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Kleist-Nachwuchs-Netzwerk


Kolloquiumstag am 20.11.2020

„Es braucht der Tat…“ – Perspektiven auf Kleists Herrmannsschlacht

Wie kein anderes Drama Kleists ist die Herrmannsschlacht auf den Augenblick berechnet. Das 1821 gedruckte Werk wurde als patriotisches Zeugnis gelesen und avancierte zur Zeit des Nationalsozialismus zu einem oft gespielten Stück. Im Rahmen eines Kolloquiums für Nachwuchswissenschaftler*innen, zu dem das Kleist-Nachwuchs-Netzwerk einlädt, sollen die kritische Aufarbeitung des Textes und seine Rezeptionsgeschichte in der Wissenschaft möglich gemacht werden.

Am 20.11.2020 veranstaltet das Kleist-Nachwuchs-Netzwerk in Kooperation mit dem Kleist-Museum Frankfurt (Oder), der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und der Freien Universität Berlin einen Kolloquiumstag zu Heinrich von Kleists Die Herrmannsschlacht. Das Kolloquium wird digital stattfinden.

Im Anschluss an das Kolloquium wird das 3. Netzwerktreffen des Kleist-Nachwuchs-Netzwerk stattfinden.

Interessierte können die Zugangsdaten nach kurzer Nachricht an meierdreess@kleist-museum.de erhalten. Für weitere Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung! Programm.


Über das Netzwerk

Das Kleist-Nachwuchs-Netzwerk ist eine Initiative, die sich im November 2018 gegründet hat und die insbesondere junge Kleist-Forscher*innen  und -Interessent*innen zusammenbringen möchte. Ziel des Netzwerkes ist es, ein Forum des offenen Austauschs für den Nachwuchs zu initiieren und zu fördern. Dabei soll ein gemeinsamer Verteiler den Informationsaustausch erleichtern.

Die Initiative ist als ein Ideen- und Projektforum junger Kleist-Interessenten innerhalb der Kleist-Gesellschaft gedacht, die sich während ihres Studiums oder ihrer akademischen oder beruflichen Tätigkeit mit dem Autor Heinrich von Kleist beschäftigen. Es soll künftig die Möglichkeit bieten, sich universitätsübergreifend und über das akademische Feld hinausgehend zu vernetzen und auszutauschen.Das Netzwerk verfolgt die Idee, durch gemeinsame Aktivitäten dauerhafte Strukturen für den Kleist-Nachwuchs zu entwerfen und aufrechtzuerhalten. Dazu gehören u.a. gemeinsame Treffen, Workshops zur Diskussion von eigenen Forschungsprojekten, ein regelmäßiger Newsletter sowie die Entwicklung neuer Formate, um Interesse am Autor Kleist zu wecken.

Zudem soll eine Vernetzungsoption speziell für Doktorand*innen geschaffen werden, welche sich in ihrer Forschung mit Heinrich von Kleist beschäftigen. Dies soll ihnen einen geeigneten Rahmen bieten, um ihre Projekte untereinander zu diskutieren und Anregungen und Unterstützung für die eigene Forschung zu erhalten. Ziel ist es, eine Doktorand*innen-Plattform zu etablieren, die Gelegenheit zu einem beständigen Austausch über aktuelle Dissertationsprojekte und Forschungsfragen zu Kleist gibt und den wissenschaftlichen Kleist-Nachwuchs auch innerhalb der Kleist-Gesellschaft wieder hinlänglich sichtbar und präsent macht.  

Es ist offen für alle an Kleist interessierten Personen, die sich am Anfang ihrer wissenschaftlichen oder beruflichen Laufbahn befinden, insbesondere Bachelor- und Masterstudent*innen, Doktorand*innen, Postdoktorand*innen, Lehrer*innen sowie Kunst- und Kulturschaffende.