Offene Werkstatt

Innenraum mit silberner Folie auf dem Boden, mehreren Tischen und Stühlen, einer Person in Bewegung und farbigen Vorhängen vor einem Fenster.

Entdecken

Die „Offene Werkstatt“ ist ein neuer, transdisziplinärer Raum im Kleist-Museum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen.

Mehrere Personen arbeiten an Tischen in einem Raum mit starkem pinkem Licht.

Mitmachen

Die „Offene Werkstatt“ ist ein Raum zum Ankommen, Ausprobieren, Zuschauen, Zuhören, Diskutieren, Schreiben, Gestalten, Malen und Mitmachen.

Hohe Papierbahn mit polnischem Text hängt neben Werkbank mit Pinseln, Gläsern und Werkzeugen.

Kreativ werden

Während der Veranstaltungen kann man kreativ werden. Eigens hierfür stehen verschiedene Utensilien und Materialien bereit.

2027 jährt sich der 250. Geburtstag Heinrich von Kleists. Zahlreiche Akteur*innen in Frankfurt (Oder), der Geburts- und Studienstadt des Dichters, sowie an vielen weiteren Orten in Deutschland und Polen nehmen dieses Jubiläum zum Anlass für ein vielfältiges Programm, das sich mit Kleists Leben, seinem Werk und seiner Rezeption auseinandersetzt.

Unter dem Motto „Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“ sollen Begegnungen ermöglicht, Gespräche aufgenommen und fortgesetzt, aber auch sich kreuzende Entscheidungen nachvollzogen und Wege überdacht werden. Gemeinsam mit internationalen Partner*innen, Künstler*innen und weiteren Beteiligten werden in der „Offenen Werkstatt“ im Herbst 2026 und im Jahr 2027 zahlreiche Veranstaltungen, Lesungen, Performances, Installationen und andere Formate angeboten.

Pressebilder

Mehr zum Jubiläumsjahr


FAQs zur „Offenen Werkstatt“

Die „Offene Werkstatt“ ist ein neuer, transdisziplinärer Raum im Kleist-Museum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen im Rahmen des Programms „Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“. Hier finden anlässlich des Prologs 2026 und des Jubiläumsprogramms 2027 experimentelle künstlerische, performative und diskursive Formate, Workshops und Veranstaltungen statt.

Der Raum wurde vom Künstlerinnenkollektiv Guerilla Architects gemeinsam mit dem kuratorischen Team des Programms, Elena Sinanina und Madeleine Kneissig, entwickelt und ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern selbst ein Ort des Austauschs und des gemeinsamen Gestaltens.

Die „Offene Werkstatt“ ist ein Raum zum Ankommen, Ausprobieren, Zuschauen, Zuhören, Diskutieren, Schreiben, Gestalten, Malen und Mitmachen. Je nach Veranstaltung kann der Raum unterschiedlich genutzt und verändert werden.

Es gibt sowohl kuratierte Veranstaltungen als auch Formate, bei denen Besucher*innen selbst aktiv werden und den Raum mitgestalten können. Die kuratierten Veranstaltungen können bei Interesse besucht werden. Eigenes Gestalten ist in der „Offenen Werkstatt“ nach einer vorherigen Anmeldung möglich, dies gilt auch für Gruppen oder Schulklassen. Die Kontakte sind unten aufgeführt.

Die Durchführung eigener und unabhängiger Formate in der „Offenen Werkstatt“ ist leider nicht möglich.

Eine kommerzielle oder parteipolitische Nutzung der „Offenen Werkstatt“ ist ausgeschlossen. Die Hausordnung der Stiftung Kleist-Museum und das ergänzende Anti-Diskriminierungs-Statement sind vor Nutzung als Regeln zu akzeptieren und zu unterschreiben.

Eine Werkstatt ist ein Ort, an dem etwas entsteht, ausprobiert, verändert und weiterentwickelt werden kann. Genau das soll auch in diesem Raum möglich sein.

„Offen“ bedeutet dabei: Der Raum ist nicht auf eine bestimmte Nutzung festgelegt. Dort können z. B. Ausstellungen, Workshops, Screenings und Diskussionen stattfinden. Er kann sich im Laufe des Programms verändern und wird durch die Besucher*innen, die ihn nutzen, nach Vorgaben des Künstlerinnenkollektivs Guerilla Architects immer weiter verändert und modifiziert.

Ja. Die „Offene Werkstatt“ ist ausdrücklich als partizipativer Raum konzipiert.

Während der Veranstaltungen können Materialien weiterbearbeitet werden. Die Papierplanen und Stoffbahnen können beispielsweise beschrieben oder bemalt werden. Eigens hierfür steht eine Kiste mit Materialien wie Pinseln, Stiften und Farben zur Verfügung.

Wichtig ist, respektvoll mit dem Raum und den vorhandenen Materialien umzugehen. Bitte achten Sie insbesondere darauf, dass keine Farbe auf die Wände oder andere nicht dafür vorgesehene Flächen gelangt. Eine kurze Einführung in die Nutzung der Werkstatt und der Materialien kann nach vorheriger Anmeldung erfolgen.

Die Papierplanen sind Teil der Installation und können im Laufe des Programms gemeinsam weitergestaltet werden. Sie können beispielsweise im Rahmen von Veranstaltung bearbeitet werden.

Der Raum kann innerhalb seiner Architektur und Konzeption ergänzt und modifiziert werden. Die „Offene Werkstatt“ ist bewusst als modulare und wandelbare Struktur angelegt. Die Tische, Gymnastikbälle und Hocker können je nach Veranstaltung neu angeordnet und genutzt werden.

