Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Di | 22.10.2019

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 22.10.2019

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Workshop

[Un]sichtbare Grenzen – Eine internationale Theaterwerkstatt

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Samstag, 19. Oktober 2019 bis
Freitag, 25. Oktober 2019

Bereits zum zweiten Mal findet im Kleist-Museum ein trinationales Theaterlaboratorium statt. Junge Theaterschaffende aus Belarus, Russland und Deutschland setzen sich mit Kleists Werk auseinander und erproben gemeinsam neue Produktionsästhetiken und –formen. Die insgesamt 15 Teilnehmer*innen unterschiedlicher Disziplinen begegnen sich in einem zweiwöchigen künstlerischen Prozess. Dabei werden Sprachbarrieren, Übersetzungsvorgänge, kulturelle Prägungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausfindig gemacht, lustvoll auf die Probe gestellt und in künstlerische Vorgänge transferiert. Anhand Kleistscher Texte werden Fragen und Antworten zu den Themen Obrigkeit und Öffnung, Grenzen und Gewalt entwickelt. Nicht nur sprachliche, politische und kulturelle, sondern auch persönliche Grenzen geraten in den Fokus: Grenzverschiebung, Grenzübertritt und points of no return. Den zentralen Bezugsrahmen bildet dabei der Pferdehändler Michael Kohlhaas. Welche Machtverhältnisse konstituieren und sprengen in der Erzählung die Grenzen, sprengen womöglich sogar die Grenzen der Erzählung? Wo beginnen und enden Vernunft und Instinkt, von welchen Grenzen erzählt die Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Nach einer Woche wilden Experimentierens in Brest, Belarus, geht es weiter in der Kleist-Stadt!
In der interdisziplinären und mehrsprachigen Abschlussperformance in Frankfurt (Oder) werden die Ergebnisse der vermutlich turbulenten zwei Wochen an verschiedenen Orten im und um das Kleist-Museum herum gezeigt.

Künstlerische Projektleitung: Wolfgang Nägele, Valentin Levitsky, Meret Kündig, Barbara Anna Bernsmeier

Öffentliche Probe: Mittwoch, 23. Oktober, 18 Uhr  
Premiere: Freitag, 25. Oktober, 17 Uhr

Eintritt frei!

Ein Projekt im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.

Das Projekt „[Un]sichtbare Grenzen – Eine internationale Theaterwerkstatt“ wird vom Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) in Kooperation mit dem Theater Kryly Khalopa (Brest) durchgeführt und gefördert durch das Auswärtige Amt.

 

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 22.10.2019

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

"Himmlischer Regen auf die Erde" Kleist bei Fontane - Sonderausstellung des Kleist-Museums zu den Kleist-Festtagen

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

bis 26. Januar 2020

Theodor Fontane berichtete in seinen Wanderungen nur beiläufig von Kleists Sterbeort, dessen Dichtungen spielen dabei keine Rolle. Doch einen "Ausflug bis zu Stimmings [zu] machen, um Heinrich v. Kleists Grab" zu sehen, fand der unternehmungslustige Fontane immerhin notwendig. Im Zuge der wachsenden Kleist-Renaissance seit den 1870-er Jahren beschäftigte sich Fontane ausführlich mit dem Werk Heinrich von Kleists. 1872, in der Sommerfrische in Krummhübel, las er sämtliche Dramen und Erzählungen und war dabei durchaus kritisch: Kleists außerordentliches Talent sei viel zu "poetisch-romantisch", weil der Prinz von Homburg in einem unhistorisch wirkenden Stück nicht als Held, sondern eher als "Waschlappen" auftrete. Die Erzählungen dagegen seien spannend und meisterhaft entwickelt, sogar in ihren schrecklichsten Momenten. Otto Brahms biografische Kleist-Studie brachte Fontane 1884 erneut auf Kleist, den damals besonders für Die Herrmannsschlacht und Das Käthchen von Heilbronn hoch geachteten Dichter.

Fontanes Kleist-Lektüre ist eng an seine Tätigkeit als Theaterkritiker für die Vossische Zeitung 1870 – 1889 gebunden. Die anfangs scharfen Urteile sind in den sieben Rezensionen zu Kleist-Stücken deutlich abgemildert. Sie bilden nur einen kleinen Teil der 740 Theaterkritiken, in deren Entstehungszeit Theodor Fontane selbst der Durchbruch als Erzähler und Romancier gelang. Auch wenn Fontanes Theaterkritiken bis heute nicht sehr bekannt sind, lässt sich doch einiges in ihnen entdecken, etwa in Beschreibungen damaliger Theaterpraxis und -dichtung oder die verschleierte Selbstdarstellung des Dichters.

Die Ausstellung widmet sich Fontanes Texten zu Kleist, den Lesenotizen und Theaterkritiken. Daraus entsteht ein Kleist-Bild, das zwischen aufrichtiger Bewunderung und verständnisloser Ablehnung schwankt. Bei einer Betrachtung der Lebenswege dieser beiden bekanntesten märkisch-preußischen Dichter klingen Parallelen an. Außerdem wird mit Fontanes historisch-vaterländischem Roman Vor dem Sturm ein Panorama der Kleist-Zeit ausgebreitet. Der Ausstellungstitel ist einer Äußerung Fontanes entlehnt. Über den Dichter Ernst von Wildenbruch, einen Enkel des Prinzen Louis Ferdinand, schrieb er: "Wildenbruch hat wieder einen furchtbaren Vers gesündigt, der helle Blödsinn, und dieser Mann behauptet, der wiedererstandne Heinrich v. Kleist zu sein. Wenn Kleist nieste, fiel im Verhältniß zu W. ein himmlischer Regen auf die Erde."

Ausstellungskuratierung: Dr. Claudia Czok
Ausstellungsgestaltung: Thomas Lorenz-Herting

Kuratorinnenführungen: Samstag, 19. Oktober 2019, 18.30 Uhr / Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18 Uhr / Sonntag, 27. Oktober 2019, 13 Uhr

Eine Ausstellung im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 22.10.2019

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Kulturelle Bildung

Theo caching

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Nach Voranmeldung!

Dauer: 1,5 bis 3 Stunden

Zu den Kleist-Festtagen erneuern wir unser Angebot: Kinder und Jugendliche können eine Woche lang in Frankfurt (Oder) dem Dichter Theodor Fontane auf der Spur sein. Ausgestattet mit digitalem und analogem Kartenmaterial, mit Texten und Rätseln startet die moderne Schatzsuche - THEO caching. Vom 21. bis 25. Oktober ist die Schatzsuche für angemeldete Schulklassen buchbar.

Anmeldungen unter: dalchau@kleist-museum.de oder 0335 387 22 1-19

Ein Projekt der kulturellen Bildung im Rahmen des Themenjahres fontane.200/ Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.

 

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 22.10.2019

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Veranstaltung

Cathy of Halliwell nach Heinrich von Kleists "Käthchen von Heilbronn": Eine Jazz-HipHop-Kurzoperette von Lege & Lena

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:19.00 Uhr

Preise:10,- Euro / 8,- Euro / 5,- Euro mit Festivalpass

Wissen Sie, was eine Jazz-HipHop-Kurzoperette ist? Nun, die erste der Welt wurde inspiriert von Heinrich von Kleist, genauer: von seinem Käthchen von Heilbronn, diesem völlig abgedrehten "großen historischen Ritterschauspiel" in fünf Akten. Mit Rittern und einer bösen Frau und dem Kaiser, mit noch mehr Rittern und Gewittern und einer Burg, die brennt. Ja, und mit Engeln und mit Katharina  (Käthchen) und Friedrich (Graf vom Strahl). Einfach wunderbar. Lege & Lena werden im ersten Teil des Abends musikalisch-systematisch zur Kunstgattung Jazz-HipHop-Kurzoperette hinführen. Im zweiten Teil geht dann der Vorhang auf: Cathy of Halliwell – als Deutsch-Rap mit der ganzen unglaublichen Story. Und einem Soundtrack aus Romantik, Funk, Rock, Country und Jazz. Ach, vom Feeling her eigentlich immer Jazz.
Lege & Lena machen seit zehn Jahren "PopJazz" – vor allem mit eigenen Stücken. Instrumentierung: Saxophone, Vocals, Melodica, Glockenspiel, Percussion (Lena); Gitarren, Banjo, Bass, Vocals (Lege). Und dies sagt man über Lege & Lena: "Massenkompatibel schräg." "Das Saxophon fließt, und die Gitarre arbeitet." "Kleine Besetzung, große Musik."

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.

 

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

MoDiMiDoFrSaSo
 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31
Suche