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Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo

Hier finden Sie das Programm für die Monate Juli, August und September 2022 zum Herunterladen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Sommer mit Ihnen.


Veranstaltungen im August 2022


Kleist in Słubfurt: Konzert auf der syrischen Laute, Comic-Workshop und mehrsprachige Führungen

Samstag, 20. August, 15 Uhr
Brückenplatz | Plac Mostowy, C.P.E.-Bach-Straße 11A, Frankfurt (Oder)

Im Rahmen des Fairen Interkulturellen Sommers 2022 „#Offen geht – fair & grenzenlos für Menschenrecht und Menschenwürde“ lädt das Kleist-Museum zu einem besonderen Nachmittag mit Kleist in Słubfurt ein:

15 Uhr: Solo-Konzert auf der arabischen Laute mit dem Oud-Spieler Nabil Arbaain

16 Uhr: Comic-Workshop mit der Illustratorin und Comic-Künstlerin Yuka Masuko für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Kurzführungen durch das Kleist-Museum in einfacher Sprache:
16:15 Uhr: Deutsch-Arabisch
16:45 Uhr: Deutsch-Farsi
17:15 Uhr: Deutsch-Französisch

Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist kostenlos.

Teilnehmer:innen des Comic-Workshops bekommen die Graphic Novel „Feuergeist. Das Leben des Heinrich von Kleist“, an der Yuka Masuko mitgewirkt hat, geschenkt!

Der Weltladen Puerto Alegre verkauft fair gehandelte Getränke und Snacks. 

„Kleist in Słubfurt“ wird gefördert im Programm 360° -Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.


Familiennachmittag: Klassisches Konzert
mit Christian Krech und Marvin Weigert
Spiele für Kinder

Sonntag, 21. August, 14 bis 17 Uhr

Christian Krech spielte bereits mit 19 Jahren in der Orchesterakademie der Deutschen Staatsoper Berlin, mit 21 Jahren wurde er als stellv. Soloklarinettist an die Komische Oper Berlin verpflichtet. Anschließend kam er als Soloklarinettist des Brandenburgischen Staatsorchesters nach Frankfurt (Oder). Tourneen führten ihn mit verschiedenen Kammermusikgruppen und als Solist durch Europa, nach Israel, China, Kanada, Japan und in die USA. Im Kleist-Museum wird er begleitet von dem Pianisten Marvin Weigert. Um 14.30 Uhr und um 16 Uhr spielen die Musiker das Klarinettenkonzert A Dur, KV 622 von Wolfgang Amadeus Mozart in einer Fassung für Klarinette und Piano.
Für Kinder ist an dem Nachmittag die Bastelwerkstatt mit Leon Marziniak wieder geöffnet und die Hörstation mit kindgerecht aufbereiteten, kurzen Texten von Heinrich von Kleist steht bereit. Außerdem laden wir an einen Spieletisch und zum Ausprobieren des „Selfiepoints“ ein. Im Garten haben Sie Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen zu entspannen. 

 

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, Kinder frei!


Filmfrühstück: „Die Besteigung des Chimborazo“ (DDR/BRD 1988, Regie: Rainer Simon)

Sonntag, 28. August, 11 Uhr

Zum Filmfrühstück laden wir diesmal zu einem Filmklassiker der DEFA ein: Drei Männer machen sich 1802 auf den Weg, den „höchsten Berg der Welt“, den Chimborazo, zu erklimmen: der Naturforscher Alexander von Humboldt, der Botaniker und Arzt Aimé Bonpland und der Aristokrat Carlos Montúfar. Die Expedition führt sie über am Fuße des Berges gelegene Indiodörfer bis in eine gefahrvolle Höhe von über 5.500 Metern. Humboldt begegnet der fremden Kultur mit Aufgeschlossenheit und Neugier, und er erinnert sich an die Probleme bei der Vorbereitung der Reise und die Kleingeistigkeit in Deutschland. Im verbissenen Kampf gegen Kälte, Schnee und Strapazen erreichen die Männer schließlich Regionen, die noch nie ein Mensch betreten hat...
Ein deutsch-deutscher Film von 1988/89, u.a. mit Jan Josef Liefers.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro (inkl. Kaffee und Croissant)


Finissage „Günter de Bruyn – Märkische Schreibwelten“, Berlin

Sonntag, 28. August, 15 Uhr

Die Ausstellung „Günter de Bruyn – Märkische Schreibwelten“ hat seit anderthalb Jahren erfolgreich Station an verschiedenen Orten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gemacht. Mit der Finissage im Dietrich Bonhoeffer Saal der Staatsbibliothek zu Berlin endet die erfolgreiche Präsentation, die das Kleist-Museum, gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, dem Land Brandenburg, dem Förderkreis Kleist-Museum und dem rbb, ausgerichtet hat.
Nach der Begrüßung und Einführung durch Eef Overgaauw, Leiter der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, stellt Wolfgang de Bruyn das posthum erschienene Buch „Die neue Undine“ von Günter de Bruyn, ein „Märchen, nacherzählt dem verehrten Herrn Baron Friedrich de la Motte Fouqué auf Schloss Nennhausen im Havelland“ vor. Anschließend präsentiert Alexander Košenina den soeben im Wehrhahn Verlag herausgegebenen Band „Günter de Bruyn und die Märkische Dichtung“ und spricht mit Roland Berbig und Annika Hildebrandt über ihre Verbindungen mit dem Werk des Dichters.

Abschließend führt gegen 16 Uhr noch einmal die Kuratorin Christiane Barz durch die Ausstellung und beantwortet Fragen der Besucher.

Eintritt frei! 

Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33, 10117 Berlin


Veranstaltungen im September 2022


Ausgebucht: Ins Abseits – das Refugium Günter de Bruyns

Mittwoch, 7. September, 12 Uhr, Kossenblatt

Diese Exkursion ist bereits ausgebucht. 

Gemeinsam mit der Burg Beeskow und der Günter de Bruyn-Stiftung laden wir erneut zu einer Exkursion nach Kossenblatt und ins Abseits, das Wohnund Arbeitshaus Günter de Bruyns im Märkischen, ein. Über 50 Jahre lang war der Dichter in der alten Schäferei von Görsdorf bei Tauche zu Hause. Von dort aus unternahm er – wie Theodor Fontane – Bildungsreisen ins märkische Land.

Verbindliche Anmeldung zur Teilnahme bis 1. September an kasse@kleist-museum.de oder per Telefon 0335 38722130.
Wir bitten unsere Gäste, die Fahrt nach Kossenblatt individuell zu organisieren; wenige Personen können vom Kleist-Museum mitgenommen werden.

Eintritt: 10,- Euro für Selbstanreisende, 17,50 Euro für Mitfahrende

Treffpunkt: 12 Uhr, Kirche Kossenblatt; 11 Uhr Abfahrt ab Kleist-Museum für Mitfahrende.


Kurze Nacht der Frankfurter Museen: Speeddating mit dem Feuergeist

Freitag, 9. September,  17-23 Uhr

Im Rahmen der diesjährigen Museumsnacht begrüßen wir Sie herzlich bei freiem Eintritt im Kleist-Museum. Schließen Sie sich um 17.30 Uhr, 19.30 Uhr und 20.30 Uhr der Kurzführung durch das Museum an und lernen Sie beim 15-minütigen „Speeddate“ einen der bedeutendsten Dichter Brandenburgs und Deutschlands (noch besser) kennen. Natürlich ist die interaktive Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche“ des Kleist-Museums den gesamten Abend über geöffnet.

18.15-19.15 Uhr: Live Drawing, Zeichenkurs, Gewinne

Entdecken Sie die welterste Graphic Novel zu Heinrich von Kleist und begleiten Sie uns auf eine bildliche Reise durch das turbulente Leben des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters. Julia Klenovsky, eine der Illustrator*innen, lädt Sie beim Live Drawing und einem kleinen Zeichenkurs dazu ein, selbst kreativ zu werden und eine Graphic Novel zu gewinnen. 

Neben dem Kleist-Museum gestalten auch das Museum Viadrina, das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (Standort Frankfurt (Oder)), die Stadt- und Regionalbibliothek, die St.-Marien-Kirche sowie der Historische Straßenbahnen-Verein ein buntes Programm für die ganze Familie. Mehr Informationen zu der Museumsnacht erhalten Sie hier

Eintritt frei!


Gastveranstaltung: Kunstpreis der LOSCON Kulturstiftung

Samstag, 10. September, 15 Uhr

In diesem Jahr wird die seit 1979 in Güstebieser Loose (MOL) wirkende Sophie Natuschke für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Der Grafikerin gelingt in ihren Schöpfungen eine faszinierende Verbindung zwischen der Tiefe des landschaftlichen Raumes und der naturwüchsigen Fläche rund um das Oderbruch. Mit der Darstellung des scheinbar Profanen schafft sie sparsame, subjektive und poetische Bilder, in denen sich die landschaftliche Vergegenwärtigung mit der Seelenlage der Künstlerin verbindet.

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung der LOSCON Kulturstiftung für Ostbrandenburg in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum.


Tag des offenen Denkmals

Sonntag, 11. September

Das Kleist-Museum lädt am Tag des offenen Denkmals um 15 Uhr zu einer kostenlosen Führung hinter die Kulissen des alten Kleist-Museums mit der Museumsdirektorin Anke Pätsch ein. Das barocke Einzeldenkmal beherbergte einst die Garnisonschule und steht kurz vor der denkmalschutzgerechten Sanierung. Für alle Teilnehmer*innen an der Führung ist anschließend auch der individuelle Besuch der Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche“ kostenfrei möglich. Eine vorherige Anmeldung zur Teilnahme unter kasse@kleist-museum.de oder 0335-387 22 130 ist zwingend erforderlich; höchstens 25 Personen können an der Führung teilnehmen.

Für ukrainische Gäste finden um 14 Uhr in ukrainischer und um 15.30 Uhr in russischer Sprache Führungen durch die Dauerausstellung des Kleist-Museums ebenfalls kostenlos statt.

Bereits um 11 Uhr laden wir zu einer regulären Führung durch die Dauerausstellung ein. Der Eintritt dafür beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Hier finden Sie mehr Informationen zum deutschlandweit stattfindenden Tag des offenen Denkmals.


Kleist-Kosmos 2022

Montag bis Donnerstag, 12. bis 15. September

Nach viel zu langer Pause lädt das Kleist-Museum wieder sprachlich und künstlerisch begabte Schüler*innen der Kooperationsschulen ein. Wir eröffnen den Kosmos und widmen uns dem Schreiben und der journalistischen Arbeit, sprechen über Literatur sowie politische und Alltagstexte. Alle Teilnehmenden werden von ihren Fachlehrkräften und dem Kleist-Museum eingeladen. Mit dabei ist Jule Weber, die zu den führenden Stimmen der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene gehört.

Das Kleist-Museum konnte außerdem die von der EU-Kommission ausgezeichnete Organisation Lie Detectors für den Kosmos gewinnen. Das Projekt zur Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen fördert das Bewusstsein für Falschmeldungen und vermittelt, wie professioneller Journalismus funktioniert.

Teilnahme auf Einladung!


Salon Kleist: Das Kleist-Museum – ein Zeugnis der Stadtgeschichte

Dienstag, 20. September, 17 Uhr

Prinz Leopold von Braunschweig-Wolfenbüttel (1752–1785) stiftete für die Soldatenkinder seiner Frankfurter Garnison eine Elementarschule, die am 26. Januar 1778 übergeben wurde. 1920 wurde das Gebäude letztmalig im städtischen Schulverzeichnis aufgeführt, später vom Ministerium für Staatssicherheit genutzt und 1969 schließlich der Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte, dem heutigen Kleist-Museum, übergeben. Der bebilderte Vortrag des Frankfurter Restaurators Bernhard Klemm gibt einen umfangreichen Einblick in die Bau- und Nutzungsgeschichte des Denkmals, das aktuell saniert wird und seine Farbe wechseln soll.

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro (inklusive Salontee und Gebäck)