Das Programm umfasst unterschiedliche Formate: Workshops, Gespräche, Performances, künstlerische Aktionen, kleinere Ausstellungen und andere Formen des gemeinsamen Arbeitens und Denkens.

Die „Offene Werkstatt“ ist dabei bewusst nicht auf ein bestimmtes Format festgelegt. Das künstlerische Programm „Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“ verbindet zeitgenössische Kunst, Performance und Diskurs mit dem Leben und Wirken Heinrich von Kleists und nimmt dabei auch die besondere Situation der Doppelstadt Frankfurt (Oder)–Słubice in den Blick. Außerdem finden Veranstaltungen des großen Partner*innennetzwerks, das sich gemeinsam am Jubiläum beteiligt, statt.

Leider nein, die eigenständige Durchführung unabhängiger Vorhaben ist leider nicht möglich.


Kontakt

Projektkoordination und Kuration künstlerisches Programm „Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“
Elena Sinanina
Tel.: +49 335-387221-42
E-Mail: sinanina@kleist-museum.de

Projektmitarbeit Kleist-Jubiläum und Vermittlungsprogramm
Madeleine Kneissig
Tel.: +49 335-387221-37
E-Mail: kneissig@kleist-museum.de


Veranstaltungen

17:00 Uhr
Yara Mekawei ©O-Chennafi/Sonya Schönberger©Stefanie Schweiger
Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Film trifft Klang: Sonya Schönberger (Berlin) und Yara Mekawei (Kairo/Berlin) sprechen über ihre künstlerischen Beiträge für das Kleist-Jubiläum und geben Einblicke in ihre Arbeitsprozesse. Ein offenes Gespräch über Recherche, Praxis, lokale und internationale Verbindungen in englischer Sprache.

Eintritt: 7 €, erm. 5 €

18:00 Uhr
Beleuchtete Brückenkonstruktion mit mehreren gebogenen Streben und unscharfen Lichtkreisen im Vordergrund
Oderbrücke ©Kamil Mazur Czerniecki
Führung Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Was trennt und was verbindet? Die Ausstellung der AKFA-Gruppe versammelt künstlerische Positionen zum Thema „Grenz/Überschreitung – Granica/Przekroczenie“.

Das Projekt gibt Einblick in die langjährige Arbeitsgeschichte der an beiden Seiten der Grenze – in Frankfurt (Oder) und Słubice – ansässigen Künstler*innen und Produzent*innen, die in der Gruppe AKFA, unter der Leitung von Anna Panek-Kusz, aktiv sind.

Die Ausstellung markiert den Auftakt der Zusammenarbeit im Rahmen des Kleist-Jubiläums, die in einer Reihe weiterer Veranstaltungen im Jahr 2027 fortgesetzt werden wird.

Die Ausstellung wird bis zum 8. November 2026 in der „Offenen Werkstatt“ zu sehen sein.

Zur Eröffnung sprechen Anna Panek-Kusz und Mitglieder der AKFA-Gruppe über die entstandenen Arbeiten und ihre Perspektiven auf das Ausstellungsthema.

Kuration: AnnaPanek-Kusz

Mit deutsch-polnischer Übersetzung

Eine Ausstellung in Kooperation mit der AKFA-Gruppe

Eintritt frei zur Vernissage und während des Ausstellungszeitraums zu den Museumsöffnungszeiten

18:00 Uhr
Schwarz-weiße Spiegelung von vier Kirchtürmen mit spitzen Dächern und gotischen Fenstern, die symmetrisch zur Bildmitte ausgerichtet sind.
St. Marienkirche Frankfurt (Oder) ©Karolina Konczyńska
Führung Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Was trennt und was verbindet? Die Ausstellung der AKFA-Gruppe versammelt künstlerische Positionen zum Thema „Grenz/Überschreitung – Granica/Przekroczenie“.

Das Projekt gibt Einblick in die langjährige Arbeitsgeschichte der an beiden Seiten der Grenze – in Frankfurt (Oder) und Słubice – ansässigen Künstler*innen und Produzent*innen, die in der Gruppe AKFA, unter der Leitung von Anna Panek-Kusz, aktiv sind.

Die Ausstellung markiert den Auftakt der Zusammenarbeit im Rahmen des Kleist-Jubiläums, die in einer Reihe weiterer Veranstaltungen im Jahr 2027 fortgesetzt werden wird.

Die Ausstellung wird bis zum 8. November 2026 in der „Offenen Werkstatt“ zu sehen sein.

Kuration: AnnaPanek-Kusz

Mit deutsch-polnischer Übersetzung

Eine Ausstellung in Kooperation mit der AKFA-Gruppe

Eintritt frei während des Ausstellungszeitraums zu den Museumsöffnungszeiten

11:00 Uhr
Junge Frau betrachtet ausgestellte Dokumente in einer Vitrine vor einer grünen Wand mit dem Schriftzug ‚SCHRIFTSTELLERLEBEN‘
Blick in die Ausstellung ©Gordon Welters
Kleist-Jubiläum 2027

Einzelne Objekte der Dauerausstellung können ersteigert werden. Die Liste der Losnummern wird am 4. Dezember auf der Internetseite des Kleist-Museums veröffentlicht. Gebote können bis zum 12. Dezember, 18 Uhr, direkt im Kleist-Museum oder unter kasse@kleist-museum.de abgegeben werden. Der Erlös der Versteigerung fließt in das Objektbudget der neuen Dauerausstellung.

Eintritt frei!


„Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“ wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder).