Veranstaltungen

Sie können sich für alle Veranstaltungen per E-Mail unter kasse@kleist-museum.de, telefonisch unter +49 335 387 221 30 oder vor Ort zu den Öffnungszeiten des Kleist-Museums im Voraus anmelden.

Bitte beachten Sie: Reservierte Tickets müssen spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn bezahlt worden sein. Danach verlieren Reservierungen ihre Gültigkeit, sodass eine Teilnahme nicht mehr garantiert wird.

10:00 Uhr
Stilisierte Stadtkarte mit weißen Flächen, einem breiten grünen, blauen und einem roten Streifen auf rosafarbenem Hintergrund.
Ein Quadratkilometer Frankfurt (Oder) ©Guerilla Architects
Kleist-Jubiläum 2027 Workshop

Workshop-Termine:
3. Oktober: 10:00–16:00 Uhr (flexibler Einstieg ab 10:00 oder ab 14:00 Uhr möglich)
4. Oktober: 10:00–16:00 Uhr (flexibler Einstieg ab 10:00 oder ab 14:00 Uhr möglich)
5. Oktober: ab 10:00 Uhr (Generalprobe)

Einzug und Eröffnung:
„Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“ am 6. Oktober 2026 ab 17:30 Uhr

Die Werkstatt ist offen für alle, die Lust haben zu schreiben, zu gestalten, sich zu bewegen und gemeinsam zu experimentieren. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Anmeldungen und Rückfragen unter: anmeldung@guerillaarchitects.de

Was wandert mit dem Wasser über eine Grenze? Was trennt uns, was verbindet uns? Und welche Spuren tragen wir von einem Ufer zum anderen? Das Wasser erinnert sich. Es trägt Spuren von Salz, Sedimenten, Organismen und Schadstoffen – und die Geschichten eines Ortes. Auch das Fischsterben in der Oder hat Spuren hinterlassen und Fragen nach Verantwortung in gemeinsam geteilten Lebensräumen aufgeworfen.

Drei Tage lang bewegen wir uns zwischen Frankfurt (Oder) und Słubice, zwischen Fluss, Insel, Brücke und Stadt. Die Oder wird zum Schwellenraum zwischen Trennung und Verbindung. Die Brücke verbindet zwei Städte und markiert zugleich eine politische Grenze: Auf ihr stehen wir zwischen zwei Ländern – an einer Intersection, an der sich politische Räume, Geschichten, Menschen und Ökosysteme kreuzen.

Wir beobachten, sammeln und schreiben. Auf der Insel lassen wir uns von Pflanzen und Landschaft inspirieren, experimentieren mit automatischem Schreiben und entwickeln aus Gedanken, Worten und Fundstücken Texte und Gedichte. Aus Pflanzen entstehen Pinsel, aus Worten werden Kostüme. Die Worte verlassen das Papier, werden getragen und bewegen sich über die Grenze.

Zum Abschluss werden die entstandenen Ideen selbst Teil einer gemeinsamen Performance: Von Słubice aus ziehen wir in einer Prozession über die Grenze, durch den Stadtraum und bis in die „Offene Werkstatt“ des Kleist-Museums. Texte, Körper und Materialien tragen die Auseinandersetzung mit Grenze, Fluss und gemeinsamem Lebensraum zurück in die Stadt.

Mit der Performance und dem feierlichen Einzug in die „Offene Werkstatt“ am 6. Oktober eröffnen zugleich die Kleist-Festtage und der Prolog zum Jubiläumsprogramm „Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“. Im Mittelpunkt steht die „Offene Werkstatt“ – ein neuer Raum für Begegnung, künstlerische Aktionen und gemeinsames Denken.

Die Grenze wird durchquert, verschoben und neu erfahren – zwischen Individuen und Gemeinschaften, Erinnerung und Gegenwart, dem, was trennt, und dem, was verbindet.

Zwischen den Ufern beginnt dort, wo eine Grenze endet.

Teilnahme und Eintritt frei!

