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Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde Kleists und des Kleist-Museums!

Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0335 – 387 22 1-30 oder per E-Mail kasse@kleist-museum.de für alle kommenden Veranstaltungen an.


(Feministische) Kleist-Lektüren in Erinnerung an Ruth Klüger zum 90. Geburtstag

Workshop und Vortrag

Samstag, 30. Oktober, 10.30 Uhr und 17 Uhr

Die Beschäftigung mit dem Werk Heinrich von Kleists kann als ein Lebensthema der 2020 verstorbenen Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger bezeichnet werden. Vor diesem Hintergrund widmen sich Studierende der Universität Potsdam gemeinsam mit Kleist-Forscher*innen ausgewählten Texten des Autors und befassen sich gleichzeitig mit den innovativen Zugängen Ruth Klügers. Ein Reader wird bei Anmeldung bereitgestellt. Ein öffentlicher Vortrag von Irmela von der Lühe (Berlin) mit dem Titel „Frauen lesen anders: Ruth Klügers Kleist-Lektüren“ beschließt die Veranstaltung.

Eintritt frei!

Anmeldung und weitere Informationen unter anna-dorothea.ludewig@uni-potsdam.de!

Eine Kooperationsveranstaltung von Kleist-Museum, Universität Potsdam und Moses Mendelssohn Zentrum.


Zur Erinnerung an Günter de Bruyn
(1.11.1926–4.10.2020)

Zum 95. Geburtstag

Montag, 1. November, 11 Uhr, Berlin

Die Mark Brandenburg war Wohn- und Arbeitsort sowie ein Lebensthema eines der bedeutendsten Autoren aus und zu der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte: Zu Ehren des 95.Geburtstag Günter de Bruyns werden zwei besondere Neuerscheinungen präsentiert. Im Fischer-Verlag erscheint Die neue Undine, eines der schönsten Märchen der Romantik von Fouqué, neu erzählt von Günther de Bruyn. Und gemeinsam mit dem Quintus-Verlag präsentiert das Kleist-Museum den aktuellen Tagungs- und Ausstellungsband Günter de Bruyn – Schreibwelten. Zwischen märkischer Kulturgeschichte und deutscher Gegenwart. Über die gesamte Dauer seines Schriftstellerlebens ließde Bruyn die Landschaft, Kultur, Literatur und Geschichte der Mark Brandenburg erzählerischprominent in Erscheinung treten. Diesen besonderen Schreibwelten widmete das Kleist-Museum 2021 ein Ausstellungs- und Tagungsprojekt und präsentiert mit diesem Band aktuelle Perspektiven auf das Werk Günter de Bruyns. Mit Lesungen und Beiträgen von Christiane Barz, Wolfgang de Bruyn, Hannah Lotte Lund, Peter Walter und Hanns Zischler. Musikalische Begleitung Jacek Fałdyna, sax./klar.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Landesvertretung beim Bund, des Kleist-Museums und der Günter-de-Bruyn-Stiftung.

Ort: Brandenburgische Landesvertretung beim Bund, Berlin


Bilderbuchfestival – Workshop mit Anna Vaivare „Ganz weit weg“

Kulturelle Bildung (dt./pl.)

Mittwoch, 3. November, 10 – 13 Uhr

„Du verlässt Dein Elternhaus, Deine Heimatstadt und sogar Dein Land. Du ziehst irgendwo hin, vielleicht freiwillig, vielleicht unfreiwillig. Dort wird eine andere Sprache gesprochen, das ganze Leben ist anders, Du beginnst, Dich zu verändern. In einem Comic-Blog berichtest Du von Deinem neuen Leben.“ Während eines Illustrationsworkshops probieren sich polnische und deutsche Schüler*innen in verschiedenen visuellen Ausdrucksformen unter Anleitung der Illustratorin Anna Vaivare im Kleist-Museum aus.

Workshop für Jugendliche ab 15 Jahre mit der Illustratorin Anna Vaivare aus Riga.

In Kooperation mit dem Internationalen Bilderbuchfestival „Düster&Heiter“.

Gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

Geschlossene Veranstaltung!


Günter de Bruyn – Märkische Schreibwelten

Vernissage

Donnerstag, 4. November, 18 Uhr, Potsdam

Die Ausstellung nimmt das Märkische im Oeuvre de Bruyns in den Blick und zeigt den Autor de Bruyn bei seinen Recherchen auf den Spuren der märkischen Kulturgeschichte und bei der schriftstellerischen Arbeit am Text. In Potsdam gibt es eine thematische Erweiterung zu de Bruyns erst posthum erscheinender Neudichtung der Fouquéschen Undine – mit Dokumenten aus dem Archiv Günter de Bruyns, die seine jahrzehntelange kreative Auseinandersetzung mit Friedrich de la Motte Fouqué dokumentieren.

Geschlossene Veranstaltung!

Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Potsdam


Lesung und Gespräch mit Deniz Utlu

Im Haus des Dichters II

Donnerstag, 11. November, 19 Uhr

In seinem Roman Gegen Morgen erzählt der Autor Deniz Utlu von einschneidenden Erlebnissen, die das Leben seiner Figuren grundlegend in Frage stellen. Eine bloße Fortsetzung im gleichen Stil scheint für die Romanfiguren nicht mehr möglich zu sein. Dabei drängt sich dem Leser die Frage auf, was einen Menschen ausmacht: das, was er zurückgelassen hat, oder das, was noch vor ihm liegt? Nach der Lesung laden wir herzlich zu einem Gespräch mit Deniz Utlu und Magdalena Hülscher, 360°-Agentin am Kleist-Museum, ein und sprechen über richtungsweisende Lebensentscheidungen, das Suchen nach sich selbst im Anderen und eine tiefe Menschlichkeit, die sich erst dann entfalten kann, wenn wir uns auf das Gegenüber einlassen.

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter 0335-387221-30 oder kasse@kleist-museum.de.

Gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.


Gespräche am Kamin

Buchvorstellung, Lesung und Gespräch

Freitag, 12. November, 17 Uhr, Sieversdorf

André Förster, Inhaber des Quintus-Verlages/Verlag Berlin-Brandenburg präsentiert den Tagungs- und Ausstellungsband Günter de Bruyn – Schreibwelten. Zwischen märkischer Kulturgeschichte und deutscher Gegenwart, der anlässlich des 95. Geburtstages des Autors erschienen ist im Gespräch mit den Herausgeber*innen.

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter 0335-387221-0 oder info@kleist-museum.de.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum, Förderkreis Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) e.V. und Gut Sieversdorf.

Ort: Barocksaal, Gutshaus Sieversdorf


Viva Polonia – warum es hinter der Oder so Neiß ist!

Lesung

Mittwoch, 17. November, 18 Uhr

Allen Frankfurtern und Frankfurterinnen, die es bislang nicht weiter als bis zum nächsten polnischen Zigarettenladen geschafft haben, gibt Kabarettist und Wahl-Pole Steffen Möller wichtige Tipps. Welche Sehenswürdigkeiten gibt es, abgesehen vom Polenmarkt, in Słubice? Sollte man sich vor Reiseantritt das Portemonnaie in der Jacke einnähen? Mit welchen fünf polnischen Wörtern lässt sich größtmöglicher Eindruck schinden? Welche Fettnäpfchen sollte man auslassen, und welche Deutschlandwitze werden einem von den Polen zum Dank trotzdem nicht erspart? Ein Querflussein-Abend, auch für Nichtraucher*innen.

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter 0335-387221-30 oder kasse@kleist-museum.de.

Gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.


Bundesweiter Vorlesetag

Kulturelle Bildung

Freitag, 19. November, 10 Uhr

Jedes Jahr am dritten Freitag im November lesen mittlerweile über 200.000 Vorleserinnen und Vorleser am Bundesweiten Vorlesetag für mehr als zwei Logo Bundesweiter Vorlesetag Millionen kleine und große Zuhörer*innen. Mitarbeiter*innen des Hauses lesen aus Anlass des Bundesweiten Vorlesetages historische und aktuelle Märchen vor. Traditionell sind dazu die Kinder der Nachbarschaft aus der KITA „Oderknirpse“ ins Kleist-Museum eingeladen.

