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Günter de Bruyn

Märkische Schreibwelten: Ausstellung und Konferenz

Ausstellungsdauer: 8. April bis 13. Juni 2021

Ab April präsentiert sich das Kleist-Museum zweifach mit dem Autor Günter de Bruyn. Sein Leben, sein Werk und dessen Wirkung im Spannungsfeld von brandenburgischer Mark und weiter Welt, Ost und West werden Gegenstand einer am 9. und 10. April stattfindenden Konferenz sein.

Und am 8. April, 17 Uhr, öffnet die Ausstellung „Günter de Bruyn – Märkische Schreibwelten“, die einen zentralen thematischen Aspekt seines Schreibens heraushebt: das Märkische im Œuvre de Bruyns und dessen literarische Modellierung in der schriftstellerischen Praxis.

Günter de Bruyn - Märkische Schreibwelten

Ausstellung und Konferenz

Ausstellungsdauer: 8. April bis 13. Juni 2021

Das Märkische ist ein Schlüssel zu Günter de Bruyns Werk. Über die gesamten sechs Jahrzehnte seines Schriftstellerlebens beschäftigen ihn die Landschaft der Mark Brandenburg, ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Literatur. Hier findet er seine historischen Erzählstoffe und die Handlungsschauplätze zahlreicher seiner Erzählungen und Romane. Sein Interesse reicht vornehmlich vom 18. und 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein, wenn er über historisch bedeutsame Orte und besondere Personen erzählt und einzelne Kapitel aus der preußischen Historie und der Kulturgeschichte aufblättert. Er entdeckt vergessene Autoren neu und macht ihre Werke wieder zugänglich. Er lässt im Kleinen einer Dorfchronik den Lauf der Geschichte fassbar werden, und immer wieder ist es die Landschaft selbst in ihrer Abgelegenheit, die der Autor zu seinem Sujet und überdies zu seinem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt macht. Dank der Unterstützung durch Günter de Bruyn selbst konnten für die Ausstellung erstmals seine reichhaltigen Recherche- und Arbeitsmaterialien genutzt werden. Seine Materialsammlungen zu Orten und Personen, eine Fülle an dokumentarischen Fotos, Korrespondenzen sowie Entwürfe und Manuskripte aus unterschiedlichen Phasen der Textentstehung zeigen den Schriftsteller de Bruyn bei der Recherche und bei der praktischen Arbeit an seinen Texten. Die „Märkischen Schreibwelten“ führen mitten in das märkische Werk de Bruyns hinein. Sie zeigen den Autor als Kulturhistoriker, Chronist, Essayist, Herausgeber und Romancier, in dessen Erzählen die Brandenburgische Kulturlandschaft literarisch Gestalt gewinnt. An ausgewählten Kapiteln wird anschaulich, wie de Bruyn Dörfer und Städte erlebt, welchen lokalen Geschichten er nachspürt und wie er schließlich seinen Gegenstand poetisch modelliert.

Kuratorin: Christiane Barz

Ausstellungsgestaltung: Frank Käubler, Werk 1 / Lothar Tanzyna, Giraffe Werbeagentur

Vernissage: Donnerstag, 8. April, 17 Uhr, Livestream

Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums: Als Poesie gut – Begrüßung

Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg: Grußwort – online

Christiane Barz, Kuratorin der Ausstellung: Einführungsvortrag Musikalische

Begleitung: Klaudyna Schulze-Broniewska (v) und Robert Starke (p) spielen Werke von Händel, Bach und Veracini.

Die Veranstaltung wird über die Website des Kleist-Museums und bei YouTube live übertragen.

 

Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Siehier

Die Ausstellung wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom Land Brandenburg und vom Förderkreis Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) e.V. Mit freundlicher Unterstützung durch den Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb).


Jubelschreie, Trauergesänge.
Günter de Bruyn – Ein deutsches Schriftstellerleben

Eröffnung der Internationalen Konferenz

Donnerstag, 8. April 2021, 19 Uhr, Live-Stream

Roland Berbig [Humboldt-Universität zu Berlin/Theodor-Fontane-Gesellschaft]: Eröffnungsvortrag: Wie Thoreau einst am Waldensee. Für sich und uns – Günter de Bruyns Schreiben

Die Veranstaltung wird über die Website des Kleist-Museums und bei YouTube live übertragen.

Internationale Konferenz

Freitag, 9. April bis Samstag, 10. April  2021, digital

Programm und Teilnehmende der Konferenz finden Sie hier.



Die Konferenz findet als Arbeitstreffen überwiegend digital statt, eine Anmeldung für die Zoom-Veranstaltung senden Sie bitte an rolka@kleist-museum.de.

Die Konferenzbeiträge werden ab 21. April auf YouTube und auf unserer Website zu sehen sein. 

Die Konferenz wird gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom Land Brandenburg und vom Förderkreis Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) e.V.