16:30 Uhr
Große, pinkfarbene geometrische Formen dominieren den Hintergrund. Im Vordergrund steht der Schriftzug ‚Kleist Festtage‘ in schwarzer, serifenloser Schrift. Rechts daneben befindet sich eine große, pinkfarbene Zahl ‚26‘, die teilweise von den geometrischen Formen überlagert wird. Darunter steht in kleinerer, schwarzer Schrift ‚Frankfurt (Oder)‘. Am unteren Bildrand sind die Daten ‚6.–11.10.‘ in pinker Schrift sowie die Webadresse ‚kleistfesttage.de‘ in Schwarz zu sehen. Das gesamte Motiv wirkt modern und plakativ.
Kampagnenmotiv 2026 ©Andreas Homann
Gespräch Kleist-Festtage Kleist-Jubiläum 2027 Konzert Theater Workshop

Dienstag, 6.–Sonntag, 11. Oktober 2026

Seit 1991 ehren die Kleist-Festtage jährlich im Oktober den in Frankfurt an der Oder geborenen Dichter Heinrich von Kleist. Das Theater- und Literaturfestival ist eine Gemeinschaftsproduktion der Stiftung Kleist-Museum und des Theaterhauses Kleist Forum.

16:30 Uhr
Drei Personen mit lockigem, dunklem Haar sitzen in unterschiedlichen Posen auf einer leuchtend gelben, geometrischen Struktur. Sie tragen dunkle Hosen und blaue oder schwarze Oberteile. Die Szene wirkt durch die klare Farbfläche und die Anordnung der Personen grafisch und reduziert.
Guerilla Architects ©Elisa Grehl
Führung Gespräch Kleist-Festtage Kleist-Jubiläum 2027

ab 16:30 Uhr: Ein Kleid für Käthchen, Performance am Käthchen-Denkmal // Plac Wolności, Słubice

ab 17:30 Uhr: Einzug und Eröffnung // Kleist-Museum (aufgrund der großen Nachfrage wird dieser Teil der Veranstaltung live in andere Räume des Kleist-Museums gestreamt; der Einlass ist nach erfolgter Anmeldung im Vorfeld garantiert, spontane Besucherinnen und Besucher müssen ggf. mit einer Wartezeit rechnen.)

Mit einer Performance in Słubice und einem feierlichen Einzug in die „Offene Werkstatt“ eröffnen die Kleist-Festtage 2026 im Kleist-Museum zugleich den Prolog zum Jubiläumsprogramm „Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“. Im Mittelpunkt steht die vom Kollektiv Guerilla Architects gestaltete „Offene Werkstatt“ – ein neuer Raum für Begegnung, künstlerische Aktionen und gemeinsames Denken. Nach der Vorstellung des Prolog-Programms lädt ein Rundgang zum Austausch und Weiterdenken ein.

Teilnahme frei!

12:30 Uhr
Eine junge Frau mit langen, rötlichen Haaren betrachtet aufmerksam ein Schriftstück in einer Vitrine. Sie trägt eine helle Strickjacke über einem hellblauen Oberteil und silberne Ohrringe. Im Hintergrund stehen zwei weitere Personen, eine Frau mit kurzen grauen Haaren und ein Mann mit grauem Haar, die ebenfalls die Ausstellung betrachten. Die Wände sind dunkelgrün gestrichen und mit weißer Schrift versehen. Die Vitrinen enthalten verschiedene Dokumente und Schriftstücke, die flach ausgelegt sind. Der Raum wirkt ruhig und konzentriert.
Blick in die Ausstellung ©Gordon Welters
Führung Kleist-Festtage

Best-of-Führung durch die Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche.“ (ca. 30 min)

In dem Mittagsexpress erklärt Barbara Gribnitz die Unterschiede zwischen den beiden Druckschriften, die es in unserer Dauerausstellung zu entdecken gibt.

Eintritt: 3 €

12:30 Uhr
Mehrere Personen stehen in einem Ausstellungsraum mit rötlich gestrichener Wand. Sie betrachten Exponate in verglasten Vitrinen, die auf goldfarbenen Metallgestellen ruhen. Der Boden besteht aus Holzparkett. Die Beleuchtung ist dezent und schafft eine ruhige Atmosphäre.
Blick in die Ausstellung ©Gordon Welters
Führung Kleist-Festtage

Best-of-Führung durch die Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche.“ (ca. 30 min)

Unterwasserboote, Elektrisiermaschinen und Heißluftballons – Heinrich von Kleist war ein technisch neugieriger Mensch, wie sich in seinen Briefen und Werken widerspiegelt. Viviane Meierdreeß zeigt ausgewählte Exponate und erzählt die Geschichte von der Heißluftballonfahrt in Berlin.

Eintritt: 3 €

17:30 Uhr
Schwarz-weiße Linienzeichnung eines jungen Mannes mit kurzem, leicht gewelltem Haar und ernstem Gesichtsausdruck. Er trägt einen dunklen, hochgeschlossenen Mantel und ein weißes Halstuch. Der Oberkörper ist leicht zur Seite gedreht, der Blick ist nach vorn gerichtet. Der Hintergrund ist einfarbig und ohne Details.
Kreidezeichnung Heinrich von Kleists; vermutlich von Wilhelmine von Zenge, um 1846
Gespräch Kleist-Festtage Kleist-Jubiläum 2027

Studierende der Viadrina zeigen in der „Offenen Werkstatt“ Projekte zwischen Forschung, Gestaltung und Wissenschaftskommunikation – darunter ein Hörspiel-Podcast und eine Ausstellung im Zeitungsformat. Ein Abend über Fragen, Experimente und neue Wege, Kleist zu erzählen.

Mit: Nico Burgmeier, Christin Eichstädt, Christoph Pabel, Jan-Marius Rogler

Eintritt frei!

12:30 Uhr
Eine Person mit lockigem, dunklem Haar betrachtet eine Tasse mit Untertasse, die in einer beleuchteten Glasvitrine ausgestellt ist. Die Tasse und die Untertasse sind mit goldfarbenen Rändern und floralen Mustern verziert. Auf der Tasse steht in dunkler Schrift ‚uns‘. Die Szene ist in warmes Licht getaucht.
Blick in die Ausstellung ©Gordon Welters
Führung Kleist-Festtage

Best-of-Führung durch die Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche.“ (ca. 30 min)

34 Briefe sind erhalten, die Heinrich von Kleist an seine Verlobte Wilhelmine von Zenge schrieb. Was erfahren wir daraus, wie verhielten sich Kleist und Zenge zueinander und wie endete die Verlobung schließlich?

Eintritt: 3 €

17:30 Uhr
Vier junge Frauen in pastellfarbenen Kleidern liegen eng aneinander auf einem runden, gepolsterten Untergrund mit Rüschen.
Szenenfoto ©Karolina Serafin
Gespräch Kleist-Festtage Kleist-Jubiläum 2027

Was bleibt von Käthchen – und was widersetzt sich? Einen Tag nach der Premiere von „Kätzchen Käthchen“ der Bürgerbühne im Kleist Forum geben Regisseurin Beata Anna Schmutz und Autorin Lea Langenfelder Einblicke in ihre Arbeit frei nach Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“. Im Gespräch mit Barbara Gribnitz geht es um feministische Lesarten, künstlerische Prozesse und eine Inszenierung zwischen Erinnerung und Aufbegehren.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bürgerbühne im Kleist Forum

Eintritt: 7 €, erm. 5 €

11:00 Uhr
Eine großformatige, detaillierte Landkarte mit zahlreichen Städtenamen und Grenzlinien bedeckt die gesamte Wand. Im Vordergrund stehen drei Personen: Eine erwachsene Person mit kurzem Haar und dunkler Kleidung zeigt mit ausgestrecktem Arm auf einen Bereich der Karte. Eine weitere erwachsene Person mit langen Haaren hält ein Kind auf dem Arm. Alle blicken in Richtung der Karte. Die Szene ist hell ausgeleuchtet.
Blick in die Ausstellung ©Gordon Welters
Führung Kleist-Festtage

Führung durch die Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche.“

Kleist wurde 1777 in Frankfurt geboren, lebte hier bis 1792 und kehrte 1799 zum Studium in seine Heimatstadt zurück. Adrian Schliebe bringt Ihnen diese Zeit näher – von der Taufe in der Garnisonkirche bis zur Verlobung mit Wilhelmine von Zenge.

Eintritt: 9 €, erm. 6 €

11:00 Uhr
Zwei Personen stehen Rücken an Rücken in einem Ausstellungsraum. Die Wände sind vollständig mit großformatigen Fotografien eines herbstlichen Waldbodens und kahler Bäume bedeckt. Die Decke ist dunkel, eine einzelne Lampe leuchtet von oben. Die Personen blicken in entgegengesetzte Richtungen, eine trägt ein schwarzes Oberteil, die andere ein dunkelblaues. Der Raum wirkt ruhig und nachdenklich.
Blick in die Ausstellung ©Gordon Welters
Führung Kleist-Festtage

Führung durch die Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche.“

In dieser Sonderführung führt Barbara Gribnitz, Kuratorin der Dauerausstellung, in die Besonderheiten der Kleistschen Sprache ein. Was macht seine Sprache so faszinierend, wie baut er seine Sätze auf, was hat es mit den Verstreppen auf sich?

Eintritt: 9 €, erm. 6 €

17:00 Uhr
Eine Gruppe von Menschen steht mit Streichinstrumenten und Notenständern im Halbkreis vor einem Gebäude. Die meisten halten Geigen, Bratschen oder Celli, einige tragen lässige Kleidung, andere dunkle Oberteile. Im Hintergrund ist ein Gebäudeeingang mit großen Fenstern und Glastüren zu sehen. Über dem Eingang befindet sich ein blaues Schild mit dem Schriftzug ‚EUROPA-UNIVE'RSITÄT‘. Die Stimmung wirkt konzentriert und freundlich.
Musikschule Frankfurt (Oder) ©Marta Nedzi
Konzert Kleist-Jubiläum 2027

Wie klingt ein Blechblasinstrument – und wie spielt es sich? Die Musikschule Frankfurt (Oder) präsentiert ihre Arbeit in der „Offenen Werkstatt“ und lädt dazu ein, Instrumente kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Eine Gelegenheit, lokale Akteur*innen und Musik zum Mitmachen zu erleben.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Musikschule Frankfurt (Oder)

Eintritt frei!

11:00 Uhr
Eine Frau betrachtet fasziniert eine Vitrine mit feinem Porzellan, darunter eine Tasse und Untertassen mit buntem Blumenmuster
Blick in die Dauerausstellung ©Gordon Welters
13:00 Uhr
Im Vordergrund stehen mehrere Personen mit dem Rücken zur Kamera, die beleuchtete Texttafeln betrachten. Im Hintergrund spricht eine Frau mit lockigem Haar und Brille, die eine gestreifte Bluse trägt. Sie gestikuliert mit einer Hand und steht vor einer hellen Wand mit angedeuteten Schatten. Die Szene vermittelt den Eindruck einer Museumsführung.
Blick in die Dauerausstellung ©Stiftung Kleist-Museum
Führung Kleist-Jubiläum 2027

Ulrike von Kleist, Wilhelmine von Zenge, Marie von Kleist, Henriette Vogel: Eine Reihe von Frauen hatten eine besondere Bedeutung im Leben Heinrich von Kleists. Viviane Meierdreeß nimmt Sie mit auf eine Sonderführung durch die Dauerausstellung in englischer Sprache.

Eintritt: 3 €

16:00 Uhr
Im Zentrum steht ein rundes Medaillon mit goldfarbenem Rand, das ein Porträt einer Frau mit hellem Kleid und lockigem, hochgestecktem Haar zeigt. Das Medaillon liegt auf einer weißen, leicht gewölbten Unterlage, die von einem dunklen Hintergrund umgeben ist. Oberhalb des Medaillons ist eine kleine Öse sichtbar.
Exponat aus der Sonderausstellung Ulrike von Kleist ©Gordon Welters
Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Wie werden Frauen in Kleists Briefwechseln lesbar – und wo bleiben sie stumm? Marie Theresa Crick und Viviane Meierdreeß sprechen über Briefe als Medium zwischen Präsenz und Schweigen sowie über Grenzen von Repräsentation. Im Anschluss öffnet sich das Gespräch für das Publikum in englischer Sprache.

Bereits um 13 Uhr findet eine Führung zum Thema statt.

Eintritt frei!

17:00 Uhr
Ein Mann mit dunklem Bart und schwarzem Hemd steht vor einem dunklen Hintergrund. Er trägt eine zweifarbige Baseballkappe mit einem runden Emblem auf der Vorderseite und lächelt leicht. Das Bild zeigt eine Nahaufnahme des Kopfes und der Schultern.
Max Czollek ©Jule Roehr
Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Welche Geschichten werden erinnert, welche vergessen? Im Gespräch diskutiert Max Czollek mit Elena Sinanina und Madeleine Kneissig über (Literatur)-Museen als Orte von Gedenken und Erinnerungskultur sowie die Verantwortung von Literatur. Ein Abend über Erinnerung, Wissen und den Umgang mit Traditionen.