Der Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, STIFTUNG LESEN und DEUTSCHE BAHN STIFTUNG.


Von Borchert reden

Salon Kleist

Dienstag, 23. November, 17 Uhr

Am 21. November 1947 wurde das Drama Draußenvor der Tür in den Hamburger Kammerspielen aufgeführt. Am Tag zuvor war sein Autor gestorben: Wolfgang Borchert. Das Jahr seines 100. Geburtstages am 20. Mai 2021 gab Anlass, den bekanntesten Vertreter der deutschen Nachkriegsliteratur vor allem in seiner Heimatstadt Hamburg zu ehren. Hier möchte sich das Kleist-Museum anschließen, mit einem Gespräch über das Werk von vier Dramen, rund 60 Kurzgeschichten und Erzählungen sowie rund 400 Gedichten. Ab Mai 1945 hatte Borchert, Kriegsheimkehrer und unheilbar erkrankt, die wichtigsten Werke geschaffen, als sei er in einen dauernden Wettlauf mit der verrinnenden Zeit eingetreten. Hatte er vorher zumeist Gedichte verfasst, entstanden nun Kurzgeschichten und eben auch Draußen vor der Tür mit radikalen, existenziellen Fragen über die Vergangenheit, an die Zukunft. – Dass der Dichter gerade mit diesem Stück der Antwortlosigkeit berühmt werden sollte, war für ihn kaum vorstellbar. Borchert im Juni 1947: „Vielleicht redet in einem Jahr kein Mensch mehr von mir.“

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro, inkl. Salon-Tee und Gebäck.

Anmeldung unter 0335-387 22 1-30 oder kasse@kleist-museum.de

 


[Bringt] Ihr Ist’s nur de[n]r Krug? – Handschrift, Textgenese, Edition

Studientag und Lehrerfortbildung

Mittwoch, 24. November, 15 Uhr

Das eigenhändige Manuskript des Zerbrochnen Krugs ist ein Schatz der Kleist-Forschung: Zum einen, weil sich überhaupt nur zwei Werkmanuskripte Kleists erhalten haben, und zum anderen und vor allem, weil es unterschiedlichste Überarbeitungsspuren trägt. Diesen komplexen Änderungen, die den Dichter, den Spracharbeiter Kleist hervortreten lassen, widmet sich der diesjährige Studientag. Zu Gast ist Günter Dunz-Wolff, Herausgeber der textkritischen Krug-Edition (Metzler 2020). Dank seiner profunden Kenntnis der Handschrift Kleists konnte er die Bearbeitungsstufen von der ersten bis zur endgültigen Textschicht freilegen – und damit zeigen, wie Kleist die Sprache formt. Anhand von Beispielen diskutieren wir diesen Prozess und gehen den stilistisch-semantischen Wandlungen nach.

Begrenzte Personenzahl, Anmeldungen bitte über gribnitz@kleist-museum.de oder über das LISUM.

LISUM-Nr: 21F706401.

Eintritt frei!


Nacht der Poesie – Die Oderlandautoren

Lesung

Freitag, 26. November, 19 Uhr

Seit fast 15 Jahren treffen sich Autor*innen aus der Region, um Literatur zu schreiben, sich gegenseitig zu inspirieren und sich einem Publikum zu stellen. Sie nennen sich die „Oderlandautoren“, obwohl die Hälfte von ihnen Frauen sind und einige von ihnen nun schon nicht mehr im Oderland wohnen. Dennoch fühlen alle sich mit diesem Namen präsentiert und auch mit der Region eng verbunden. So entstehen streitbare und interessante Texte, bei denen es um Themen wie Einsamkeit, Hoffnung, Älterwerden geht und – vor allem – um Probleme und Emotionen aus ihrem eigenen unmittelbarenLebensbereich. Dabei hat sowohl Corona mit ihren 3 oder 2 GRegeln: GESCHRIEBEN, GELESEN, GELACHT muss werden! als auch Kleist, in dessen Haus die Oderlandautoren eine Heimstatt gefunden haben: ACH, WAS NUR MEINT ALKMENE? ein Wörtchen mitzureden. Die Lesung wird musikalisch umrahmt von der Potsdamer Schauspielerin und Autorin Reglindis Rauca (Gesang) und Christian Pross (Klavier und Gitarre). Seien Sie herzlichst zu einem vergnüglichen und interessanten Leseabend eingeladen.

(Text: Oderlandautoren)

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Kartenreservierung unter: 0335-387 22 1-30.


Lebendiger Adventskalender

Führung durch die Dauerausstellung in deutscher und polnischer Sprache

Sonntag, 5. Dezember, 15 und 16 Uhr

Im Rahmen der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ laden wir Sie zu zwei öffentlichen Führungen durch die ständige Ausstellung Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung ein. Um 15 Uhr besteht die Gelegenheit zu einer deutschsprachigen Führung. Um 16 Uhr bieten wir eine Führung auf Polnisch an. Dauer: jeweils ca. 30 Minuten. 

Eintritt frei!                                                                                                                                                                                                     

Begrenzte Personenzahl, Kartenreservierung unter: 0335-387 22 1-30.
Gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.
 


Musik und Wort zur Weihnachtszeit mit Daniel Heinz und dem Catori-Quartett

Neue Hausmusik bei Kleist (VIII)

Sonntag, 5. Dezember, 17 Uhr
Im Advent laden wir alljährlich zu einem kammermusikalischen Konzert des Catori-Quartetts ein. Das Konzert mit den Musiker*innen des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) Klaudyna Schulze-Broniewska (v), Claudia Georgi (va), Thomas Georgi (vc) und Stefan Hunger (v) wird von Daniel Heinz begleitet. Der Schauspieler und Regisseur
liest Geschichten und Gedichte rund um die Weihnachtszeit. Bereits um 16 Uhr laden wir zum traditionellen Weihnachtscafé mit Kaffee, Tee und Gebäck ein. Und zum Abschluss unserer vorweihnachtlichen Hausmusik am 2. Advent
stimmen Weihnachtslieder auf die kommenden Feiertage ein.

Eintritt: 10 Euro, erm. 8 Euro
Kartenreservierung unter: 0335-387 22 1-30 oder kasse@kleist-museum.de


Buchwunschbaum

Kulturelle Bildung

6. Dezember bis 21. Dezember

Der vorweihnachtliche Buchwunschbaum im Kleist-Museum ist für viele Frankfurter Kinder eine liebgewordene Tradition. Auch in diesem Jahr können sie in der Vorweihnachtszeit einen Weihnachtsbuchwunsch an den Buchwunschbaum hängen – und noch vor den Ferien erhalten die Kinder und Jugendlichen die von der Glücksfee gezogenen Bücher.

Bücherwünsche können zu den Öffnungszeiten des Kleist-Museums an den Baum gehängt werden.


Tolles Buch! – Die Buchempfehlungsshow mit Tina Kemnitz

Kulturelle Bildung

Dienstag, 21. Dezember, 9 und 11 Uhr

Noch Platz auf dem Buchwunschzettel? Dann aufgepasst und ausgesucht. Tina Kemnitz stellt unterhaltsam, interaktiv und spielerisch aktuelle Kinder- und Jugendbücher vor. Die Bücher sind Neuerscheinungen der letzten Jahre oder Klassiker,die im Buchhandel oder in Bibliotheken erhältlich sind. Die Auswahl richtet sich nach der literarischen Qualität und Gestaltung der Bücher: Thema, Schreibart, Illustrationen – nur außergewöhnlich tolle Bücher werden empfohlen. Ein Spaß für alle Zuhörer*innen.

Eintritt: 3 Euro

Anmeldung für Schulklassen unter dalchau@kleist-museum.de.


Zschokkes Geburtstag

Kuratorinnen-Führung

Mittwoch, 29. Dezember, 11-16 Uhr

Das Kleist-Museum feiert! Denn das Zschokke-Jahr soll fröhlich zu Ende gehen! Deshalb ehren wir den Dichter Heinrich Zschokke noch einmal mit einer Geburtstagsfeier, bei Kaffee und Kuchen und mit Wunsch-Führungen non-stop.

Eintritt frei!