Veranstaltungen

Sie können sich für alle Veranstaltungen per E-Mail unter kasse@kleist-museum.de, telefonisch unter +49 335 387 221 30 oder vor Ort zu den Öffnungszeiten des Kleist-Museums im Voraus anmelden.

Bitte beachten Sie: Reservierte Tickets müssen spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn bezahlt worden sein. Danach verlieren Reservierungen ihre Gültigkeit, sodass eine Teilnahme nicht mehr garantiert wird.

14:00 Uhr
Franziska Hauser und Maren Wurster sitzen vor einer Wiese in einem städtischen Bereich. Im Hintergrund ist ein großes, hölzernes Rad auf einem Sockel zu sehen, umgeben von Gebäuden und Bäumen. Die Frau links, Franziska Hauser, trägt eine rote Bluse und eine graue Hose, die Frau rechts, Maren Wurster, trägt ein schwarzes Oberteil. Die Umgebung wirkt urban mit mehrstöckigen Gebäuden und einer Straße mit parkenden Autos.
Franziska Hauser und Maren Wurster ©Passantin
Lesung und Gespräch

Zum Internationalen Frauentag

Franziska Hauser und Maren Wurster gehen als Herausgeberinnen des Buches „Ost*West*frau*“ der Frage nach, ob sich die Ost- und West-Feministinnen noch immer nicht verstehen oder doch endlich voneinander lernen können. Es geht um berufliche Gleichberechtigung, Kindheitsprägungen, Reibungspunkte im Alltag – und immer wieder um Sprache.

Moderation: Friederike Frach

Eine gemeinsame Veranstaltung von Brandenburgischem Literaturrat e. V., Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) und Stiftung Kleist-Museum im Rahmen der 36. Brandenburgischen Frauenwochen 2026 „WTF – Wut trifft Feminismus“, mit Unterstützung des Deutschen Gewerkschaftsbund Stadtverband Frankfurt (Oder), der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Frankfurt (Oder) und der Lokalen Partnerschaft für Demokratie.

Eintritt frei! Spenden für das Frauenhaus der Johanniter, Frankfurt (Oder) erbeten

15:30 Uhr
Franziska Hauser und Maren Wurster sitzen vor einer Wiese in einem städtischen Bereich. Im Hintergrund ist ein großes, hölzernes Rad auf einem Sockel zu sehen, umgeben von Gebäuden und Bäumen. Die Frau links, Franziska Hauser, trägt eine rote Bluse und eine graue Hose, die Frau rechts, Maren Wurster, trägt ein schwarzes Oberteil. Die Umgebung wirkt urban mit mehrstöckigen Gebäuden und einer Straße mit parkenden Autos.
Franziska Hauser und Maren Wurster ©Passantin
Gespräch

Bei Kaffee und Kuchen, organisiert von den Kolleginnen der Bibliothek und SnackOSZ, dem schulischen Catering-Start-up des Oberstufenzentrums, wollen wir miteinander ins Gespräch kommen, eigene Erlebnisse und Ausschnitte aus dem vorgestellten Buch in Beziehung setzen, eine zwanglose Form des demokratischen Austauschs führen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Brandenburgischem Literaturrat e. V., Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) und Stiftung Kleist-Museum im Rahmen der 36. Brandenburgischen Frauenwochen 2026 „WTF – Wut trifft Feminismus“, mit Unterstützung des Deutschen Gewerkschaftsbund Stadtverband Frankfurt (Oder), der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Frankfurt (Oder) und der Lokalen Partnerschaft für Demokratie.

Eintritt frei! Spenden für das Frauenhaus der Johanniter, Frankfurt (Oder) erbeten

18:00 Uhr
Eine farbenfrohe, künstlerisch gestaltete Szene zeigt einen schwarzen Flügelklavier auf einer Bühne, umgeben von vier Streichinstrumenten: zwei Geigen, einer Bratsche und einem Cello. Rechts neben dem Klavier hängt ein Saxophon. Im Hintergrund sind abstrakte, florale Muster und Noten in warmen Rot-, Orange- und Gelbtönen zu sehen. Eine schemenhafte, stehende Figur mit langen, welligen Haaren ist hinter dem Klavier angedeutet. Die Bühne ist mit einem rot-weiß gestreiften Boden versehen.
Kampagnenmotiv Open Stage, KI-generiert
Konzert

Unsere Open Stage geht in die zweite Runde! Mit der Sonderausstellung „Zerbrochne Harmonien“ bieten wir Ihnen eine Bühne. Ob akustische Instrumente, Gesang oder musikalische Lesungen: Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Sollten Sie Technik oder unseren Flügel benötigen, sagen Sie uns gerne Bescheid.