Eintritt: 7 €, ermäßigt 5 €

17:30 Uhr
Frau mit Mikrofon und Mann mit Brille und Mütze stehen nebeneinander vor einer Wand mit grafischen Elementen.
Anna Panek-Kusz und Michael Kurzwelly ©Katarzyna Skubisz
Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Was bedeutet es, an und mit einer Grenze künstlerisch zu arbeiten? Anna Panek-Kusz und Michael Kurzwelly berichten von ihren Projekten in der Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice und zeigen, wie sie Grenzen hinterfragen, überwinden und neue Verbindungen schaffen.

Mit deutsch-polnischer Übersetzung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Galeria OKNO des Kulturhauses Słubice (SMOK), der AKFA-Gruppe und Słubfurt e. V.

Eintritt frei!

17:00 Uhr
Yara Mekawei ©O-Chennafi/Sonya Schönberger©Stefanie Schweiger
Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Film trifft Klang: Sonya Schönberger (Berlin) und Yara Mekawei (Kairo/ Berlin) sprechen über ihre künstlerischen Beiträge für das Kleist-Jubiläum und geben Einblicke in ihre Arbeitsprozesse. Ein offenes Gespräch über Recherche, Praxis, lokale und internationale Verbindungen in englischer Sprache.

Eintritt: 7 €, erm. 5 €

18:00 Uhr
Beleuchtete Brückenkonstruktion mit mehreren gebogenen Streben und unscharfen Lichtkreisen im Vordergrund
Oderbrücke ©Kamil Mazur Czerniecki
Führung Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Was trennt und was verbindet? Die Ausstellung der AKFA-Gruppe versammelt künstlerische Positionen zum Thema „Grenz/Überschreitung – Granica/Przekroczenie“.

Das Projekt gibt Einblick in die langjährige Arbeitsgeschichte der an beiden Seiten der Grenze – in Frankfurt (Oder) und Słubice – ansässigen Künstler*innen und Produzent*innen, die in der Gruppe AKFA, unter der Leitung von Anna Panek-Kusz, aktiv sind.

Die Ausstellung markiert den Auftakt der Zusammenarbeit im Rahmen des Kleist-Jubiläums, die in einer Reihe weiterer Veranstaltungen im Jahr 2027 fortgesetzt werden wird.

Die Ausstellung wird bis zum 8. November 2026 in der „Offenen Werkstatt“ zu sehen sein.

Zur Eröffnung sprechen Anna Panek-Kusz und Mitglieder der AKFA-Gruppe über die entstandenen Arbeiten und ihre Perspektiven auf das Ausstellungsthema.

Kuration: AnnaPanek-Kusz

Mit deutsch-polnischer Übersetzung

Eine Ausstellung in Kooperation mit der AKFA-Gruppe

Eintritt frei zur Vernissage und während des Ausstellungszeitraums zu den Museumsöffnungszeiten

18:00 Uhr
Schwarz-weiße Spiegelung von vier Kirchtürmen mit spitzen Dächern und gotischen Fenstern, die symmetrisch zur Bildmitte ausgerichtet sind.
St. Marienkirche Frankfurt (Oder) ©Karolina Konczyńska
Führung Gespräch Kleist-Jubiläum 2027

Was trennt und was verbindet? Die Ausstellung der AKFA-Gruppe versammelt künstlerische Positionen zum Thema „Grenz/Überschreitung – Granica/Przekroczenie“.

Das Projekt gibt Einblick in die langjährige Arbeitsgeschichte der an beiden Seiten der Grenze – in Frankfurt (Oder) und Słubice – ansässigen Künstler*innen und Produzent*innen, die in der Gruppe AKFA, unter der Leitung von Anna Panek-Kusz, aktiv sind.

Die Ausstellung markiert den Auftakt der Zusammenarbeit im Rahmen des Kleist-Jubiläums, die in einer Reihe weiterer Veranstaltungen im Jahr 2027 fortgesetzt werden wird.

Die Ausstellung wird bis zum 8. November 2026 in der „Offenen Werkstatt“ zu sehen sein.

Kuration: AnnaPanek-Kusz

Mit deutsch-polnischer Übersetzung

Eine Ausstellung in Kooperation mit der AKFA-Gruppe

Eintritt frei während des Ausstellungszeitraums zu den Museumsöffnungszeiten

14:00 Uhr
Mehrere Personen verzieren Kerzen mit bunten Stiften an einem runden Tisch.
Familiensonntag ©Luis Grzonka
Familienveranstaltung

Ein Nachmittag im Schein des Lichts: Inspiriert von den einfachen Lichtquellen zu Kleists Zeit entstehen kunstvoll gestaltete Kerzen. Mit Farben, Wachsplatten und Verzierungen wird jede Kerze zu einem individuellen, stimmungsvollen Erinnerungsstück.

Anmeldung unter kasse@kleist-museum.de nötig

Teilnahmegebühr: 5 € pro Person, inkl. Materialien, Spenden willkommen

18:00 Uhr
Älterer Mann mit kurzem grauem Haar und Pfeife im Mund blickt nach links
Günter de Bruyn ©Lothar Tanzyna, KI-erweitert
Lesung und Gespräch

Seit nunmehr 5 Jahren beschäftigt sich Carola Wiemers mit dem Werk Günter de Bruyns. U. a. ein „Frankfurter Buntbuch“ hat sie über ihn geschrieben, seinen Briefwechsel mit Brigitte Reimann herausgegeben, und unlängst erschien „Einmal möchte ich in Küstrin gewesen sein“, ein Buch über Günter de Bruyns Märkische Fahrten. Wir laden Sie herzlich zu einer „Geburtstagslesung“ ein.

Eintritt: 6 €, erm. 4 €

11:00 Uhr
Frau und Mann sitzen eng beieinander auf einem Sofa, beide mit ernstem Gesichtsausdruck und in Strickpullovern
Szenenfoto ©DEFA-Stiftung/Herbert Kroiss
Film

Der Roman „Buridans Esel“ von Günter de Bruyn bildete die Vorlage für Herrmann Zschoches Film, der im März 1980 im Berliner Kino Kosmos seine Premiere erlebte. Das Drehbuch schrieb Zschoche gemeinsam mit Ulrich Plenzdorf. In den Hauptrollen spielen Dieter Mann, Ute Lubosch, Monika Wachowiak und Peter Bause, die Filmmusik schrieb Günther Fischer.

Eintritt: 12 €, erm. 9 € (inkl. Kaffee und Croissant)

18:00 Uhr
Mehrere Personen sitzen in einem modernen Saal mit Glasfassade und hören zwei stehenden Rednerinnen zu, links steht ein Bildschirm mit der Aufschrift ‚7Sachen‘.
7SACHEN an der Filmuniversität Potsdam ©Adam Sevens
Gastveranstaltung Gespräch

Seit über 12 Jahren gibt es dieses kleine, sympathische und wirkungsvolle Format für die Kultur- und Kreativwirtschaft Brandenburgs. Jeweils
7KREATIVSCHAFFENDE stellen ihre Unternehmen, Projekte, Visionen, Anliegen in je 7MINUTEN vor. Es gibt keine weiteren Vorgaben: Klassische Power-Point-Präsentation, Poetry-Slam, interaktive Performance oder Konzert-Einlage – alles ist möglich und erlaubt.

Eine Veranstaltung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg und der Stiftung Kleist-Museum

Eintritt frei!

11:00 Uhr
Eine Frau betrachtet fasziniert eine Vitrine mit feinem Porzellan, darunter eine Tasse und Untertassen mit buntem Blumenmuster
Blick in die Dauerausstellung ©Gordon Welters
18:00 Uhr
Sechs Erwachsene stehen nebeneinander vor einer Leinwand mit projiziertem Text.
Die OderlandautorInnen ©privat
Lesung und Gespräch

Nun schon zum 10. Mal stellen die OderlandautorInnen im Kleist-Museum ihre Texte vor. Diesmal geht es um die VIER JAHRESZEITEN – im Wandel. Lyrik und Prosatexte werden gelesen mit ganz individueller Sicht auf die Tücken der Zeit. Die Lesung wird von Eigenkompositionen von Horst-Peter Sadewasser und Rolf Pasemann untermalt.

Die aktuelle Anthologie kann erworben werden.

Eintritt: 5 €, erm. 3 €

17:00 Uhr
Buchcover mit marmoriertem Muster und grünem Textfeld mit dem Titel ‚Anna Schultz: Stichproben und Randeinfälle. Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726–1801)‘ sowie ‚Frankfurter Buntbücher 77‘.
Cover Frankfurter Buntbuch ©Stiftung Kleist-Museum
Lesung und Gespräch

Daniel Chodowiecki ist zum 300. Geburtstag in diesem Jahr eine Reihe an Veranstaltungen in ganz Deutschland gewidmet. Der erfolgreichste Grafiker des 18. Jahrhunderts wurde in Danzig geboren und zog als Siebzehnjähriger in das Friderizianische Berlin. Der Künstler engagierte sich für die Französische Gemeinde, für Künstlerinnen und Künstler und nicht zuletzt für die Königliche Akademie der Künste. Anna Schultz spürt Chodowieckis Lebenswelt im Stadtraum, in Archiven und grafischen Sammlungen im neuesten Frankfurter Buntbuch nach.

Eintritt: 6 €, erm. 4 €

09:00 Uhr
Frau mit grauen Haaren und Brille zeigt verschiedene Gesichtsausdrücke beim Lesen eines Buchs in sechs Nahaufnahmen
Tina Kemnitz ©privat
Familienveranstaltung Lesung und Gespräch

Dienstag, 1. Dezember, 9 & 10.30 Uhr

Der Advent hat begonnen, und wie immer in der Vorweihnachtszeit stellt die Literaturvermittlerin Tina Kemnitz unterhaltsam und spielerisch sechs Buchempfehlungen vor: Neuerscheinungen der letzten Jahre oder Kinderbuchklassiker, die in Buchhandlungen oder in Bibliotheken erhältlich sind.

Eintritt: 5 € (Die Veranstaltungen sind bereits ausverkauft.)

10:00 Uhr
Weihnachtsbaum mit Lichterkette, roten Kugeln, Strohsternen und roten Perlenketten geschmückt.
Weihnachtsbaum ©Stiftung Kleist-Museum
Familienveranstaltung

Dienstag, 1. bis Dienstag, 15. Dezember

Wir wollen das Lesen fördern. Also spendieren die Mitarbeitenden sowie Freundinnen und Freunde des Kleist-Museums Bücher. Auch in diesem Jahr wird der weihnachtliche Wunschbaum aufgestellt, und noch vor den Ferien erhalten die Kinder und Jugendlichen die von der Glücksfee gezogenen Buchgeschenke.

17:00 Uhr
Gruppe von Frauen und einem Mann in schwarzer Kleidung mit roten Schals sitzt und steht in mehreren Reihen in einem hellen Innenraum.
Frauenkammerchor ©Maja-Lynn Makowski/Johannes Franke
Konzert

Auch in diesem Jahr lädt der Frauenkammerchor Frankfurt (Oder) e. V. zu seinem Weihnachtskonzert in das Kleist-Museum ein. Auf dem Programm stehen Weihnachtlieder aus Böhmen, England, Frankreich und Skandinavien sowie weitere bekannte Weisen.

Am Klavier: Toni Gottschlag, Leitung: Lutz Matthias Müller

Eine Veranstaltung des Frauenkammerchores Frankfurt (Oder) in Kooperation mit der Stiftung Kleist-Museum

Eintritt: 12 €, erm 10 € (gilt auch für Senior*innen)

14:00 Uhr
Mehrere Personen sitzen an einem Tisch und basteln mit verschiedenen Materialien
Familiensonntag ©Luis Grzonka
Familienveranstaltung

Ein stimmungsvoller Nachmittag, der mittlerweile Tradition geworden ist, im Zeichen des Weihnachtsbaums: Mit Farben, Glitzer, Perlen, Stickern und Bändern entstehen festlich verzierte Weihnachtsbaumkugeln  – jede ein ganz persönliches Schmuckstück. Die einzigartigen Kugeln bringen Glanz in jedes Zuhause.

