Bitte beachten Sie: Reservierte Tickets müssen spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn bezahlt worden sein. Danach verlieren Reservierungen ihre Gültigkeit, sodass eine Teilnahme nicht mehr garantiert wird.
Franziska Hauser und Maren Wurster gehen als Herausgeberinnen des Buches „Ost*West*frau*“ der Frage nach, ob sich die Ost- und West-Feministinnen noch immer nicht verstehen oder doch endlich voneinander lernen können. Es geht um berufliche Gleichberechtigung, Kindheitsprägungen, Reibungspunkte im Alltag – und immer wieder um Sprache.
Bei Kaffee und Kuchen, organisiert von den Kolleginnen der Bibliothek und SnackOSZ, dem schulischen Catering-Start-up des Oberstufenzentrums, wollen wir miteinander ins Gespräch kommen, eigene Erlebnisse und Ausschnitte aus dem vorgestellten Buch in Beziehung setzen, eine zwanglose Form des demokratischen Austauschs führen.
Unsere Open Stage geht in die zweite Runde! Mit der Sonderausstellung „Zerbrochne Harmonien“ bieten wir Ihnen eine Bühne. Ob akustische Instrumente, Gesang oder musikalische Lesungen: Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Sollten Sie Technik oder unseren Flügel benötigen, sagen Sie uns gerne Bescheid.
Eintritt frei! Wenn Sie mitmachen möchten, melden Sie sich bitte an unter schliebe@kleist-museum.de.
Der vielfach ausgezeichnete Film über die österreichische Kaiserin Elisabeth, als „Sissi“ oder besser „Sisi“ aus zahlreichen Filmen bekannt, wandelt das Bild dieser Frau radikal. Der Film war als österreichischer Kandidat für die OSCAR-Verleihung vorgeschlagen, die Hauptrolle spielt bravourös Vicky Krieps. Mehr zu den Diskussionen zum Film bei der Aufführung.
Eintritt: 12 €, erm. 9 € (inkl. Kaffee und Croissant)
Am Freitag, 20. März, stellt Gabriele Radecke um 19 Uhr ihr Buntbuch über Eva Strittmatters „frühe Phase der Poesie“ im Reclam-Museum in der Leipziger Innenstadt vor. Die literarische Laufbahn einer der erfolgreichsten deutschen Lyrikerinnen begann bereits in ihrer Geburtsstadt Neuruppin, der „Stadt, die ich liebte, die mich liebte“. Hier entstanden erste Gedichte – über die Natur und ihre erste Liebe, die tragisch endete.
Der Eintritt zur Lesung ist frei! Ort: Reclam-Museum, Kreuzstraße 12, 04103 Leipzig
Seit 1990 lebt die in China geborene Autorin in Deutschland und arbeitete in vielen Berufen. 2005 erschien ihr erster Erzählungsband in deutscher Sprache, für den sie den Chamisso-Förderpreis erhielt. Unter 58 Bewerber*innen wurde sie für das diesjährige Stipendium ausgewählt. Die Autorin liest aus ihrem jüngsten Buch „Kinder der roten Erde“.
Moderation: Anette Handke
Kooperationsveranstaltung von Stiftung Kleist-Museum und Burg Beeskow
In dem von Ricarda Schmidt (Prof. em., Universität Exeter) organisierten Kolloquium wird die Geschichte nationalistischer Tendenzen am Beispiel von Kleist untersucht. Im Zentrum stehen verschiedene Konzepte von Staatlichkeit und Nationalität in Europa mit Blick auf Kleists Patriotismus.
Fünf Musikerinnen spielen Kammermusik mit fast schon orchestralem Sound: Die Streichquintette Nr. 2 G-Dur op. 111 von Brahms sowie Nr. 5 D-Dur KV 593 von Mozart sind vielfarbige Tongemälde, kontrastreich und stilistisch spannend. Brahms changiert zwischen Überschwang und fragiler Zartheit, während sich bei Mozart Ironie und tiefe Melancholie auf besonders berührende Weise begegnen.
Von Königsberg bis Paris – Kleist ist viel und weit gereist. Das hat er mit einigen Komponisten seiner Zeit gemeinsam, etwa Mozart und Beethoven. In der Sonderführung durch die Dauer- und Sonderausstellung erfahren Sie mehr über Künstlerreisen um 1800.
Spielen macht Spaß – und das schon seit vielen Jahrhunderten. Entdecken Sie Spiele, die um 1800 gespielt wurden: „Biribi“, „Hammer & Glocke“, „Tarock“, „Casino“ und das beliebte „Gänsespiel“ stehen auf dem Programm.
Blumen spielen in vielen Werken Heinrich von Kleists eine besondere Rolle. In unserem Museumsgarten werden zunächst Keramiktöpfe individuell gestaltet. Anschließend werden Blumen gepflanzt, die in Kleists Texten erwähnt werden – Natürlich zum Mitnehmen.
Teilnahmegebühr: 5 € pro Person, inkl. Materialien, Spenden willkommen; Anmeldung im Voraus unter kasse@kleist-museum.de nötig
In der Bearbeitung von Ingeborg Bachmann (Libretto) und Hans Werner Henze (Komposition), 1960 uraufgeführt, wird Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ zur pazifistisch-humanistischen Oper. Studierende eröffnen die in einem Praxisseminar der Europa-Universität Viadrina erarbeitete Ausstellungsstation.
Die Freunde der Deutschen Kurrentschrift und die Gruppe Mitteldeutschland des Bundes für Deutsche Schrift und Sprache sind zu Gast im Kleist-Museum. Nach einer Spezialführung stellt Barbara Gribnitz einen ausgewählten Brief Heinrich von Kleists und die Besonderheiten seiner Handschrift vor. Gäste sind herzlich willkommen!
Der Film über das Leben des Dichters Friedrich von Hardenberg (1772–1801), bekannt als Novalis, entstand unter der Regie von Herwig Kipping als (letzte) Koproduktion der DEFA mit der Thomas Wilkening Filmgesellschaft in Babelsberg. Die Uraufführung fand im Mai 1994 auf dem Filmfest Schwerin statt, zu sehen sind u. a. Reiner Heise, Hansjürgen Hürrig, Eva-Maria Hagen, Gottfried John, Marijam Agischewa und Eberhard Esche.
Eintritt: 12 €, erm. 9 € (inkl. Kaffee und Croissant)
Getreu den Zeilen „Und doch bist du verklungen/Und keiner denkt daran…“ erklingen wiederentdeckte musikalische Annäherungen an die poetische Welt Novalis’, komponiert u. a. von Louise Reichardt, die den Dichter persönlich kannte, sowie weitere Lieder aus den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts, begleitet auf einer historischen Gitarre von 1823.