Eintritt frei! Wenn Sie mitmachen möchten, melden Sie sich bitte an unter schliebe@kleist-museum.de.

11:00 Uhr
Zwei Frauen mit lockigem Haar stehen nebeneinander und blicken auf beleuchtete Ausstellungstafeln mit Texten. Im Hintergrund steht eine Person vor einer Wandprojektion und gestikuliert mit der rechten Hand. Die Ausstellungstafeln sind rechteckig und leuchten gelblich. Die Szene spielt in einem Innenraum mit gedämpfter Beleuchtung.
Führung durch die Dauerausstellung ©Stiftung Kleist-Museum
11:00 Uhr
Szenenfoto ©Ricardo Vaz Palma/Alamode-Film
Film

Der vielfach ausgezeichnete Film über die österreichische Kaiserin Elisabeth, als „Sissi“ oder besser „Sisi“ aus zahlreichen Filmen bekannt, wandelt das Bild dieser Frau radikal. Der Film war als österreichischer Kandidat für die OSCAR-Verleihung vorgeschlagen, die Hauptrolle spielt bravourös Vicky Krieps. Mehr zu den Diskussionen zum Film bei der Aufführung.

Eintritt: 12 €, erm. 9 € (inkl. Kaffee und Croissant)

13:00 Uhr
Auf violettfarbenem Hintergrund sind die Worte „ZERBROCHENE HARMONIEN“ in großen, weißen Großbuchstaben verteilt, wobei die Buchstaben teilweise auseinandergerückt sind. Zwischen den Worten sind zwei schwarze, dreidimensionale, zerbrochene Notenständer dargestellt. Weitere weiße Schriftzüge lauten „KLEIST UND DIE MUSIK“ und „KLEIST AND MUSIC“ sowie „BROKEN HARMONIES“. Oben rechts steht das Logo des Kleist-Museums und die Daten „8.10.2025 – 14.07.2026“.
Kampagnenmotiv ©Studio Neue Museen
Führung

Führungsgebühr: 2 € (Museumseintritt entfällt am Museumssonntag)

10:00 Uhr
Mehrere übereinanderliegende Buchcover der Reihe „Frankfurter Buntbücher“ sind zu sehen. Das vorderste Buch trägt den Titel „Annett Gröschner: ‚Die Spazier-Gaenge von Berlin‘ – Anna Louisa Karsch (1722–1791)“ auf einem blauen Hintergrund. Darüber liegt ein Buch mit einem roten Cover, das den Titel „Matthias Dell: Peter Hacks auf der Fenne in Groß Machnow (1974–2003)“ auf einem grünen Schriftfeld zeigt. Das dritte Buch im Stapel zeigt ein abstraktes, schwarz-lilafarbenes Muster. Die Bücher liegen auf einer dunklen Oberfläche. Die Gestaltung der Cover ist farbenfroh und enthält verschiedene Schriftfarben und -größen.
Frankfurter Buntbücher ©Stiftung Kleist-Museum
Diskussion Lesung und Gespräch

Von Donnerstag bis Samstag präsentiert sich die Stiftung Kleist-Museum am Stand der ALG – Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Halle 5. 

Am Freitag, 20. März, stellt Gabriele Radecke um 19 Uhr ihr Buntbuch über Eva Strittmatters „frühe Phase der Poesie“ im Reclam-Museum in der Leipziger Innenstadt vor. Die literarische Laufbahn einer der erfolgreichsten deutschen Lyrikerinnen begann bereits in ihrer Geburtsstadt Neuruppin, der „Stadt, die ich liebte, die mich liebte“. Hier entstanden erste Gedichte – über die Natur und ihre erste Liebe, die tragisch endete.

Der Eintritt zur Lesung ist frei!
Ort: Reclam-Museum, Kreuzstraße 12, 04103 Leipzig

18:00 Uhr
Eine Frau steht auf einem mit Herbstlaub bedeckten Weg, der von einer Reihe hoher Bäume gesäumt ist. Sie trägt ein türkisfarbenes Jackett über einer rot-weiß gemusterten Bluse, eine schwarze Hose und eine Perlenkette. Die Szene wirkt herbstlich mit gelblich-braunen Blättern auf dem Boden und einer Hecke im Hintergrund.
Luo Lingyuan ©Rolf Seiler
Lesung und Gespräch

Seit 1990 lebt die in China geborene Autorin in Deutschland und arbeitete in vielen Berufen. 2005 erschien ihr erster Erzählungsband in deutscher Sprache, für den sie den Chamisso-Förderpreis erhielt. Unter 58 Bewerber*innen wurde sie für das diesjährige Stipendium ausgewählt. Die Autorin liest aus ihrem jüngsten Buch „Kinder der roten Erde“.

Moderation: Anette Handke

Kooperationsveranstaltung von Stiftung Kleist-Museum und Burg Beeskow

Eintritt: 7 €, erm. 5 €

10:00 Uhr
Schwarz-weiße historische Landkarte von Deutschland aus dem Jahr 1802, mit zahlreichen Ortsnamen und Grenzen, die das Gebiet zwischen Nordsee und Ostsee sowie den angrenzenden Regionen abbilden. Die Karte zeigt detailliert die damalige politische Gliederung und topografische Merkmale, darunter Flüsse und Städte. Im oberen Bereich sind die Meere Nordsee und Ostsee beschriftet.
Post Charte von Teutschland, Weimar 1802 ©Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Forschung

In dem von Ricarda Schmidt (Prof. em., Universität Exeter) organisierten Kolloquium wird die Geschichte nationalistischer Tendenzen am Beispiel von Kleist untersucht. Im Zentrum stehen verschiedene Konzepte von Staatlichkeit und Nationalität in Europa mit Blick auf Kleists Patriotismus.

Veranstaltungssprachen: Englisch und Deutsch

Programm

Die Veranstaltung wird unterstützt von German Life and Letters.

Eintritt frei! Anmeldung unter forschung@kleist-museum.de

11:00 Uhr
Eine Frau mit langen, dunklen Haaren trägt ein schwarzes Kleid und hält eine braune Violine vor ihrem Oberkörper. Die Violine ist von vorne sichtbar, mit Saiten, Griffbrett und Wirbeln. Die Frau steht vor einem einfarbigen, hellgrauen Hintergrund.
Naoko Fujita, Violine ©Tobias Tanzyna
Konzert

Fünf Musikerinnen spielen Kammermusik mit fast schon orchestralem Sound: Die Streichquintette Nr. 2 G-Dur op. 111 von Brahms sowie Nr. 5 D-Dur KV 593 von Mozart sind vielfarbige Tongemälde, kontrastreich und stilistisch spannend. Brahms changiert zwischen Überschwang und fragiler Zartheit,  während sich bei Mozart Ironie und tiefe Melancholie auf besonders berührende Weise begegnen.

Für einen kleinen Imbiss wird gesorgt.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (BSOF) in Kooperation mit der Stiftung Kleist-Museum

Eintritt: 16 € und im Abo; Kartenvorverkauf u. a. im Kleist Forum oder unter bsof.de

13:15 Uhr
Eine historische Kutsche mit dunkelgrüner Lackierung und goldfarbenen Verzierungen steht in einem Innenraum. Die Kutsche hat große, hölzerne Speichenräder und zwei Fenster mit goldgerahmten Rahmen. Im Hintergrund sind Holztüren und eine Wand mit Holzvertäfelung zu sehen. Die Kutsche wirkt restauriert und ist detailreich gestaltet.
Nachbau Kutsche (Ausschnitt), Leopold-Mozart-Haus ©Christian Menkel
Führung

Von Königsberg bis Paris – Kleist ist viel und weit gereist. Das hat er mit einigen Komponisten seiner Zeit gemeinsam, etwa Mozart und Beethoven. In der Sonderführung durch die Dauer- und Sonderausstellung erfahren Sie mehr über Künstlerreisen um 1800.

Eintritt: 6 €, erm. 3 €

15:00 Uhr
Das Bild zeigt ein historisches Brettspiel mit einem runden Spielbrett, das in mehrere Segmente unterteilt ist. Auf dem Spielbrett sind verschiedene kleine Figuren aus Holz platziert, darunter Gänsefiguren. Eine Hand hält einen Holzstempel mit einem Motiv, das eine Gans zeigt. Auf dem Spielbrett liegen außerdem zwei Würfel und einige Münzen. Das Spielbrett und die Spielfiguren wirken alt und handgefertigt, die Farben sind überwiegend in Erdtönen gehalten.
Historisches Gänsespiel ©Luis Grzonka
Workshop Familienveranstaltung

Spielen macht Spaß – und das schon seit vielen Jahrhunderten. Entdecken Sie Spiele, die um 1800 gespielt wurden: „Biribi“, „Hammer & Glocke“, „Tarock“, „Casino“ und das beliebte „Gänsespiel“ stehen auf dem Programm.

Eintritt: 5 €, erm 3 €

14:00 Uhr
Blumentopf mit violettfarbenen Blüten und Schild mit der Aufschrift ‚Liebe‘ auf einem Gartentisch
Familiensonntag ©Luis Grzonka
Workshop Familienveranstaltung

Blumen spielen in vielen Werken Heinrich von Kleists eine besondere Rolle. In unserem Museumsgarten werden zunächst Keramiktöpfe individuell gestaltet. Anschließend werden Blumen gepflanzt, die in Kleists Texten erwähnt werden – Natürlich zum Mitnehmen. 

Teilnahmegebühr: 5 € pro Person, inkl. Materialien, Spenden willkommen; Anmeldung im Voraus unter kasse@kleist-museum.de nötig

18:00 Uhr
Ingeborg Bachmann (links) und Hans Werner Henze (rechts) in eleganter Kleidung stehen sich nah gegenüber, Henze legt die Hand auf die Schulter von Bachmann
Bachmann/Henze; Ausschnitt Programmheft ©Oper Frankfurt
Führung Gespräch

In der Bearbeitung von Ingeborg Bachmann (Libretto) und Hans Werner Henze (Komposition), 1960 uraufgeführt, wird Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ zur pazifistisch-humanistischen Oper. Studierende eröffnen die in einem Praxisseminar der Europa-Universität Viadrina erarbeitete Ausstellungsstation.

Kooperationsveranstaltung mit der Professur für Westeuropäische Literaturen der Europa-Universität Viadrina

Eintritt frei!

10:00 Uhr
Ausschnitt eines handschriftlichen Briefs mit dicht geschriebenem, schwer lesbarem Text in schwarzer Tinte auf hellem Papier
Heinrich von Kleist an Georg Andreas Reimer, 15./16. August 1810 (Ausschnitt) ©Stiftung Kleist-Museum
Führung Forschung Gespräch

Die Freunde der Deutschen Kurrentschrift und die Gruppe Mitteldeutschland des Bundes für Deutsche Schrift und Sprache sind zu Gast im Kleist-Museum. Nach einer Spezialführung stellt Barbara Gribnitz einen ausgewählten Brief Heinrich von Kleists und die Besonderheiten seiner Handschrift vor. Gäste sind herzlich willkommen!

Eintritt: 2 Euro zzgl. Museumseintritt

11:00 Uhr
Zwei Personen stehen nebeneinander vor einem Hintergrund mit Metallstreben und bunten Elementen, eine trägt ein helles Hemd und eine Halskette
Szenenfoto, Marijam Agischewa/Gottfried John ©Dieter Jaeger/DEFA-Stiftung
Film

Der Film über das Leben des Dichters Friedrich von Hardenberg (1772–1801), bekannt als Novalis, entstand unter der Regie von Herwig Kipping als (letzte) Koproduktion der DEFA mit der Thomas Wilkening Filmgesellschaft in Babelsberg. Die Uraufführung fand im Mai 1994 auf dem Filmfest Schwerin statt, zu sehen sind u. a. Reiner Heise, Hansjürgen Hürrig, Eva-Maria Hagen, Gottfried John, Marijam Agischewa und Eberhard Esche.

Eintritt: 12 €, erm. 9 € (inkl. Kaffee und Croissant)

15:00 Uhr
Links steht eine Person in einem hellen, ärmellosen Kleid vor einer Balustrade in einem Innenraum mit warmem Licht. Rechts sitzt eine Person in dunkler Kleidung auf einem Stuhl und spielt eine klassische Gitarre, vor sich ein Notenständer mit Notenblättern. Der Raum wirkt elegant, mit Holzvertäfelung und großen Türen.
Marie-Therese Mehler/Jörg Holzmann ©privat
Konzert

Getreu den Zeilen „Und doch bist du verklungen/Und keiner denkt daran…“ erklingen wiederentdeckte musikalische Annäherungen an die poetische Welt Novalis’, komponiert u. a. von Louise Reichardt, die den Dichter persönlich kannte, sowie weitere Lieder aus den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts, begleitet auf einer historischen Gitarre von 1823.  

Duo Oublivoque: Marie-Therese Mehler (Sopran) & Jörg Holzmann (Gitarre); www.joergholzmann.de/Duo-Oublivoque 

Eintritt: 10 €, erm. 8 €