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Herzlich willkommen zum Webauftritt
für Heinrich von Kleist


Türen endlich wieder weit auf!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Am 22. Mai wollen wir mit Ihnen die Wiedereröffnung des Kleist-Museums für den Publikumsverkehr feiern. Wir sind sehr glücklich, dass wir ab dem Samstag vor Pfingsten unser Haus wieder öffnen können – und Ihnen endlich unsere aktuelle Ausstellung „Günter de Bruyn – Märkische Schreibwelten“ auch „live“ zeigen können. Bis 13. Juni ist die Exposition – und natürlich auch unsere ständige Kleist-Ausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche“ – in unserem Haus zu erkunden, zusätzlich haben wir am Pfingstmontag geöffnet.     

Zur Wiedereröffnung am 22. Mai begrüßt unsere Direktorin, Hannah Lotte Lund, von 10 bis 14 Uhr alle Gäste mit einem Glas Sekt.

Die Kuratorin der „Märkischen Schreibwelten“, Christiane Barz, lädt von 12 bis 16 Uhr zu kurzen, individuellen Führungen ein. Bitte melden Sie sich unter 0335 – 387 22 1-30, wenn Sie sich diese exklusive Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen. Jede halbe Stunde können Einzelbesucher*innen, Familien oder Haushalte an den Kurz-Führungen teilnehmen.

Für den Museumsbesuch ist Voraussetzung, dass Sie sich per E-Mail (kasse@kleist-museum.de) oder per Telefon (0335 – 387 22 1-30) anmelden. Es ist prinzipiell auch möglich, dass Sie sich beim Empfang anmelden, vorangemeldete Personen haben dort allerdings Vortritt. Im Kleist-Museum bitten wir Sie, die Anmeldezettel auszufüllen, die wir 4 Wochen nach Ihrem Besuch vernichten. Das Tragen einer FFP2-Maske ist für Besucher*innen Pflicht, die Vorlage eines negativen Testergebnisses ist nicht erforderlich.


Preis für den besten studentischen Aufsatz über Texte Heinrich von Kleists

Die Heinrich von Kleist-Gesellschaft lobt 2021 erneut einen „Preis für den besten studentischen Kleist-Aufsatz“ aus. Eingereicht werden können literaturwissenschaftliche Beiträge über Heinrich von Kleists Texte. Weitere Einschränkungen in Bezug auf Thema, Text- und Kontextauswahl oder Methodik bestehen nicht. Wir lassen uns gerne von Ihren Ideen überraschen! Einzige Bedingung: Die Verfasserinnen und Verfasser sind Studierende (oder Doktorandinnen und Doktoranden in der Anfangsphase ihrer Promotion).

 (Weitere Informationen hier.)


Das Kleist-Jahrbuch 2020 und der Sonderband des Kleist-Jahrbuchs 2020 sind erschienen.

Kleist-Jahrbuch 2020

Andrea Allerkamp, Andrea Bartl, Anne Fleig, Barbara Gribnitz, Hannah Lotte Lund und Martin Roussel (Hrsg.)

Im Auftrag des Vorstandes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

Verlag: J.B. Metzler 

VI, 184 S., kartoniert, Preis: EUR 39,99, ISBN: 978-3-662-62283-4

Mehr Informationen finden Sie hier.


Sonderband des Kleist-Jahrbuchs 2020

Heinrich von Kleist: Der zerbrochne Krug, ein Lustspiel.

Textkritische Edition der Handschrift herausgegeben von Günter Dunz-Wolff

Im Auftrag des Vorstandes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

Verlag: J.B. Metzler 

VI, 263 S., kartoniert, Preis: EUR 54,99, ISBN: 978-3-662-62286-5

Mehr Informationen finden Sie hier.

Jahrbuch und Sonderband sind auch im Online-Shop des Kleist-Museums erhältlich.


Daniela Strigl verleiht den Kleist-Preis 2020 an Clemens J. Setz

[Aktualisierung am 9.2.2021]
Leider sieht sich die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft aufgrund der herrschenden Pandemie gezwungen, die Verleihung des Kleist-Preises 2020 nochmals zu verschieben. Die Verleihung soll jetzt am 21. November 2021 stattfinden. Wir bitten um Ihr Verständnis, aber unser aller Gesundheit hat die oberste Priorität.

 

Der Kleist-Preis des Jahres 2020 geht an den 1982 in Graz geborenen Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz. Die Verleihung soll während einer Matinée im Deutschen Theater erfolgen. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Daniela Strigl hat – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählte Vertrauensperson – gemäß der Tradition des Kleist-Preises Clemens J. Setz in alleiniger Verantwortung zum Preisträger bestimmt, mit folgender Begründung:

„Den Kleist-Preis erhält mit Clemens J. Setz ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Phantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft, sie an seinem verstörenden Kopf-Universum teilhaben lässt und dabei hinausreißt in den Schwindel der Freiheit. Sein neugieriger Blick auf die Welt verrückt die Maßstäbe der Normalität und verbindet wachste Zeitgenossenschaft mit den ganz alten Fragen, er gilt den Menschen wie den Maschinen und dem, was sie unterscheidet – im Urvertrauen auf die Macht des Bildes und im unausgesetzt ausgesetzten Grenzgang zwischen dem Visionären und dem Pathologischen.“

Die beiden ersten Romane von Clemens J. Setz Söhne und Planeten (2007) und Die Frequenzen (2009) sind im Residenz-Verlag erschienen, die folgenden Romane, Prosa- und Gedichtbände im Suhrkamp-Verlag. Für den Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes (2011) erhielt er den Leipziger Buchpreis, für den Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (2015) den Wilhelm-Raabe-Preis. 2019 wurde er mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Erzählungen Der Trost runder Dinge (2019).


Dieses Portal wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.


Sonderausstellung

Unbegrifflich. Ein Gedicht erleben

27. Juni bis
5. September 2021


Gegen den Corona-Blues

Ein kleines
Kleist-Wörter-Rätselspiel

Hier gehts zum Rätselspiel