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Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde Kleists und des Kleist-Museums!

Wie alle Kultureinrichtungen ist das Kleist-Museum weiterhin für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Über eine Öffnung werden wir Sie gern rechtzeitig informieren. Bis dahin freuen wir uns, Ihnen ein schönes digitales Programm anbieten zu können. Auch telefonisch und per Post sind wir jederzeit gern für Sie da: bleiben wir in Verbindung!


Hannah Lotte Lund: Rahel Levin Varnhagen

Vortrag und Konzert

Sonntag, 7. März 2021, 17 Uhr, online

Sie war eine der besten Menschenkennerinnen ihrer Zeit, Prinz Louis Ferdinand nannte sie seine „geistige Hebamme“. Um 1800 führte sie einen der bekanntesten „Salons“ in Berlin, war Gastgeberin geselliger Zusammenkünfte, die Menschen unterschiedlicher Weltanschauung und Glaubensrichtung, Adlige und Bürgerliche, Dichter, Naturforscher, Politiker verbanden und das Ideal der Geselligkeit feierten. Am 7. März, dem 188. Todestag Rahel Levin Varnhagens, spricht Hannah Lotte Lund in der Mendelssohn-Remise über das „Who is Who“ der Berliner Salons um 1800 und stellt ausgewählte Konstellationen bekannter und unbekannter Gäste der Jägerstrasse vor. Petra Kießling (Violoncello), Beatrix Hülsemann (Violine) und Beni Araki (Hammerflügel) spielen das Trio Es-Dur op. 10 von Prinz Louis Ferdinand von Preußen.

Die Veranstaltung findet am historischen Ort, aus gegebenem Anlass ohne Publikum, statt.

Ab 7. März steht die Veranstaltung unter www.kleist-museum.de und auf YouTube zur Verfügung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Mendelssohn-Gesellschaft.


Zum 90. Geburtstag von Wolfgang Kohlhaase – "Erfindung einer Sprache"

Lesung und Gespräch

Mit Bastienne Voss, Ines Burdow und Wolfgang Kohlhaase

Dienstag, 23. März 2021, 19 Uhr, Livestream

„Mit seinem Witz, seiner melancholischen Brillanz und seiner novellistischen Durchschlagkraft ist dieser Erzählband schlicht ein Meisterwerk“, schrieb Gustav Seibt in der Süddeutschen Zeitung. Der Drehbuchautor, Schriftsteller und Regisseur Wolfgang Kohlhaase gilt als „einer der wichtigsten Drehbuchautoren der deutschen Filmgeschichte“ schrieb Der Spiegel im Jahr 2009. Regisseure und Filmkenner setzen Kohlhaases genaue Beobachtungsgabe und seinen Sprachwitz mit dem Können von Erich Kästner und Billy Wilder gleich. Filme wie Solo Sunny, Sommer vorm Balkon, Die Stillenach dem Schuß, In Zeiten des abnehmenden Lichts und noch viele mehr sind allgemein bekannt, doch dass Wolfgang Kohlhaase auch ganz ausgezeichnete Prosa schreibt, wissen die wenigsten.
Die Schauspielerinnen Bastienne Voss und Ines Burdow haben sich Kohlhaases Prosa vorgenommen und gemeinsam mit dem Autor eine Lesung konzipiert. Der 2020 erschienene Kinofilm Persischstunden mit Lars Eidinger und Nahuel Pérez Biscayart in den Hauptrollen beruht auf einer dieser Geschichten, die die Schauspielerinnen vorstellen werden. Die Erzählungen stammen aus dem Band Silvester mit Balzac, der vom Verlag Klaus Wagenbach unter dem Titel Erfindung einer Sprache soeben neu aufgelegt wurde.

Die Veranstaltung wird live gestreamt und steht ab 24. März unter www.kleist-museum.de und auf YouTube zur Verfügung.


Günter de Bruyn und das Märkische

Salon Kleist

Dienstag, 30. März 2021, 17 Uhr, Livestream

Im Vorfeld unserer Ausstellung „Günter de Bruyn. Märkische Schreibwelten“ wollen wir neugierig machen auf einen Schriftsteller, durch dessen gesamtes Werk, das deutschlandweit und darüber hinaus wahrgenommen und geehrt wurde und wird, sich die Kultur, Literatur und Geschichte Brandenburgs zieht. Die Ausstellung schöpft aus dem Nachlass de Bruyns, der im deutschen Literaturarchiv Marbach liegt und erstmals auch aus dem privaten Archiv des Schriftstellers. Im Salon sprechen die Kuratorin der Ausstellung, Christiane Barz, und der langjährige Direktor des Kleist-Museums und Sohn des Schriftstellers, Wolfgang de Bruyn, über die Herausforderungen und vor allem die Freuden beim Aufbau der kommenden Sonderausstellung des Kleist-Museums.

 

Die Veranstaltung wird live gestreamt und steht ab 31. März unter www.kleist-museum.de und auf YouTube zur Verfügung.