Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Mi | 10.05.2017

Gerhart Hauptmann Museum Erkner

Ausstellung

Peter Schlemihl. Die Geschichte eines Buches

Veranstaltungsort:Gerhart Hauptmann Museum Erkner

Uhrzeit:11.00 - 17.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:2,- Euro

Nach Stationen im Kleist-Museum, dem Kunersdorfer Musenhof, der Königlichen Bibliothek Kopenhagen, auf Schloss Nennhausen und Schloss Freienwalde und zuletzt im Dominikanerkloster Prenzlau wird die Chamisso-Ausstellung im Frühjahr im Gerhart Hauptmann Museum Erkner gezeigt. Der 1781 auf Schloss Boncourt in Frankreich geborene Adelbert von Chamisso ist eine in der deutschen Geistesgeschichte einzigartige Gestalt: französischer Aristokrat, Émigré, preußischer Offizier, Literat der Berliner Romantik, Naturforscher, Botaniker, Zoologe, Anthropologe, Ethnograph und Linguist, vor allem aber Schöpfer eines Werkes der Weltliteratur. Peter Schlemihl´s wundersame Geschichte entstand zum Teil im Sommer 1813 im Oderbruch, wo Chamisso als Gast der Familie von Itzenplitz weilte. Die in über vierzig Sprachen übersetzte, weltberühmte Erzählung über den Mann, der seinen Schatten verkauft, steht im Zentrum dieser temporären Ausstellung.

Kuratoren: Bernd Ballmann, Jutta Weber und Hans-Jürgen Rehfeld

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum, Chamisso-Gesellschaft e.V., Kunersdorfer Musenhof und Hauptmann Museum Erkner.

Gerhart Hauptmann Museum
Gerhart-Hauptmann-Straße 1-2
15337 Erkner

Mi | 10.05.2017

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Mi | 10.05.2017

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Verdächtiges Subjekt: Henry de Kleyst Die Ausstellung zum Bild

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Eine der wohl am häufigsten gestellten Fragen zu Heinrich von Kleist ist: Wie sah der Dichter tatsächlich aus? Ab 2. April zeigt das Kleist-Museum eine mögliche Antwort: Das so genannte Gefangenschaftsbild Kleists, 1807 in Frankreich gemalt, versehen mit der Aufschrift "Henry de Kleyst, Poète Prussien".

Wegen der Machart des Bildes wird ein Mitgefangener als Porträtist vermutet. Die Wege der Bildüberlieferung sind nur zum Teil bekannt, in jedem Falle wurde das Bild 1938 von der Stadt Frankfurt (Oder) für das Kleist-Museum gekauft. In Kriegs- und Nachkriegszeiten gelangte es nach Marbach und war danach einmal "zu Besuch" in Frankfurt. Jetzt wird das Bild vom Deutschen Literaturarchiv Marbach an die Geburtsstadt des Dichters zurückgegeben, die es dem Kleist-Museum überlässt.

Die Ausstellung zum Bild zeigt als Reise in die Vergangenheit ausgewählte Porträts Heinrich von Kleists von der Gegenwart bis zum so genannten Gefangenschaftsbild. Bilder von Künstlern wie Max Schwimmer, Gerhard Wienckowski, Erika Stürmer-Alex, Wieland Förster und Max Slevogt, die allesamt aus dem Bestand des Kleist-Museums stammen, repräsentieren zugleich einen Sammlungsschwerpunkt des Hauses, der durch das Gefangenschaftsbild einen bedeutenden Schatz dazugewinnt.

Kuratorin: Manuela Kalk

Ausstellungsgestaltung: Frank Käubler

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

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