Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Sa | 01.06.2019

Kurt Tucholsky Literaturmuseum, Schloss Rheinsberg

Ausstellung

Unausstehlich und reizend zugleich: Die Brandenburger. Von der Erfindung einer kollektiven Mentalität in Literatur und Bildender Kunst

Veranstaltungsort:Kurt Tucholsky Literaturmuseum, Schloss Rheinsberg

Uhrzeit:10.00 - 17.30 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:4,- Euro, erm. 3,- Euro, Familienkarte 8,- Euro

Was Fontane über den märkischen Adel geschrieben hat, die "Kerle" seien "unausstehlich und reizend zugleich", gilt nicht weniger für das Bild, das er von der Mark Brandenburg und ihren Bewohnern im Ganzen zeichnete. Immer sind es Gegensatzpaare, die dem Schriftsteller zur Beschreibung dienen: nüchtern und charaktervoll, aber ohne jede Begeisterungsfähigkeit seien die Märker, ordentlich und sparsam, aber zugleich neidisch und engherzig. Charakterisierungen der Mark Brandenburg, der Landschaft und ihrer Bewohner, reichen zurück bis ins 11. Jahrhundert, als Reisende und Chronisten erste Aufzeichnungen über Land und Leute an Havel und Spree hinterließen, und sie reichen heran bis an die literarische Gegenwart. Für die Ausstellung wurden Zeugnisse aus der literarischen Überlieferung und der bildenden Kunst zusammengetragen, in denen sich die Symbiose von Landschaftscharakter und Mentalität zu konkreten Bildern verdichtet.

Eine Ausstellung des Brandenburgischen Literaturbüros und des Kurt Tucholsky Literaturmuseums in Kooperation mit dem Kleist-Museum.

Ort: Kurt Tucholsky Literaturmuseum
Schloss Rheinsberg 1
16831 Rheinsberg
Tel: 033931/39007
www.tucholsky-museum.de

Sa | 01.06.2019

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Sa | 01.06.2019

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Kopfsache. Erika Stürmer-Alex zu Heinrich von Kleist

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 bis 18.00 Uhr

Preise:Eintritt frei!

Erika Stürmer-Alex, geboren im Oderbruch, ist eine Künstlerin, die Rang und Namen weit über die Region hinaus besitzt. Sie ist Malerin/Grafikerin und Bildhauerin, realisiert baubezogene Projekte, schreibt, fotografiert und ergründet in Performance und Installation Geschichte und Aura von Orten. Nach dem Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee bei Herbert Behrends-Hangeler und Kurt Robbel hatte sie ihr Atelier zunächst in Woltersdorf bei Berlin, zog dann Anfang der 1980er Jahre auf ein Gehöft in Lietzen, das sie zu einem Kunsthof und einer internationalen künstlerischen Begegnungs-und Arbeitsstätte ausbaute. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin erhielt u. a. 1992 den Förderpreis des Landes Brandenburg, war 1994 Ehrengast der Villa Massimo in Rom und bekam 2015 den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für ihr Lebenswerk. Schon früh interessierte sich Erika Stürmer-Alex für den Dichter Heinrich von Kleist und hat sich in Bildern, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen mit seinem Leben und Werk auseinandergesetzt. Viele dieser Arbeiten wurden durch Wettbewerbe des Kleist-Museums angeregt und für die Sammlungen erworben. Sie bilden das Kernstück dieser Ausstellung, die erstmals die Ergebnisse einer über 50 Jahre währenden Annäherung an den Dichter zusammenfasst.

Kuratorin: Monika Tschirner
Gestaltung: Frank Käubler

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

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