Bitte beachten Sie: Reservierte Tickets müssen spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn bezahlt worden sein. Danach verlieren Reservierungen ihre Gültigkeit, sodass eine Teilnahme nicht mehr garantiert wird.
Um 17:30, 19:30 und 21:30 Uhr bieten wir Express-Führungen durch unsere Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche.“ an. Um 18:30 und 20:30 Uhr erzählen wir Geschichten über ausgewählte Objekte, die normalerweise nicht im Rampenlicht stehen.
Zum Ausklang der Museumsnacht laden wir um 22 Uhr zum „PubQuiz“ in Kooperation mit dem KUKURYKU! ins Museum ein. Rätseln Sie allein oder in kleinen Gruppen zu allen möglichen Fragen – Kleist-Wissen nicht vonnöten. Und einen kleinen Preis gibt es auch zu gewinnen!
Bücher prägen sein Leben: Nach der Fachschule für Bibliothekare und Zwischenstationen in der Stadt- und Bezirksbibliothek Frankfurt (Oder), im Jugendliteraturclub, im Stadtarchiv, im Frankfurter Haus der Künste und in der Bücherstube des Union Verlages hatte es Hans-Jürgen Rehfeld das Kleist-Museum angetan.
Laudatio: Wolfgang de Bruyn; musikalische Begleitung: Hannes Zerbe
Eine Veranstaltung der LOSCON Kulturstiftung für Ostbrandenburg
„Ach!“, seufzt Alkmene am Ende des Dramas „Amphitryon“ und prägt damit einen der wohl bekanntesten Kleist-Ausdrücke. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit dem Drama rund um Doppelgänger, Götter und Menschen.
Bringen Sie Picknickdecken und Speisen mit, Getränke können Sie vor Ort erwerben.
Die Klarinette wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts erfunden und wird mit Kleist in Verbindung gebracht. Doch woher kannte Kleist das neuartige Musikinstrument? Die Schwester Friedrichs des Großen spielt eine Rolle, das Exerzieren der Gardesoldaten in Potsdam und die Militärmusik.
Torsten Flüh präsentiert in Bild und Ton eine wahrscheinliche Geschichte Heinrichs von Kleist mit der Klarinette.
Eintritt: 8 €, erm. 5 € (inkl. Salontee und Gebäck)
Mit einem französisch-deutschen Programm präsentiert sich das Klavierquartett des BSOF im Kleist-Museum. Dem Quartett von Gabriel Fauré, das entscheidend zur Etablierung der Gattung in Frankreich beitrug, steht ein romantisches Werk Robert Schumanns aus seinem Kammermusikjahr 1842 gegenüber.
Für einen kleinen Imbiss wird gesorgt.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (BSOF) in Kooperation mit der Stiftung Kleist-Museum
Eintritt: 16 € und im Abo; Kartenvorverkauf u. a. im Kleist Forum oder unter bsof.de
Seife gehört seit Jahrhunderten zum Alltag. Bereits zu Kleists Zeiten wurde sie in verschiedenen Formen und Düften hergestellt. In unserer Museumswerkstatt entstehen aus Seifenmasse individuelle Seifenstücke mit unterschiedlichen Farben, Formen und Düften – jede Seife wird zu einem Unikat zum Mitnehmen.
Seit 1991 ehren die Kleist-Festtage jährlich im Oktober den in Frankfurt an der Oder geborenen Dichter Heinrich von Kleist. Das Theater- und Literaturfestival ist eine Gemeinschaftsproduktion der Stiftung Kleist-Museum und des Theaterhauses Kleist Forum.
ab 16:30 Uhr: Ein Kleid für Käthchen, Performance am Käthchen-Denkmal // Plac Wolności, Słubice
ab 17:30 Uhr: Einzug und Eröffnung // Kleist-Museum
Mit einer Performance in Słubice und einem feierlichen Einzug in die „Offene Werkstatt“ eröffnen die Kleist-Festtage 2026 im Kleist-Museum zugleich den Prolog zum Jubiläumsprogramm „Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“. Im Mittelpunkt steht die vom Kollektiv Guerilla Architects gestaltete „Offene Werkstatt“ – ein neuer Raum für Begegnung, künstlerische Aktionen und gemeinsames Denken. Nach der Vorstellung des Prolog-Programms lädt ein Rundgang zum Austausch und Weiterdenken ein.
In dem halbstündigen Mittagsexpress durch unsere Dauerausstellung erklärt Barbara Gribnitz die Unterschiede zwischen den beiden Druckschriften, die es in unserer Dauerausstellung zu entdecken gibt.
Unterwasserboote, Elektrisiermaschinen und Heißluftballons – Heinrich von Kleist war ein technisch neugieriger Mensch, wie sich in seinen Briefen und Werken widerspiegelt. Viviane Meierdreeß zeigt ausgewählte Exponate und erzählt die Geschichte von der Heißluftballonfahrt in Berlin.
Studierende der Viadrina zeigen in der „Offenen Werkstatt“ Projekte zwischen Forschung, Gestaltung und Wissenschaftskommunikation – darunter ein Hörspiel-Podcast und eine Ausstellung im Zeitschriftenformat. Ein Abend über Fragen, Experimente und neue Wege, Kleist zu erzählen.
Mit: Nico Burgmeier, Christin Eichstädt, Christoph Pabel, Jan-Marius Rogler
34 Briefe sind erhalten, die Heinrich von Kleist an seine Verlobte Wilhelmine von Zenge schrieb. Was erfahren wir daraus, wie verhielten sich Kleist und Zenge zueinander und wie endete die Verlobung schließlich?
Was bleibt von Käthchen – und was widersetzt sich? Einen Tag nach der Premiere von „Kätzchen Käthchen“ der Bürgerbühne im Kleist Forum geben Regisseurin Beata Anna Schmutz und Autorin Lea Langenfelder Einblicke in ihre Arbeit frei nach Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“. Im Gespräch mit Dr. Barbara Gribnitz geht es um feministische Lesarten, künstlerische Prozesse und eine Inszenierung zwischen Erinnerung und Aufbegehren.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bürgerbühne im Kleist Forum
Kleist wurde 1777 in Frankfurt geboren, lebte hier bis 1792 und kehrte 1799 zum Studium in seine Heimatstadt zurück. Adrian Schliebe bringt Ihnen diese Zeit näher – von der Taufe in der Garnisonkirche bis zur Verlobung mit Wilhelmine von Zenge.
In dieser Sonderführung führt Barbara Gribnitz, Kuratorin der Dauerausstellung, in die Besonderheiten der Kleistschen Sprache. Was macht seine Sprache so faszinierend, wie baut er seine Sätze auf, was hat es mit den Verstreppen auf sich?
Wie klingt ein Blechblasinstrument – und wie spielt es sich? Die Musikschule Frankfurt (Oder) präsentiert ihre Arbeit in der „Offenen Werkstatt“ und lädt dazu ein, Instrumente kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Eine Gelegenheit, lokale Akteur*innen und Musik zum Mitmachen zu erleben.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Musikschule Frankfurt (Oder)
Ulrike von Kleist, Wilhelmine von Zenge, Marie von Kleist, Henriette Vogel: eine Reihe von Frauen hatten eine besondere Bedeutung im Leben Heinrich von Kleists. Viviane Meierdreeß nimmt Sie mit auf eine Sonderführung durch die Dauerausstellung in englischer Sprache.
Wie werden Frauen in Kleists Briefwechseln lesbar – und wo bleiben sie stumm? Marie Theresa Crick und Viviane Meierdreeß sprechen über Briefe als Medium zwischen Präsenz und Schweigen sowie über Grenzen von Repräsentation. Im Anschluss öffnet sich das Gespräch für das Publikum in englischer Sprache.
Welche Geschichten werden erinnert, welche vergessen? Im Gespräch diskutiert Max Czollek mit Elena Sinanina und Madeleine Kneissig über (Literatur)-Museen als Orte von Gedenken und Erinnerungskultur sowie die Verantwortung von Literatur. Ein Abend über Erinnerung, Wissen und den Umgang mit Traditionen.
Was bedeutet es, an und mit einer Grenze künstlerisch zu arbeiten? Anna Panek-Kusz und Michael Kurzwelly berichten von ihren Projekten in der Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice und zeigen, wie sie Grenzen hinterfragen, überwinden und neue Verbindungen schaffen.
Mit deutsch-polnischer Übersetzung.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Galeria OKNO des Kulturhauses Słubice (SMOK), der AKFA-Gruppe und Słubfurt e. V.
Film trifft Klang: Sonya Schönberger (Berlin) und Yara Mekawei (Kairo/ Berlin) sprechen über ihre künstlerischen Beiträge für das Kleist-Jubiläum und geben Einblicke in ihre Arbeitsprozesse. Ein offenes Gespräch über Recherche, Praxis, lokale und internationale Verbindungen in englischer Sprache.
Was trennt und was verbindet? Die Ausstellung der AKFA-Gruppe versammelt künstlerische Positionen zum Thema „Grenz/Überschreitung – Granica/Przekroczenie“.
Das Projekt gibt Einblick in die langjährige Arbeitsgeschichte der an beiden Seiten der Grenze – in Frankfurt (Oder) und Słubice – ansässigen Künstler*innen und Produzent*innen, die in der Gruppe AKFA, unter der Leitung von Anna Panek-Kusz, aktiv sind.
Die Ausstellung markiert den Auftakt der Zusammenarbeit im Rahmen des Kleist-Jubiläums, die in einer Reihe weiterer Veranstaltungen im Jahr 2027 fortgesetzt werden wird.
Die Ausstellung wird bis zum 8. November 2026 in der „Offenen Werkstatt“ zu sehen sein.
Zur Eröffnung sprechen Anna Panek-Kusz und Mitglieder der AKFA-Gruppe über die entstandenen Arbeiten und ihre Perspektiven auf das Ausstellungsthema.
Kuration: AnnaPanek-Kusz
Mit deutsch-polnischer Übersetzung
Eine Ausstellung in Kooperation mit der AKFA-Gruppe
Eintritt frei zur Vernissage und während des Ausstellungszeitraums zu den Museumsöffnungszeiten
Was trennt und was verbindet? Die Ausstellung der AKFA-Gruppe versammelt künstlerische Positionen zum Thema „Grenz/Überschreitung – Granica/Przekroczenie“.
Das Projekt gibt Einblick in die langjährige Arbeitsgeschichte der an beiden Seiten der Grenze – in Frankfurt (Oder) und Słubice – ansässigen Künstler*innen und Produzent*innen, die in der Gruppe AKFA, unter der Leitung von Anna Panek-Kusz, aktiv sind.
Die Ausstellung markiert den Auftakt der Zusammenarbeit im Rahmen des Kleist-Jubiläums, die in einer Reihe weiterer Veranstaltungen im Jahr 2027 fortgesetzt werden wird.
Die Ausstellung wird bis zum 8. November 2026 in der „Offenen Werkstatt“ zu sehen sein.
Kuration: AnnaPanek-Kusz
Mit deutsch-polnischer Übersetzung
Eine Ausstellung in Kooperation mit der AKFA-Gruppe
Eintritt frei während des Ausstellungszeitraums zu den Museumsöffnungszeiten