schulklassen zu geschlossenen Spielrunden in das Haus und am Nachmittag laden wir um 17 Uhr zu historischen Spielen für Jedermann ein.
Bereits um 14 Uhr findet eine öffentliche Führung durch das Haus statt, die insbesondere die Möglichkeiten aufzeigt, die das Museum polnischsprachigen Gästen bietet.
Und auch die aktuelle Sonderausstellung „Ach! Echt? Kleist:“ zeigt, wie eng die deutsch-polnischen Verbindungen des Kleist-Museums sind.

Spielen verbindet!
Gesellschaftsspiele für alle Generationen

Zum Europatag 2018

Mittwoch, 9. Mai 2018, 17 Uhr

Um 17 Uhr laden wir zum Spielenachmittag und zum Kennenlernen in der deutsch-polnischen Doppelstadt ein. Angeboten werden die beliebten Glücksspiele Biribi und Hammer und Glocke, die Kartenspiele Tarock und Casino und das Gänsespiel, das eher ein Kinderspiel ist, aber auch Erwachsene unterhält. Sie werden sehen: Spielen verbindet nicht nur, es macht auch unheimlich viel Spaß!

Eintritt: 2,- Euro

Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu erbeten!
Aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen!


Willkommen im Kleist-Museum!
Witamy w Muzeum Kleista!

Zum Europatag 2018

Mittwoch, 9. Mai 2018, 14 Uhr

Das Kleist-Museum arbeitet als Literaturmuseum in besonderem Maße mit der deutschen Sprache. Was kann das Haus polnischsprachigen Gästen bieten? Welche Formate eignen sich über Sprachgrenzen hinaus zur Kulturvermittlung beiderseits der Oder? Welche speziellen Verbindungen gibt es zwischen Heinrich von Kleist und polnischen Institutionen? Und was hat das Ganze mit der aktuellen Sonderausstellung zu tun? Wir laden ein, das Haus und seine Ausstellungen kennenzulernen, die Führung in deutscher Sprache wird konsekutiv ins Polnische übersetzt.

Eintritt frei!

Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu erbeten!
Aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen!


Spielen verbindet!

Zum Europatag 2018

Mittwoch, 9. Mai 2018, 10 und 12 Uhr

Auch 2018 laden wir zum Europatag deutsche und polnische Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Spiel in das Kleist-Museum ein. Nachdem wir uns mit einem kurzen Video auf das Thema eingestimmt haben, werden die Karten gemischt und die Würfelbecher geschüttelt und die Gänse starten zum Wettlauf um den Sieg. 

Spielstunde für 2.-12. Klassen, max. 24 Teilnehmer

Eintritt pro Schüler: 1,- Euro; nur nach Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu!


Sterben und Tod bei Heinrich von Kleist

Kulturelle Bildung

Dienstag, 8. Mai 2018, 8 Uhr

Projekttag des Karl-Liebknecht-Gymnasiums im Kleist-Museum.

Geschlossene Veranstaltung!


Liebesbriefe
Filmabend zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Filme und Gespräch

Freitag, 4. Mai 2018, 18 Uhr

Im Begleitprogramm der aktuellen Sonderausstellung stellt das Kleist-Museum andere bedeutende „Briefe nach Hause“ vor: Der Student Karl Marx schrieb poetische Liebesbriefe an seine Freundin Jenny von Westphalen nach Trier, Friedrich Engels freche Beobachtungen an seine Familie in Barmen. Diese Texte inspirierten Regisseure zu ganz unterschiedlichen Produktionen.
Mit seltenen DEFA-Trickfilmdokumentationen laden wir am Vorabend des 200. Geburtstages von Karl Marx dazu ein, Marx und Engels als Briefautoren wieder zu entdecken.

Gezeigt werden die Animationsfilme: Liebesbriefe (Uwe Belz 1982), Ein junger Mann namens Engels – Ein Porträt in Briefen (Georgi u.a. 1970) und Lieber MohrPersönliche Erinnerungen an Karl Marx von Paul Lafargue (Böttge/Herrmann 1972).

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro

Moderation: Dr. Detlef Kannapin

In Kooperation mit der DEFA-Stiftung.


Leopold von Ranke in Frankfurt (Oder)

Leopold von Ranke, Gravüre von W. Hensel, 1859

Salon Kleist

Dienstag, 24. April 2018, 17 Uhr

Leopold von Ranke (1795–1886) gilt bis heute als Begründer der deutschen Geschichtsschreibung. Dieser Ruhm basiert auf Rankes Werk Geschichten über die germanischen und romanischen Völker (1824), das in der historischen Forschung vielfach gewürdigt wurde. Wenig bekannt sind jedoch die Lebenswelten, in denen Ranke sich während der Arbeit an seinem Erstlingswerk als Oberlehrer am Friederichs-Gymnasium in Frankfurt (Oder) in den Jahren von 1818-1825 bewegte. Der erste Band seiner kürzlich veröffentlichten Briefkorrespondenz ermöglicht nun einen näheren Blick auf den jungen Gelehrten Ranke ebenso wie auf das soziale und kulturelle Leben in der Oderstadt um 1800.
Über Ranke in Frankfurt (Oder) spricht der Historiker und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Blänkner.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inklusive Salontee und Gebäck!


12. Vorlesewettbewerb der Oberschule Heinrich von Kleist

Kulturelle Bildung

Dienstag, 24. April 2018, 10 Uhr

Traditionell im Frühjahr lesen Schülerinnen und Schüler dieser Frankfurter Schule im Rahmen ihres Häuserprojektes vor. In diesem Jahr werden es Kleistbriefe und kurze fiktive Texte sein.

Eintritt frei!

Zuhörer sind herzlich willkommen!


Ach! Echt? Kleist.
Heinrich von Kleist an Ulrike von Kleist
Brief vom 13. und 14. März 1803
Die Ausstellung zur Neuerwerbung

Kleist-Autograph vom 14.3.1803
Abb.: Kleist-Museum

Vernissage

Sonntag, 22. April 2018, 11 Uhr

Mit der Eröffnung der Ausstellung präsentieren wir in Anwesenheit zahlreicher Spenderinnen und Spender erstmals den handschriftlichen Briefabschnitt Heinrich von Kleists, der nur dank der Unterstützung von öffentlicher Hand und privatem Engagement Vieler für die Sammlungen des Kleist-Museums erworben werden konnte.

Es sprechen: Dr. Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums; Dr. Martin Wilke, Oberbürgermeister der Kleist-Stadt Frankfurt (Oder); Prof. Frank Druffner, kommissarischer Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder; Reiner Walleser, Leiter der Abteilung Kultur im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Die Vernissage wird von Klaudyna Schulze-Broniewska, 1. Konzertmeisterin des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) auf der Violine begleitet.

Eintritt frei!

Der Erwerb der Handschrift wurde unterstützt durch die Kulturstiftung der Länder, das Land Brandenburg und 129 private Spender.


„Lies mal Kleist!“ – INISEK Projekt

Kulturelle Bildung

Dienstag, 17. April 2018, 8, 10 und 12.30 Uhr

Abschluss des Projektes für alle 7. Klassen der Oberschule „Ulrich von Hutten“ mit drei POETRY -SLAM Workshops.

Geschlossene Veranstaltungen!

Gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.


Kultur macht stark!
Info-Veranstaltung der Plattform für Kulturelle Bildung Brandenburg

Kulturelle Bildung

Donnerstag, 12. April 2018, 10 bis 16 Uhr

Das Förderprogramm für außerschulische Projekte der Kulturellen Bildung „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wird ab 2018 bis 2022 fortgesetzt. Lernen Sie das Förderprogramm und seine Strukturen kennen! Mehrere Programmpartner stellen sich vor.

Zu Gast sein werden der Deutsche Museumsbund e.V., der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, der Gesamtverband e. V. und ASSITEJ e.V.

Anmeldung bis zum 9.4.2018 unter www.tinyurl.com/kms1204 oder dalchau@kleist-museum.de.


Penthesilea: SchlachtGänge

Finissage

Sonntag, 8. April 2018, 16 Uhr

Die Kurator*innen führen ein letztes Mal durch die Ausstellung und laden zu einem Gespräch über Penthesilea-Inszenierungen und ihre Arbeit an der Sonderausstellung ein.

Eintritt frei!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung und
Penthesilea: SchlachtGänge zwischen Text und Inszenierung

Mittwochsführung

Mittwoch, 4. April 2018, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die Dauer- und gegebenenfalls Sonderausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Ein Haus für Kleist
Rudolf Lochs Frankfurter Erinnerungen 1963-1969

Kleist-Gedenkstätte 1969, © Kleist-Museum

Lesung und Gespräch

Freitag, 23. März 2018, 17 Uhr

Das Kleist-Museum lädt zu einer besonderen Buchpremiere, mit zwei Männern, die ein Großteil ihres Lebens der Kleist-Forschung gewidmet haben: Günther Emig, Direktor des Kleist-Archivs Sembdner Heilbronn, berichtet von seiner überaus bemerkenswerten Tätigkeit als Herausgeber.
Dr. Rudolf Loch, der Begründer der Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte Frankfurt (Oder) und deren langjähriger Direktor, liest aus seinen in den 29. „Heilbronner Kleist-Blättern“ erschienenen Erinnerungen „Ein Haus für Kleist. Meine frühen Frankfurter Jahre.“

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Kleists Jugendfreund Ernst von Pfuel und Jahnsfelde

Schloss Jahnsfelde; © Marco Schulz

Salon Kleist

Dienstag, 20. März 2018, 17 Uhr

Jahnsfelde, der Geburtsort von Ernst von Pfuel (1779-1866), wurde fast ein halbes Jahrtausend von einem uralten Adelsgeschlecht geprägt. Traditionen wurden gepflegt und von Generation zu Generation weiter gegeben. Aus über zwanzigjähriger Forschung und Recherche berichtet Marco Schulz, Genealoge des uradeligen Geschlechts von Pfuel und Ortschronist von Jahnsfelde, über das Traditionsbewusstsein der Familie und welche Zeugnisse über die Pfuels – und speziell über Ernst von Pfuel – noch heute in Jahnsfelde vorhanden sind.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro; inkl. Salontee und Gebäck


Leipziger Buchmesse 2018

Präsentation

Donnerstag, 15. März bis Sonntag, 18. März 2018, Leipzig

Am Stand der ALG – Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Halle 5 der Leipziger Messe ist das Kleist-Museum auch in diesem Jahr mit einer Präsentationstafel und einer Auswahl neuerer Publikationen vertreten. Am Donnerstag und Freitag werden zwei Neuerscheinungen auf Buchmesseforen vorgestellt: das Frankfurter Buntbuch Nr. 62 von Sebastian Januszewski über den Schriftsteller Essad Bey und der gemeinsam von Kleist-Museum, Gleimhaus Halberstadt und Goethe-Museum Düsseldorf  herausgegebene Band mit Dichterporträts von Stephan Klenner-Otto.

Nähere Informationen ab Mitte Februar unter www.leipziger-buchmesse.de, Leipzig liest, und auf hier auf der website.


Kleists Anekdoten – Zur Größe der kleinen Formen

Tagung

Montag/Dienstag, 12./13. März 2018

Innerhalb der Kleist-Forschung bilden die Anekdoten wohl die am stärksten vernachlässigte Werkgruppe des Kleist’schen Œuvres.
Gegenstand der Tagung sind daher die ca. 40 Anekdoten von Heinrich von Kleist (z. B. Der Griffel Gottes, Anekdote aus dem letzten Kriege), die sämtlich in einem sehr kurzen Zeitraum in der von ihm herausgegebenen Tageszeitung Berliner Abendblätter (1810/11) erschienen sind. Die Anekdoten sind trotz ihres geringen Umfangs von zum Teil nur wenigen Zeilen hochkomplexe und vielschichtige Mikrotexte; in ihnen lässt sich der Klassiker Kleist am ehesten noch einmal neu entdecken. Die große Qualität von Kleists kleinen Texten möchte die Tagung näher herausarbeiten und bestimmen. Dabei sollen die werkbiographischen, historisch-diskursiven und gattungsgeschichtlichen Kontexte ebenso in den Blick genommen werden wie die Rezeption durch spätere Autoren (wie etwa Franz Kafka).

Programm

Zuhörer*innen sind herzlich willkommen!

Eine Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Lorenz und Thomas Nehrlich, M.A., beide Universität Bern, in Kooperation mit dem Kleist-Museum.


Die Passion der Jungfrau von Orleans
D, 1928, Stummfilm

Filmfrühstück

Sonntag, 11. März 2018, 11 Uhr

Zu den berühmtesten grenzüberschreitenden Frauen der Geschichte, die sich im Kampf und Krieg beweisen, zählt Jeanne d’Arc. Das Filmfrühstück im Begleitprogramm der Penthesilea-Ausstellung zeigt Die Passion der Jungfrau von Orleans/La passion de Jeanne d‘Arc von Carl Theodor Dreyer aus dem Jahre 1928. Der eindrucksvolle Stummfilm, der die letzten Stunden der Jungfrau von Orleans aus den Prozessakten rekonstruiert, wurde 2010 auf Platz 1 der 100 einflussreichsten Filme aller Zeiten gewählt; Maria Falconettis Darstellung schrieb Filmgeschichte. Wir zeigen den Film mit deutschen Untertiteln und der neu eingespielten Musik des renommierten Stummfilmpianisten Joachim Bärenz.

Einführung:
Dr. Detlef Kannapin

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro; inkl. Kaffee und Croissant


„Ich sage vom Gesetz der Fraun mich los" – Penthesilea und ihre Nachfahrinnen

Anselm Feuerbach: Die Amazonenschlacht, 1873; Detail © Wikimedia Commons

Vortrag und Gespräch

Donnerstag, 8. März 2018, 18 Uhr

Amazonen – Frauen, die zeitgenössische Rollenbilder sprengen – faszinierten Männer und Frauen über Jahrhunderte. Um 1800 war Amazone geradezu ein Schimpfwort, auch unter den Gebildeten.  Zum Internationalen Frauentag gibt Dr. Hannah Lotte Lund mit einem „Powervortrag“ Einblicke in die Rezeption der Amazonen zur Kleistzeit und ihre Rolle in der Kulturgeschichte des Geschlechterkampfs bis heute. Debatte erwünscht.

Eintritt: 3,- Euro; inkl. einem Glas Sekt


Carl Friedrich von Rumohr und die Entdeckung der Kulturgeschichte

Friedrich Nerly: Studie zum Rumohr, Porträt (1823); © Wikimedia Commons

Salon Kleist

Dienstag, 27. Februar 2018, 17 Uhr

Carl Friedrich von Rumohr (1785-1843), Zeitgenosse Heinrich von Kleists, war ein wirkungsmächtiger Dilettant der deutschen Kultur: Künstler und Förderer der Künste, Mitbegründer der Kunstgeschichte, Literat und Gastrosoph. Seine interdisziplinären Untersuchungen zeigen ihn als Fachmann in den Gebieten Kulturgeschichte, Volkskunde sowie Staats- und Rechtslehre.
Sein spannendes, abenteuerlich gefärbtes Leben in der Umbruchzeit beleuchtet der Historiker Prof. Dr. Achatz von Müller, Verwalter der Professur Humanities am College der Leuphana Universität Lüneburg, im „Salon Kleist“.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro; inkl. Salontee und Gebäck


Penthesilea: SchlachtGänge zwischen Text und Inszenierung

Vernissage mit Lesung

Freitag, 23. Februar, 17 Uhr

Begrüßung: Dr. Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums
Es lesen Jenny Pötzsche und Karl Kelschebach, Studierende der Freien Universität Berlin.

Eintritt frei!


Abiturprüfung Deutsch 2018: Literatur im 20./21. Jahrhundert

Lehrerfortbildung Deutsch

Donnerstag, 22. Februar 2018, 15 Uhr

Ausgehend vom Prüfungsschwerpunkt „Literatur im 20. und 21. Jahrhundert“ stellen Marion Acker und Matthias Lüthjohann literarische und pragmatische Texte der Gegenwart aus literaturwissenschaftlicher Perspektive vor. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Literatur im Wechselspiel neuer Medien (Schwerpunkt im Schuljahr 2017/18) und Fragen interkultureller Kontexte (Schuljahr 2018/19). Besprochen werden überwiegend kürzere Prosatexte und Gedichte, die sich zur Unterrichtsgrundlage in der Abiturstufe eignen.
Die Referent*innen sind wissenschaftliche Mitarbeiter im Teilprojekt „Geteilte Gefühle. Zugehörigkeit in der transkulturellen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ der Freien Universität Berlin.

Anmeldung: Christina Dalchau, dalchau@kleist-museum.de oder im Fortbildungsnetz des LISUM

LISUM-Nr.: 17F301501


Käthe Kollwitz liest Heinrich von Kleist und Wieland Förster spricht mit ihm…

Lesung zur Ausstellung

Donnerstag, 15. Februar 2018, 18.30 Uhr, Berlin

Käthe Kollwitz und Wieland Förster sind einander nicht nur über große bildkünstlerische Themen, sondern, als Doppelbegabungen, auch über ihre literarischen Interessen verbunden. Zum Abschluss der Ausstellung Im Dialog mit Käthe Kollwitz: Wieland Förster lesen Astrid Böttcher, Anette Handke und Dr. Hannah Lotte Lund Briefe, Tagebücher und Zeugnisse literarischer Auseinandersetzung und bringen die beiden großen Bildhauer ins Gespräch über – und mit – Heinrich von Kleist.

Eintritt frei!

Ort:
Käthe-Kollwitz-Museum
Fasanenstraße 24
10719 Berlin


Stefan Schwarz: Lass uns lieber morgen

Stefan Schwarz, © Stefanie Fiebrig

Lesung mit Musik zum Valentinstag

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19 Uhr

Die Veranstaltung ist leider ausverkauft!
Eventuell werden am Abend Plätze durch nicht in Anspruch genommene Reservierungen frei.

Stefan Schwarz schreibt Romane, Kurzgeschichten, Drehbücher, Einkaufszettel. Er kennt sich aus mit heiklen Liebes- und Lebenslagen und macht daraus beste Unterhaltung. Das prädestiniert ihn selbstverständlich, nun schon zum zweiten Mal zum Valentinstag im Kleist-Museum seine Weisheiten über Verliebte, Verlobte, Verheiratete und Geschiedene zu verkünden. Er macht das wie immer klug, witzig und sprachlich elegant. Wenn es überhaupt eine Wahrheit über Paare und Familien gibt, finden Sie sie hier. Auch in diesem Jahr laden wir zu einem Glas Sekt zur Einstimmung auf einen entspannten, geselligen Abend ein, der noch gekrönt wird von der musikalischen Begleitung durch Jacek Fałdyna auf Saxophon und Klarinette. 

Eintritt: 10,- Euro, erm. 8,- Euro; Paarticket: 18,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de dringend empfohlen.


Richard Pietraß: Amerikanische Grillen.
Ein pennsylvanisches Tagebuch

Richard Pietraß, © privat

Im Haus des Dichters

Freitag, 2. Februar 2018, 18 Uhr

Im Indian Summer 2007 geht Richard Pietraß, Lyriker, Übersetzer und Herausgeber u. a. der legendären Lyrikreihe Poesiealbum, am ehrwürdigen Backstein-College von Meadville der Aufgabe nach, seinen Schützlingen die Schönheit deutscher Dichtung nahezubringen. Er verbindet dies mit Streifzügen durch Penns Waldland und Ausflügen zu den Großen Seen bis an die Niagarafälle und die Absturzstelle eines der 2001 entführten Flugzeuge… Das Tagebuch eines neugierigen Dichters öffnet Fenster in die amerikanische Provinz und senkt Sonden in ihre ihm so nahe wie fremde Seele.

Eintritt:
5,- Euro, erm. 3,- Euro


Anita Kühnel: Charlotte E. Pauly in Friedrichshagen

Frankfurter Buntbuch Nr. 61

Buchvorstellung

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19 Uhr, Erkner

Die Malerin und Schriftstellerin Charlotte E. Pauly (1886 – 1981), bis 1946 in Agnetendorf im Riesengebirge ansässig und mit Gerhart Hauptmann befreundet, konnte Schlesien mit dem Sonderzug verlassen, der den toten Nobelpreisträger über Berlin nach Hiddensee überführte. Sie entschied sich für den Osten der geteilten Stadt. Ihre Wohnung in Friedrichshagen, die Wolf Biermann als „wildromantische Bohème-Bude einer greisen Weltenbummlerin“ beschrieb, wurde zum Treffpunkt vieler junger Intellektueller. Dr. Anita Kühnel stellt ihr der Weltbürgerin Pauly, gewidmetes Buntbuch Nr. 61 vor. Stefan Rohlfs, Leiter des Gerhart-Hauptmann-Museums, präsentiert Arbeiten der Pauly, die sich im Besitz des Hauses befinden.  

Eintritt: 5,- Euro 

Kartenreservierungen unter: 03362/3663 oder info@hauptmannmuseum.de

Ort:
Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Gerhart-Hauptmann-Straße 1 – 2
15537 Erkner


Heinrich von Kleists Nachruhm: Alles Kleist oder was?!

Heinrich von Kleist, Miniatur-Malerei auf Elfenbein, © Sammlung Burkhard Wolter

Salon Kleist

Dienstag, 23. Januar 2018, 17 Uhr

Der Kleist-Sammler Burkhard Wolter nutzt seine Sammlungstätigkeit auch, um heute vergessene Facetten der Wirkungsgeschichte Heinrich von Kleists wieder sichtbar zu machen. Im ersten „Salon Kleist“ im neuen Jahr gibt er einen Einblick in Phänomene des Sammelns und verdeutlicht an einigen Exponaten die Bandbreite seiner Beschäftigung mit Kleist: Seine Sammlung reicht von der Ansichtskarte über Notgeld bis zu Werbemarken, von Münzen und Medaillen bis zur Druckgrafik. Auch einige Skurrilitäten wie Erde vom Berliner Kleistgrab oder Bierdeckel und Aschenbecher mit Kleist-Motiven gehören dazu. Ein Kleist-Quiz rundet die Veranstaltung ab.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro; inkl. Salontee und Gebäck


Poesie und Piano: Regina Hilber und Søren Gundermann

Regina Hilber, © Helmut Lackinger

Lesung und Musik

Freitag, 19. Januar 2018, 18 Uhr

Die österreichische Lyrikerin Regina Hilber ist derzeit Burgschreiberin in Beeskow und in literarischen sowie künstlerischen und musikalischen Kreisen in Brandenburg bestens vernetzt. Gemeinsam mit dem Frankfurt Musiker Søren Gundermann lädt sie zu einem kongenialen Zusammenspiel von Text und Ton ein. Im Mittelpunkt des Abends steht eine moderne Rotkäppchenadaption in lyrischer Form, deren Protagonisten aus Wien und Berlin kommen. Søren Gundermann schuf für die außergewöhnlichen Aufzeichnungen der Lyrikerin neue Kompositionen. Diese werden ebenso wie textliche und musikalische Improvisationen zu Gehör gebracht.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Abiturprüfung Deutsch 2018: Epochenbegriff

Lehrerfortbildung Deutsch

Mittwoch, 17. Januar 2018, 15.30 Uhr

Ausgehend vom Prüfungsschwerpunkt „Literarische Strömungen und Epochenbegriff“ gibt Dr. Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kleist-Museums, eine Einführung in die aktuellen Diskussionen um den Epochenbegriff in der Literaturgeschichte. Ausgewählte Texte werden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. Außerdem informieren wir über ein mögliches Spezialseminar für Schülerinnen und Schüler zum genannten Thema im Kleist-Museum.

Anmeldung: Christina Dalchau, dalchau@kleist-museum.de oder im Fortbildungsnetz des LISUM

LISUM-Nr.: 17F301401


Worte, Worte, nichts als Worte… − Wortspiele für die Familie

Blick in die Sonderausstellung

Kuratorenführung und Spielenachmittag

Sonntag, 14. Januar 2018, 16 Uhr

Im Begleitprogramm unserer Sonderausstellung Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist laden wir Sie um 16 Uhr zu einer letzten Führung mit der Kuratorin Dr. Barbara Gribnitz ein. Im Anschluss daran können ab 17 Uhr gesellige Wortspiele für die ganze Familie (wieder-)entdeckt werden. Spielen Sie mit uns das Kleist-Wort-Memo, das als Begleitpublikation zur Ausstellung herausgegeben wurde, Charaden, Worträtsel und vielleicht auch das altbekannte Stadt-Land-Fluss?

Eintritt: 3,- Euro


„Lies mal Kleist!“ – INISEK I

Kulturelle Bildung

Montag/Dienstag, 8./9. Januar 2018, 8, 9.45 und 12 Uhr

Vortrags- und Kommunikationstraining für die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Oberschule Ulrich von Hutten Frankfurt (Oder) im Rahmen INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I mit der diplomierten Sprechwissenschaftlerin Tina Kemnitz.

Geschlossene Veranstaltungen!

Ein INISEK-I-Projekt im Rahmen der Kulturellen Bildung des Kleist-Museums in Zusammenarbeit mit der Oberschule „Ulrich von Hutten“ in Frankfurt (Oder).

Die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.