Anmeldung unter kasse@kleist-museum.de nötig

Teilnahmegebühr: 5 € pro Person, inkl. Materialien, Spenden willkommen

16:00 Uhr
Vier Musikerinnen und Musiker spielen und eine Schauspieler liest auf einer Bühne vor Publikum, im Hintergrund ist eine festliche Projektion mit Lichterpunkten und Kugeln zu sehen.
Daniel Heinz und das Catori-Quartett ©Stiftung Kleist-Museum
Konzert Lesung und Gespräch

Das Catori Quartett (Klaudyna Schulze-Broniewska (v), Stefan Hunger (v), Claudia Georgi (va), Thomas Georgi (vc)) und der Schauspieler und Künstlerische Leiter des Kabaretts „Die Oderhähne“, Daniel Heinz, laden auch in diesem Jahr zu unserer beliebten musikalischen Weihnachtslesung ein. Bereits um 16 Uhr öffnen wir unser Haus für das traditionelle Weihnachtscafé.

Eintritt: 12 €, erm. 10 €

15:00 Uhr
Hand hält einen Holzspielstein mit Gänsemotiv über einem historischen Spielbrett mit Würfeln und weiteren Spielsteinen
Historisches Gänsespiel ©Luis Grzonka
Familienveranstaltung Spiele

Der „Lebendige Adventskalender“ hat in Frankfurt eine schöne Tradition – und wir freuen uns, auch in diesem Jahr dabei sein zu können. Entdecken Sie Spiele, die schon vor mehr als 200 Jahren gespielt wurden: „Biribi“, „Hammer und Glocke“, „Tarock“ und „Casino“ stehen auf dem Programm, Sie werden sehen: Spielen macht Spaß!

Eintritt frei!

10:00 Uhr
Mehrere Personen in einem Ausstellungsraum mit blauen Wänden, Vitrinen und einem gerahmten Porträt an der Wand.
Blick in die Dauerausstellung ©Gordon Welters
Führung

Nach 13 Jahren schließen wir unsere aktuelle Dauerausstellung, um Kleist zum 250. Geburtstag im nächsten Jahr eine neue Ausstellung zu schenken. Kommen Sie vorbei und schlendern noch einmal durch die Räume!

Führungen: 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr

Eintritt frei!

18:00 Uhr
Mann mit Bart und mittellangem Haar sitzt in nachdenklicher Haltung an einer Steinwand und blickt zur Seite
Dmitrij Kapitelman ©Paula Winkler
Gastveranstaltung Lesung und Gespräch

Dmitrij Kapitelman erzählt von einer Familie, die in Leipzig russische Spezialitäten verkauft – und davon, was der Krieg zwischen Mutter und Sohn aufreißt. Der Verein „Bewegung, Brandenburg!“ lädt ein zum Abschlussabend der Lesungsreihe „Wurzeln & Wege – Migrantische Autor*innen lesen in Brandenburg“.

Moderation: Doris Akrap

Anmeldung unter kontakt@bewegungbrandenburg.de

Eine Veranstaltung von Bewegung, Brandeburg! e. V. und Stiftung Kleist-Museum

Eintritt frei!

15:00 Uhr
Zwei Frauen gehen nebeneinander am Eingang eines modernen Gebäudes mit der Aufschrift ‚Kleist-Museum‘ vorbei, daneben steht ein historisches Haus.
Kleist-Museum ©Gordon Welters
Führung

Mit interaktiven ‚Happenings‘ wollen wir die Dauerausstellung noch einmal feiern und nacheinander jeden Raum verabschieden: Wir lesen, singen, trommeln, tanzen, reißen, zerbrechen, schreien – und lächeln am Ende mit einer Träne im Auge. Seien Sie dabei!

Teilnehmer*innenzahl begrenzt. Anmeldung bitte unter kasse@kleist-museum.de bis zum 15. November. Falls die Zahl der Anmeldungen die zugelassene Teilnehmer*innenzahl übersteigt, wird die Teilnahme per Losverfahren bestimmt.

Eintritt frei!

11:00 Uhr
Junge Frau betrachtet ausgestellte Dokumente in einer Vitrine vor einer grünen Wand mit dem Schriftzug ‚SCHRIFTSTELLERLEBEN‘
Blick in die Ausstellung ©Gordon Welters
Kleist-Jubiläum 2027

Einzelne Objekte der Dauerausstellung können ersteigert werden. Die Liste der Losnummern wird am 4. Dezember auf der Internetseite des Kleist-Museums veröffentlicht. Gebote können bis zum 12. Dezember, 18 Uhr, direkt im Kleist-Museum oder unter kasse@kleist-museum.de abgegeben werden. Der Erlös der Versteigerung fließt in das Objektbudget der neuen Dauerausstellung.

Eintritt frei!