Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2019


Blicke in die Werkstatt: Kleists Gattungsarbeit
Lesung mit Marcel Beyer

Cover: Unarten. Kleist und das Gesetz der Gattung

Buchpräsentation

Donnerstag, 14. November 2019, 18 Uhr

Kleists Schreiben kann als widerständig und radikal, aber auch als opportunistisch und konventionell beschrieben werden. Exemplarisch hierfür ist sein Umgang mit den literarischen Gattungen. Dieser Befund steht im Zentrum des Sammelbandes Unarten. Kleist und das Gesetz der Gattung, der an diesem Abend vorgestellt wird. Es erwarten Sie eine Lesung der Herausgeber Andrea Allerkamp, Matthias Preuss und Sebastian Schönbeck und eine Podiumsdiskussion zum Entstehungsprozess des Buches. Höhepunkt des Abends ist eine Lesung des preisgekrönten Autors Marcel Beyer.

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung des Lehrstuhls für Westeuropäische Literaturen der Europa-Universität Viadrina und des Kleist-Museums.


Biribi, Casino, Glocke und Hammer… Historische Spiele und Geselligkeit

Spielkarte nach einer Zeichnung von Philipp Otto Runge, 1810; Reprint 1977, Kleist-Museum

Spielenachmittag

Mittwoch, 13. November 2019, 16 Uhr

Im Winterhalbjahr stehen im Kleist-Museum immer mal wieder Gesellschafts-, Karten- und Glücksspiele auf dem Programm. Casino ist ein altes Kartenspiel, das man in fünf Minuten lernen kann, es wurde schon im 17. Jahrhundert gespielt. Auch Biribi kann jeder und sofort spielen, es ist ein klassisches Glücksspiel, der Vorläufer von Roulette und macht großen Spaß. Ebenfalls um das Glück geht es bei dem deutlich jüngeren Glocke und Hammer, und immer wieder gern wird auch das Gänsespiel gespielt, das auch für Kinder geeignet ist. Gespielt wird mit Reprints historischer Spiele, und wer Feuer gefangen hat, kann das eine oder andere Spiel auch im Museumsshop erwerben und zu Hause weiterspielen.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).


Barbara Wilk-Mincu zum 80. Geburtstag
Kunst zu Kleist

Barbara Wilk-Mincu; Foto: Kleist-Museum

Vortrag und Gespräch

Mittwoch, 6. November 2019, 17 Uhr

Die Kunsthistorikerin Barbara Wilk-Mincu gilt als profundeste Kennerin der künstlerischen Kleist-Rezeption weltweit. Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sie sich mit der Darstellung von Kleists Person, Leben und Werk, angefangen mit dem Kleist-Bildnis Peter Friedels von 1801, einer Pastell-Miniatur auf Elfenbein. Sie war maßgeblich an der 1977-er Kleist-Ausstellung in Berlin beteiligt, kuratierte im Kleist-Museum sowohl die 2000-er Sonderausstellung zu den Kleist-Bildnissen als auch eine kleine Exposition zu Kleist in der Karikatur und gab Essays und Beiträge zu diesem Thema heraus. Soeben veröffentlichte sie das dreibändige Werkverzeichnis Heinrich von Kleist in der bildenden Kunst (1801-2000). Barbara Wilk-Mincu gibt in einem Vortrag Einblick in ihr Werk und ist anschließend im Gespräch mit ihrem Verleger Günther Emig und der Direktorin des Kleist-Museum, Hannah Lotte Lund.

Eintritt frei!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 6. November 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung ein. Diesmal wird die Führung gemeinsam von Magdalena Paluska, Mitarbeiterin des Kleist-Museums im Bereich 360° - Outreach "Grenzenlos Kleist" und Radwa Hamed geleitet. Radwa Hamed absolviert derzeit gemeinsam mit Sarra Kacem eine Hospitation im Rahmen des
UNESCO-Projektes "Freiwilligendienst kulturweit".

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


"Vor dem Sturm" - Die Frankfurter Bürgerschaft liest Fontane

Recht muss Recht bleiben. Bürgerschaftslesung zu den Kleist-Festtagen 2017; Foto: © Kleist-Museum

Premiere

Sonntag, 27. Oktober 2019, 14 Uhr, St.-Gertraud-Kirche

Gegen Ende der Kleist-Festtage unter dem Motto Stürmische Zeiten laden wir zur Premiere der Bürgerschaftslesung Vor dem Sturm ein. Seit Juli 2019 haben sich die Teilnehmer*innen mit dem "Roman aus dem Winter 1812/13" auseinandergesetzt, der literarisch in die Kleist-Zeit führt. In der beeindruckenden St.-Gertraud-Kirche, direkt vor dem Marienaltar, lesen die Bürger*innen unter der Regie von Daniel Heinz zum Abschluss des Projektes Teile des Romans, der unserer Stadt ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Die Lesung wird per Video aufgenommen und nach dem Ende der Kleist-Festtage allen Beteiligten zur Verfügung gestellt. Zwischen den Lesungen laden die Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) - Lebus und das Kleist-Museum zu Entspannung bei Kaffee und Kuchen, zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Gespräch ein.

Hauptprobe: Samstag, 19. Oktober 2019, 14 Uhr, Kleist-Museum
Generalprobe: Samstag, 26. Oktober 2019, 15 Uhr, St.-Gertraud-Kirche

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.

Ein gemeinsames Projekt von Kleist-Museum und Evangelischer Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


Käthchens Traum

Filmfrühstück

Sonntag, 27. Oktober, 2019, 11 Uhr

2004 eröffnete Jürgen Flimms filmische Adaption des Käthchens von Heilbronn den Internationalen Filmkongress der Filmstiftung NRW. Bereits 1980 hatte Flimm sich in einer Theaterinszenierung mit Katharina Thalbach in der Titelrolle dieses Stücks angenommen. Der knapp ein Vierteljahrhundert später entstandene Film verlegt die Handlung in die Gegenwart und wartet mit einer imposanten Kulisse auf: die verlassenen Hüttenwerke im heutigen Landschaftspark Duisburg-Nord, einem  Industriedenkmal von europäischem Rang. Teresa Weißbach spielt das Käthchen, Tobias Moretti ist Graf vom Strahl, Chef eines Pharmakonzerns, der kurz vor der Einführung eines vielversprechenden Anti-Aging-Produktes steht. Da beschuldigt ihn der Automechaniker Theo Friedeborn, gespielt von Ernst Stötzner, dass seine Tochter Käthchen Opfer klinischer Test geworden sei… Die radikal moderne Bildsprache wird mit dem Kleistschen Originaltext verbunden, bis zum – überraschenden – Ende.
Regie: Jürgen Flimm
In weiteren Rollen: Julia Stemberger, Sylvester Groth, August Zirner, Armin Rohde

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro / 4,- Euro mit Festivalpass (inklusive Kaffee und Croissant)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.


Auf den Spuren Fontanes

Exkursion zu den Kleist-Festtagen

Samstag, 26. Oktober 2019, 10 Uhr
Abfahrt vom Kleist-Museum

Die traditionelle Exkursion zu den Kleist-Festtagen führt uns diesmal auf den Spuren Theodor Fontanes ins Oderbruch. Vom Kleist-Museum aus geht es Punkt 10 Uhr mit dem Bus über die "alte Bischofstadt" Lebus nach Letschin. Die Heimatstube erinnert an Theodor Fontanes Aufenthalt und die Novelle Unterm Birnbaum. In Schiffmühle verbrachte der Vater des Dichters, Louis Fontane, seine letzten Lebensjahre, hier verstarb er im Oktober 1867. Sein Grab befindet sich unweit vom Fontanehaus auf  dem Friedhof von Neutornow. In seinem autobiographischen Roman Meine Kinderjahre setzt Theodor Fontane dem Vater, dem Ort und dem Haus ein literarisches Denkmal. Über Kunersdorf und das Museum für Adelbert von Chamisso führt die Fahrt über Gusow und Neuhardenberg nach Friedersdorf. Die Beschäftigung mit der dortigen Familie von der Marwitz führte Theodor Fontane zu dem Ausspruch: "Wer den Adel abschaffen wollte, schaffte den letzten Rest von Poesie aus der Welt."

Anmeldung nur schriftlich unter info@kleist-museum.de oder Kleist-Museum, Faberstraße 6-7, 15230 Frankfurt (Oder).

Bitte beachten Sie: Jeder Teilnehmende nimmt auf eigene Verantwortung an der Exkursion teil. Das
Kleist-Museum schließt eine Haftung bei Personen- oder Sachschäden aus!

Reiseleitung: Hans-Jürgen Rehfeld
Teilnehmergebühr: 65,- Euro inkl. Mittagessen, Kaffee und Eintritte

Die Exkursion findet in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der
Deutschen Gesellschaft e.V. statt und wird gefördert im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


Käthchen & Thuschen, Herrmann, Homburg &
Wetter vom Strahl

Annette Peuker-Krisper: Das Käthchen von Heilbronn, 1980; Foto: © Kleist-Museum

Bitte beachten Sie: Aus Krankheitsgründen entfällt die Veranstaltung!

Von Helden und Waschlappen im literarischen Kanon. Ein Theatergespräch

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19 Uhr

Fontane hielt den Homburg für einen "Waschlappen" in einer "unhistorisch" wirkenden Geschichte und die Demütigung und Selbstverleugnung des Käthchens auf einer Bühne anzusehen für unerträglich. Dennoch schätzte er deren geistigen Vater Heinrich von Kleist. In der Spielzeit 2018/19 war Michael Kohlhaas uneingeschränkter Spitzenreiter bei den Kleist-Inszenierungen auf deutschsprachigen Bühnen, scharf gefolgt vom Zerbrochnen Krug, aber auch Penthesilea und Amphitryon waren in zum Teil preisgekrönten Inszenierungen zu sehen, ebenso der Homburg und Das Käthchen von Heilbronn. Ein bedeutender Kleist-Forscher nannte die Herrmannsschlacht schon vor etlichen Jahren ein Ärgernis, ein nicht minder bedeutender Regisseur empfindet sie als Kleists bestes Drama. Kleist reizt immer noch und immer wieder zur Auseinandersetzung. In der F.A.Z. ging vor einiger Zeit ein erfolgreicher Schriftsteller der selbstgestellten Frage nach, warum der Verfasser des Käthchens denn zum Kanon der deutschen Literatur gezählt werde… Im Gespräch mit Theatermacher*innen gehen wir anlässlich unserer Sonderausstellung der Frage nach, was an Heinrich von Kleists Dramatik heute noch so fasziniert, welche Kraft das Käthchen und die Penthesilea verbindet und warum die sprichwörtlich gewordene Thusnelda ganz sicher kein dummes Thuschen ist.

Eintritt: 6,- Euro / ermäßigt 4,-Euro / 3,- Euro mit Festivalpass

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.


Vom Tagtraum zum Traumtag

Bas Böttcher; Foto: © gezett

Workshop für Lyrik und Bühne mit Bas Böttcher - Kulturelle Bildung

Mittwoch, 23. Oktober 2019, vormittags

Können Schlagworte boxen? Wie packt man ein Kofferwort? Was reimt sich auf Mensch? Im Workshop gibt der Slam-Poet und Sprachkünstler Bas Böttcher Einblicke in seinen Satzbau-Bausatz und zeigt, wie man mit Text-Tricks eigene Stücke erfindet und Ideen verwirklicht. Poetry Slam ist die Kunst, ein Publikum mit Worten zu begeistern, mitzureißen und zu überraschen. Spaß und Kreativität sind dabei wichtiger als Perfektion. Welche dummen Missverständnisse lauern in der Sprache? Wie klingt ein Liebesgedicht auf Denglisch? Können Wörter stolpern oder Versteck spielen? Die Antwort liefert der Workshop. Ob dabei Beatbox-, Lyrik-, Rap- oder Comedy-Techniken eingesetzt werden sollen, entscheidet Ihr! Wer sich für Musiktext, Theater oder einen eigenen Youtube-Blog interessiert, ist im Poetry-Slam-Workshop bestens aufgehoben. VOM TAGTRAUM ZUM TRAUMTAG Workshop für Lyrik und Bühne mit Bas Böttcher.

Anmeldungen nur für Schulklassen unter dalchau@kleist-museum.de oder 0335 387 22 1-19

Eintritt:
5,- Euro

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.


Cathy of Halliwell nach Heinrich von Kleists
"Käthchen von Heilbronn"

Lege & Lena; Foto: © Vincent Leifert

Eine Jazz-HipHop-Kurzoperette von Lege & Lena

Dienstag, 22. Oktober 2019, 19 Uhr

Wissen Sie, was eine Jazz-HipHop-Kurzoperette ist? Nun, die erste der Welt wurde inspiriert von Heinrich von Kleist, genauer: von seinem Käthchen von Heilbronn, diesem völlig abgedrehten "großen historischen Ritterschauspiel" in fünf Akten. Mit Rittern und einer bösen Frau und dem Kaiser, mit noch mehr Rittern und Gewittern und einer Burg, die brennt. Ja, und mit Engeln und mit Katharina  (Käthchen) und Friedrich (Graf vom Strahl). Einfach wunderbar. Lege & Lena werden im ersten Teil des Abends musikalisch-systematisch zur Kunstgattung Jazz-HipHop-Kurzoperette hinführen. Im zweiten Teil geht dann der Vorhang auf: Cathy of Halliwell – als Deutsch-Rap mit der ganzen unglaublichen Story. Und einem Soundtrack aus Romantik, Funk, Rock, Country und Jazz. Ach, vom Feeling her eigentlich immer Jazz.
Lege & Lena machen seit zehn Jahren "PopJazz" – vor allem mit eigenen Stücken. Instrumentierung: Saxophone, Vocals, Melodica, Glockenspiel, Percussion (Lena); Gitarren, Banjo, Bass, Vocals (Lege). Und dies sagt man über Lege & Lena: "Massenkompatibel schräg." "Das Saxophon fließt, und die Gitarre arbeitet." "Kleine Besetzung, große Musik."

Eintritt: 10,- Euro / 8,- Euro / 5,- Euro mit Festivalpass

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.


Theodor Fontane: Effi Briest

Bastienne Voss; Foto: © privat
Reiner Heise; Foto: © privat

Szenische Lesung mit Bastienne Voss
und Reiner Heise

Montag, 21. Oktober 2019, 19 Uhr

Effi Briest ist vielleicht der bekannteste Roman Theodor Fontanes, Generationen von Schüler*innen haben sich mit dem Schicksal der siebzehnjährigen Tochter aus gutem Hause auseinandergesetzt, die den wenig nahbaren Baron von Innstetten heiratet, an seiner Seite ein unerfülltes Leben führt und so den Verführungen des Majors Crampas erliegt. Ihr Ausbruchsversuch endet in der Katastrophe. In einer szenischen Lesung stellen Bastienne Voss und Reiner Heise ihre Interpretation der Geschichte von Liebe und ihrem Scheitern an individuellem Versagen und gesellschaftlicher Konvention vor.
Bastienne Voss absolvierte eine Schauspielausbildung in Berlin und studierte von 1994 bis 1996 Gesang Jazz/Rock/Pop an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden; 1996 bis 1999 Gastengagements an verschiedenen Theatern und parallel Arbeit für das Fernsehen. 1999 bis 2006 Ensemblemitglied der DISTEL, Berlin. Seit 2007 freischaffende Autorin und Herausgeberin, zuletzt: Peter Ensikat Glaubt mir kein Wort - Nachgelassene Satire aus vier Jahrzehnten (Hrsg.) und Grünauge sieht Dich, Roman.
Reiner Heise studierte bis 1981 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Von 1981 bis 1984 Meisterschüler, dort begann 1987 auch eine langjährige Tätigkeit als Lehrbeauftragter für Schauspiel. Einer der ersten bekannteren Filme, mit dem Heise Popularität erlangte, war Die Geschichte vom goldenen Taler (1984). Von 1984 bis 1992 Schauspieler an der Volksbühne Berlin, seit 1992 freischaffende Arbeit und Mitwirkung in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen sowie verschiedenen Hörspielen. Zuletzt zunehmende Arbeit als Theaterregisseur.

Eintritt:
6,- Euro / ermäßigt 4,- Euro / 3,- Euro mit Festivalpass

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.

Theo caching

Foto: © Kleist-Museum

Kulturelle Bildung

Montag, 21. Oktober 2019 bis Freitag, 25. Oktober 2019
Nach Voranmeldung; Dauer: 1,5 bis 3 Stunden

Zu den Kleist-Festtagen erneuern wir unser Angebot: Kinder und Jugendliche können eine Woche lang in Frankfurt (Oder) dem Dichter Theodor Fontane auf der Spur sein. Ausgestattet mit digitalem und analogem Kartenmaterial, mit Texten und Rätseln startet die moderne Schatzsuche - THEO caching. Vom 21. bis 25. Oktober ist die Schatzsuche für angemeldete Schulklassen buchbar.

Anmeldungen unter: dalchau@kleist-museum.de oder 0335 387 22 1-19

Ein Projekt der kulturellen Bildung im Rahmen des Themenjahres fontane.200/ Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


Unterm Birnbaum

Filmfrühstück

Sonntag, 20. Oktober 2019, 11 Uhr

Die Kriminalnovelle Unterm Birnbaum schrieb Theodor Fontane Mitte der 1880er Jahre, 1885 erschien sie zuerst als Fortsetzungsgeschichte in der Gartenlaube, wurde aber noch im selben Jahr auch als Buch verlegt. 1973 nahm sich die DEFA des Stoffes an und besetzte die weibliche Hauptrolle der Ursula Hradschek mit Angelica Domröse, der schon drei Jahre zuvor mit ihrer Darstellung der Effi Briest eine eindringliches Bild einer jungen Frau gelungen war, die letztlich an der Unvereinbarkeit der eigenen Wünsche und Träume mit den tatsächlichen Verhältnissen zerbricht. Neben Domröse sind unter der Regie von Ralf Kirsten u. a. Erik S. Klein als Abel Hradschek, Agnes Krauss als Zeugin Jeschken und Norbert Christian als Dorfpfarrer zu sehen. Das insgesamt 25 Personen umfassende Filmensemble erlaubt bis in die kleinsten Rollen ein Wiedersehen mit so ausgewiesenen Schauspielerinnen und Schauspielern wie Wolfgang Greese, Jürgen Holtz, Manfred Karge, Carla Runkehl, Angelika Waller und Jutta Wachowiak. Die Premiere des Films fand im November 1973 im International statt, das heute noch eines der schönsten Berliner Uraufführungskinos ist.

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro / 4,- Euro mit Festivalpass (inklusive Kaffee und Croissant)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.


Julia Jäger liest Texte von und über Fontane

Julia Jäger; Foto: © Christine Fenzl

Lesung

Samstag, 19. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Das Fontane-Jahr hat sich schon vor über einem Jahr mit zahlreichen neuen Fontane-Biografien auf dem Buchmarkt angekündigt. Iwan Michelangelo d’Aprile, Professor für Kulturen der Aufklärung an der Universität Potsdam, löst Fontane in seiner Biographie "aus dem Nahbereich Preußen und Brandenburg, und sucht ihn inmitten der beschleunigten, zunehmend elektrifizierten und globalisierten Welt auf, in der er lebte." (Pressetext Rowohlt)
Julia Jäger, aufgewachsen in Frankfurt (Oder), Absolventin der Leipziger Schauspielschule und ehemaliges Ensemblemitglied am dortigen Schauspielhaus, ist durch zahlreiche, auch preisgekrönte, Rollen in Film und Fernsehen deutschlandweit bekannt und verehrt. In Berlin stellte sie gemeinsam mit Iwan Michelangelo d’Aprile dessen Fontane-Biografie vor. Diesmal kommt sie allein zur Fontane-Lesung in die Kleist-Stadt und liest erstmals im neuen Haus für Kleist.

Eintritt: 10,- Euro / ermäßigt 8,- Euro / 5,- Euro mit Festivalpass

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.

Kartenvorbestellung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de dringend empfohlen.


Himmlischer Regen auf die Erde. Kleist bei Fontane

© Jan Hermel

Vernissage

Samstag, 19. Oktober 2019, 17 Uhr

Begrüßung: Dr. Hannah Lotte Lund
Einführung: Dr. Claudia Czok, Kuratorin
Vom Lesen, Sehen, Hören und – Spielen. Performance

Fontanes Urteil über Kleists Zerbrochnen Krug war zwiespältig. Bei der Lektüre notierte er, das sei ein Spielstück. Nach der Theateraufführung 1886 schrieb er dagegen, die Komödie sei ein Lesestück. So hat Fontane ‚seinen‘ Kleist gefunden: Zuerst über das Leseverstehen und Schreibdenken, beim späteren Rezensieren kamen noch Bild- und Hörverstehen dazu. Mit ihrer Performance in den Museumsräumen regen Student*innen der Abteilung Sprechwissenschaft und Phonetik an der Martin-Luther-Universität
Halle/Saale dazu an, über die Erkenntnis- und Kommunikationsmöglichkeiten aus gesprochener, geschriebener, gelesener, gesehener, gehörter und nonverbaler Sprache nachzudenken.

Mit: Hannah Breitenstein, Clara Czok, Clarissa Schneider, Merle Venzke

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.

Die Sonderausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren von Kulturland Brandenburg 2019.


Bürgerprojekt - Workshop und Probe mit Daniel Heinz

Daniel Heinz während der Bürgerschaftslesung 2017 in der St.-Gertraud-Kirche; Foto: © Kleist-Museum

Vor dem Sturm (IV)

Samstag, 19. Oktober 2019, 14 Uhr

Zweiter Probentermin mit Daniel Heinz in Vorbereitung auf die Bürgerschaftslesung. Im Workshop mit dem Regisseur und Schauspieler geht es um Fragen der Präsentation, der Sprech- und Vorlesetechnik. 

Generalprobe: Samstag, 26. Oktober, 15 Uhr, St.-Gertraud-Kirche

Aufführung der Bürgerschaftslesung: Sonntag, 27. Oktober 2019,
14 Uhr in der St.-Gertraud-Kirche

 

Eintritt frei!




Ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus und des Kleist-Museums im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019 und in Vorbereitung der Kleist-Festtage 2019 "Stürmische Zeiten. Fontane, Kleist und andere Helden".


[Un]sichtbare Grenzen – Eine internationale Theaterwerkstatt

Es wachsen Flügel. Internationaler Theaterworkshop 2017 im Kleist-Museum.
Foto: Kleist-Museum

Samstag, 19. Oktober 2019 bis Freitag, 25. Oktober 2019

Bereits zum zweiten Mal findet im Kleist-Museum ein trinationales Theaterlaboratorium statt. Junge Theaterschaffende aus Belarus, Russland und Deutschland setzen sich mit Kleists Werk auseinander und erproben gemeinsam neue Produktionsästhetiken und –formen. Die insgesamt 15 Teilnehmer*innen unterschiedlicher Disziplinen begegnen sich in einem zweiwöchigen künstlerischen Prozess. Dabei werden Sprachbarrieren, Übersetzungsvorgänge, kulturelle Prägungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausfindig gemacht, lustvoll auf die Probe gestellt und in künstlerische Vorgänge transferiert. Anhand Kleistscher Texte werden Fragen und Antworten zu den Themen Obrigkeit und Öffnung, Grenzen und Gewalt entwickelt. Nicht nur sprachliche, politische und kulturelle, sondern auch persönliche Grenzen geraten in den Fokus: Grenzverschiebung, Grenzübertritt und points of no return. Den zentralen Bezugsrahmen bildet dabei der Pferdehändler Michael Kohlhaas. Welche Machtverhältnisse konstituieren und sprengen in der Erzählung die Grenzen, sprengen womöglich sogar die Grenzen der Erzählung? Wo beginnen und enden Vernunft und Instinkt, von welchen Grenzen erzählt die Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Nach einer Woche wilden Experimentierens in Brest, Belarus, geht es weiter in der Kleist-Stadt!
In der interdisziplinären und mehrsprachigen Abschlussperformance in Frankfurt (Oder) werden die Ergebnisse der vermutlich turbulenten zwei Wochen an verschiedenen Orten im und um das Kleist-Museum herum gezeigt.

Künstlerische Projektleitung: Wolfgang Nägele, Valentin Levitsky, Meret Kündig, Barbara Anna Bernsmeier

Öffentliche Probe: Mittwoch, 23. Oktober, 18 Uhr  
Premiere: Freitag, 25. Oktober, 17 Uhr

Eintritt frei!

Ein Projekt im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.

Das Projekt „[Un]sichtbare Grenzen – Eine internationale Theaterwerkstatt“ wird vom Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) in Kooperation mit dem Theater Kryly Khalopa (Brest) durchgeführt und gefördert durch das Auswärtige Amt.


1. Tage des offenen
brandenburgischen Buches

Ausstellungseröffnung, Führung und Gespräche

Donnerstag, 3. Oktober 2019, ab 11 Uhr
Sonntag, 6. Oktober 2019, ab 14 Uhr

Zum Auftakt der "1. Tage des offenen brandenburgischen Buches" findet am 3. Oktober um 11 Uhr die Eröffnung einer viertägigen Sonderausstellung „Schöne Bücher aus Brandenburg“ im Foyer des Kleist-Museums statt.
Bis 6. Oktober werden Künstlerbücher und besondere Editionen ausgewählter brandenburgischer Verlage gezeigt, u. a. sind Christiane Wartenberg und Reiner Ehrt dabei, deren Werke zu Heinrich von Kleist die Sammlungen des Kleist-Museums bereichern.
Wir freuen uns, dass der Bürgermeister und Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Wirtschaft und Beteiligungen Claus Junghanns ein Grußwort sprechen wird.

Um 13 Uhr laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Im Anschluss daran - sowie am 6. Oktober - laden Autoren, Buchkünstler und Verleger zum Gespräch ein und zeigen ihre schönsten Buch-Kunst-Bände:

3. Oktober 2019
14.30 Uhr: Constanze Kreiser, Brandenburg/H.
15.00 Uhr: Der Fabrik Verlag, Cottbus
16.00 Uhr: edition Galerie Vevais, Oderbruch
16.30 Uhr: Tina Flau, Potsdam

6. Oktober 2019
14.00 Uhr: Christiane Wartenberg, Letschin
15.00 Uhr: Jörg Rafalski/Papierwerken, Niederfinow
16.00 Uhr: Rainer Ehrt, Kleinmachnow

Und außerdem dabei: Edition Schwarzdruck (Gransee), Gebrochene Poesie Uckermark (Schwedt/Oder), Linde Kauert (Groß Glienicke), Mike Bruchner (Potsdam), vacat verlag (Potsdam)

Eintritt frei!

Hier finden Sie eine Pressemitteilung und Zahlen und Fakten zu den „Tagen des offenen brandenburgischen Buches“ von Hans Jörg Rafalski, dem Initiator und Organisator dieser kleinen Frankfurter Buchmesse sowie der brandenburgweiten Initiative.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


"Fürchte Deinen Nächsten wie Dich selbst"

Interkulturelle Woche in Frankfurt (Oder)

22. bis 29. September 2019

Die Veranstalter*innen laden an vielen verschiedenen Orten in Frankfurt (Oder) zu einer Ausstellung, Installationen, einer szenischen Lesung, Vorträgen, einer Konferenz und dem Fest der Vielfalt ein.

Ein Projekt von Slubfurt e.V., der Koordinierungs- und Fachstelle Lokale Partnerschaft für Demokratie Frankfurt (Oder) und dem Migrationsnetzwerk THINK, in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv, der Volkshochschule, dem Museum Viadrina und dem Kleist-Museum.

Weitere Informationen: www.slubfurt.net


Von Dorf zu Dorf, von Kirche zu Kirche. Auf Fontanes Spuren in märkischen Kirchen

Gespräche am Kamin

Freitag, 27. September 2019, 19 Uhr, Sieversdorf

Kirchen und ihre Türme waren und sind wichtige Orientierungspunkte in der Landschaft und konnten durch ihre Bauweise mehr als andere Bauten den Widrigkeiten der Zeitläufte – Kriegen und Naturkatastrophen – trotzen. Für Theodor Fontane waren Kirchen auf seinen Wegen durch die Mark Brandenburg Orte zum Innehalten, aber auch Kulturdenkmale, über die es historisch Wissenswertes und auch Kurioses zu berichten gab. Hier knüpfen zwanzig Autorinnen und Autoren an und nähern sich den märkischen Kirchen mit wachem Auge für die Geschichte, nehmen Bezug auf die fontaneschen Beschreibungen und führen sie bis in die Gegenwart fort. In Lesung und Gespräch stellen Antje Leschonski, Hans-Georg von der Marwitz (MdB) und der Verleger André Förster den Band vor.

Ort: Barocksaal des Gutshauses Sieversdorf

Eine Veranstaltung der Familie von Stünzner-Karbe in Kooperation mit der Stiftung Kleist-Museum, dem Förderkreis des Kleist-Museums und dem Verlag für Berlin-Brandenburg.

Eintritt frei!

Um Anmeldung unter Tel.: 0335 387 22 10 wird gebeten!


Kleist in der Garnisonschule

Das Kleist-Museum vor 1977; Foto: © Kleist-Museum

50 Jahre Kleist-Museum

Freitag, 20. September 2019, ab 14 Uhr

2019 gibt es doppelten Anlass zum Feiern, neben der Gründung der Stiftung Kleist-Museum begehen wir auch das 50. Jubiläum der Eröffnung der Kleist-Gedenk-und Forschungsstätte in der alten Garnisonschule am 20. September 1969. Aus diesem Anlass laden wir alle Frankfurter*innen und Kleist-Freund*innen ein, ihre Erinnerungen mit uns zu teilen – im Erzählcafé mit Souvenirs aus allen Jahrzehnten, im ausnahmsweise an einem Freitag stattfindenden Salon Kleist, mit einem Blick auf frühere Ausstellungen und einem Kleist-Quiz. Der Tag klingt in Anlehnung an die Tradition des Hauses mit einer kleinen Hausmusik aus.

Eintritt frei, Anmeldung empfohlen!


Bürgerprojekt - Workshop und Probe mit Daniel Heinz

Daniel Heinz während der Bürgerschaftslesung 2017 in der St.-Gertraud-Kirche; Foto: © Kleist-Museum

Vor dem Sturm (III)

Donnerstag, 19. September 2019,
19 Uhr

In den Einführungsveranstaltungen standen der Inhalt des Romans, sein geschichtlicher Hintergrund, die Rezeption im Film und die Interpretation im Hörbuch im Mittelpunkt. Im Workshop mit Daniel Heinz geht es um Fragen der Präsentation, der Sprech- und Vorlesetechnik. Der Regisseur und Schauspieler wird wie beim ersten Leseprojekt 2017 an drei Probenterminen mit den Vortragenden arbeiten und Tipps zum Vortrag vor großem Publikum geben.

Weitere Probentermine: Samstag, 19. Oktober, 14 Uhr (Kleist-Museum); Samstag, 26. Oktober, 15 Uhr (Generalprobe, St.-Gertraud-Kirche)

Aufführung der Bürgerschaftslesung: Sonntag, 27. Oktober 2019,
14 Uhr in der St.-Gertraud-Kirche

 

Eintritt frei!

Ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus und des Kleist-Museums im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019 und in Vorbereitung der Kleist-Festtage 2019 "Stürmische Zeiten. Fontane, Kleist und andere Helden".


Wege zur Kunst. Ein Gespräch

Kurze Nacht der Frankfurter Museen

Freitag, 13. September 2019, 17 Uhr

Den musikalischen Auftakt zur Museumsnacht geben Hermann Naehring und Janek Grotsch (percussion). Dr. Rudolf Loch, Gründungsdirektor des Kleist-Museums, erzählt anschließend im Gespräch mit Dr. Barbara Gribnitz über den Aufbau der Kunstsammlungen des Hauses, die Müh(l)en der Bürokratie, die Freude an der Anregung künstlerischer Arbeit und insbesondere über die Arbeit mit der Künstlerin Erika Stürmer-Alex. Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Rundgang mit Rudolf Loch und der Kuratorin Monika Tschirner.

Eintritt frei!

Finissage der Sonderausstellung "Kopfsache. Erika Stürmer-Alex zu Heinrich von Kleist".


KLEIST-KOSMOS - Das wird ein Kleistfest der besonderen ART!

Kulturelle Bildung

Montag bis Freitag, 9. bis 13. September 2019

Eine großzügige Spende von Dr. Thomas Schneider, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oder-Spree, macht es möglich, dass wir besonders sprach- und künstlerisch begabte Schüler*innen der mit dem Kleist-Museum kooperierenden Schulen zu unterschiedlichsten Veranstaltungen einladen können. Auch öffentliche Präsentationen wird es geben. Die Workshops werden u. a. geleitet von Ulrich Scheel, Illustrator, Karen Scheper, Bildende Künstlerin, Slamer QUICHOTTE, Dr. Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum, Stefanie Lubasch, Journalistin, Christian Bangel, Politischer Autor bei ZEIT online und Tina Kemnitz, Sprechwissenschaftlerin. Die teilnehmenden Schüler*innen werden persönlich durch ihre Fachlehrer*innen und das Kleist-Museum eingeladen.

Teilnahme auf Einladung!


Christa Ebert: Maxim Gorki in Saarow 1922/23

Frankfurter Buntbücher, Nr. 33; zweite, vermehrte und verbesserte Auflage

Buchpremiere

Donnerstag, 12. September 2019, 19.30 Uhr, Bad Saarow

In das aufstrebende Heil- und Kurbad Saarow, idyllisch am Scharmützelsee gelegen, verschlug es im Winter 1922/23 auf einer Deutschlandreise den russischen Schriftsteller Maxim Gorki (1868–1936). Christa Ebert spürt jenen Orten in Bad Saarow nach, die in Beziehung zu Gorkis dortigem Aufenthalt stehen, und spannt den Bogen nach Berlin, wo sich die russische Imigrantenszene in jenen Jahren ein Stelldichein gab. Im Gespräch mit der Autorin stellt Wolfgang de Bruyn, Mitherausgeber der Frankfurter Buntbücher, diese Neuausgabe vor.

Eintritt: 2 ,- Euro

Ort: Bibliothek Saarow, Ulmenstraße 15, 15526 Bad Saarow

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Förderverein Kurort Bad Saarow e.V. und dem Verlag für Berlin-Brandenburg.


DAS MUSEUM UNTERWEGS

Buchvorstellung
Klaus Schlesinger: Der Verdacht. Eine Kleist-Novelle

Mittwoch, 28. August 2019, 20 Uhr, Berlin

Buchvorstellung u. a. mit Dr. Hannah Lotte Lund im Rahmen der Klaus-Schlesinger-Woche

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin


Die Publikation wird gefördert durch den Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. AsKI aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Peggy Mädler: Wohin wir gehen

Peggy Mädler; Foto: © Jan Konitzki

Lesung der Fontane-Preisträgerin 2019

Mittwoch, 4. September 2019,
19 Uhr

Am 31. Mai 2019 erhielt Peggy Mädler den mit 40.000 Euro dotierten, erstmals gemeinsam vergebenen Fontane-Literaturpreis der Fontanestadt Neuruppin und des Landes Brandenburg. In der Jurybegründung heißt es: "Peggy Mädler hat sich in ihrem jüngsten Roman auf eine Reise durch die Zeiten und Landschaften begeben. In literarischer Perfektion beschreibt sie Land und Leute, ihre Seele und ihre Sehnsüchte, ihre Prägungen und ihr Scheitern – ganz in der Tradition Theodor Fontanes. Sie braucht dabei nur wenige knappe Striche, um erzählerische Wucht zu entfalten." Bereits Mädlers erster Roman Legende vom Glück des Menschen, 2011 ebenfalls bei Galiani erschienen, begeisterte die Leserschaft und das Gros der Literaturkritik gleichermaßen. Im Rahmen einer vom Brandenburgischen Literaturbüro organisierten Lesereihe ist die Schriftstellerin im Kleist-Museum zu Gast. Die Moderation übernimmt Hendrik Röder.

Eintritt: 6,- Euro, erm. 4,- Euro

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros in Kooperation mit dem Kleist-Museum.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 4. September 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Die Marienbibliothek in der
St.-Gertraud-Kirche

Ein Band der Marienbibliothek;
Foto: Kerstin Papmahl

Salon Kleist unterwegs

Dienstag, 27. August 2019, 17 Uhr, St.-Gertraud-Kirche

Seit der zweiten Hälfte des
15. Jahrhunderts wurde an St. Marien eine wertvolle Bibliothek aufgebaut. Trotz zahlreicher Verluste durch die Wirren von Kriegs- und Nachkriegszeit(en) sind heute noch ca. 800 Bände vorhanden und werden in der St.-Gertraud-Kirche aufbewahrt. Die Bibliothek wird ehrenamtlich von Kerstin Papmahl betreut, die interessierten Lesern zu Forschungszwecken ausnahmsweise wertvolle Bände zur Verfügung stellt.
Im Salon Kleist, der diesmal in der St.-Gertraud-Kirche stattfindet, erzählt Kerstin Papmahl, Mitglied des Fördervereins St. Marienkirche Frankfurt (Oder) e.V. und  des Gemeindekirchenrates über die Geschichte der Marienbibliothek und stellt ausgewählte Bücher vor.

Eintritt: 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro, inklusive Salontee und Gebäck

Eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus und des Kleist-Museums.


„Kopfsache“. Erika Stürmer-Alex zu Heinrich von Kleist

Blick in die Ausstellung; Foto: © Kleist-Museum

Kuratorinnenführung

Sonntag, 25. August 2019, 11 Uhr

Monika Tschirner, Kuratorin der aktuellen Sonderausstellung, lädt zur Sonntagsführung ein.

Eintritt frei!  


Der Roman in Film und Hörbuch und sein geschichtlicher Hintergrund

Vor dem Sturm; Reprintausgabe 1955

Vor dem Sturm (II)

Dienstag, 20. August 2019, 19 Uhr

In der zweiten "Sturm"-Veranstaltung gibt Dr. Hannah Lotte Lund Auskunft über die wichtigsten historischen Ereignisse, die dem Roman zugrunde liegen. Anschließend stellt Anette Handke die 1984-er Verfilmung des Stoffes und Auszüge aus dem legendären Hörbuch von Gert Westphal vor. Theodor Fontanes Romane wurden in beiden deutschen Staaten vielfach verfilmt, Vor dem Sturm liegt in einer deutsch-österreichischen Fernsehinszenierung vor, die ab dem 2. Mai 1984 erstaufgeführt wurde. Insgesamt 390 min Laufzeit haben die sechs Teile der Romanverfilmung von Franz-Peter Wirth. Als Berndt von Vitzewitz ist Rolf Becker zu sehen, weitere Rollen übernahmen Daniel Lüönd, Christoph  Moosbrugger, den wir als Heinrich von Kleist in Eberhard Itzenplitz‘ Kleist-Film Am Morgen meines Todes kennen, Susanne Uhlen und Constanze Engelbrecht. 2004 sprach Gert Westphal den vollständigen Romantext als Hörbuch ein, 1680 min dauert die Lesung, aus der wir ebenfalls kurze Auszüge zu Gehör bringen. Beide Medien können in Vorbereitung der Lesung kurzzeitig geliehen werden.

Eintritt frei!

Ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus und des Kleist-Museums im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019 und in Vorbereitung der Kleist-Festtage 2019 "Stürmische Zeiten. Fontane, Kleist und andere Helden".


Wanderungen

Historische Ansicht von Küstrin; Foto: © Kleist-Museum

Eine Schiffsreise mit Theodor Fontane

Bitte beachten Sie: Aufgrund des niedrigen Wasserstandes der Oder findet die Reise mit dem Bus statt!

Sonntag, 18. August 2019

Auch wenn es heute „zwischen Frankfurt und Stettin während der Sommermonate“ keinen regen Dampfschiffverkehr mehr gibt, laden wir ein, Fontanes Spuren per Schiff zu folgen. Von Frankfurt geht es vorbei an der „alten Bischofsstadt“ Lebus, weiter dann „in jenes Terrain, wo Stadt und Dorf, zu beiden Seiten des Flusses, an die Tage mahnen, die jenem Kunersdorfer 12. August [1759] vorausgingen und ihm folgten“. Wir passieren Reitwein, Göritz (Górzyca) und Ötscher (Owczary) und gelangen schließlich nach Küstrin (Kostrzyn), wo 1730 Hans Hermann Katte hingerichtet wurde. Mit dem Bus geht es weiter nach Tamsel (Dąbroszyn) mit seiner Kirche und dem im barocken Stil gestalteten Park. Auch das einstige Schlachtfeld von Zorndorf (Sarbinowo), das Fontane besuchte, streifen wir: Dort erinnert heute jedoch nichts mehr an die für Preußen siegreiche Schlacht.

Abfahrt: 10.00 Uhr, Frankfurt (Oder), Kleist-Museum

Rückkehr: Kleist-Museum oder Bahnhof Frankfurt (Oder), gegen 19.00 Uhr

Kosten: 70,- Euro (inkl. Busfahrt, Eintritte, Mittagessen)

Anmeldung: nur schriftlich über info@kleist-museum.de oder Postadresse.


Bitte beachten Sie: Jeder Teilnehmer nimmt auf eigene Verantwortung an den Exkursionen teil.

Das Kleist-Museum schließt eine Haftung bei Personen- oder Sachschäden aus!

Reiseleitung: Hans-Jürgen Rehfeld

Die Exkursionen finden in Zusammenarbeit mit dem „Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark“ in der Deutschen Gesellschaft e.V. statt.

Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


„O du meine Allertheuerste!“ – „Höchstgebietender Herr Staatskanzler…“
Korrespondierende Überlieferung zu Heinrich von Kleist im Geheimen Staatsarchiv PK und im Kleist-Museum

Ausstellungsmotiv

Vernissage

Dienstag, 13. August 2019, 17 Uhr, Berlin

Begrüßung: Prof. Dr. Ulrike Höroldt, Direktorin des Geheimen Staatsarchivs PK

Grußwort: Dr. Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums

Einführung: Anette Handke und Anke Klare, Kuratorinnen der Ausstellung

Hansa Czypionka liest Briefe und kurze Texte von Heinrich von Kleist.

Die Vernissage wird auf der Klarinette musikalisch begleitet von Susanne Ehrhardt.

Eintritt frei!

Die Veranstaltung findet im Geheimen Staatsarchiv PK, Archivstraße 12-14, 14195 Berlin statt.


LOSCON-Kulturstiftung

Matthias Alward; Foto: privat

Preisverleihung

Samstag, 10. August 2019, 15 Uhr

Er ist der sechste Kulturpreisträger der LOSCON-Kulturstiftung für Ostbrandenburg: Matthias Alward, seit 1981 als Kirchenmusiker und Kreiskantor in Beeskow tätig, erhält den Preis für seine außerordentlichen Verdienste im kirchenmusikalischen Bereich und für die gelungene Arbeit mit sangesfreudigen Laien. Der begeisterungsfähige Dirigent und Chorleiter, 1958 im sächsischen Radebeul geboren, hat von 1977 bis 1980 an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden studiert. Er gründete und leitet den Beeskower Motettenchor, den Männerchor und die Kantorei. Bereits drei Jahre nach Amtsantritt brachte er Bachs Weihnachtsoratorium in St. Marien zur Aufführung. Matthias Alward schätzt herausfordernde musikalische Projekte wie zum Jubiläum 500 Jahre St. Marien im Jahr 2011, wo er erstmalig mit multimedialen Elementen experimentierte. 

Die Laudatio hält Vorstandsmitglied Tilman Schladebach.

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung der LOSCON-Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 7. August 2019, 16 Uhr

Am 1. Mittwoch im Monat laden wir wie immer zur Führung durch die Dauerausstellung ein. Anschließend ist Gelegenheit, die Sonderausstellung „Kopfsache. Erika Stürmer-Alex zu Heinrich von Kleist“ individuell zu erkunden.  

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Der zerbrochne Krug, Fernsehen der DDR, 1990

Filmfrühstück

Sonntag, 4. August, 11 Uhr

Am 15. April 1990 wurde die prominent besetzte Verfilmung von Heinrich von Kleists Lustspiel Der zerbrochne Krug im zweiten Programm des Deutschen Fernsehfunks, wie das Fernsehen der DDR ab 15. März 1990 (wieder) hieß, ausgestrahlt, wenige Tage später im ersten Programm wiederholt. Ein großes Publikum wird der Film von Gerd Keil wohl nicht gehabt haben, anderes war im Sendegebiet wichtig zu dieser Zeit. Im April 2019 wurde dieser Film – digital restauriert – in der Reihe DDR-TV-Archiv veröffentlicht, fast 30 Jahre später können wir Horst Drinda in der Rolle des Dorfrichters, Gunter Schoß als Gerichtsrat Walter, die unvergessene Ursula Karusseit als Marthe Rull und Karin Gregorek als Frau Brigitte sehen. Eve wird von Gundula Köster gespielt, Sewan Latchinian ist der Schreiber Licht und Carl-Heinz Choynski und Reiner Heise spielen Veit und Ruprecht Tümpel.

Eintritt: 8 Euro, erm. 6 Euro inklusive Kaffee und Croissant


Auftakt zur Bürgerschaftslesung zu den Kleist-Festtagen mit Beatrix Forck

Vor dem Sturm (I)

Dienstag, 23. Juli 2019, 19 Uhr, Kleist-Museum

Nach der anregenden öffentlichen Lesung der Kleistschen Novelle Michael Kohlhaas zu den Kleist-Festtagen 2017 widmen wir uns in diesem Jahr dem Dichter-Jubilar Theodor Fontane. Sein Romanerstling Vor dem Sturm ist eine detailgenaue literarische Bearbeitung einer wichtigen Episode der preußischen Geschichte. Im "Winter 1812 und 13" befindet sich Preußen im unmittelbaren Vorfeld der Befreiungskriege, Gegner und Befürworter einer Allianz mit Russland treten auf und greifen in den Lauf der Geschichte ein. Aber vor allem wird ein detailliertes Tableau der preußischen Gesellschaft mit über 100 auftretenden Figuren gezeichnet, in Berlin und dem fiktiven Hohen Vietz, auf Schloss Guse, das in Schloss Gusow sein Vorbild hat und vor allem auch in Frankfurt an der Oder. Fontane setzte der Stadt damit ein einmaliges literarisches Denkmal. In Vorbereitung der gemeinsamen Lesung stellt Beatrix Forck, begeisterte Fontane-Leserin und genaue Kennerin des Romans, die Haupterzählungsstränge und die wichtigsten Figuren vor. Ein ganz besonderer literarischer Abend im Fontane-Jahr 2019.

Eintritt frei!

Ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus und des Kleist-Museums im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019 und in Vorbereitung der Kleist-Festtage 2019 "Stürmische Zeiten. Fontane, Kleist und andere Helden".


Erika Stürmer-Alex im Gespräch über Kleist

Salon Kleist

Dienstag, 16. Juli 2019, 17 Uhr

Vor über 40 Jahren schrieb Erika Stürmer-Alex, einen Vergleich zwischen Goethe und Kleist ziehend, Goethe "arbeitet nicht verändernd gegen die Wirklichkeit" und "da steht nun Einsicht gegen Leidenschaft". Wie ist heute der Blick der Künstlerin auf Kleist? Welchen Einfluss hat sein Werk auf ihre Kunst? Im Gespräch mit Anette Handke erzählt Erika Stürmer-Alex von prägenden Leseerlebnissen, von wichtigen Film- und Theaterinszenierungen zu und auch jenseits von Kleist. Im Anschluss laden wir zu einem Ausstellungsrundgang mit der Künstlerin ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck

Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der Sonderausstellung "Kopfsache. Erika Stürmer-Alex zu Heinrich von Kleist".


He(a)ring 2019. Unser Programm bewegt

Studierendengruppe der Europa-Universität Viadrina; Foto: © Kleist-Museum

HanseStadtFest 2019

12. bis 14. Juli 2019

Anlässlich des Fontane-Jubiläums laden die Studierenden der Europa-Universität Viadrina unter dem Motto "Heute säen, morgen ernten." zu einem Kulturfest mit internationalen Künstlern, Live-Konzerten, Theater und Comedy in den Garten des Kleist-Museums ein.


Freitag, 18.30 bis 21 Uhr: Phantastische Mitmach-Session mit dem drum klub

Samstag, 14 bis 20 Uhr: Live-Konzerte mit den Dirty Honkers und der Band Mister Me.

Sonntag, 12 bis 16 Uhr: Komödiantisches Theater Faust in the Box mit Bridge Markland und Live-Konzert mit den Kerzen.

Freuen Sie sich auf ein Programm voller Überraschungen und unser kulinarisches Angebot – wir freuen uns auf Sie! (Pressetext Studierendengruppe)

Den Programmflyer finden Sie hier

Eintritt zum Kulturprogramm im Garten frei!

Eintritt zu den Ausstellungen im Kleist-Museum: 1 Euro pro Person, für Kinder in Begleitung Erwachsener Eintritt frei!

Mit freundlicher Unterstützung des Kleist-Museums.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 3. Juli 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Brotlose Kunst?

Sommerfest im Kleist-Museum

Sonntag, 23. Juni 2019, 15 bis 19 Uhr

"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" sagt Karl Valentin, und er hat Recht. Mit dem traditionellen Sommerfest feiern wir in diesem Jahr die Arbeit an der Kunst, die nach dem Brot kommt, aber lebenswichtig ist.

Mehrjährige Vorbereitungen, die letzte Unterschrift und die Gründung der Stiftung Kleist-Museum sind uns Anlass, allen Mitstreiter*innen und Besucher*innen im Beisein der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Martina Münch und des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt (Oder), René Wilke, herzlichen Dank zu sagen. Mit Kunst, Musik und einer Kleist’schen Überraschung. Es spielt das Oriental-Jazz-Quartett Hadass. Die Schauspielerin und Regisseurin Franziska Ritter liest im Garten des Kleist-Museum kurze Texte von Heinrich von Kleist. Wir freuen uns auf erfrischende Gespräche und kühle Getränke. Wir danken der Frankfurter Brauhaus GmbH für die kostenlose Bereitstellung von Frankfurter Pilsener und Frankfurter Radler und der Bäckerei-Konditorei Baumgärtel für Brot für die Kunst!

Feiern Sie mit uns in Haus und Garten des einzigen Kleist-Museums der Welt!

Eintritt frei!

In Kooperation mit dem Förderkreis des Kleist-Museums e.V.


Sterben und Tod im 19. Jahrhundert

Der erste – erhaltene – Gedenkstein für Kleist (Kopie im Garten des Kleist-Museums); Foto: Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 18. Juni 2019, 17 Uhr

Das weltweit erste Museum für Sepulkralkultur wurde am 24. Januar 1992 in Kassel eröffnet. Ziel des Hauses ist es, Kontinuität und Wandel im Umgang mit Sterben und Tod durch die Jahrhunderte zu veranschaulichen und das heute gesellschaftlich verdrängte Erlebnis des Todes wieder ins Bewusstsein zu rücken. Im Salon Kleist stellt Gerold Eppler, stellvertretender Direktor des Museums, das einzigartige Haus vor und spricht über den Paradigmenwechsel in der Bestattungskultur zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Kleist in der Schule

Kulturelle Bildung

Donnerstag, 6. Juni 2019, 15.30 Uhr

Über Möglichkeiten der Nutzung des außerschulischen Lernorts Literaturmuseum berät das Kollegium des Fachbereichs Deutsch des Karl-Liebknecht-Gymnasiums Frankfurt (Oder).

Geschlossene Veranstaltung!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 5. Juni 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuelle Sonderausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


eff.i19/Effis Aufbruch. Ein Schülerprojekt

Bildausschnitt aus "eff.i19/Effis Aufbruch"; ein Projekt der Schreibwerkstatt "Sankt Spritus"

Lesung und Präsentation

Dienstag, 4. Juni 2019, 17 Uhr

Effi Briest, als Deutschlektüre gefürchtet, verdient ein Upgrade: Familie ist ein weites Feld von Patchwork bis Regenbogen. Den Beweis erbringen Jugendliche aus ganz Brandenburg, die eine moderne Neuauflage des Klassikers in fünf Abschnitten schrieben und zeichneten. Ein Team ist das der Schreibwerkstatt "Sankt Spiritus" aus Frankfurt (Oder). Von Oktober 2018 bis Februar 2019 entwickelten die Schüler*innen ihre moderne Effi als Comic und ließen sie erzählen, wie Erwachsenwerden in Brandenburg heute aussieht: Genug des Dramas der passiven Partnerwahl. Stattdessen: Den Kater nach der Abifeier wegstecken, den Eltern vermitteln, warum der Einstieg ins Familienunternehmen nicht in die eigene Lebensplanung passt, dann die WG-Freundinnen vom Zocken wegholen. 200 Jahre Fontane – das geht! Oder: Es läuft! eff.i19, ein literarisches "coming of age" aus Brandenburg: www.effi19.org.

Eintritt frei!

Der Frankfurter Beitrag ist ein Projekt der Schreibwerkstatt "Sankt Spritus" unter Leitung von Carmen Winter im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


Kopfsache.
Erika Stürmer-Alex zu Heinrich von Kleist

Erika Stürmer-Alex: Kleist, 1976; © Kleist-Museum

Vernissage

26. Mai 2019, 11 Uhr

Kuratorin: Monika Tschirner
Gestaltung/Ausstellungstechnik: Frank Käubler, Werk 1

Eintritt frei!


13. Rhetorikwettstreit

Kulturelle Bildung

Freitag, 24. Mai 2019, 9 Uhr, Gräfin Dönhoff-Gebäude der Europa-Universität, HS 6

"Die Welt ändert sich – und wir?" - Gemeinsames globales Lernen als Chance ist das Thema. Das Finale des Jahrgangs 10 des Städtischen Gymnasiums I "Karl Liebknecht" wird in einer Kooperationsveranstaltung mit dem Kleist-Museum und der Europa-Universität Viadrina ausgetragen. In der Jury entscheiden die Direktorin des Kleist-Museums, Dr. Hannah Lotte Lund, die Vizepräsidentin der Europa-Universität, Prof. Dr. Eva Kocher, gemeinsam mit der Vorjahressiegerin Charlotte Neumann.

Eintritt frei!

Zuhörer*innen herzlich willkommen!


Museen – Zukunft lebendiger Traditionen

Internationaler Museumstag

Sonntag, 19. Mai 2019

Zum Museumstag öffnet das Kleist-Museum von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt seine Türen. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Dauerausstellung Rätsel. Kämpfe. Brüche zu besuchen und bei schönem Wetter im Garten des Kleist-Museums zu entspannen.

Eintritt frei!


Die Ordnung der "Welt" in Fach- und Seminararbeiten.
Digitale Recherche und moderne Zitatverwaltung

BITTE BEACHTEN SIE:
DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Die Fortbildung wird zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 nachgeholt.

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 15. Mai 2019, 15 Uhr

In dieser Lehrerfortbildung stellt Nils Lukas Regeler, Masterstudent der Neueren Literatur an der FU Berlin, für Lehrerinnen und Lehrer aller Fachbereiche moderne digitale Recherchemöglichkeiten vor und gibt einen praktikablen Einblick in die Literaturverwaltung und Wissensorganisation.  

Anmeldungen per E-Mail an dalchau@kleist-museum.de oder über das LISUM.

LISUM-Nr.: 18F403201


Hand und Fuß: Moulagenherstellung zwischen Dermatologie und Rechtsmedizin

Salon Kleist

Dienstag, 14. Mai 2019, 17 Uhr

Moulagen sind in Wachs gearbeitete, naturgetreue Darstellungen von sichtbaren Krankheiten, die auf der Grundlage einer Abformung entstehen. Wachsmodelle sind bereits seit der Kleist-Zeit bekannt und dienten im 19. Jahrhundert vorrangig der Ausbildung von Ärzten. Mit der Entwicklung der (Farb-)Fotografie verloren diese Objekte ihre Bedeutung und die entstandenen Sammlungen, zumeist an Hautkliniken, sind mancherorts vernichtet worden. Das Medizinhistorische Museum beherbergt noch einen kleinen Bestand historischer Moulagen aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Über den Entstehungsprozess einer Moulage und deren medizinhistorische Einordnung spricht Navena Widulin, Präparatorin und Kuratorin am Medizinhistorischen Museum der Charité Berlin.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.


INISEK I FF 4042 "# Kleist"

Kulturelle Bildung

6. bis 10. Mai 2019 und 13. Mai 2019,
jeweils 9 bis 14.30 Uhr

Im Rahmen des Kooperationsprojektes mit der Oberschule „Ulrich von Hutten“ finden in Haus- und Garten des Kleist-Museums Druckworkshops mit der Holzschneiderin Sabine Nier statt. Diese bilden den Abschluss des Projektes #Kleist im Schuljahr 2018/2019.

Eintritt frei!

Gern können Sie den Kindern bei der Arbeit über die Schultern sehen. Gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. 


Was vom Drama übrigbleibt

Blick in die Sammlungspräsentation; Foto: Kleist-Museum

Finissage

Sonntag, 12. Mai 2019, 11 Uhr

Zum Abschluss unserer Präsentation ist der Bühnen- und Kostümbildner Martin Fischer zu Gast. In den 1990er Jahren war er Chefbühnenbildner am Kleist Theater Frankfurt (Oder) und entwarf u.a. Bühnenbild und Kostüme der Amphitryon-Inszenierung 1996. Nach einer letzten Führung durch die Sammlungspräsentation stellt er sich Fragen zu seinen Arbeiten mit Kleist – neben Amphitryon auch Penthesilea, Der zerbrochne Krug und Die Familie Schroffenstein – und berichtet über die grundsätzliche Herausforderung, Theaterinszenierungen auszustatten.

Eintritt frei!


Kleist, Fontane, Benn – Die literarische Stadtführung

Gästeführerschulung

Samstag, 11. Mai 2019, 9 Uhr

Hans-Jürgen Rehfeld, einer der besten Kenner der Stadtgeschichte, führt seit vielen Jahren Gästegruppen auf den Spuren Heinrich von Kleists durch die Oderstadt. Zum Fontane-Jahr hat er neue literarische und literaturgeschichtliche Stadtspaziergänge auf den Spuren Theodor Fontanes entwickelt.
Im Rahmen des 2. Wochenendseminars "Durch die Doppelstadt führen" gibt er detaillierten Einblick in die Verbindung von Dichtern und ihren Orten in Frankfurt (Oder).

Eintritt frei!

Anmeldung unter info@tourismus-ffo.de erbeten!

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-polnischen Touristinformation Frankfurt (Oder), gefördert von der Europäischen Union/Europäischer Fonds für regionale Entwicklung.
Eine Veranstaltung im Themenjahr fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


"Dieses Gefühl von Weite und Hoffnung"

Ein Abend für Klaus Schlesinger (und Heinrich von Kleist)

Samstag, 11. Mai 2019, 20 Uhr, Reclam-Museum, Leipzig

Fast dreißig Jahre lang hat sich Klaus Schlesinger mit dem Leben und dem Werk Heinrich von Kleists auseinandergesetzt. Die Arbeiten zu einer Kleist-Novelle bilden den größten und gewichtigsten Teil seines unveröffentlichten literarischen Nachlasses. Wenige Monate vor seinem Tod bearbeitete Klaus Schlesinger das Manuskript letztmalig. Aus dieser Zeit datiert die digitale Fassung, die nun unter dem Titel Der Verdacht. Eine Kleist-Novelle vom Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) in Zusammenarbeit mit dem Quintus-Verlag, Berlin, mit Nachworten von Astrid Köhler und Anette Handke und mit Radierungen von Moritz Götze herausgegeben wurde. Diese neueste bekannte literarische Arbeit Klaus Schlesingers bildet den Mittelpunkt eines literarischen Abends zu Ehren des Berliner Schriftstellers, dessen Todestag sich am 11. Mai 2019 zum achtzehnten Mal jährt.

Mitwirkende: Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums; Detlef Kannapin, Filmhistoriker, Berlin; Hans-Jochen Marquardt, Vorsitzender: Literarisches Museum e.V.

Veranstalter: Kleist-Museum, Quintus-Verlag und Reclam-Museum

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Museumsnacht Halle & Leipzig statt, Tickets unter www.museumsnacht-halle-leipzig.de/tickets/

Die Publikation wird gefördert durch den Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. AsKI aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Spielen verbindet!

Zum Europatag 2019

Donnerstag, 9. Mai 2019, 17 Uhr

Traditionell laden wir zum Europatag alle Gäste zu einem Spiele-Nachmittag ein. Ab 17 Uhr bieten wir gesellige Spiele an, die schon zu Kleists Zeiten für kurzweilige Stunden sorgten. Biribi, Casino, Hammer und Glocke und das unverwüstliche Gänsespiel stehen bereit, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kleist-Museum bitten zum spielerischen Wettkampf: eine wunderbare Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen in der deutsch-polnischen Doppelstadt!

Eintritt: 2,- Euro

Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu erbeten!

Aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen!


Willkommen im Kleist-Museum! Witamy w Muzeum Kleista!

Zum Europatag 2019

Donnerstag, 9. Mai 2019, 14 Uhr

Wir laden ein, das Kleist-Museum in einer Kurzführung durch die Dauerausstellung, die Bibliothek und die Veranstaltungsräume kennenzulernen. Was kann das Haus polnischsprachigen Gästen bieten? Welche speziellen Verbindungen gibt es zwischen Heinrich von Kleist und polnischen Institutionen? Eine Kurzführung mit anschließender Teestunde im Salon Kleist!

Eintritt frei!

Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu erbeten!

Aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen!


Spielen verbindet! Spiele für Schulklassen

Zum Europatag 2019

Donnerstag, 9. Mai 2019, 9 und 10.30 Uhr

Zum Europatag werden auch in diesem Jahr wieder die Karten gemischt und die Würfelbecher geschüttelt. Spielstunde für 2.-12. Klassen, max. 24 Teilnehmer.

Eintritt pro Schüler: 1,- Euro

Nur nach Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu

oder info@kleist-museum.de!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 8. Mai 2019, 16 Uhr

Im Mai laden wir am zweiten Mittwoch im Monat um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuellen Sonderausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Christian Bangel und Sören Bollmann:
FRANKFURTERLESEN –
Schreiben über die eigene Stadt

Christian Bangel; Foto: © Maurice Weiss

Werkstattgespräch und Lesung

Dienstag, 7. Mai 2019, 19 Uhr

In den Werken Heinrich von Kleists taucht seine Heimatstadt (fast) nicht auf. Der Journalist und Schriftsteller Christian Bangel, 1979 in der Kleist-Stadt geboren, erzählt in seinem Roman Oder Florida die Geschichte von Matthias Freier, der Ende der 90er Jahre gegen Neonazis für eine bessere Zukunft in seiner Stadt kämpft. Die Krimi-Trilogie Halbe Stadt des 1970 in Duisburg geborenen und seit 2000 hier lebenden Sören Bollmann wird von Figuren bevölkert, die auf beiden Seiten der Oder zu Hause sind: Kriminalkommissare, Jugendgangs, Studierende… Was bedeutet es, über einen Gegenstand zu schreiben, für den es 58.000 Expert*innen in der Stadt gibt? Wie ist es für die Leser*innen, erfundene Geschichten über die eigene, ganz reale Stadt zu lesen? Und welche Erwartungen richten sie an Gegenwartsliteratur, die vor der Haustür spielt?

Eintritt: 6,- Euro, erm. 4,- Euro


Klaus Schlesinger: "Der Verdacht. Eine Kleist-Novelle"

Buchvorstellung

Freitag, 3. Mai 2019, 19 Uhr,
Grüner Salon im Literaturhaus Halle

"Erzählt werden soll die Geschichte eines Kriminalfalles, in dessen Verlauf ein Mann namens Felgentreu über einen Mann namens Kleist an die Grenzen seiner Existenz stößt. Die Geschichte spielt im Jahre 1811 in Preußen, einem Land mit schwachem König und schwacher Ökonomie, und in einer Zeit zwischen zwei Kriegen und heftigen Auseinandersetzungen innenpolitischer wie außenpolitischer Natur.“"

Ein Text aus dem Nachlass des Schriftstellers Klaus Schlesinger (1937-2001), im Quintus-Verlag herausgegeben vom Kleist-Museum, mit Radierungen von Moritz Götze und Nachworten von Astrid Köhler und Anette Handke.

Mitwirkende: Moritz Götze (Bildender Künstler), Anette Handke (Kleist-Museum), Henning Peker, (Schauspieler), Alexander Suckel (Literaturhaus Halle).

Veranstalter: Literaturhaus Halle, Kleist-Museum und Quintus-Verlag

Eintritt: 8,- Euro, erm. 5,- Euro

Die Publikation wird gefördert durch den Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. AsKI aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Frühlingssinfonie, BR Deutschland, 1983

Filmfrühstück

Sonntag, 28. April 2019, 11 Uhr

Nach dem gelungenen Jahresauftakt mit einem Salonnachmittag zu Clara Schumann zeigen wir im Gedenkjahr anlässlich des 200. Geburtstages der gefeierten Klaviervirtuosin den Film Frühlingssinfonie von Peter Schamoni. Die Filmbiografie erzählt die Liebesgeschichte von Clara Wieck und Robert Schumann, die sich gegen den erbitterten Widerstand von Friedrich Wieck behaupten muss. Der Film wurde mit Unterstützung der DEFA an den Originalschauplätzen in Dresden und Leipzig gedreht, in den Hauptrollen sind Nastassja Kinski, Rolf Hoppe und Herbert Grönemeyer zu sehen.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro, inklusive Kaffee und Croissants


Aus dem Fenster:
Ruth Johanna Benrath zu Gast

Ruth Johanna Benrath; Foto: © Bernd Suchland

Im Haus des Dichters

Dienstag, 23. April 2019, 19 Uhr

Zum Welttag des Buches kommt die Berliner Schriftstellerin Ruth Johanna Benrath in die Kleist-Stadt. Nach den vielgelobten Romanen Rosa Gott, wir loben dich und Wimpern aus Gras schreibt sie derzeit an einem neuen Prosaband. Daneben erschienen mehrfach ausgezeichnete Stücke fürs Kinder- und Jugendtheater, u. a. der Theatertext FRANKFURT/ODER, FRANKFURT/ MAIN, der von den Erlebnissen einer Schülerclique im östlichen Frankfurt in den Nachwendejahren erzählt. Ruth Benrath schreibt Hörspiele und Gedichte und tritt in interdisziplinären Kunstprojekten und Literaturperformances auf. Auch über ihre Verbindung zu Heinrich von Kleist gibt die Schriftstellerin literarisch Auskunft.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Die Herrmannsschlacht & Hermanns Schlacht

Plakat von 1957; Foto: © Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 16. April 2019, 17 Uhr

Am 25. April lädt das Theater des Lachens zur Premiere von Hermanns Schlacht ein, nach Heinrich von Kleists Drama Die Herrmannsschlacht von 1808, und wir freuen uns schon auf „eine Bärin, drei Männer, fünf Akte, 15 Figuren und 23 Szenen“. Dazu kommen Klänge, Geräusche und Männergesang – live –, es wird turbulent im Frankfurter TdL. Im Vorfeld der Premiere stellt Anette Handke Auszüge aus Kleists dramatischem Text und zwei historische Aufführungen vor und spricht mit dem Regisseur Frank Alexander Engel über die Arbeit an der aktuellen Theaterinszenierung für Puppen und Menschen.

Eintritt:
5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Herrmanns Schlacht im Theater des Lachens: 25. und 30. April, 16. und 21. Mai; www.theaterdeslachens.de


Simone von Zglinicki liest Fontane: Meine Kinderjahre

Simone von Zglinicki; Foto: Peter Langer

Auftaktlesung

Donnerstag, 11. April 2019, 19 Uhr

Im Winter 1891/92 geriet Theodor Fontane in eine schwere gesundheitliche Krise. Sein Arzt riet ihm zu einem Wechsel der Manuskripte, das hieß,
Effi Briest
beiseite zu legen und sich der eigenen Kindheit zu erinnern. In seinem Tagebuch meinte Fontane, er habe sich an diesem Buche wieder gesund geschrieben... Simone von Zglinicki wurde direkt von der Theaterhochschule Leipzig ans Deutsche Theater Berlin berufen, 44 Jahre lang ist sie Ensemblemitglied einer der renommiertesten deutschen Bühnen. Parallel wurde sie durch ihre Arbeit für Kino und Fernsehen schnell einem breiten Publikum bekannt, legendär sind ihre Hauptrollen in den DEFA-Filmen Für die Liebe noch zu mager? und Liebe mit 16.
Zum Auftakt des Fontane-Jahres in Frankfurt (Oder) liest die Berliner Schauspielerin aus Theodor Fontanes 1894 erschienenem autobiografischen Roman.

Eintritt:
8,- Euro, erm. 6,- Euro

Kartentelefon: 0335 387 22 1-30

Eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


13. Vorlesewettbewerb der Oberschule "Heinrich von Kleist"

Kulturelle Bildung

Mittwoch, 10. April 2019, 11 Uhr

Im Rahmen des Häuserwettbewerbs ihrer Schule lesen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-10 in diesem Jahr aus Texten vor, die Zeitgenossen über Heinrich von Kleist schrieben.

Eintritt frei, Zuhörer*innen wie immer herzlich willkommen!


"Amphitryon" in den Sammlungen
des Kleist-Museums

Kuratorinnenführung

Sonntag, 7. April 2019, 11 Uhr

Einen Schwerpunkt der Führung durch die Sammlungspräsentation Was vom Drama übrigbleibt bilden die Amphitryon-Inszenierungen am Frankfurter Kleist Theater (1952, 1965, 1971, 1991, 1996).
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, nicht ausgestellte ‚Überbleibsel‘ dieser Inszenierungen anzusehen.

Eintritt: 6,- Euro, erm. 4,- Euro


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 3. April 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuelle Sonderausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Klaus Schlesinger:
Der Verdacht. Eine Kleist-Novelle

Buchpremiere

Dienstag, 2. April 2019, 19 Uhr

Das Kleist-Museum gibt aus dem Nachlass Klaus Schlesingers eine bisher unveröffentlichte Novelle heraus. Ausgangspunkt der Erzählung ist der Selbstmord von Heinrich von Kleist und Henriette Vogel, doch wird das Geschehen bald vom ermittelnden Beamten Felgentreu dominiert. Diesem kommen Zweifel am Selbstmord, als die Behörden seine Ermittlungen zu behindern scheinen…. Die Schlesinger-Biografin Astrid Köhler geht in ihrem Nachwort der Frage nach, weshalb der Autor die Arbeit am Kleist-Stoff nie abgeschlossen hat. Anette Handke beleuchtet die historischen Fakten, die dem Kleist-Felgentreu-Thema zugrunde liegen. Und der Hallenser Künstler Moritz Götze hat sich von der Novelle zu Radierungen inspirieren lassen, die den Text kongenial illustrieren.

Eintritt frei!

Gefördert vom AsKI, Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Quintus Verlag.


Weitere Buch-Präsentationen: 3. Mai, 19 Uhr, Literaturhaus Halle und 11. Mai, 20 Uhr, Reclam-Museum, Leipzig (www.literarisches-museum.de)


Leipziger Buchmesse 2019

Präsentation

21. bis 24. März 2019, Leipzig

Wie in jedem Jahr ist das Kleist-Museum am großen Stand der ALG – Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Halle 5 der Leipziger Messe vertreten. An vier Messetagen präsentiert sich unser Haus mit ausgewählten Neuerscheinungen und steht für Gespräche mit den Messebesucher*innen bereit.
Und am Messesamstag, am 23. März, werden zwei besondere Neuerscheinungen im Forum Buch, Halle 5, Stand K 600 vorgestellt:
um 10.30 Uhr das Frankfurter Buntbuch Nr. 63 von Jannis Wagner über den Historiker und Autor Felix Hartlaub und
um 17 Uhr die vom Kleist-Museum herausgegebene Kleist-Novelle Der Verdacht von Klaus Schlesinger.

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf der Buchmesse zu besuchen.

Nähere Informationen unter www.leipziger-buchmesse.de/ll


Kleist am Kleinen Wannsee.
Neue Ansichten von Stimmings Krug

Salon Kleist

Dienstag, 19. März 2019, 17 Uhr

Heinrich von Kleist und Henriette Vogel quartierten sich am 20. November 1811 in Stimmings Krug ein, um am darauffolgenden Tag gemeinsam in den Freitod zu gehen. Vor kurzem tauchten nun im Museum Knoblauchhaus zwei bisher unbeachtete Ansichten dieses Gasthofes auf: Im August 1828 hat der Architekt Eduard Knoblauch sie im Skizzenbuch seiner Amsterdam-Reise festgehalten.
Zum Salonnachmittag hat Dr. Jan Mende, Stadtmuseum Berlin, dieses Büchlein dabei und stellt das Knoblauchhaus und dessen Archiv vor.

Eintritt:
5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.


Biribi, Casino, Tarock... Historische Spiele und Geselligkeit im Kleist-Museum

Titelbild eines Tarockspiels, © Kleist-Museum

Spielenachmittag

Mittwoch, 13. März 2019, 16 Uhr

Spätestens seit der erfolgreichen Sonderausstellung Alles spielt, der Mensch und sein Kind, die sich Kinder- und Erwachsenenspielen um 1800 widmete, wird im Kleist-Museum immer wieder einmal gespielt. Gesellschafts-, Karten und Glücksspiele stehen auf dem Programm. Casino ist ein altes Kartenspiel, das man in fünf Minuten lernen kann, es wurde schon im 17. Jahrhundert gespielt. Schwieriger wird es da schon mit Tarock, das zu den ältesten überlieferten Kartenspielen gehört: Skatkenntnisse sind von Vorteil, wenn man das Spiel schnell erfassen will. Biribi wiederum kann jeder und sofort spielen, es ist ein Vorläufer von Roulette und macht großen Spaß: Ein klassisches Glücksspiel. Gezockt wird um Thaler und Groschen, und das Gute ist, das sich dabei niemand ruinieren kann. Im 19. Jahrhundert war das Spiel wegen der Gefahr, Haus und Hof dabei zu verlieren, sogar verboten. Ebenfalls um das Glück geht es bei dem deutlich jüngeren Hammer und Glocke, das nach 1800 ebenfalls ein weitverbreitetes Spiel war. Und immer macht das Gänsespiel viel Spaß, das man ebenso gut mit Kindern wie mit Erwachsenen spielen kann. Gespielt wird mit Reprints historischer Spiele, und wer Feuer gefangen hat, kann das eine oder andere Spiel auch im Museumsshop erwerben und zu Hause weiterspielen.

Eintritt: 5,- Euro. Maximal 24 Teilnehmer*innen.

Anmeldung unter info@kleist-museum.de oder
Tel. 0335 – 387 22 1-30 erbeten.

In Zusammenarbeit mit der VHS Frankfurt (Oder).


Leben im Wandel – Porträts einer Region

Ausstellung und Gespräch

Mittwoch, 6. März 2019, 19 Uhr

Dem Leben im Wandel vom Rande Berlins bis zur Oder-Neiße-Mündung widmet sich in Texten und fotografischen Recherchen der Kreiskalender Oder-Spree 2019. 25 Jahre nach der Kreisneugliederung kommen 25 Personen der Region zu Wort, die ihre Erwartungen, Hoffnungen, Erfahrungen wie ihre Enttäuschungen und Niederlagen artikulieren. Als "Experten des Alltags" haben sie individuelle Antworten und Lösungen gefunden, sich den Umbrüchen zu stellen und diese mitzugestalten. Aussagestarke Momentaufnahmen des Schauener Fotografen Andreas Batke geben den einzelnen Beiträgen eine Dimension, die über eine reine Zustandsbeschreibung weit hinausgeht, Defizite und Perspektiven gleichermaßen aufzeigt.
Es lesen und erzählen: Karl-Christoph von Stünzner-Karbe, Tomas Grzimek, Todd Schulz, Petra Jungebluth, Holger Swazinna, Marc Wiedemann, Stefan Rohlfs, Wolfgang Seppelt, Arnold Bischinger, Wolfgang de Bruyn und Ronald Rocher.

Moderation: Wolfgang de Bruyn.

Eintritt frei!

Ein Projekt des Landkreises Oder-Spree, unterstützt von der Sparkasse Oder-Spree.


Caroline, Ulrike, Wilhelmine… Frauenschicksale um 1800

Wilhelmine von Zenge; Foto: Kleist-Museum

Mittwochsführung spezial

Mittwoch, 6. März 2019, 16 Uhr

Die Mittwochsführung durch Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung widmet sich anlässlich der Kulturwoche zum Internationalen Frauentag den Lebenswegen von Frauen im Umfeld Heinrich von Kleists. Was wissen wir von Caroline Louise von Wulffen und welche Folgen hatte ihr Schicksal für ihre Tochter und Heinrich von Kleist? Wer war Wilhelmine von Zenge und welche ungewöhnlichen Wege ging Ulrike von Kleist? Wer war Kleists Mutter? An ausgewählten Exponaten der Dauerausstellung werden Geschichten von Frauen, die vor 200 Jahren in Frankfurt lebten, lebendig.

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung zur 29. Brandenburgischen Frauenwoche.


Was vom Drama übrigbleibt: Wie sammelt man Theater?

Eröffnung und Gespräch

Donnerstag, 28. Februar 2019, 17 Uhr

Anlässlich der Eröffnung der Präsentation „Was vom Drama übrigbleibt. Amphitryon in den Sammlungen des Kleist-Museums“ diskutieren Stephan Dörschel (Leiter der Archivabteilung Darstellende Kunst in der Akademie der Künste), Bärbel Reißmann (Leiterin der Theatersammlung der Stiftung Stadtmuseum Berlin) und Karl Sand (Archiv des Deutschen Theaters Berlin) über Herausforderungen der Aufbewahrung, Auswahlkriterien und Mehrwegnutzungen sowie Veränderungen im digitalen Zeitalter.
Ein gemeinsamer Rundgang durch die Sammlungspräsentation schließt sich an.

Eintritt frei!


Ausbruch aus der Vormundschaft. Erinnerungen

Rolf Henrich, Foto: Verlag

Buchpremiere

Donnerstag, 21. Februar 2019,
19 Uhr

Rolf Henrich gilt als einer der Wegbereiter der Friedlichen Revolution in der DDR.
Sein Buch Der vormundschaftliche Staat, das im Frühjahr 1989 in Hamburg und Anfang 1990 in Leipzig erschien, öffnete vielen Menschen in Ostdeutschland die Augen. Im September 1989 gehörte Henrich zu den Mitbegründern der Bürgerbewegung Neues Forum. In seiner pointiert erzählten Autobiografie beschreibt er seinen Wandlungsprozess vom Parteisekretär eines Rechtsanwaltskollegiums zum Kritiker des sozialistischen Systems und gibt Einblicke in die dramatischen Umbruchprozesse auf dem Weg zur Deutschen Einheit. Sein Buch schlägt eine Brücke in die Gegenwart. Es zeigt, wie Verantwortung gelernt werden kann.

Eintritt frei!

In Zusammenarbeit mit dem Christoph Links Verlag.


Grenzen und Grenzgänge: Lehrerfortbildung

Kulturelle Bildung

17. bis 20. Februar 2019

Die Grenzstädte Frankfurt (Oder) und Słubice sowie das Kleist-Museum sind Orte und der Ausgangspunkt für vielfältige Reflexionen über Grenzen und Grenzerfahrungen. Im Seminar werden vier Zugänge zu Grenzgängen, -überschreitungen, -situationen und -markierungen erschlossen. Innerhalb des dreitägigen Seminars stellen Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin, die Dauerausstellung und Christina Dalchau, Museumspädagogin im Kleist-Museum, Möglichkeiten der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Museum vor.

Lehrerfortbildung des Landes Sachsen für Lehrkräfte im Fach Deutsch an Oberschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen.

Fortbildungsnummer: R 00053


Deine Anne – Ihre Rahel.
Emanzipation und Rassismus in autobiographischen Schriften junger jüdischer Frauen

Blick in den Salon Kleist; Foto: Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 19. Februar 2019, 17 Uhr

Rahel Levin (1771-1833), Freundin und Gastgeberin auch Heinrich von Kleists, ist heute bekannt als „die berühmteste Salonfrau Berlins“. Davor und währenddessen war sie auch immer Autorin der Emanzipation, die sich mit Stereotypen und wachsendem Rassismus auseinandersetzen musste und brieflich sowohl Konfrontationen benannte wie Brücken baute. Der Salon präsentiert Emanzipationsdebatten, die – erschreckend? – zeitlos sind und O-Töne deutscher Schriftstellerinnen jüdischer Herkunft aus 200 Jahren.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck

Eine Veranstaltung mit Blick auf die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“.


Marlene Dietrich, die leidenschaftliche Diva.
Mit Cora Chilcott und Volker Jaekel

Foto: Chilcott/Jaekel, Pressefoto

Soirée zum Valentinstag

Donnerstag, 14. Februar 2019, 19 Uhr

Marlene Dietrich, Schauspielerin mit überragender Ausstrahlung und personifizierte „femme Fatale“, war zeitlebens eine moderne, unabhängige Frau, die sich verführerisch-weiblich-androgyn-männlich selbstbewusst in Szene setzte. Sie war auch für ihre zahllosen amourösen Beziehungen zu Schauspielgrößen und bekannten Literaten wie Ernest Hemingway, Erich Maria Remarque, Yul Brynner, Frank Sinatra und Jean Gabin sowie zu ebenfalls weltberühmten Frauen wie Edith Piaf bekannt. Mit illustren Anekdoten, umrahmt von bekannten Schlagern und Chansons der 1920er/30er Jahre, macht Cora Chilcott mit dem sogenannten Privatleben der Schauspiellegende bekannt, um Liebe geht es also allemal. Cora Chilcott, diplomierte Schauspielerin und Sängerin, die u. a. bei Inge Uibel-Fischer und Gisela May Meisterkurse belegte, wird begleitet von dem Pianisten Volker Jaekel, mit dem gemeinsam sie literarisch-musikalische Programme in ganz Deutschland aufführt.

Eintritt: 10,- Euro, erm. 8,- Euro; Paarticket: 18,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 – 387 22 1-30 oder
E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Die Dreigroschenoper.
Deutschland, 1931 und BR Deutschland/Frankreich, 1963

Filmfrühstück

Sonntag, 10. Februar 2019, 11 Uhr

Zur Finissage der aktuellen Sonderausstellung zeigen wir zwei Verfilmungen von Brechts großartiger Dreigroschenoper. Für Enthusiasten bieten wir fast vier Stunden Film(kunst). Um 11 Uhr steht die Adaption von Georg Wilhelm Pabst auf dem Programm, ein früher Tonfilm mit Rudolf Forster und Carola Neher in den Hauptrollen und der legendären Jenny Lotte Lenya. Ernst Busch ist der stimmgewaltige Moritatensänger, ein Part, den im aktuellen Dreigroschenfilm Max Raabe übernommen hat. Um 13 Uhr ist der Film von Wolfgang Staudte zu sehen, u. a. mit so großartigen Schauspieler*innen wie Gert Fröbe, Hildegard Knef und Lino Ventura. Und der Moritatensänger swingt: Sammy Davis Junior! Machen Sie sich selbst ein Bild davon, welchem der beiden Meister-Regisseure der Stoff mehr lag und wieviel musikalische Bearbeitung Kurt Weills anspruchsvolle „Gassenhauer“ vertragen. Und wer vor kurzem Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm von Joachim A. Lang gesehen hat, kann mit Vergnügen eine dritte Bearbeitung des sensationellen Theatererfolgs zum Vergleich heranziehen.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro für einen Film; 12,- Euro, erm. 10,- Euro für beide Filme; jeweils inklusive Kaffee und Croissants.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 6. Februar 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuelle Sonderausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Auf der Straße...

Theatergespräch

Dienstag, 29. Januar 2019, 17 Uhr

Im Rahmen der Sonderausstellung zu Heinrich von Kleists Bettelweib von Locarno laden wir zu einem Gespräch mit Karen Breece, Regisseurin, und Alexandra Zipperer, Mitwirkende in dem Dokumentar-Theaterstück Auf der Straße (UA September 2018) ein. Für das Berliner Ensemble hat Karen Breece mehrere Monate zum Thema Wohnungs- und Obdachlosigkeit und den Umständen, die Menschen in die Armut treiben, recherchiert. Aus zahlreichen Begegnungen mit in unterschiedlicher Weise betroffenen Menschen ist nach mehrfacher Überarbeitung ein dokumentarischer Theaterabend entstanden, der von Schauspielern des BE und wohnungs- und obdachlosen Menschen gemeinsam auf die Bühne gebracht wird und zentral von Psy Chris, René Wallner und Alexandra Zipperer erzählt.

Im Vorfeld der Veranstaltung führt die Kuratorin Judith Philipp um
16.30 Uhr durch die Sonderausstellung zu Heinrich von Kleists Bettelweib von Locarno, die noch bis 10. Februar 2019 zu besichtigen ist.

Der Eintritt zur Veranstaltung und zur Führung ist frei!
Um Spenden für die direkte Weitergabe an Wohnungslose wird gebeten.


Sophia Haerter: Was denkst du, wie geht es ihr jetzt?
Vortrag und Lesung

Kulturelle Bildung

Dienstag, 22. Januar 2019, 13.30 Uhr

Am Anfang war da irgendeine dieser Krankenhausserien. Das Genre will es so, dass darin Menschen sterben und weinende Menschen zurückbleiben. Das Thema drängte die Autorin zum Schreibtisch. Dort entstand eine Kurzgeschichte. Das Thema war damit noch nicht erschöpft; die Auseinandersetzung mit Trauer und Trauerarbeit wurde eine Seminarfacharbeit. Dann musste ein vorläufiger Abschluss her, aber anders. Also entstand ein Kurzfilm zu Pink Floyds Song Coming Back To Life.

Öffentliche Präsentation einer Seminarfacharbeit Jahrgangstufe 12, Karl-Liebknecht-Gymnasium Frankfurt (Oder).

Eintritt frei! Interessierte sind herzlich eingeladen!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 9. Januar 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuelle Sonderausstellung ein. Im Januar findet die Mittwochsführung davon abweichend erst am 2. Mittwoch, am 9. Januar, statt.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Clara Schumann
Eine einzigartige Frauenkarriere im 19. Jahrhundert

Blick in den Salon Kleist; Foto: Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 8. Januar 2019, 17 Uhr

Am 13. September 2019 jährt sich der Geburtstag Clara Schumanns zum 200. Mal. Das wird nicht nur in Zwickau, wo sich die größte Sammlung zu dieser bedeutenden Musikerin des 19. Jahrhunderts befindet, mit einem ganzen Festjahr gefeiert. Die als Clara Wieck geborene Klaviervirtuosin war ein musikalisches Wunderkind; bereits als 9-Jährige trat sie erstmals öffentlich auf. Zu einem Salonnachmittag über die außergewöhnliche Musikerin, die auch nach ihrer Hochzeit mit Robert Schumann weiter konzertierte, lädt der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Synofzik. Der Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau stellt Clara Schumann auch als Leserin und Theaterbesucherin vor und gibt auf dem Flügel einen kurzen Eindruck ihres musikalischen Schaffens.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck