Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2019

Brotlose Kunst?

Sommerfest im Kleist-Museum

Sonntag, 23. Juni 2019, 15 bis 19 Uhr

"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" sagt Karl Valentin, und er hat Recht. Mit dem traditionellen Sommerfest feiern wir in diesem Jahr die Arbeit an der Kunst, die nach dem Brot kommt, aber lebenswichtig ist.

Mehrjährige Vorbereitungen, die letzte Unterschrift und die Gründung der Stiftung Kleist-Museum sind uns Anlass, allen Mitstreiter*innen und Besucher*innen im Beisein der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Martina Münch und des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt (Oder), René Wilke, herzlichen Dank zu sagen. Mit Kunst, Musik und einer Kleist’schen Überraschung. Es spielt das Oriental-Jazz-Quartett Hadass. Die Schauspielerin und Regisseurin Franziska Ritter liest im Garten des Kleist-Museum kurze Texte von Heinrich von Kleist. Wir freuen uns auf erfrischende Gespräche und kühle Getränke. Wir danken der Frankfurter Brauhaus GmbH für die kostenlose Bereitstellung von Frankfurter Pilsener und Frankfurter Radler und der Bäckerei-Konditorei Baumgärtel für Brot für die Kunst!

Feiern Sie mit uns in Haus und Garten des einzigen Kleist-Museums der Welt!

Eintritt frei!

In Kooperation mit dem Förderkreis des Kleist-Museums e.V.


Sterben und Tod im 19. Jahrhundert

Der erste – erhaltene – Gedenkstein für Kleist (Kopie im Garten des Kleist-Museums); Foto: Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 18. Juni 2019, 17 Uhr

Das weltweit erste Museum für Sepulkralkultur wurde am 24. Januar 1992 in Kassel eröffnet. Ziel des Hauses ist es, Kontinuität und Wandel im Umgang mit Sterben und Tod durch die Jahrhunderte zu veranschaulichen und das heute gesellschaftlich verdrängte Erlebnis des Todes wieder ins Bewusstsein zu rücken. Im Salon Kleist stellt Gerold Eppler, stellvertretender Direktor des Museums, das einzigartige Haus vor und spricht über den Paradigmenwechsel in der Bestattungskultur zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Kleist in der Schule

Kulturelle Bildung

Donnerstag, 6. Juni 2019, 15.30 Uhr

Über Möglichkeiten der Nutzung des außerschulischen Lernorts Literaturmuseum berät das Kollegium des Fachbereichs Deutsch des Karl-Liebknecht-Gymnasiums Frankfurt (Oder).

Geschlossene Veranstaltung!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 5. Juni 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuelle Sonderausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


eff.i19/Effis Aufbruch. Ein Schülerprojekt

Bildausschnitt aus "eff.i19/Effis Aufbruch"; ein Projekt der Schreibwerkstatt "Sankt Spritus"

Lesung und Präsentation

Dienstag, 4. Juni 2019, 17 Uhr

Effi Briest, als Deutschlektüre gefürchtet, verdient ein Upgrade: Familie ist ein weites Feld von Patchwork bis Regenbogen. Den Beweis erbringen Jugendliche aus ganz Brandenburg, die eine moderne Neuauflage des Klassikers in fünf Abschnitten schrieben und zeichneten. Ein Team ist das der Schreibwerkstatt "Sankt Spiritus" aus Frankfurt (Oder). Von Oktober 2018 bis Februar 2019 entwickelten die Schüler*innen ihre moderne Effi als Comic und ließen sie erzählen, wie Erwachsenwerden in Brandenburg heute aussieht: Genug des Dramas der passiven Partnerwahl. Stattdessen: Den Kater nach der Abifeier wegstecken, den Eltern vermitteln, warum der Einstieg ins Familienunternehmen nicht in die eigene Lebensplanung passt, dann die WG-Freundinnen vom Zocken wegholen. 200 Jahre Fontane – das geht! Oder: Es läuft! eff.i19, ein literarisches "coming of age" aus Brandenburg: www.effi19.org.

Eintritt frei!

Der Frankfurter Beitrag ist ein Projekt der Schreibwerkstatt "Sankt Spritus" unter Leitung von Carmen Winter im Rahmen des Themenjahres fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


Kopfsache.
Erika Stürmer-Alex zu Heinrich von Kleist

Erika Stürmer-Alex: Kleist, 1976; © Kleist-Museum

Vernissage

26. Mai 2019, 11 Uhr

Kuratorin: Monika Tschirner
Gestaltung/Ausstellungstechnik: Frank Käubler, Werk 1

Eintritt frei!


13. Rhetorikwettstreit

Kulturelle Bildung

Freitag, 24. Mai 2019, 9 Uhr, Gräfin Dönhoff-Gebäude der Europa-Universität, HS 6

"Die Welt ändert sich – und wir?" - Gemeinsames globales Lernen als Chance ist das Thema. Das Finale des Jahrgangs 10 des Städtischen Gymnasiums I "Karl Liebknecht" wird in einer Kooperationsveranstaltung mit dem Kleist-Museum und der Europa-Universität Viadrina ausgetragen. In der Jury entscheiden die Direktorin des Kleist-Museums, Dr. Hannah Lotte Lund, die Vizepräsidentin der Europa-Universität, Prof. Dr. Eva Kocher, gemeinsam mit der Vorjahressiegerin Charlotte Neumann.

Eintritt frei!

Zuhörer*innen herzlich willkommen!


Museen – Zukunft lebendiger Traditionen

Internationaler Museumstag

Sonntag, 19. Mai 2019

Zum Museumstag öffnet das Kleist-Museum von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt seine Türen. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Dauerausstellung Rätsel. Kämpfe. Brüche zu besuchen und bei schönem Wetter im Garten des Kleist-Museums zu entspannen.

Eintritt frei!


Die Ordnung der "Welt" in Fach- und Seminararbeiten.
Digitale Recherche und moderne Zitatverwaltung

BITTE BEACHTEN SIE:
DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Die Fortbildung wird zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 nachgeholt.

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 15. Mai 2019, 15 Uhr

In dieser Lehrerfortbildung stellt Nils Lukas Regeler, Masterstudent der Neueren Literatur an der FU Berlin, für Lehrerinnen und Lehrer aller Fachbereiche moderne digitale Recherchemöglichkeiten vor und gibt einen praktikablen Einblick in die Literaturverwaltung und Wissensorganisation.  

Anmeldungen per E-Mail an dalchau@kleist-museum.de oder über das LISUM.

LISUM-Nr.: 18F403201


Hand und Fuß: Moulagenherstellung zwischen Dermatologie und Rechtsmedizin

Salon Kleist

Dienstag, 14. Mai 2019, 17 Uhr

Moulagen sind in Wachs gearbeitete, naturgetreue Darstellungen von sichtbaren Krankheiten, die auf der Grundlage einer Abformung entstehen. Wachsmodelle sind bereits seit der Kleist-Zeit bekannt und dienten im 19. Jahrhundert vorrangig der Ausbildung von Ärzten. Mit der Entwicklung der (Farb-)Fotografie verloren diese Objekte ihre Bedeutung und die entstandenen Sammlungen, zumeist an Hautkliniken, sind mancherorts vernichtet worden. Das Medizinhistorische Museum beherbergt noch einen kleinen Bestand historischer Moulagen aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Über den Entstehungsprozess einer Moulage und deren medizinhistorische Einordnung spricht Navena Widulin, Präparatorin und Kuratorin am Medizinhistorischen Museum der Charité Berlin.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.


INISEK I FF 4042 "# Kleist"

Kulturelle Bildung

6. bis 10. Mai 2019 und 13. Mai 2019,
jeweils 9 bis 14.30 Uhr

Im Rahmen des Kooperationsprojektes mit der Oberschule „Ulrich von Hutten“ finden in Haus- und Garten des Kleist-Museums Druckworkshops mit der Holzschneiderin Sabine Nier statt. Diese bilden den Abschluss des Projektes #Kleist im Schuljahr 2018/2019.

Eintritt frei!

Gern können Sie den Kindern bei der Arbeit über die Schultern sehen. Gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. 


Was vom Drama übrigbleibt

Blick in die Sammlungspräsentation; Foto: Kleist-Museum

Finissage

Sonntag, 12. Mai 2019, 11 Uhr

Zum Abschluss unserer Präsentation ist der Bühnen- und Kostümbildner Martin Fischer zu Gast. In den 1990er Jahren war er Chefbühnenbildner am Kleist Theater Frankfurt (Oder) und entwarf u.a. Bühnenbild und Kostüme der Amphitryon-Inszenierung 1996. Nach einer letzten Führung durch die Sammlungspräsentation stellt er sich Fragen zu seinen Arbeiten mit Kleist – neben Amphitryon auch Penthesilea, Der zerbrochne Krug und Die Familie Schroffenstein – und berichtet über die grundsätzliche Herausforderung, Theaterinszenierungen auszustatten.

Eintritt frei!


Kleist, Fontane, Benn – Die literarische Stadtführung

Gästeführerschulung

Samstag, 11. Mai 2019, 9 Uhr

Hans-Jürgen Rehfeld, einer der besten Kenner der Stadtgeschichte, führt seit vielen Jahren Gästegruppen auf den Spuren Heinrich von Kleists durch die Oderstadt. Zum Fontane-Jahr hat er neue literarische und literaturgeschichtliche Stadtspaziergänge auf den Spuren Theodor Fontanes entwickelt.
Im Rahmen des 2. Wochenendseminars "Durch die Doppelstadt führen" gibt er detaillierten Einblick in die Verbindung von Dichtern und ihren Orten in Frankfurt (Oder).

Eintritt frei!

Anmeldung unter info@tourismus-ffo.de erbeten!

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-polnischen Touristinformation Frankfurt (Oder), gefördert von der Europäischen Union/Europäischer Fonds für regionale Entwicklung.
Eine Veranstaltung im Themenjahr fontane.200/Spuren – Kulturland Brandenburg 2019.


"Dieses Gefühl von Weite und Hoffnung"

Ein Abend für Klaus Schlesinger (und Heinrich von Kleist)

Samstag, 11. Mai 2019, 20 Uhr, Reclam-Museum, Leipzig

Fast dreißig Jahre lang hat sich Klaus Schlesinger mit dem Leben und dem Werk Heinrich von Kleists auseinandergesetzt. Die Arbeiten zu einer Kleist-Novelle bilden den größten und gewichtigsten Teil seines unveröffentlichten literarischen Nachlasses. Wenige Monate vor seinem Tod bearbeitete Klaus Schlesinger das Manuskript letztmalig. Aus dieser Zeit datiert die digitale Fassung, die nun unter dem Titel Der Verdacht. Eine Kleist-Novelle vom Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) in Zusammenarbeit mit dem Quintus-Verlag, Berlin, mit Nachworten von Astrid Köhler und Anette Handke und mit Radierungen von Moritz Götze herausgegeben wurde. Diese neueste bekannte literarische Arbeit Klaus Schlesingers bildet den Mittelpunkt eines literarischen Abends zu Ehren des Berliner Schriftstellers, dessen Todestag sich am 11. Mai 2019 zum achtzehnten Mal jährt.

Mitwirkende: Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums; Detlef Kannapin, Filmhistoriker, Berlin; Hans-Jochen Marquardt, Vorsitzender: Literarisches Museum e.V.

Veranstalter: Kleist-Museum, Quintus-Verlag und Reclam-Museum

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Museumsnacht Halle & Leipzig statt, Tickets unter www.museumsnacht-halle-leipzig.de/tickets/

Die Publikation wird gefördert durch den Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. AsKI aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Spielen verbindet!

Zum Europatag 2019

Donnerstag, 9. Mai 2019, 17 Uhr

Traditionell laden wir zum Europatag alle Gäste zu einem Spiele-Nachmittag ein. Ab 17 Uhr bieten wir gesellige Spiele an, die schon zu Kleists Zeiten für kurzweilige Stunden sorgten. Biribi, Casino, Hammer und Glocke und das unverwüstliche Gänsespiel stehen bereit, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kleist-Museum bitten zum spielerischen Wettkampf: eine wunderbare Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen in der deutsch-polnischen Doppelstadt!

Eintritt: 2,- Euro

Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu erbeten!

Aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen!


Willkommen im Kleist-Museum! Witamy w Muzeum Kleista!

Zum Europatag 2019

Donnerstag, 9. Mai 2019, 14 Uhr

Wir laden ein, das Kleist-Museum in einer Kurzführung durch die Dauerausstellung, die Bibliothek und die Veranstaltungsräume kennenzulernen. Was kann das Haus polnischsprachigen Gästen bieten? Welche speziellen Verbindungen gibt es zwischen Heinrich von Kleist und polnischen Institutionen? Eine Kurzführung mit anschließender Teestunde im Salon Kleist!

Eintritt frei!

Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu erbeten!

Aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen!


Spielen verbindet! Spiele für Schulklassen

Zum Europatag 2019

Donnerstag, 9. Mai 2019, 9 und 10.30 Uhr

Zum Europatag werden auch in diesem Jahr wieder die Karten gemischt und die Würfelbecher geschüttelt. Spielstunde für 2.-12. Klassen, max. 24 Teilnehmer.

Eintritt pro Schüler: 1,- Euro

Nur nach Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu

oder info@kleist-museum.de!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 8. Mai 2019, 16 Uhr

Im Mai laden wir am zweiten Mittwoch im Monat um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuellen Sonderausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Christian Bangel und Sören Bollmann:
FRANKFURTERLESEN –
Schreiben über die eigene Stadt

Christian Bangel; Foto: © Maurice Weiss

Werkstattgespräch und Lesung

Dienstag, 7. Mai 2019, 19 Uhr

In den Werken Heinrich von Kleists taucht seine Heimatstadt (fast) nicht auf. Der Journalist und Schriftsteller Christian Bangel, 1979 in der Kleist-Stadt geboren, erzählt in seinem Roman Oder Florida die Geschichte von Matthias Freier, der Ende der 90er Jahre gegen Neonazis für eine bessere Zukunft in seiner Stadt kämpft. Die Krimi-Trilogie Halbe Stadt des 1970 in Duisburg geborenen und seit 2000 hier lebenden Sören Bollmann wird von Figuren bevölkert, die auf beiden Seiten der Oder zu Hause sind: Kriminalkommissare, Jugendgangs, Studierende… Was bedeutet es, über einen Gegenstand zu schreiben, für den es 58.000 Expert*innen in der Stadt gibt? Wie ist es für die Leser*innen, erfundene Geschichten über die eigene, ganz reale Stadt zu lesen? Und welche Erwartungen richten sie an Gegenwartsliteratur, die vor der Haustür spielt?

Eintritt: 6,- Euro, erm. 4,- Euro


Klaus Schlesinger: "Der Verdacht. Eine Kleist-Novelle"

Buchvorstellung

Freitag, 3. Mai 2019, 19 Uhr,
Grüner Salon im Literaturhaus Halle

"Erzählt werden soll die Geschichte eines Kriminalfalles, in dessen Verlauf ein Mann namens Felgentreu über einen Mann namens Kleist an die Grenzen seiner Existenz stößt. Die Geschichte spielt im Jahre 1811 in Preußen, einem Land mit schwachem König und schwacher Ökonomie, und in einer Zeit zwischen zwei Kriegen und heftigen Auseinandersetzungen innenpolitischer wie außenpolitischer Natur.“"

Ein Text aus dem Nachlass des Schriftstellers Klaus Schlesinger (1937-2001), im Quintus-Verlag herausgegeben vom Kleist-Museum, mit Radierungen von Moritz Götze und Nachworten von Astrid Köhler und Anette Handke.

Mitwirkende: Moritz Götze (Bildender Künstler), Anette Handke (Kleist-Museum), Henning Peker, (Schauspieler), Alexander Suckel (Literaturhaus Halle).

Veranstalter: Literaturhaus Halle, Kleist-Museum und Quintus-Verlag

Eintritt: 8,- Euro, erm. 5,- Euro

Die Publikation wird gefördert durch den Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. AsKI aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Frühlingssinfonie, BR Deutschland, 1983

Filmfrühstück

Sonntag, 28. April 2019, 11 Uhr

Nach dem gelungenen Jahresauftakt mit einem Salonnachmittag zu Clara Schumann zeigen wir im Gedenkjahr anlässlich des 200. Geburtstages der gefeierten Klaviervirtuosin den Film Frühlingssinfonie von Peter Schamoni. Die Filmbiografie erzählt die Liebesgeschichte von Clara Wieck und Robert Schumann, die sich gegen den erbitterten Widerstand von Friedrich Wieck behaupten muss. Der Film wurde mit Unterstützung der DEFA an den Originalschauplätzen in Dresden und Leipzig gedreht, in den Hauptrollen sind Nastassja Kinski, Rolf Hoppe und Herbert Grönemeyer zu sehen.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro, inklusive Kaffee und Croissants


Aus dem Fenster:
Ruth Johanna Benrath zu Gast

Ruth Johanna Benrath; Foto: © Bernd Suchland

Im Haus des Dichters

Dienstag, 23. April 2019, 19 Uhr

Zum Welttag des Buches kommt die Berliner Schriftstellerin Ruth Johanna Benrath in die Kleist-Stadt. Nach den vielgelobten Romanen Rosa Gott, wir loben dich und Wimpern aus Gras schreibt sie derzeit an einem neuen Prosaband. Daneben erschienen mehrfach ausgezeichnete Stücke fürs Kinder- und Jugendtheater, u. a. der Theatertext FRANKFURT/ODER, FRANKFURT/ MAIN, der von den Erlebnissen einer Schülerclique im östlichen Frankfurt in den Nachwendejahren erzählt. Ruth Benrath schreibt Hörspiele und Gedichte und tritt in interdisziplinären Kunstprojekten und Literaturperformances auf. Auch über ihre Verbindung zu Heinrich von Kleist gibt die Schriftstellerin literarisch Auskunft.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Die Herrmannsschlacht & Hermanns Schlacht

Plakat von 1957; Foto: © Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 16. April 2019, 17 Uhr

Am 25. April lädt das Theater des Lachens zur Premiere von Hermanns Schlacht ein, nach Heinrich von Kleists Drama Die Herrmannsschlacht von 1808, und wir freuen uns schon auf „eine Bärin, drei Männer, fünf Akte, 15 Figuren und 23 Szenen“. Dazu kommen Klänge, Geräusche und Männergesang – live –, es wird turbulent im Frankfurter TdL. Im Vorfeld der Premiere stellt Anette Handke Auszüge aus Kleists dramatischem Text und zwei historische Aufführungen vor und spricht mit dem Regisseur Frank Alexander Engel über die Arbeit an der aktuellen Theaterinszenierung für Puppen und Menschen.

Eintritt:
5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Herrmanns Schlacht im Theater des Lachens: 25. und 30. April, 16. und 21. Mai; www.theaterdeslachens.de


Simone von Zglinicki liest Fontane: Meine Kinderjahre

Simone von Zglinicki; Foto: Peter Langer

Auftaktlesung

Donnerstag, 11. April 2019, 19 Uhr

Im Winter 1891/92 geriet Theodor Fontane in eine schwere gesundheitliche Krise. Sein Arzt riet ihm zu einem Wechsel der Manuskripte, das hieß,
Effi Briest
beiseite zu legen und sich der eigenen Kindheit zu erinnern. In seinem Tagebuch meinte Fontane, er habe sich an diesem Buche wieder gesund geschrieben... Simone von Zglinicki wurde direkt von der Theaterhochschule Leipzig ans Deutsche Theater Berlin berufen, 44 Jahre lang ist sie Ensemblemitglied einer der renommiertesten deutschen Bühnen. Parallel wurde sie durch ihre Arbeit für Kino und Fernsehen schnell einem breiten Publikum bekannt, legendär sind ihre Hauptrollen in den DEFA-Filmen Für die Liebe noch zu mager? und Liebe mit 16.
Zum Auftakt des Fontane-Jahres in Frankfurt (Oder) liest die Berliner Schauspielerin aus Theodor Fontanes 1894 erschienenem autobiografischen Roman.

Eintritt:
8,- Euro, erm. 6,- Euro

Kartentelefon: 0335 387 22 1-30


13. Vorlesewettbewerb der Oberschule "Heinrich von Kleist"

Kulturelle Bildung

Mittwoch, 10. April 2019, 11 Uhr

Im Rahmen des Häuserwettbewerbs ihrer Schule lesen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-10 in diesem Jahr aus Texten vor, die Zeitgenossen über Heinrich von Kleist schrieben.

Eintritt frei, Zuhörer*innen wie immer herzlich willkommen!


"Amphitryon" in den Sammlungen
des Kleist-Museums

Kuratorinnenführung

Sonntag, 7. April 2019, 11 Uhr

Einen Schwerpunkt der Führung durch die Sammlungspräsentation Was vom Drama übrigbleibt bilden die Amphitryon-Inszenierungen am Frankfurter Kleist Theater (1952, 1965, 1971, 1991, 1996).
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, nicht ausgestellte ‚Überbleibsel‘ dieser Inszenierungen anzusehen.

Eintritt: 6,- Euro, erm. 4,- Euro


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 3. April 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuelle Sonderausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Klaus Schlesinger:
Der Verdacht. Eine Kleist-Novelle

Buchpremiere

Dienstag, 2. April 2019, 19 Uhr

Das Kleist-Museum gibt aus dem Nachlass Klaus Schlesingers eine bisher unveröffentlichte Novelle heraus. Ausgangspunkt der Erzählung ist der Selbstmord von Heinrich von Kleist und Henriette Vogel, doch wird das Geschehen bald vom ermittelnden Beamten Felgentreu dominiert. Diesem kommen Zweifel am Selbstmord, als die Behörden seine Ermittlungen zu behindern scheinen…. Die Schlesinger-Biografin Astrid Köhler geht in ihrem Nachwort der Frage nach, weshalb der Autor die Arbeit am Kleist-Stoff nie abgeschlossen hat. Anette Handke beleuchtet die historischen Fakten, die dem Kleist-Felgentreu-Thema zugrunde liegen. Und der Hallenser Künstler Moritz Götze hat sich von der Novelle zu Radierungen inspirieren lassen, die den Text kongenial illustrieren.

Eintritt frei!

Gefördert vom AsKI, Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Quintus Verlag.


Weitere Buch-Präsentationen: 3. Mai, 19 Uhr, Literaturhaus Halle und 11. Mai, 20 Uhr, Reclam-Museum, Leipzig (www.literarisches-museum.de)


Leipziger Buchmesse 2019

Präsentation

21. bis 24. März 2019, Leipzig

Wie in jedem Jahr ist das Kleist-Museum am großen Stand der ALG – Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Halle 5 der Leipziger Messe vertreten. An vier Messetagen präsentiert sich unser Haus mit ausgewählten Neuerscheinungen und steht für Gespräche mit den Messebesucher*innen bereit.
Und am Messesamstag, am 23. März, werden zwei besondere Neuerscheinungen im Forum Buch, Halle 5, Stand K 600 vorgestellt:
um 10.30 Uhr das Frankfurter Buntbuch Nr. 63 von Jannis Wagner über den Historiker und Autor Felix Hartlaub und
um 17 Uhr die vom Kleist-Museum herausgegebene Kleist-Novelle Der Verdacht von Klaus Schlesinger.

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf der Buchmesse zu besuchen.

Nähere Informationen unter www.leipziger-buchmesse.de/ll


Kleist am Kleinen Wannsee.
Neue Ansichten von Stimmings Krug

Salon Kleist

Dienstag, 19. März 2019, 17 Uhr

Heinrich von Kleist und Henriette Vogel quartierten sich am 20. November 1811 in Stimmings Krug ein, um am darauffolgenden Tag gemeinsam in den Freitod zu gehen. Vor kurzem tauchten nun im Museum Knoblauchhaus zwei bisher unbeachtete Ansichten dieses Gasthofes auf: Im August 1828 hat der Architekt Eduard Knoblauch sie im Skizzenbuch seiner Amsterdam-Reise festgehalten.
Zum Salonnachmittag hat Dr. Jan Mende, Stadtmuseum Berlin, dieses Büchlein dabei und stellt das Knoblauchhaus und dessen Archiv vor.

Eintritt:
5,- Euro, erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.


Biribi, Casino, Tarock... Historische Spiele und Geselligkeit im Kleist-Museum

Titelbild eines Tarockspiels, © Kleist-Museum

Spielenachmittag

Mittwoch, 13. März 2019, 16 Uhr

Spätestens seit der erfolgreichen Sonderausstellung Alles spielt, der Mensch und sein Kind, die sich Kinder- und Erwachsenenspielen um 1800 widmete, wird im Kleist-Museum immer wieder einmal gespielt. Gesellschafts-, Karten und Glücksspiele stehen auf dem Programm. Casino ist ein altes Kartenspiel, das man in fünf Minuten lernen kann, es wurde schon im 17. Jahrhundert gespielt. Schwieriger wird es da schon mit Tarock, das zu den ältesten überlieferten Kartenspielen gehört: Skatkenntnisse sind von Vorteil, wenn man das Spiel schnell erfassen will. Biribi wiederum kann jeder und sofort spielen, es ist ein Vorläufer von Roulette und macht großen Spaß: Ein klassisches Glücksspiel. Gezockt wird um Thaler und Groschen, und das Gute ist, das sich dabei niemand ruinieren kann. Im 19. Jahrhundert war das Spiel wegen der Gefahr, Haus und Hof dabei zu verlieren, sogar verboten. Ebenfalls um das Glück geht es bei dem deutlich jüngeren Hammer und Glocke, das nach 1800 ebenfalls ein weitverbreitetes Spiel war. Und immer macht das Gänsespiel viel Spaß, das man ebenso gut mit Kindern wie mit Erwachsenen spielen kann. Gespielt wird mit Reprints historischer Spiele, und wer Feuer gefangen hat, kann das eine oder andere Spiel auch im Museumsshop erwerben und zu Hause weiterspielen.

Eintritt: 5,- Euro. Maximal 24 Teilnehmer*innen.

Anmeldung unter info@kleist-museum.de oder
Tel. 0335 – 387 22 1-30 erbeten.

In Zusammenarbeit mit der VHS Frankfurt (Oder).


Leben im Wandel – Porträts einer Region

Ausstellung und Gespräch

Mittwoch, 6. März 2019, 19 Uhr

Dem Leben im Wandel vom Rande Berlins bis zur Oder-Neiße-Mündung widmet sich in Texten und fotografischen Recherchen der Kreiskalender Oder-Spree 2019. 25 Jahre nach der Kreisneugliederung kommen 25 Personen der Region zu Wort, die ihre Erwartungen, Hoffnungen, Erfahrungen wie ihre Enttäuschungen und Niederlagen artikulieren. Als "Experten des Alltags" haben sie individuelle Antworten und Lösungen gefunden, sich den Umbrüchen zu stellen und diese mitzugestalten. Aussagestarke Momentaufnahmen des Schauener Fotografen Andreas Batke geben den einzelnen Beiträgen eine Dimension, die über eine reine Zustandsbeschreibung weit hinausgeht, Defizite und Perspektiven gleichermaßen aufzeigt.
Es lesen und erzählen: Karl-Christoph von Stünzner-Karbe, Tomas Grzimek, Todd Schulz, Petra Jungebluth, Holger Swazinna, Marc Wiedemann, Stefan Rohlfs, Wolfgang Seppelt, Arnold Bischinger, Wolfgang de Bruyn und Ronald Rocher.

Moderation: Wolfgang de Bruyn.

Eintritt frei!

Ein Projekt des Landkreises Oder-Spree, unterstützt von der Sparkasse Oder-Spree.


Caroline, Ulrike, Wilhelmine… Frauenschicksale um 1800

Wilhelmine von Zenge; Foto: Kleist-Museum

Mittwochsführung spezial

Mittwoch, 6. März 2019, 16 Uhr

Die Mittwochsführung durch Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung widmet sich anlässlich der Kulturwoche zum Internationalen Frauentag den Lebenswegen von Frauen im Umfeld Heinrich von Kleists. Was wissen wir von Caroline Louise von Wulffen und welche Folgen hatte ihr Schicksal für ihre Tochter und Heinrich von Kleist? Wer war Wilhelmine von Zenge und welche ungewöhnlichen Wege ging Ulrike von Kleist? Wer war Kleists Mutter? An ausgewählten Exponaten der Dauerausstellung werden Geschichten von Frauen, die vor 200 Jahren in Frankfurt lebten, lebendig.

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung zur 29. Brandenburgischen Frauenwoche.


Was vom Drama übrigbleibt: Wie sammelt man Theater?

Eröffnung und Gespräch

Donnerstag, 28. Februar 2019, 17 Uhr

Anlässlich der Eröffnung der Präsentation „Was vom Drama übrigbleibt. Amphitryon in den Sammlungen des Kleist-Museums“ diskutieren Stephan Dörschel (Leiter der Archivabteilung Darstellende Kunst in der Akademie der Künste), Bärbel Reißmann (Leiterin der Theatersammlung der Stiftung Stadtmuseum Berlin) und Karl Sand (Archiv des Deutschen Theaters Berlin) über Herausforderungen der Aufbewahrung, Auswahlkriterien und Mehrwegnutzungen sowie Veränderungen im digitalen Zeitalter.
Ein gemeinsamer Rundgang durch die Sammlungspräsentation schließt sich an.

Eintritt frei!


Ausbruch aus der Vormundschaft. Erinnerungen

Rolf Henrich, Foto: Verlag

Buchpremiere

Donnerstag, 21. Februar 2019,
19 Uhr

Rolf Henrich gilt als einer der Wegbereiter der Friedlichen Revolution in der DDR.
Sein Buch Der vormundschaftliche Staat, das im Frühjahr 1989 in Hamburg und Anfang 1990 in Leipzig erschien, öffnete vielen Menschen in Ostdeutschland die Augen. Im September 1989 gehörte Henrich zu den Mitbegründern der Bürgerbewegung Neues Forum. In seiner pointiert erzählten Autobiografie beschreibt er seinen Wandlungsprozess vom Parteisekretär eines Rechtsanwaltskollegiums zum Kritiker des sozialistischen Systems und gibt Einblicke in die dramatischen Umbruchprozesse auf dem Weg zur Deutschen Einheit. Sein Buch schlägt eine Brücke in die Gegenwart. Es zeigt, wie Verantwortung gelernt werden kann.

Eintritt frei!

In Zusammenarbeit mit dem Christoph Links Verlag.


Grenzen und Grenzgänge: Lehrerfortbildung

Kulturelle Bildung

17. bis 20. Februar 2019

Die Grenzstädte Frankfurt (Oder) und Słubice sowie das Kleist-Museum sind Orte und der Ausgangspunkt für vielfältige Reflexionen über Grenzen und Grenzerfahrungen. Im Seminar werden vier Zugänge zu Grenzgängen, -überschreitungen, -situationen und -markierungen erschlossen. Innerhalb des dreitägigen Seminars stellen Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin, die Dauerausstellung und Christina Dalchau, Museumspädagogin im Kleist-Museum, Möglichkeiten der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Museum vor.

Lehrerfortbildung des Landes Sachsen für Lehrkräfte im Fach Deutsch an Oberschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen.

Fortbildungsnummer: R 00053


Deine Anne – Ihre Rahel.
Emanzipation und Rassismus in autobiographischen Schriften junger jüdischer Frauen

Blick in den Salon Kleist; Foto: Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 19. Februar 2019, 17 Uhr

Rahel Levin (1771-1833), Freundin und Gastgeberin auch Heinrich von Kleists, ist heute bekannt als „die berühmteste Salonfrau Berlins“. Davor und währenddessen war sie auch immer Autorin der Emanzipation, die sich mit Stereotypen und wachsendem Rassismus auseinandersetzen musste und brieflich sowohl Konfrontationen benannte wie Brücken baute. Der Salon präsentiert Emanzipationsdebatten, die – erschreckend? – zeitlos sind und O-Töne deutscher Schriftstellerinnen jüdischer Herkunft aus 200 Jahren.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck

Eine Veranstaltung mit Blick auf die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“.


Marlene Dietrich, die leidenschaftliche Diva.
Mit Cora Chilcott und Volker Jaekel

Foto: Chilcott/Jaekel, Pressefoto

Soirée zum Valentinstag

Donnerstag, 14. Februar 2019, 19 Uhr

Marlene Dietrich, Schauspielerin mit überragender Ausstrahlung und personifizierte „femme Fatale“, war zeitlebens eine moderne, unabhängige Frau, die sich verführerisch-weiblich-androgyn-männlich selbstbewusst in Szene setzte. Sie war auch für ihre zahllosen amourösen Beziehungen zu Schauspielgrößen und bekannten Literaten wie Ernest Hemingway, Erich Maria Remarque, Yul Brynner, Frank Sinatra und Jean Gabin sowie zu ebenfalls weltberühmten Frauen wie Edith Piaf bekannt. Mit illustren Anekdoten, umrahmt von bekannten Schlagern und Chansons der 1920er/30er Jahre, macht Cora Chilcott mit dem sogenannten Privatleben der Schauspiellegende bekannt, um Liebe geht es also allemal. Cora Chilcott, diplomierte Schauspielerin und Sängerin, die u. a. bei Inge Uibel-Fischer und Gisela May Meisterkurse belegte, wird begleitet von dem Pianisten Volker Jaekel, mit dem gemeinsam sie literarisch-musikalische Programme in ganz Deutschland aufführt.

Eintritt: 10,- Euro, erm. 8,- Euro; Paarticket: 18,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 – 387 22 1-30 oder
E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Die Dreigroschenoper.
Deutschland, 1931 und BR Deutschland/Frankreich, 1963

Filmfrühstück

Sonntag, 10. Februar 2019, 11 Uhr

Zur Finissage der aktuellen Sonderausstellung zeigen wir zwei Verfilmungen von Brechts großartiger Dreigroschenoper. Für Enthusiasten bieten wir fast vier Stunden Film(kunst). Um 11 Uhr steht die Adaption von Georg Wilhelm Pabst auf dem Programm, ein früher Tonfilm mit Rudolf Forster und Carola Neher in den Hauptrollen und der legendären Jenny Lotte Lenya. Ernst Busch ist der stimmgewaltige Moritatensänger, ein Part, den im aktuellen Dreigroschenfilm Max Raabe übernommen hat. Um 13 Uhr ist der Film von Wolfgang Staudte zu sehen, u. a. mit so großartigen Schauspieler*innen wie Gert Fröbe, Hildegard Knef und Lino Ventura. Und der Moritatensänger swingt: Sammy Davis Junior! Machen Sie sich selbst ein Bild davon, welchem der beiden Meister-Regisseure der Stoff mehr lag und wieviel musikalische Bearbeitung Kurt Weills anspruchsvolle „Gassenhauer“ vertragen. Und wer vor kurzem Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm von Joachim A. Lang gesehen hat, kann mit Vergnügen eine dritte Bearbeitung des sensationellen Theatererfolgs zum Vergleich heranziehen.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro für einen Film; 12,- Euro, erm. 10,- Euro für beide Filme; jeweils inklusive Kaffee und Croissants.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 6. Februar 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuelle Sonderausstellung ein.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Auf der Straße...

Theatergespräch

Dienstag, 29. Januar 2019, 17 Uhr

Im Rahmen der Sonderausstellung zu Heinrich von Kleists Bettelweib von Locarno laden wir zu einem Gespräch mit Karen Breece, Regisseurin, und Alexandra Zipperer, Mitwirkende in dem Dokumentar-Theaterstück Auf der Straße (UA September 2018) ein. Für das Berliner Ensemble hat Karen Breece mehrere Monate zum Thema Wohnungs- und Obdachlosigkeit und den Umständen, die Menschen in die Armut treiben, recherchiert. Aus zahlreichen Begegnungen mit in unterschiedlicher Weise betroffenen Menschen ist nach mehrfacher Überarbeitung ein dokumentarischer Theaterabend entstanden, der von Schauspielern des BE und wohnungs- und obdachlosen Menschen gemeinsam auf die Bühne gebracht wird und zentral von Psy Chris, René Wallner und Alexandra Zipperer erzählt.

Im Vorfeld der Veranstaltung führt die Kuratorin Judith Philipp um
16.30 Uhr durch die Sonderausstellung zu Heinrich von Kleists Bettelweib von Locarno, die noch bis 10. Februar 2019 zu besichtigen ist.

Der Eintritt zur Veranstaltung und zur Führung ist frei!
Um Spenden für die direkte Weitergabe an Wohnungslose wird gebeten.


Sophia Haerter: Was denkst du, wie geht es ihr jetzt?
Vortrag und Lesung

Kulturelle Bildung

Dienstag, 22. Januar 2019, 13.30 Uhr

Am Anfang war da irgendeine dieser Krankenhausserien. Das Genre will es so, dass darin Menschen sterben und weinende Menschen zurückbleiben. Das Thema drängte die Autorin zum Schreibtisch. Dort entstand eine Kurzgeschichte. Das Thema war damit noch nicht erschöpft; die Auseinandersetzung mit Trauer und Trauerarbeit wurde eine Seminarfacharbeit. Dann musste ein vorläufiger Abschluss her, aber anders. Also entstand ein Kurzfilm zu Pink Floyds Song Coming Back To Life.

Öffentliche Präsentation einer Seminarfacharbeit Jahrgangstufe 12, Karl-Liebknecht-Gymnasium Frankfurt (Oder).

Eintritt frei! Interessierte sind herzlich eingeladen!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 9. Januar 2019, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung und/oder aktuelle Sonderausstellung ein. Im Januar findet die Mittwochsführung davon abweichend erst am 2. Mittwoch, am 9. Januar, statt.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Clara Schumann
Eine einzigartige Frauenkarriere im 19. Jahrhundert

Blick in den Salon Kleist; Foto: Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 8. Januar 2019, 17 Uhr

Am 13. September 2019 jährt sich der Geburtstag Clara Schumanns zum 200. Mal. Das wird nicht nur in Zwickau, wo sich die größte Sammlung zu dieser bedeutenden Musikerin des 19. Jahrhunderts befindet, mit einem ganzen Festjahr gefeiert. Die als Clara Wieck geborene Klaviervirtuosin war ein musikalisches Wunderkind; bereits als 9-Jährige trat sie erstmals öffentlich auf. Zu einem Salonnachmittag über die außergewöhnliche Musikerin, die auch nach ihrer Hochzeit mit Robert Schumann weiter konzertierte, lädt der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Synofzik. Der Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau stellt Clara Schumann auch als Leserin und Theaterbesucherin vor und gibt auf dem Flügel einen kurzen Eindruck ihres musikalischen Schaffens.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck