Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo


Abiturprüfung Deutsch 2021: Literatur um 1800

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 29. Januar 2020, 15.30 Uhr

Ausgehend vom Prüfungsschwerpunkt „Literatur um 1800“ gibt Dr. Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums, einen Einblick über historische und aktuelle Tendenzen der Goethe- und Klassikrezeption. Was fanden die Zeitgenossen an Goethe faszinierend? Welche Anknüpfungspunkte gibt uns seine Iphigenie heute? Im zweiten Teil der Fortbildung wird Dr. Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum, mit Blick auf Schillers Maria Stuart und Goethes Iphigenie über Dramensprache und Aufführungspraxis um 1800 sprechen und dabei versuchen die Frage zu klären, warum Kleists Zerbrochner Krug am Weimarer Hoftheater durchfallen musste.

Anmeldung: dalchau@kleist-museum.de oder im Fortbildungsnetz des LISUM

LISUM-Nr.: 19F703202


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 5. Februar 2020, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung ein. Im Anschluss kann die aktuelle Sonderausstellung Himmlischer Regen auf die Erde. Kleist bei Fontane individuell besichtigt werden.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro

Stine (DDR, 1979)

Filmfrühstück und Finissage

Sonntag, 9. Februar 2020, 11 Uhr

Im Mittelpunkt des Fernsehfilms nach dem gleichnamigen Roman von Theodor Fontane steht ein Schwesternpaar aus einfachen Verhältnissen, das sein Leben im Berlin der Gründerjahre zu meistern hat: Ernstine Rehbein, genannt Stine und ihre ältere Schwester Pauline Pittelkow, eine Witwe und Mutter von zwei Kindern… Unter der Regie von Thomas Langhoff spielen Simone Frost (in der Titelrolle) und Jutta Wachowiak die Schwestern Rehbein, in weiteren Rollen sind u.a. Herwart Grosse, Heide Kipp, Albert Hetterle, Matthias Günther, Käthe Reichel und Fritz Marquardt zu sehen.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro, inklusive Kaffee und Croissant

Im Anschluss an den Film lädt Dr. Claudia Czok, Kuratorin der Fontane-Ausstellung zu einer letzten Führung ein.      


Die Dame mit dem Hündchen. Ein kurzweiliger literarischer Abend frei nach Anton Tschechow

Theater am Valentinstag

Freitag, 14. Februar 2020, 19 Uhr

Das Parktheater Edelbruch erzählt eine Geschichte von zwei gewöhnlichen Leuten, die sich aus unerfindlichen Gründen auf außergewöhnliche Weise lieben. In ihrer szenischen Lesung interpretieren Kristin Giertler und Christof Düro Tschechows berühmte Liebesnovelle kurzweilig und anrührend. Dabei lassen sie die Liebenden nicht nur zu Wort kommen, sondern in wechselnden Kostümen auch auf der Bühne zusammentreffen, ob werbend oder sich verleugnend, ob mit hitzigen Debatten oder schonungsloser Ehrlichkeit, bis hin zu grenzenloser Hingabe. Eine Hommage an die Liebe und ein erneuter Versuch, ihr Mysterium zu ergründen.

Eintritt: 10,- Euro, erm. 8,- Euro; Paarticket: 18,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 – 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

versetzen. Über das Marionettentheater

Vernissage mit Puppenspiel

Sonntag, 23. Februar 2020, 11 Uhr

Besonderer Gast der Vernissage ist Jemima Milano, Absolventin des Studiengangs Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und Puppenspielerin am theater junge generation in Dresden. Sie stellt die Führungstechniken für Marionetten vor und gibt Einblicke in das Marionettenspiel.

Eintritt frei!

André Massons Porträt des Dichters Kleist

Salon Kleist

Dienstag, 25. Februar 2020, 17 Uhr

Bis 12. Januar präsentierten die Kunstsammlungen Chemnitz die Ausstellung André Masson. Zwischen Welten – Entremondes, die einen der wichtigsten französischen Künstler des 20. Jahrhunderts vorstellte. Zentral für die Ausstellung war ein Porträt Heinrich von Kleists. Das Bild drückt existenzielle Zweifel am Leben aus, vielleicht sah Masson in Kleist einen Bruder im Geiste. Die Kunsthistorikerin Diana Kopka, Kuratorin der Ausstellung in den Kunstsammlungen Chemnitz, gibt Einblick in das Werk Massons und geht insbesondere auf dessen künstlerische Auseinandersetzung mit Kleist ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, inklusive Salontee und Gebäck

Ab die Post! – In Briefen durch die Zeit

Lesung und Gespräch

Freitag, 28. Februar 2020, 19 Uhr, Beeskow

Burgschreiber Stefan Hornbach hat sie in Beeskow wiederentdeckt – die Liebe zum Brief. Jeden Tag greift er zum Kugelschreiber und bringt ein paar persönliche Zeilen zu Papier. Doch hat diese analoge Form der Kommunikation in Zeiten von E-Mail und Social Media überhaupt noch eine Zukunft? Auch darum soll es an diesem Abend gehen – mit einer Lesung des Burgschreibers, einem Exkurs von Dr. Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums, unter anderem zur Korrespondenz des Dramatikers Heinrich von Kleist, historischen Briefen aus dem Kreisarchiv – und Ihren eigenen Lieblingsbriefen, für die wir gern das Podium öffnen.

Eintritt: 5,- Euro, keine Ermäßigung

Ort: Burg Beeskow, Frankfurter Str. 23, 15848 Beeskow

Eine gemeinsame Veranstaltung von Burg Beeskow und Kleist-Museum.


Präsentation des Seminarkurses des Karl-Liebknecht-Gymnasiums

Kulturelle Bildung

Dienstag, 3. März 2020, 12 Uhr

Bereich Literatur, Thema: Jenny Erpenbeck Heimsuchung – Ein Haus als Metapher für menschliches Leben.

Geschlossene Veranstaltung!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 4. März 2020, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung ein. Im Anschluss kann die aktuelle Sonderausstellung versetzen. Über das Marionettentheater individuell besichtigt werden.  

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


"Oh Du meine Allertheuerste…" Lesungen und Führungen in der Sonderausstellung im Geheimen Staatsarchiv, PK

Ausstellungsmotiv

Archivtag 2020

Samstag, 7. März 2020, 11 und 14 Uhr, Berlin

Alle zwei Jahre findet bundesweit der TAG DER ARCHIVE statt, der mit attraktiven Programmen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Archive bietet. Das Motto 2020 lautet Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet. Im Begleitprogramm der Sonderausstellung zur Kleist-Überlieferung in Staatsarchiv und Kleist-Museum liest die Schauspielerin Blanche Kommerell Briefe und Billets Heinrich von Kleists. Während 11 Uhr die Billets an sich im Vordergrund stehen, die Form der Kurznachricht zur Kleist-Zeit, geht es um 14 Uhr um die Briefe an Wilhelmine von Zenge, Kleists Verlobte. Im Anschluss an die Lesungen führen die Kuratorinnen Anke Klare (GStA, PK) und Anette Handke (Kleist-Museum) durch die Sonderausstellung.

Eintritt frei!

Das komplette Programm des Archivtags im Geheimen Staatsarchiv, PK finden Sie ab Februar 2020 unter www.gsta.spk-berlin.de.


"nur Frauen können Briefe schreiben..." – Briefkultur um 1800

Salon Kleist

Dienstag, 10. März 2020, 17 Uhr

In Kleists Lebenszeit wird die Briefkultur revolutioniert: von Latein zu Deutsch, von Form und Regel zu Natur und Gefühl. Gerade Frauen, größtenteils vom öffentlichen Diskurs ausgeschlossen, bekamen hier ein neues Forum: als „natürliche“ Wesen galten sie als Briefschreiberinnen par excellence. Manche Karriere als Schriftstellerin hat so mit Briefen begonnen. Dr. Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums, präsentiert den aktuellen Debattenstand und fragt, wie Frauen sich mit Korrespondenzen einen festen Platz in der europäischen Kulturgeschichte erschrieben.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, inklusive Salontee und Gebäck


Werner Stötzer in Altlangsow/Oderbruch

Frankfurter Buntbücher Nr. 59 - Cover

Buchpräsentation und Gespräch

Donnerstag, 12. März 2020, 19.30 Uhr, Bad Saarow

Karl Hagen-Stötzer, Sohn des Bildhauers und Grafikers Werner Stötzer, ist Regisseur, Drehbuchautor und gelernter Steinbildhauer. In seinem Buch begibt er sich an den Ort seiner Kindheit und zeichnet das Leben seines Vaters am Rande des Oderbruchs nach. Im Gespräch mit dem Mitherausgeber der Frankfurter Buntbücher, Dr. Wolfgang de Bruyn, gibt er Auskunft über seine Künstlerfamilie und die Schwierigkeit, sich dem Vater und dessen Werk schreibend zu nähern.

Eintritt: 5,- Euro, keine Ermäßigung

Ort: Bibliothek Bad Saarow, Ulmenstraße 15, 15526 Bad Saarow

Ein Bibliotheksabend des Fördervereins Kurort Bad Saarow e.V. und des Freundeskreises Bibliothek in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum.


Leipziger Buchmesse 2020

Präsentation

12. bis 15. März 2020, Leipzig

Das Kleist-Museum ist auch in diesem Jahr an allen Buchmessetagen am Stand der ALG – Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Halle 5/107 vertreten. Am Freitag (13. März), 14 Uhr, präsentieren wir dort das Buntbuch Nr. 65 von Dr. Doris Fouquet-Plümacher Franz Freiherr Gaudy 1827 auf der Festung Silberberg (Schlesien). Am Messesamstag (14. März) stellen wir das Buntbuch Nr. 66 von Klaus Völker Stephan Hermlin in Berlin-Niederschönhausen (1947-1997) um 14 Uhr in Halle 5/Forum Literatur vor. Und um 19 Uhr laden wir am 14. März gemeinsam mit dem Reclam-Museum zu einer Lesung mit Klaus Völker, Wolfgang de Bruyn und Anette Handke im Reclam-Museum, Kreuzstraße 12 in 04103 Leipzig ein.

Nähere Informationen ab Januar 2020 unter www.leipziger-buchmesse.de/ll


Maxim Gorki in Saarow 1922/23

Buchpräsentation und Gespräch

Sonntag, 29. März 2020, 19.30 Uhr, Heringsdorf

Dr. Wolfgang de Bruyn, Mitherausgeber der Frankfurter Buntbücher, stellt die Neuausgabe des Buntbuchs Nr. 33 von Christa Ebert Maxim Gorki in Saarow 1922/23 vor und spricht über die Geschichte des Gorki-Hauses in Bad Saarow.

Eintritt: 6,- Euro, keine Ermäßigung

Ort: Museum Villa Irmgard, Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf

Eine Veranstaltung des Museums Villa Irmgard in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum.