Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

So | 21.10.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

So | 21.10.2018

Stadt- und Regionalmuseum Lübben

Ausstellung

Musenhöfe an Oder und Spree

Veranstaltungsort:Stadt- und Regionalmuseum Lübben

Uhrzeit:10.00 - 17.00 Uhr

Schließtage:Montag, Dienstag

Preise:4,50 Euro / erm. 2,50 Euro

Die Ausstellung präsentiert die Orte literarischer Geselligkeit um 1800 abseits der großen Zentren. Zahlreiche „Salons“ und „Musenhöfe“ befanden sich um Oder und Spree. Hier trafen drei historische Regionen aufeinander: Brandenburg-Preußen, Schlesien und die damals noch sächsische Niederlausitz. Gutsherren wie Graf Finck von Finckenstein im preußischen Madlitz oder Ernst von Houwald im sächsischen Sellendorf hielten intensiven Kontakt zu den Geistesgrößen, Künstlern und Schriftstellern ihrer Zeit und luden sie auf ihre Gutshöfe ein zur gepflegten Konversation, zu gemeinsamem Theaterspiel oder Musizieren. Grenzen wurden überschritten. Die Ausstellung Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder, 2012 vom Kleist-Museum als deutsch-polnische Wanderausstellung konzipiert und 2015 um das Gebiet Niederschlesien ergänzt, bildet den Grundstock der Ausstellung.
Für die Präsentation im Stadt- und Regionalmuseum Lübben wurde sie um den Blickwinkel aus der Niederlausitz erweitert.

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum und Stadt- und Regionalmuseum Lübben.

Ort:
Stadt- und Regionalmuseum Lübben
Ernst-von-Houwald-Damm 14
15907 Lübben (Spreewald)
Tel: 03546/187478
www.museum-luebben.de

So | 21.10.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Brandenburgischer Kunstpreis

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Seit 2004 werden mit dem Brandenburgischen Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung und der
Stiftung Schloss Neuhardenberg herausragende Leistungen brandenburgischer Künstlerinnen und Künstler geehrt und ihre Werke in einer begleitenden Ausstellung auf Schloss Neuhardenberg der Öffentlichkeit präsentiert. Im Kleist-Museum ist, verbunden mit der Kalenderpremiere Brandenburger Art 2019, zum nunmehr fünften Mal eine Auswahl künstlerischer Arbeiten zu sehen. Im Mittelpunkt stehen das Kleist Projekt 2017 des diesjährigen Kunstpreisträgers in der Kategorie Grafik, Frank Diersch, Arbeiten der Kunstpreisträgerin in der Kategorie Plastik, Dorit Trebeljahr, und Fotografien des Nachwuchsförderpreisträgers 2014 Alexander Janetzko.

In Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg und der Märkischen Oderzeitung.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

So | 21.10.2018

Frankfurt (Oder)

Veranstaltung

Kleist-Festtage 2018: Inszenierte Wirklichkeiten —

Kleist-Festtage 2018: Inszenierte Wirklichkeiten —

Veranstaltungsort:Frankfurt (Oder)

Vom 11. bis 21. Oktober laden die 28. Kleist-Festtage nach Frankfurt (Oder), in die Geburts-und Studienstadt des Dichters Heinrich von Kleist ein, heute wurde das Programm im Kleist-Museum vorgestellt.
Das diesjährige Motto lautet: Inszenierte Wirklichkeiten – [Gedankenstrich].

Im Mittelpunkt stehen Erzählungen und Erzählformen bis heute.

Die Veranstalter, das Kleist Forum und das Kleist-Museum, laden zu 27 theatralen, performativen, inszenatorischen, literarischen, musikalischen, filmischen und diskursiven Begegnungen an 7 Festivalorten ein.

So | 21.10.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

"Durch Krieg und Miswachs" - Eine begehbare Rauminstallation zu Heinrich von Kleists "Bettelweib von Locarno"

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

1810 in den Berliner Abendblättern erstmals veröffentlicht, ist das Bettelweib vordergründig eine Gespenstergeschichte: Eine Bettlerin erhält von einer Marquise Obdach in einem Zimmer, wird vom Marchese jedoch hinter den Ofen befohlen. Auf dem Weg dorthin stürzt sie und verletzt sich so schwer, dass sie stirbt. Als die Herrschaften, in finanzielle Bedrängnis geraten, das Schloss verkaufen wollen, beginnt die Bettlerin am Orte ihres Todes zu spuken...

Die Erzählung kann aber zugleich als vehemente Kritik am Adel und möglicherweise gar an den herrschenden Verhältnissen interpretiert werden. Theodor Fontane bemerkt jedoch in seinen Aufzeichnungen 1872 trocken, als "moralische Erzählung" könne die Geschichte nicht recht wirken, da "das begangene Unrecht viel zu klein sei." – Eine nach heutigen Maßstäben empörende Aussage? An Kleists Erzählung knüpfen sich bis heute intensive Debatten und ganz gegensätzliche Interpretationen: Ist es nur eine "Schauermär" oder Ironie, nur moralische oder auch soziale Kritik? Und empören wir uns wirklich, wenn wir solch Unrecht heute sehen?
Zu den Kleist-Festtagen 2018 Inszenierte Wirklichkeiten – nimmt eine Gast-Künstlerin Kleists Erzählung von heute in den Blick, ohne das sprachliche "Inszenierungspotential" des Dichters zu übersehen.

Im ersten Teil fragt die Ausstellung nach den Wurzeln des Verständnisses der sozialen Verantwortung in der Kleist-Zeit und versucht gleichzeitig, eine Brücke zu schlagen zu einer heutigen Interpretation: Ist unsere Verantwortung für die Schwächeren der Gesellschaft durch das Sozialsystem des Staates und die viel beworbene "Corporate Social Responsibility" der Unternehmen abgegolten? Oder was bedeutet soziale Verantwortung heute für jeden Einzelnen von uns?

Im zweiten Teil wendet sich die Ausstellung dann dem Fantastischen in Kleists Erzählung zu, dem Dunklen, der angsterfüllten Frage: Wer da?! Die Ausstellung wird kuratiert von Judith Philipp, die als Szenografin einen ganz eigenen, räumlich-inhaltlichen Zugriff auf Kleists Erzählung wählt. Unterstützt wird sie in der Umsetzung von DIE WERKEN, einem Berliner Büro für Raumkonzepte und Installationen.

Kuratorin: Judith Philipp

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

So | 21.10.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Kleist im Film

Die Marquise von O…. Ein Film von Éric Rohmer nach der unerhörten Erzählung von Heinrich von Kleist

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:14.00 Uhr

Preise:Tickets: 8,- Euro, erm. 6,- Euro, 4,- Euro mit Festivalpass, inklusive Kaffee und Gebäck

Im Anschluss: Kleist- Café

„1799: Eine schuldlos von einem russischen Grafen geschwängerte Marquise wird, nachdem ihr Zustand ruchbar geworden ist, von den Eltern des Hauses verwiesen. Heinrich von Kleists Novelle wurde in Éric Rohmers sensibler Verfilmung zum demonstrativen Gegenteil eines sentimentalen Dramas. Mit Sinn für die Absurdität der Geschichte legt Rohmer die ironische Moralkritik der Vorlage bloß, um daraus ein heiteres Plädoyer für die praktizierte Menschlichkeit jenseits bürgerlicher Konventionen zu entwickeln.“ (Lexikon des internationalen Films)

Die deutsch-französische Koproduktion lief im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 1976, wurde für die Goldene Palme nominiert (die dann an Martin Scorseses Taxi Driver ging) und mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Die in deutscher Sprache gedrehte Literaturverfilmung, nachträglich französisch und englisch synchronisiert, setzt in ebenso klaren wie stimmigen Bildern die – indirekten – Dialoge der Erzählung in Szene. „Kleists Text Wort für Wort zu folgen, ist das Leitmotiv unserer Verfilmung!“ betonte Éric Rohmer.

In der bis in Nebenrollen hochkarätig besetzten meisterlichen filmischen Inszenierung brillieren Edith Clever als Marquise von O…. und Bruno Ganz als Obristlieutenant Graf F....

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2018.

 

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

So | 21.10.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Veranstaltung

Dieter Schnebel: St. Jago – Bilder und Szenen zu Kleist / Aufzeichnung der Berliner Erstaufführung des Musiktheaterstücks zu Heinrich von Kleists "Erdbeben in Chili"

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:11.00 Uhr

Preise:Tickets: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, 2,50 Euro mit Festivalpass

Am 20. Mai 2018 starb der Theologe, Musikwissenschaftler, Hochschulprofessor und Künstler Dieter Schnebel. Neben John Cage, mit dem er sich besonders auseinandersetzte, Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez gehörte Schnebel zu den wesentlichsten Vertretern der Nachkriegsavantgarde, als eines seiner einflussreichsten Werke gilt die Glossolali (1961). Der vielfach ausgezeichnete Avantgardist der Neuen Musik hat in seiner Komposition St. Jago Kleists Erzählung Das Erdbeben in Chili „Wort für Wort“ vertont und zusammen mit Schlaglichtern aus dem Leben des Dichters in ein komplexes theatralisches Geschehen gestellt. Die Regisseurin Cornelia Heger, die sich vornehmlich mit Werken der zeitgenössischen Musik auseinandersetzt und auch mit Karlheinz Stockhausen eine intensive Zusammenarbeit verband, stellt in einer Video-Vorführung die von ihr inszenierte Berliner Erstaufführung vor und gibt Einblicke in die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und den Interpreten.

Dieter Schnebel: St. Jago – Bilder und Szenen zu Kleist, Musikalische Leitung: Steffen Tast, Regie: Cornelia Heger, Bühnenbild/Licht: Fred Pommerehn, Dramaturgie: Jens Schubbe, Kammerensemble für Neue Musik Berlin, Sprecher: Vivian Lüdorf, Martin Laubisch, Elisabeth Zündel, Sänger: Ksenija Lukic, Linda Naumann, Hartmut Kühn, Michael Ziegler

Eine Produktion von Kulturkontakte e.V., Ultraschall Festival und Konzerthaus Berlin 2005 & 2006.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2018.

 

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